Widerstand auf die Einspeisevergütung durch Ministerin Reiche

Bitte bleibe sachlich, denn wir mögen und dulden hier keine Provokationen

Wo sind denn deine Quellenangaben:

:roll_eyes:

Ich habe das nicht zuerst behauptet sondern nur meine Eindrücke aus einzelnen Gesprächen geschildert. Das ist was anderes als allgemeine Aussagen. Deswegen die Frage wie das begründet ist.

Der Verweis auf ein einzelnes Video um das zu begründen:

empfinde ich als Provokation weil du von mir erwartest das ich mir die Zeit nehmen, das ansehe, das verstehe und analysiere, um dann hier weiter zu diskutieren.

Wenn das Forum dazu benutzt wird das wir hier diskutieren indem wir gegenseitig Videos verlinken die irgendwas an Punkten besprechen die wir irgendwann gesehen haben bin ich raus.

Dann kann ich hier auch gleich KIs miteinander schreiben lassen

M

  1. ich erwarte von dir überhaupt nichts, 2. wenn du ein Problem mit mir hast, schreib mir eine PN, 3. diese persönliche Diskussion endet jetzt und hier!

DAS ist widerum eine Provokation, und die letzte Warnung das nun zu unterlassen.

On Topic zur Situation in den USA, Ecoflow schreibt z.b.

In den USA hängt alles vom Bundesstaat ab. Während Kalifornien, New York oder Massachusetts progressive Regelungen für heimische Solarenergie anbieten, gibt es in anderen Bundesstaaten kaum relevante Förderungen oder sogar Hindernisse. [...] viele Energieversorger verlangen aufwendige Netzanmeldungen, auch bei kleinen Leistungen. Außerdem ist die Netzstruktur in vielen Regionen nicht für rückgespeiste Energie ausgelegt, was technische Begrenzungen mit sich bringt.

Aus persönlichen Kontakten heraus kenne ich diese Situation ebenfalls, dass eine Einspeisung vielerorts nicht möglich ist. Und in dem Video wurden bereits diverse bürokratische Hürden und damit verbundene Kosten erklärt.

Als ich gebaut habe vor 4 Jahren ,habe ich auch wesentlich mehr bezahlt für mein 10 KW und da musste das Gerüst nicht extra gestellt werden. Es werden bei den Diskussionsn oft Traumrechnungen präsentiert. Bei mir wollte ein Elektriker für die Anmeldung schon 2000 Euro, weil es damals eben keine Elektriker gab. Ich habe dann zum Glück einen gefunden, der nur 800 Euro berechnet hat. Dann sollte mein mit der Netze-BW abgesprochener Zählerschrank für den Eigenverbrauch plötzlich für 200 Euro nochmals umgebaut werden. Ich habe mich dann umentschieden und alle Zähler aussdem dem Hauptzähler ausbauen lassen. Jetzt läuft meine Wärmepumpe über Lichtstrom etwas teuerer, spare aber die zusätzlichen Zählergebühren Die Anmeldung bei der ENBW hat 3 Monate gedauert, mit mehrfachen Nachfragen. Während des Betriebes hatte ich einen Totalschaden am Wechselrichter durch Überspannung, da die Netze-BW hier mindestens 2 Stromausfälle pro Jahr hat. Solche Reparaturen werden auch einfach weggelassen, bei den Schönrechnern.
Ich würde gerne von Wilm wissen, wie er denn den Stromüberschuss im Sommer selbst wirtschaftlich verbraucht. Ich benötige meinen Strom im Winter für die Wärmepumpe, im Sommer brauche ich fast nichts. Ich überlege auch schon die ganze Zeit was ich mit dem Strom machen soll, habe aber noch keine Idee. Bei uns im Ort gibt es mehrere kleinere CNC-Betriebe, die brauchen Strom. Ich bin aber Rentner und will mir im Alter nicht noch eine Produktionsfirma anschaffen oder eine Küche um den Strom zu verbrauchen.
Ich bleibe dabei, entweder man lässt der Bevölkerung die Freiheit zur PV-Installation, oder man nimmt den Überschuss gegen Bezahlung ab. Wenn wir alle mit Elektro fahren wollen, muss der Strom dezentral produziert werden, sonst glühen die Leitungen. Wenn schon der Bau der Nord-Süd-Trasse mehr als 10 Jahre dauert und wir alle auf Wärmepumpe umrüsten sollen, bei den zu schwachen Leitungen, viel Spass.

Die Diskussion zum Börsenkurs des Stromes finde ich ebenfalls nicht zielführend, wenn jemand mit dem Börsenkurs arbeiten will, ist das OK. Dann soll er auch mit dem Börsenkurs für die Einspeisung zufrieden sein. Ich aber bezahle einen festen Kw-Preis, dann erwarte ich auch eine feste Vergütung meiner Leistung. Der Staat wird immer mehr übergriffig und sicherlich ist in Teilen die Argumentation richtig. Leider wird das unangenehme dann immer weggelassen. Ein schönes Beispiel ist die CO2-Steuer auf Gas und ÖL die der Vermieter tragen muss. Die Mieter aber lassen im Winter die Fenster offen stehen und man hat keinen Einfluss auf den Verbrauch. Das ist eine schöne Logik.

Soviel ich weiss herrscht doch das “alle die gleichen Rechte”. Das bedeutet, dass es auch schon vor den volatilen EE eine bestimmte Menge an Strom gab, die nicht benötigt wurde. Das wurde dann mithilfe von Prognosen, von herunter- und herauffahren von flinken Kraftwerken ausgeglichen. Das kommt auf den Wochentag an, es kommt darauf an ob es ein Feiertag ist, es kommt darauf an welcher Feiertag, es kommt auf das Wetter an, es kommt auf die Kraftwerke an.

Und all das, das geht jetzt mit volatilen EE nicht mehr. Das ganze System ist nämlich schon seit Langem viel zu träge und der Rest des Stromes wurde dann einfach exportiert oder es waren eben nur, das ist nur eine beispielhafte Zahl, 100 Kraftwerke mit Überschuss. Mit PV-Anlagen sind es dann auf einmal 10 000 Kraftwerke mit Überschuss.

Und jetzt der Witz: Der Strom der 100 Kraftwerke wurde doch bisher AUCH SCHON weggeregelt. Wer hat denn diese Kosten bezahlt? Der Netzbetreiber? Der Betreiber des Kraftwerks? Der Endkunde? Eben, wurde vorher schon bezahlt, wird jetzt bezahlt. Also geht es IMMER NOCH nur um die Regelung der 100 Kraftwerke. Durch volatilen Strom durch EE ist das Wegschalten noch flinker umzusetzen, was also fehlt wären daher flinke Trafos, flinke Smartmeter, flinkes wegschalten eines Teils von großen Erzeugern. Und das haben wir nicht. Deswegen schaltet man dann lieber die volatilen EE ab. Und da man einen Ausgleich zahlen will, zahlt man nun zum regeln der großen Kraftwerke jetzt auch noch das wegregeln der kleinen EE-Kraftwerke. Ich sehe keine Ungleichbehandlung, das System war schon vorher gnadenlos träge, weil Energie eben so günstig war/ist. Also hat man verschwendet, wurscht was da weggeschaltet wurde von großen Kraftwerken.

Um das nun zu verhindern helfen nur bessere Messsysteme und auch Speicher. Das ändert aber nichts daran, dass wenn ein großes fossiles Kraftwerk im Jahr eine bestimmte Menge hergestellt hat, und 5% war Schwund, dass da immer noch 5% Schwund sind, diese 5% aber fast die gesamte Menge von einer Unmenge privater Haushalte mit PV-Anlagen ist…. deren Gesamtproduktion ist vielleicht nur das, was bei einem fossilen Kraftwerk der Schwund ist….

Also wer treibt wie wo Kosten nach oben? Die privaten PV-Anlagen, oder die Gewinnmaximierung der fossilen Kraftwerksbesitzer?

DIE könnte man auch dazu verdonnern ihren Strom, den sie nicht nutzen können, selber auf dem Markt anzubringen. Ja dann bekommen die im Sommer eben AUCH NUR 1ct die kWh für ihren Strom. Dumm gelaufen. Denn so dumm gelaufen geht es ja den PV-Überschusseinspeisern.Oder die Netzkosten werden ALLEN verrechnet. Wenn also “zuviel” Strom ist, muss man eine Netzgebührstrafe bezahlen. Der mit der kleinen PV verkauft also weiterhin Strom, weil er noch was fürs einspeisen bekommt, die Strafe bei den paar kWh niedrig ist. Aber jemand mit nem dicken trägen fossilen Kraftwerk, der muss auf einmal ganz teuer… Aber wer wird DAS dann bezahlen müssen? Am Ende IMMER der Endkunde. Man tut nur jetzt so, als würden die Kosten explodieren, weil VORHER schon das ganze Leitungsnetz am Limit lief und daher träge Kraftwerke mit BEWUSSTEM Überangebot eine Wegregulierung erfahren haben. Das ist jetzt alles viel zu schnell. Also müssen schnelle Lösungen her. Und das ohne die bisherigen Kraftwerksbetreiber wütend zu machen….

Da sind gute Punkte bei. Weitergedacht:

Wenn ich Grundgebühr für z.B. 10kW zahle, gilt das in beide Richtungen.

Stromdealer müssen Fixvertrag anbieten, gilt in beide Richtungen.

Wenn ich einen variablen Vertrag habe, gilt der auch in beide Richtungen.

Wenn der Netzbetreiber weint, muss der messen und steuern bereitstellen.

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Grundbegühr ist ein Argument.

Was wird mir der eigentlich bezahlt? Gesagt wird immer Grundgebühr ist für die Bereitstellung des Anschusses. Bereitstellung heißt m.E. die Leitung. Damit müsste also die sog. Netzgebühr abgegolten sein. Zähler zahlt man ja auch extra an den Messtellenbetreiber.

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In Österreich und Italien zahlst “für Verbrauchsstellen” Grundgebühr nach kW Anschluss bzw Belastung. Das muss natürlich abgelten Leistung in beide Richtungen. Man könnte das weiter fassen und diese Regel für alle Netzteilnehmer einheitlich machen.

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Wir erfreuen uns an der Marktwirtschaft und dem liberalisierten Strommarkt.

Das hat doch insgesamt nur Vorteile.

Diese erleben wir immer intensiver. Nur das die Vorteilsnehmer eher die Minderheit darstellt und die Masse nicht betrifft......

Ist schon passiert.

Ist ein bekanntes Problem, dass bei zuviel Erzeugung PV-Anlagen ab 252V abschalten, wenn das örtliche Netz ans Limit kommt. Schau ins Photovoltaikforum, da meldet sich gelegentlich ein Betroffener, wenn das auch mittlerweile gefühlt erheblich seltener vorkommt (Netzausbau schläft nicht).

Da hast du dir das optimale Beispiel mit einem Neubau herausgesucht.

Verwende z.b. einen Altbau mit Nebengebäuden der schon 30kWp für den Eigenverbrauch am laufen hat. Oder einen Altbau der seinen geringen Verbrauch schon großteils mit einem BKW abdeckt.

Komplett ohne Einspeisvergütung wird das für den Betreiber ein absolutes Minusgeschäft. Aber dem könnte man leicht entgegen kommen in dem man DIY und Steuerfreiheit z.b. bis 100kWp ermöglicht und die Vergütung fair gestaltet (siehe weiter oben mit den Monatsmarktwerten oder Viertelstunden direkt vom Netzbetreiber abgerechnet (ohne Direktvermarkter)).

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Das wäre für mich ein fairer Deal. Den bürokratischen Aufwand bei der Anmeldung reduzieren: Nulleinspeisung ohne Vergütung = nur Meldung beim MStR, NB hat es zu akzeptieren und wird vom MStR online benachrichtigt, TAB konformer Anschluß wird durch Elektriker bestätigt und fertig. Bei Wunsch auf Vergütung wie von Dir vorgeschlagen.

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Ich habe auf den post geantwortet, dass es einen zwang gibt. Dies ist nur bei neubauten der fall. Keiner (Altbau) wird gezwungen überhaupt auch nur ein 800 W BKW zu machen. Jeder kann vor der investition eine überschlagsrechnung aufmachen, ob und wann es sich rechnet. Ich finde, dass es sich schon rechnet, den eigenverbrauch maximal zu drücken. Natürlich ist es ungerecht, wenn wir private PV Besitzer alles bezahlen werden, unternehmen ausgenommen sind. Das ist aber schon immer so und wird immer so sein. Es hat jeder von uns in der hand das mit sich machen zu lassen, zumindest wenn es um bau und betrieb einer privaten PV Anlage geht.
Bestandanlagen sind alle geschützt, die bekommen die zugesagte förderung. Wenn die förderung ausläuft, hat sich die Anlage amotisiert. Dann ist jede erzeugte khw ein gewinn, selbst wenn man die für nur 5 cent verkaufen kann. Vielleicht Akku dazu machen und den nachbar an die eigene ladesäule lassen. Dem den strom 20 prozent unter aktuellem preis verkaufen.

Bestand ist bei Dacherneuerung genauso fällig (evtl. abhängig vom Bundesland).

Neue Dachplatten oder eine neue Bitumenschucht und dann ist mindestens 1/3 der geeigneten Dachfläche mit PV zu belegen.

Das ist zumindest für Hessen glatt falsch:

Wird nicht funktionieren da der Netzbetreiber auch hier die Netzberechnung durchführen muss.

Warum, wenn ich nichts nennenswert einspeisen würde?

Ist bei mir der gleiche Fall - wollte nichts einspeisen. Der Netzbetreiber macht trotzdem eine Berechnung. Verfahrensweg bleibt der gleiche egal ob Über- oder Nulleinspeisung.

Aber zurück zu der Pedition.

Der Solardurchschnittspreis 2022 lag bei über 22 Cent, da hat sich dann aber niemand beschwert, dass er/sie nur 8 Cent Vergütung bekommt oder? Wo war der Ausgleich? Das Argument ist keines…

Das wage ich zu bezweifeln. Wer ist schon glücklich damit mit 8cent abgespeist zu werden und dem Nachbarn wirds vermutlich für das Dreifache verkauft :thinking: Da gibt es sicher Leute denen das Wurst ist. Mir wärs nicht wurst, betrifft uns bei 100% Eigenverbrauch aber auch nicht :innocent: