Sehr geehrte Damen und Herren,
die aktuelle Regierung hat nun den Versuch den Bürger zu enteignen auf die Spitze getrieben.
Ich fordere eine Garantie für faire Einspeisevergütungen im Grundgesetz. Die Einspeisevergütung ist keine FÖRDERUNG. Diese Verdrehung der Wortwahl ist schlicht eine Lüge. Sind wir schon bei alternativen Fakten wie im AMI-Land ?
Wir brauchen Politiker die das Volk Im Blickfeld haben und nicht die Konzerne und ihre einge Brieftasche.
Es ist nicht tragbar, die Bürgern per Gesetz vorzuschreiben, eine Solaranlage bei Neubauten zu installieren und dann keine Vergütung zu bezahlen.
Ich habe eine Petition erstellt, die eine garantierte Zahlung für die Einspeisung in das Grundgesetz fordert.
Wir werden in Baden Württemberg per Gesetz gezwungen eine Solaranlage auf ein neues Haus oder bei einem Umbau des Daches zu montieren und dann will man uns um die Einspeisevergütung betrügen. So etwas kann ich nicht tolerieren.
Ich hoffe, das ich hier im Forum und mit Andreas Schmitz und seinen Kontakten genügend Mitstreiter finden die diese Idee von Ministerin Reiche zu fall bringen.
Auf den öffentlichen Rundfunk kann man ja nicht Vertrauen, der hat die Meldung gleich mit einem
Pseudoexperten wiederholen lassen und ebenfalls fleissig das Wort Förderung für unsere Einspeisung verwendet.
Ich hoffe nicht gegen die Forumsregeln zu verstossen, da ich der Meinung bein, das wir sehr wohl einen grossen Beitrag zur Klimarettung leisten. Denn viel Kleinvieh macht auch Mist und vorallem unabhängig.
Hallo, ich würde dich bitten das ganze etwas sachlicher zu formulieren. Es gab zum Glück keinen Anschlag und es wird auch niemand enteignet. Solche Wortwahl diskreditiert jede Argumentation, damit ist niemandem geholfen. Danke!
ich schließe mich Frank an und finde das Anliegen, sowas ins Grundgesetz zu schreiben nicht sinnvoll. Das Grundgesetz ist dafür einfach nicht da, daß da solche Details rein kommen. Auch wenn ich da inhaltlich bei Dir bin und meine Wortwahl die letzten Tage auf FB auch eine deutlich andere war als hier ...
Ich kenne nicht die genaue gesetzliche vorschrift, kann mir aber nicht vorstellen, dass eine einspeiseanlage diktiert wird.
Ich halte es für absolut sinnvoll, dass auf jedes neue haus gleich eine PV Anlage installiert wird. Das "rentiert" sich für jeden, den strom mehrheitlich selbst zu erzeugen und nicht teuer kaufen zu müssen. Da man nicht von jedem diesen weitblick erwarten kann, ist die gestzliche vorgabe sinnvoll. Man muss auch x stellplätze für Autos haben. Auch das ist sinnvoll.
Zur thread überschrift:
Das geht für mich in ordnung. Ich hab mal eine, meiner meinung nach schlechte, thread überschrift, bemängelt. Das war die moderatoren Antwort:
" eine reisserische überschrift macht lust auf lesen." Dann sollte das hier auch in ordnung sein.
Der Anschlag war ungeschickt, ich versuche es auf Widerstand umzubenennen.
Ich finde das ich enteignet werde, wenn ich gezwungen bin eine eine Solaranlage zu installieren und jemand anderes nämlich die Stromindustrie die Vergütung einsteckt. Ansonsten müssten alle eine Nulleinspeisung durchführen und das wäre für den Klimaschutz nicht besonders hilfreich und mir würde ein Balkonkraftwerk ausreichen, da ich ja meine Strom im Winter benötige. Es kann auch nicht sein, das für die Stromindustrie andere Regeln gelten als für normale Bürger.
Die Thematik der Photovoltaikpflicht, inzwischen ja auch bei Dachsanierungen, finde ich auch eine interessante Frage. Das ganze wurde ja auch als "kleine Schwester vom Heizungsgesetz" bezeichnet.
Es werden zwar nur 30% Dachfläche oder pauschal mind. 3kWp gefordert, aber das ist eben kein BKW mehr und somit ganz besonders unrentabel mit dem ganzen Aufwand und der Bürokratie der Anmeldung. Also damit es sich lohnt, werden dann wohl doch die meisten grössere Anlagen bauen, aber die Amortisation wird mit den ganzen neuen Regeln sicher noch schwieriger.
Ein Anlage 2.000 W BKW mit speicher - plug and play ist für unter 1.000 euro zu bekommen. 3.000 W sind nicht teuer und sinnvoll. Auch kann hier sehr gut eine nulleinspeisung realisiert werden. Freilich müssen hürden abgebaut werden, den unsinnigen neubau einer verteilung zum beispiel. Damit rechnet es sich nicht, wegen den grossen steinen, die die energielobby in den weg legt.
Hier muss man die leute zu ihrem glück zwingen.
Wenn man eine Energiewende will, kann man nicht mit solchen kleinen Anlagen anfangen. Ich habe 10KW auf meinem Neubau, zusätzlich einen 32KW Eigenbau-Akku. Das ist das Minimum wenn man eine Wärmepumpe betreiben will. Die Wärmepumpe im braucht Heizungsbetrieb 2KW und beim Brauchwasser 3KW. Ich zeichne alle Daten auf. Im bisherigen Winter hatten wir sehr wenige Sonnenstunden, daher auch wenig Ertrag. Wenn die Sonne scheint wird mein Akku entsprechend geladen und ist ausreichend für 1,5 Tage. Im Sommer und in der Übergangszeit ist der Akku eigentlich immer Voll und daher ist eine Einspeisevergütung Voraussetzung damit sich die Anlage rechnet. Es gibt auch keinen Sinn, die Industrie nun mit einem von unseren Steuern finanzierten Strompreis zu unterstützen und den privaten Strom nicht für eine Einspeisevergütung zu Nutzen. Die Gesellschaft hat schließlich einen Nutzen von unsrem Strom und die Energieunternehmen verdienen genug daran. Wenn man die Strom für 8 Cent einkauft und für 35 Cent verkauft, wer von euch hat so einen Gewinn ? Das reicht ihnen aber nicht, sie wollen die volle Abhängigkeit der Bevölkerung, damit wenn alles elektrisch ist, sie uns restlos aussaugen können.
Die dezentrale Stromproduktion ist unsere Chance die Stromlobby zurückzudrängen. Hier werden schon die Äcker von der ENBW zugebaut und zwar so niedrig, das man nur noch Kannichen halten könnte, Das ist der Verlust von wertvoller Agrarfläche.
Wenn die Industrie Strom verkaufen, können wir das auch, es gibt keine 2 Klassengesellschaft.
Na ja die "Abschaffung des Heizungsgesetzes" wurde ja groß angepriesen mit genau dem gegensätzlichen Argument, "man will nicht in den Keller regieren".
Aber die Solardachpflicht gilt weiter. Dass man "nur 3kWp" vorschreibt ist ja fast ein Witz, also gerade zu viel für ein bürokratiearmes BKW, und zu wenig für eine sinnvolle Nutzung.
Es ist inzwischen schon ein ganz schönes Chaos mit diesem hin und her in der Energiewende..
Ganz schlechter Vorwurf den du machst. Niemand in D verkauft Strom für 35c/kWh.
Mit den 6-8c/kWh ist der Strom vom Dach schon recht gut und gerecht vergütet. Volleinspeiser bekommen ja sogar noch mehr und da geht es tatsächlich schon Richtung Subvention.
Der Durchschnittliche Handelspreis an der EPEX Spot lag 2025 meinen Informationen nach bei 8,65c/kWh. Und ein guter Stromhändler nimmt von dir aktuell einen Preis um die 10-12c/kWh, also eine durchaus gerechtfertigte Handelspanne.
Was aber garnicht geht, ist den vielen Kleinen jetzt die Vergütung streichen zu wollen und sie zum Handel zu zwingen. Das ist am Ende auch nur wieder ein Bürokratiemonster was hier aufgemacht wird ohne grossen Nutzen. Es sind schliesslich ausreichend grosse gewerbliche Anlagen am Markt, auf die Netzbetreiber Einfluss nehmen können.
Nicht nur da. Bei der Grundversorgung krankt das System Kapitalismus komplett. Mal schauen wann sich was Besseres findet.
So ist doch nicht die Idee. Du bekommst keine fixe Einspeisevergütung mehr, kannst aber deinen Strom im freien Handel verkaufen zu marktüblichen Preisen. Insofern da so kommt, werden auch Wege entstehen, wo jeder seinen Strom auf einfache Weise verkaufen kann. Davon gehe ich zumindest aus.
Generell finde ich es vernünftig, Subventionen soweit es geht zurückzufahren und stattdessen reale Marktpreise zu bezahlen. Man muss bedenken, dass diese Subventionen den Strompreis erhöhen. Zahlen also alle wieder mit, die Strom beziehen.
Und doch schon genügend um unter §9 EEG zu fallen. Über 2kWp wird Steuerbarkeit ab Einbau eines iMSys fällig. Die Technik dafür gibts nicht gratis …
Aber ich lese hier nichts von einer netzparallelen Anlage. Inselanlage oder Heizstab im Boiler sollte da auch ausreichen. Allerdings lese ich auch nichts von 3kWp sondern nur von mindestens einem Drittel der geeigneten Dachfläche. (Abhängig vom Bundesland?)
Sobald die Energiewende zum Selbstläufer wird, wird stattlich eingegriffen.
Wenn der Bürger seine Energie selbst erzeugt, dann verdient daran kein Dritter und damit auch nicht der Staat. Bei den Steuereinnahmen aus den fossilen Energieträgern steht wohl der komplette Haushalt auf dem Spiel.
Der Jahresmarktwert Solar lag 2025 bei 4,508ct/kWh.
Monatsmarktwert Solar im Juni 2025 bei 1,843ct/kWh.
Wird 2026 nochmals weniger werden.
Der Strom aus PV ist nicht mehr viel Wert, dafür gibts schlichtweg von zuviel PV (demnächst 129 GWp gemeldet in Deutschland). Aber jetzt neuen Kleinanlagen die Vergütung streichen zu wollen (die es während Negativstrompreisen eh nicht mehr gibt) und dafür große FFA´s zu fördern ist absoluter Wahnsinn. Betreiber kleiner Anlagen finden auch bei Negativpreisen einen Weg noch möglichst viel sinnvoll zu nutzen, die großen Anlagen werden einfach abgeregelt und verschandeln nutzlos die Landschaft.
Schon deshalb sollte man von den Subventionen runter. Die Technologie ist einfach billig genug, so dass es sich auch ohne lohnt und dann bekommt eben jeder das als Einspeisung, was der Strom wirklich wert ist. Gerechter geht es nicht.
Ältere Anlagen erhalten noch 50 ct/kWh, was für ein Irrsinn.
Hier im Forum und auch andernorts wird die Frage diskutiert und beantwortet, wie es mit den "ausgeförderten" PV Dachanlagen weiter gehen soll. Die eingespeiste Menge wird nach den Jahresmarktwert vergütet.
Das ist m.A. eine geeignete Regelung, die doch auch für Neuanlagen denkbar ist.
Bis vor wenigen Jahren gab es eine unbeschränkte Abnahme- und Vergütungspflicht. Das hat mit Marktwirtschaft doch herzlich wenig zu tun und der "Gewinn" (Überschuss) war fast garantiert. Wenn die Vergütung der Dach PV Überschüsse marktgerecht bezahlt werden, dann ist das keine Förderung mehr, sondern Markt. Den größten "Gewinn" macht der Besitzer seiner HausdachPV doch mit der Ersparnis beim Stromkauf.
Die politische Ankündigung im Koalitionsvertrag, den Strompreis um 5 Cent zu senken, hat die Regierung nicht verwirklicht. Um 25 bis 30 Cent kostet der Strom (je kWh) den Endverbraucher. Die Einspeisevergütung beträgt dagegen 7,7 Cent. Die Spanne wird sich voraussichtlich immer mehr zum Eigenverbrauch verändern.
Allerdings sollte man dann nicht Kleinstanlagen in die Direktvermarktung zwingen und anstattdessen Großanlagen fördern.
iMSys Pflicht + Steuerbox (derzeit eh Pflichteinbau ab >7kWp und Steuerbarkeit ab >2kWp ab Einbau iMSys) und entweder eine fixe Vergütung nach Monatsmarktwert Solar oder schlichtweg der Viertelstundenpreis (Day Ahead) ohne Direktvermarkter direkt vom Netzbetreiber wäre eine faire Lösung.
Jahresmarktwert imho nicht geeignet und unfair.
Manche speisen auch einiges in den Wintermonaten ein, andere vernichten in den Wintermonaten alles in Speicher und Heizstab.
Der Irsinn war das ganze nicht sehr schnell an die Anlagenpreise anzupassen.
Manche haben seit fast 20 Jahren eine Gelddruckmaschine auf dem Dach, andere die zu früh oder zu spät waren schaffen mitunter nichtmal ein Nullsummenspiel.
ich weiss nicht, wo du den Strom einkaufst, ich habe letztes Jahr 35 Cent/Kw bei meinem Stromanbieter bezahlt und für meinen eingespeisten Strom 8 Cent erhalten. Die Diskussion läuft etwas an meinen Thema vorbei. Solange ich für den bezogenen Strom einen fixen Preis bezahlen muss, will ich auch für meinen eingespeisten Strom einen fixen Preis haben. Wenn jemand mit dem Börsenkurs des Stromes rechnen will, dann soll er das tun, dann soll er aber auch im Winter, den Spitzenpreis für den Strombezug bezahlen. Das gilt auch für die Industrie. Alles andere ist Rosinenpicken.
Ist halt so, wie wenn man mancherorts gezwungen wird die Dachziegel in einer bestimmten Farbe auszuführen. Ist total nervig und m.E. übergriffig, aber wirst du deshalb enteignet? Nein.
Wer zwingt dich, die von dir erzeugte Energie deinem Stromversorger zur Verfügung zu stellen?
Wäre ja durchaus möglich, nur aber eben einen Marktpreis und keine Subvention. Wird bestimmt dann auch Stromkäufer geben, die dir einen monatlichen Durchschnittspreis bezahlen.
Wenn du durch den Gesetzgeber gezwungen wirst, einen Neubau entsprechend zu dämmen, ist das dann auch für dich eine Enteignung, weil du nicht monatlich was für diese Maßnahme vom Staat zurück bekommst?
Deine ganze Argumentation erscheint mir wenig nachvollziehbar. Die Wörter, die du gewählt hast, passen für mich nicht. Und alles ist viel zu emotional, solche Petitionen sollte man sachlich verfassen.
Du sprichst wie der Händler in Timbuktu der Eier für 8ct verkaufst und gerne 35ct hätte weil jemand mal für diese Eier in Starnberg 35ct bezahlt hat.
Erstens muss das Ei dahin kommen und das ist nicht umsonst. Zweitens kommen Zölle (steuern) drauf.
Zum Strom und diesem Thema:
Du zahlst wahrscheinlich zuviel für Strom. Das ist aber dein Problem. Zweitens ist es so das du die Zeitkomponente ignorierst. Wenn du für 8ct Strom erzeugst macht das jeder. Wir brauchen den dann nicht. Der Strom zu 35ct ist aber immer da.
Ich bin gar nicht so sehr dagegen, die feste EEG-Vergütung für PV Anlagen bis 30 kWP im privaten Bereich abzuschaffen.
Wichtig ist das Eigenverbrauch weiterhin steuer- und abgabenfrei ist und netzdienliche Überschusseinspeisung zum Börsenstrompreis automatisch und ohne hohe rechtliche oder andere Hürden möglich ist.