Welches gebrauchte E-Auto für max 10k€?

@wihz sehr profunder Post - vielen Dank

i3 und e-up haben leider winzigen Kofferraum - schon gar nichts für Solarpanels

der Nissan e-nv200 / Leaf vor 2018 hat so einen nicht wirklich guten Akku? Ohne Temperaturmanagement?

Resume: es gibt leider keine guten + bezahlbaren Elektroautos

Wir haben / hatten einen C-Zero (Heizung ist super schlecht, keine Beifahrer Sitzheizung) , Seat Mii Verbrenner (der Kofferraum und die Rückbank sind nix) und einen verbrannten Seat Leon Kombi (ansonst tolles Auto - außer dass es nie wieder Verbrenner gibt)

byd Seagull kommt nicht (so schnell) und ist ja schon gar nicht "made in Europe"

@pkerchner

Einen E-Golf finde ich jetzt nicht gerade "nicht brauchbar". Top-Verarbeitung, viel Platz und auch die Reichweite müsste hinkommen.

Das hängt halt völlig von deiner Definition von „bezahlbar“ und von „gut“ ab.
Es gibt keine Elektroautos mit 200km Winterreichweite für 10.000.- Euro. Das stimmt.

Alles andere ist persönliches Befinden.

Oliver

Ich gebe nochmal zu Bedenken: Batterie 40kWh, Verbrauch WLTP 26kWh und Ladeanschluss ChaDeMo, selten! Bei mir in der Stadt gibt es angeblich vier Ladesäulen damit, zwei mit 30 und zwei mit 300kW Ladeleistung.

CCS gibt es 29, dazu nochmal 40 Typ 2 Säulen. An Autobahnen ist das Bild oft ähnlich und / oder die Ladeleistungen der Säulen sind mickrig. 30 oder 50kW würde ich für ein E-Motorrad als Schnelllader akzeptieren aber nicht für ein Auto. Der empfohlene Ioniq mit ca. 28kWh Batterie würde da vermutlich ca. 45min stehen und kommt dann weitere 200km.

Meine Einstellung dazu, entweder eine große Batterie / ein sehr niedriger Verbrauch mit entsprechend großer Reichweite oder eine wirklich akzeptable Schnellladeleistung. Also 20-80% allerhöchstens 30min besser weniger. Leider kostet beides auch gebraucht deutlich mehr als 10.000€.

Was konkreteres zum Thema LFP Günstig sind die alle nicht und als Gebrauchte auch eher rar. Ein Kia E-Soul ginge noch, der allerdings nur ein Zwergenkofferraum von 310L bietet. Der wäre auch im Bereich um 10.000€ bei mobile zu haben, ansonsten dominieren da in dem Preisbereich Leaf, Zero, ZOE, UP und ähnliche Hackenporsches mit E-Motor.

Ich kenn ja sein Nutzungsprofil nicht aber meine E-Karre war noch nie an einem Schnelllader. Nur zu einem Test mal für 5 Minuten. Sonst wild immer daheim geladen.

@thomas0815 Was den Ausflugsradius deutlich reduziert. Schnelllader halt in Maßen um die Batterie nicht unnötig zu stressen. Wenn ich immer zuhause laden würde / Schnelllader verteufeln würde, dann bräuchte ich eine Alternative für die gelegentlich anfallenden "Langstrecken"fahrten, käme dann aber im Gegenzug auch mit einem UP aus. Ich will aber nicht zwei Autos vorhalten müssen, aktuell ist das nur der Unerfahrenheit mit BEV und der fehlenden AHK am BEV geschuldet.

@thorstenkoehler

Darum sag ich ja: das Profil

Wir fahren nicht hunderte km durch die Gegend. Wo will man auch hin wenn man im Süden wohnt? Etwa in den Norden? :razz:

Wir haben Bodensee, Donautal, Schwarzwald, Österreich, Schweiz vor der Haustüre. Alles locker mit einer Ladung zu erreichen. Der letzte Tripp ging in den Europapark. Es wird vielleicht mal der Tag kommen wo er an den Schnelllader muss. Bisher war es nicht nötig. Zum boarden nach Österreich hatte ich etwas "Reichweitenangst". War aber am Ende unbegründet. Kamen mit ca. 30km Restreichweite daheim an. Sonst hätte es halt 10 Minuten an einem Schnelllader gegeben.

AHK ist Pflicht, schon wegen dem Fahrradträger :slight_smile:

@pkerchner

Wenn du vom c-zero kommst: Der Renault Kangoo Z.E. könnte noch eine Idee sein, geht in Richtung e-nv200

Fahre selbst einen (Kangoo Z.E. MAXI) von BJ 13 mit 15 kWh auf 100km. Der hat sogar noch Typ 1 Buchse - 1Phasig {green}:laughingoutloud:

Klar kein LFP (das hatte erst Tela 3 aus CN, meines wissens nach).

Hat nur 22kWh Akku, im Winter werden 80km sportlich. Aber sind mit ca. 1000km im Monat viel damit unterwegs. Alles auf Eigenstrom oder günstiger Tibberpreis.

Kaufpreis 6k€

Gibt inzwischen auch den 33kWh oder 44 kWh. Aber da bist preislich weit von deinen Vorstellungen...

meiner lädt CCS mit typischerweise mit 62kW. Also ca. 1kWh pro Minute.

Angenommen, Auto wird auf 20% runtergefahren und angenommen lädt man in der Regel auf 80% (weil 80% aufwärts nur 20kW geht), dann hat er die 28kW*(80%-20%)=16.8kW in 16.8kW/1,03kW/Minute= 16.2 Minuten nachgeladen. Die neugeladenen 16.8kW reichen bei 120-140kmh Autobahn für weitere 100km, auf der Landstrasse auch vielleicht auch 40...50km weiter

Das Elektroautos nur bis 80% schnell laden hat man ja bei jedem E-Auto. Das ist bei der Reichweitenanforderung natürlich mit zu beachten. Bei einem Trip am Stück von Lissabon bis Moskau wirkt es sich also schon aus, dass man nur 80% der angegebenen Reichweite hat. Wobei es ja eigentlich eher 60% sind.....denn es ist ja schlecht planbar, immer mit einer Restkapazität von 1% an einer CCS-Säule anzukommen.

Also fahrt weiter Verbrenner, da gibt es in der Altersklasse 10-20 Jahre viele gute günstige fahrbare Modelle von 2k€-10k€. Nur verbrennen die bei entsprechender km-Leistung viel Geld. Oder man kauft neue E-Autos, aber wenn man da gehobene Mittelklasse haben will hat man einkaufspreismäßig eine Menge Geld verbrannt.

Oder man least halt solange, bis die Auswahl an gebrauchten E-Autos größer wird. Problem ist da m.E. dass es die günstigen Leasingtarife nur bis 10tKM im Jahr gibt.....wenn man 30tKM braucht ....schlecht....

Ich hab mich für einen einen veralteten Ur-Ioniq (hört sich an wie Ur-Opa oder Urzeit-Fossilien) entschieden. Ja es ist ein Kompromiss. Er ist halt fahrkomfortmäßig kein 5er BMW und man kann auch keine 500km ohne Tankstopp durchfahren. Meiner Meinung nach aber für Kurzstrecke perfekt und für Langestrecke trotz kleiner Batterie dennoch geeignet wg. sehr geringem Verbrauch und 60kW+ CCS-Schnellladen.

@rasti Der beschriebene EV6 geht mit 30.000km/a für 560€/M. Das ist ne Hausnummer, gebe ich zu. Aber mit dem Ioniq mit Startreichweite 140km bis 20% und dann alle 100km ne Viertelstunde nachladen? Da würden 30.000km/a anspruchsvoll werden. {green}:sweaty: Im übrigen bestätigst Du meine Annahme zur Ladezeit. Wenn 20-80% in 16 Minuten gehen und die letzten 20% mit 20kW etwa genauso lange dauern, dann werden vermutlich auch die ersten 20% so lange brauchen. Also noch zweimal etwa eine Viertelstunde um von 0 auf 100 zu kommen. Ich habe ja vom Nachladen weiterer 200km gesprochen. Deine Variante mit 20-80% Stopps geht schneller und ist akkuschonender, aber auch nerviger.

Was richtig günstiges als BEV mit all den Anforderungen gibt es nicht. Also gilt es Kröten zu schlucken. Das muss jeder für sich selbst entscheiden. Wir fahren mit dem Auto in den Urlaub, weiter als eine Akkuladung reicht, daher ist eine hohe Schnellladefähigkeit / große Grundreichweite, wichtiger als wenn ich nur zum Supermarkt oder zur Arbeit fahre, wo es reicht einmal die Woche an ner 11kW Dose zu laden.

Eigentlich bin ich eher der stille Mitleser, aber zu dem Thema hab' ich vielleicht was zu sagen.....

Wir (meine Frau und ich) haben vor etwa 3 Jahren auf EV's umgestellt. Seither haben (bzw hatten) wir einen Kia Soul Bj.2016 (27kWh Batterie), einen BMW i3 Bj. 2016 ( 94Ah netto auch ca. 27 kWh), und statt des BMW (den meine Tochter jetzt fährt) seit März dieses Jahres einen Kia Soul Bj. 2020 (64kWh Batterie).....

Die ersten beiden sind total ok (der Kia aber nur nach Akkutausch auf einen neuen 30 kWh - ohne den würde ich die Bj. 2014-2017 nicht anfassen) - und super Fahrzeuge, aber nur im urbanen Umfeld. Trotz hoher Effizienz (bei idealen Temperaturen kann man im gemischten Stadtbetrieb den Verbrauch problemlos auf 11-12 kWh/100km drücken) erfüllen die beiden den Wunsch nach 200km Reichweite nur bedingt. Sobald es zu warm ( > 30°C) oder zu kalt (< 5°C) ist,, muss man mit Heizung oder Klima fahren, was den Verbrauch gleich mal um 2 kwh nach oben treibt - im Extremfall (Kurzstrecke, extreme Temperatur) auch um 4 oder mehr kWh..... Wenn man dann noch schnell mal auf der Autobahn 130 km/h fährt kann der Verbrauch durchaus auch 17, 18, oder 20 kWh/100km betragen, und die reale Reichweite schnell mal auf 150, oder sogar 120km sinken. (man kann ja nicht den gesamten Bereich bis auf 0% runter nutzen - und sich dann eine E-Tankstelle herbeizaubern).

Der letzte Generation des i3 (ab 2019?!) hatte einen 120Ah Akku ... sollte netto so um die 36kWh haben - das sollte mit den 200km in den allermeisten Fällen hinkommen (wenn man mit der Tatsache, dass man eigentlich einen 2-Sitzer mit grossem Kofferraum hat, leben kann). Ob man so einen schon unter 10k bekommt, weiss ich nicht.

LFP haben beide nicht, aber der BMW Akku (der in verschiedenen Grössen seit 2013 läuft) ist mit normaler Benutzung nicht umzubringen. Durch einen relativ gross dimensionierten Puffer oben und unten sind selbst die frühen Baujahre mit Laufleistungen von 200tsd. km offensichtlich noch in der Lage die Degradation durch ein Verkleinern des Puffers zu "verstecken" - und dem Nutzer weiterhin eine unveränderte Nettoleistung des Akkus zu bieten.

Wobei die ersten Baujahre wohl bald an ihre Grenzen kommen werden ... aber trotzdem eine beachtenswerte Leistung der BMW Ingenieure - 10 Jahre und z.T. 2000+ Zyklen mit einer NMC Batterie ist mehr als man sich erwarten würde.

Gleiches kann man vom Kia Soul der Bj. 2014-2017 in der 27kWh Version scheinbar nicht sagen - Hier hat der vergleichsweise kleine Puffer, kombiniert mit einer Luftkühlung, und einem BMS - das auf Temperatur keine Rücksicht zu nehmen scheint - (der Kia ist auch bei Minusgraden bereit mit 50 kW fast zu chargen) dazu geführt, dass weite Teile der Serie im 6. und 7. Jahr (z.T. mit Laufleistungen < 100tsd. km) wegen Unterschreitung der Garantiekapazität (70%) zu Garantieaustauschfällen wurde.

Da man über das Auto sonst nicht viel schlechtes sagen kann, kann man hier um kleines Geld viel Auto (mit neuer Batterie) kaufen. Da Kia scheinbar nur mehr den grösseren Akku des Modells 2017-2019 ( einen netto 30kWh ) griffbereit hatte, wurde in allen mir bekannten Fällen auch noch ein Upgrade der Akkukapazität um 10% mit dem Garantietausch umgesetzt. Damit fährt dieses Auto unter guten Bedingungen auch in der Umgebung von 200+ km Reichweite.

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Danke. Finde den Kia e-Soul auch interessant.

In welchem Preisbereich kann man den Kia e-Soul empfehlen?

uff ja...

auf keinen fall nen vw eimer für das geld kaufen lieber etwas drauflegen, nen ioniq 28 oder wie ich den mazda mx30

der mx30 advantage paket also nicht der premium gibts schon so ab ca. 13-14t mit wenig kilometer meist um die 30t km

der hat dann aber schon matrix led, head up display, elektrische sitzverstellung mit sitzmemory für 2 fahrer, totwinkel und querverkehrwarner, einstellbare ladebegrenzung soc für dc und ac, appsteuerung zum vorheizen oder vorklimatisieren auto fernverriegeln usw...

der mx 30 kommt aus dem werk in hiroshima japan. anscheinend auch mit japanischen panasonic zellen sogar die sd karte bei mir für das navi ist made in japan. ich habe noch nie made in japan sd karten gesehen :grinning:

die verarbeitung ist erste sahne, sehr hochwertig.

lfp autos bekommst du definitv nicht für den preis da musst du noch 5 jahre mindestens warten

der ganz erste?

aufpassen die haben massive akkudegradation 20% und mehr

Also wir fahren einen der ersten i3 immer noch (die rein elektrische Variante).
Zweisitzer ist das nicht, aber hinten maximal für Kids. Erwachsen nur für die Fahrt zum Bäcker... Das Design und die Türen polarisieren, aber gegen das Auto kann ich nichts kommen lassen (außer den inkompetenten Service von BMW) - nun gut den machen wir schon lange nicht mehr (als die uns eine AU berechnen wollten war dann endgültig Schluss mit lustig). Für mich auch mit der jetzt geringen Restreichweite (nach 135tkm noch gute 100-120km) ein klasse Auto fürs Pendeln. Mittlerweile haben wir steuerbare Ladeboxen mit der auch ein Manko umschiffbar ist. Die bescheidene BMW App, die keine Ladebegrenzung zulässt (oder ist das bei den neueren Fahrzeugen jetzt möglich?). D.h. standardmäßig wird immer auf 100% geladen. Ich denke wir hätten noch mehr Reichweite wenn der Wagen nicht solange 100% voll rumgestanden hätte. Ist halt doof wenn man Ihn morgens braucht und wegen dem (bei uns) 2xkWh akku halt fast jeden Tag laden muss. Verbrauch <13kWh/100km über die letzten Jahre im Schnitt - also top.
Wenn ein Ersatzakku nicht so teuer wäre würden wir Ihn aufrüsten, aber auch so fahren wir das Auto so lange wie er fährt. Bisherige Reparaturen: Ladegerät im ersten Jahr (Herstellerfehler - kostenlos) + Bremszylinder + Bremsscheiben (Rost) - sonst zum Glück nix. Ach ja bei unserem noch 32A einphasig, auch deswegen wenn dann das neuere Modell nehmen.

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@endurance

Ja, heute stellst du deinen Wunschwert ein. Z.B. 80%. Wir laden Standard immer auf 80%, bei längeren Touren dann auf die 100%.

Ich hab bisher auch fast nur positives über den I3 gelesen. Wäre auch in meiner Auswahl wenn wir jetzt noch einen zweiten Stromer bräuchten.

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Das ist wohl das Paradebeispiel für ein Auto, das keine einzige Anforderung des TO auch nur ansatzweise erfüllt.

Und ein Paradebeispiel für ein E-Auto, dass mit Miniakku und abstrus langsamer Ladegeschwindigkeit hierzulande völlig am Markt vorbei geht. Aber schön verarbeitet ist es.

Oliver

@oliverso Aber ganz wichtig: Es ist kein VW und ER hat ihn gekauft. {green}:scared:

Der Kollege ist ein wenig zu früh dran

der BYD Dolphin Mini würde in zwei Jahren sicherlich alle Punkte erfüllen

Der TO (was heisst das überhaupt ?) sollte u.a. seine Reichweitenanforderungen mal auf Sinnhaftigkeit prüfen. Können wir hier nicht beurteilen, da wurde ja noch kein Fahrprofil mitgeteilt (Gesamt-km p.a., Pendelwege zur Arbeit, 1x pro Woche Salzburg-Flensburg, was weiss ich....). Natürlich kann man Anforderungen stellen von 800km Reichweite bei typischen Dieselgeschwindigkeiten von 150km/h, aber das kostet momentan noch so viel wie der TO nicht bereit oder in der Lage ist zu zahlen. Da muss man seine Wünsche halt dem Geldbeutel anpassen und da hat der TO hier doch brauchbare Vorschläge erhalten.

Naja so klein ist die Batterie nicht, nur der Verbrauch ist für die Kapazität viel zu hoch und korrekt, das Laden an CCS-Schnellladern im Vergleich zum Ioniq ungefähr halb so schnell. Mazda MX-30 im Test: Fahrverhalten, Reichweite, Preis

36kW und nur bis 65% steht da....bei über 20kW/100km....kann man sich ausrechnen dass das bei echten Langstrecken sich unschön bemerkbar macht. Wenn man aber 90% zu Hause lädt kann einem das auch egal sein.

Nein, warum?

Ein wesentliches Problem der Diskussionen über E-Autos ist, dass jeder genau zu wissen glaubt, was jemand anderes braucht.

Ohne diese Besserwisser-Arroganz könnte man das Thema sehr sachlich diskutieren.

Oliver

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