Also der Plan wäre, in WZ+SZ die Innengeräte nach vorne an die Wand über die Fenster. Die Aussengeräte entweder direkt vor dem EG auf den Balken (Beton) oder direkt darunter vor das (vorne ebenerdige) Kg - dann wären die AG unter Dach…
Das gilt aber nur, wenn du einer 3,5 kW entsprechend mehr Leistung abforderst. Die moduliert ja in der Regel genauso weit runter, wie die 2,5kW Maschine. Bei identischer Heizsituation sind beide Geräte gleich effizient. Es sei denn, die 3,5kW Maschine fährt ungewollt von der Regelung mal höher, als die 2,5kW Maschine.
Erfahrungsgemäß verhalten sich 2kW - 3,5kW Geräte nahezu identisch. Da gehts nur um kleine Abweichungen der Lüfterdrehzahlen. Und bei Daikin kannst du ja über die Bedarfssteuerung die maximale Leistung limitieren. Wobei, wie @nordicbynature schrieb: Wenn du ganz runter gehst mit der Bedarfssteuerung auf 40%, dann liegt dieses Leistungslimit dann bei der 2,5kW Maschine niedriger. Das kann je nach Situation günstig sein. Das Fenster, was du mit der Bedarfssteuerung limitieren kannst, dürfte recht sicher leicht anders sein.
Ja klar, deshalb habe ich geschrieben „je mehr Leistung das Gerät erzeugt“
Gleiches dürfte dann 1:1 auf die Nepura zutreffen.
Was ist nochmal der Plan mit den Klimas?
Willst Du das gesamte Untergeschoss mit einer Klimasplit heizen und das Obergeschoss mit zwei Innengeräten?
Also komplett? Oder soll Gasheizung noch weiterlaufen? Später ggf Gasheizung durch eine kleine Luft-Wasserwärmepumpe ersetzen.
Wie soll der Keller geheizt werden?
Kannst Du ggf den Durchgang zwischen dem Wohnzimmer und dem Flur vergrößern?
Der ändert sich aktuell ständig ![]()
Ich bin da auch zu wenig “drin” im Thema, um so mehr bin ich froh von euch Hilfe zu erhalten…
Grundsätzlich? Ja.
Aktuell heize ich bedarfgerecht nur die Räume wenn sie genutzt werden. Nur SZ+Bad 1.Stock heize ich durch. WZ halte ich auf 18 Grad, wenn bewohnt / benutzt dann heize ich es wie gewünscht auf mit dem Pelletsofen und / oder Gas. Die restlichen Räume generell nur mittels Gas wenn sie benützt werden.
Alle Heizkörper im Haus werden mittels elektronischen Funkthermostaten gesteuert mit Zentrale und Internet Anbindung, ich kann als von überall alle Temperaturen sehen und alle Räume steuern. Ist sehr praktisch und hat nicht viel gekostet… Es bedeutet aber auch, dass generell für jeden Raum einzeln die Wunschtemperatur hinterlegt werden kann - also auch als “Frostschutz” quasi;) Sogar genaue Wochen/Tagesprogramme je Raum sind möglich etc.
Bisher sind die Türen immer zu bei WZ,SZ,Bad. (Wenn geheizt wird)
Die Idee war nun, mit Wärmepume mal auszutesten ob es dann im EG ev. sinnvoll wäre die Türe offen zu lassen, somit dann das ganze EG mitzuheizen. Wenn es im WZ dann wärmer sein soll ev. Tür wieder zu…
Bei Gas dachte ich mir macht es keinen Sinn alle Räume zu heizen, auch wenn die nich genutzt werden. Dafür ist das Gas zu teuer…
Im Obergeschoss sollen SZ+Bad permanent geheizt werden, ggfs. dann auch hier Türe offen wenn möglich/sinnvoll. Sonst zu, auch kein Problem.
Grundsätzlich kann ich es auch beibehalten und nur SZ+Bad dauerhaft heizen, WZ dann eben aber vielleicht auch dauerhat.
Gasheizung sollte dann bei Klimas in den 3 Räumen nur mehr sporadisch laufen bzw. zur Heizung der anderen Räume - falls nötig. Und nat. auch als “Frostschutz” für alle Räume.
Im Keller ist im Wesentlichen Garage, Waschraum, Hobbyraum mit abgetrenntem Technikraum. Im Hobbyraum habe ich einen Heizkörper installiert, der Raum wird aber - da die Heizung direkt angrenzt - nie wirklich kalt.
Eher nicht, ist die tragende Wand in der Mitte vom Haus.
Das wird aber nicht mehr so sein, wenn die Gasheizung dann nicht mehr läuft.
Jein - laufen tut die erstmal in jedem Fall noch, für Warmwasser. Ich nutze den Raum aber auch kaum jemals… Wenn doch, kann ich ja einfach den Heizkörper aufdrehen - ich habe einen großen eingebaut. Das geht sehr schnell.
Warmwasser hat kaum Bedeutung, was die Aufwärmung des Kellers angeht.
Wenn du aber jederzeit überall auch Heizkörper aufdrehen kannst, ist das sowieso nicht sonderlich kritisch mit der Dimensionierung.
Da bin ich gar nicht so sicher?
Bei Warmwasser wird ja zumindest 24h der Boiler beheizt. Bei Heizung nur die Rohre, die aber sofort in der Decke verschwinden. Isoliert ist beides, keine Ahnung… Aber aktiv beheizt (Heizkörper) habe ich den Keller bisher nur zum “Test” ![]()
Ok, verstehe. Erstmal loslegen.
Mir gefällt die 50er auch sehr gut. Für das WZ und die Küche benötigst Du die Leistung aber wohl nicht. Es fragt sich also, ob du die Warmluft durch die Türöffnung in Richtung Flur bekommst? Wenn Du die Öffnung vergrößern könntest, würde ich sagen mit der 50er ist eine gute Idee.
Wenn Dir die extra 600 Euro egal sind, sind andere Nachteile: das größere Aussengerät und die höhere Mindestleistung.
Keine einfache Entscheidung. Wenn Du die 35er wählst, wirst Du Dich ja immer fragen, wie wäre es mit der größeren Anlage geworden.
Hast Du irgendwo Abluft. Z.b. im Bad im OG? Dann würde evtl ein gewisser Luftstrom vom WZ in Richtung Bad im OG entstehen. Damit bekommst Du dann einen Teil der Leistung in Richtung Flur.
Jetzt in der Übergangszeit ist es bei uns so: im OG haben wir es wärmer als unten, obwohl wir nur unten heizen. Es ist oben aber auch wärmer, als die Zieltemperatur an der Klimasplit unten, da ja die Auswurftemperatur höher ist als die Zieltemperatur und die warme Luft direkt nach oben zieht.
Das ist die Frage bzw. eine der Fragen…
Schöne wäre sicherlich, dass die 50er halt schneller “hochheizen” könnte - wenn der Raum genutzt werden soll. Also niederigere “Dauertemperatur” - höhere “Aufenthaltstemperatur”.
Und insbesondere zum “Haus beheizen” wäre sie sicher besser.
Ich denke das wäre gar nicht nötig, denn alleine wenn ich die Türe ins restliche Haus bzw. in den Flur öffne, strömt hier so viel kalte Luft ein (=warme raus) aus dem WZ - dass sich hier die Luft bei offener Tür ohnehin verteilt. Jedenfalls hoch ins OG.
Auf die € 600.- kommt es jetzt nicht direkt an, aber die höhere Mindestleistung könnte halt unschön sein. Wieviel wird das sein, wenn man 35er mit 50er vergleicht?
Und umgekehrt;)
Nein. Also der Luftstrom entsteht auch so - alleine durch die Temperatur unterschiede. Aber Abluft direkt nicht - ich hatte deshalb schon über eine “Frischluftanlage” nachgedacht - anstatt Umluft. Das gibt es aber in der Form wohl eher nicht… Es wird aktuell immer das Fenster im Bad für einige Minuten geöffnet damit die feuchte Luft entweicht. Scheint ausreichend gut zu funktionieren (hinterher ca. 50-60%) Besser wäre aber nat. wenn man auch tagsüber entfeuchten kann - was mit der Klima ja wohl möglich wäre. Aber wohl nur manuell?
Verständlich, die Frage ist eben: Macht es Sinn, Stiegenhaus, ungenutzte Räume, WC zu heizen? Kommt dann eben sehr auf den Verbrauch an… Selbstverständlich ist es angenehmer wenn alle Räume im Haus immer warm sind - ob nötig oder nicht.
Die Abwärme/Wärmeverluste bei Heißwasser sollten eher so im bereich 1kWh pro Tag liegen. Damit bekommst du kein Kellerraum auch nur 0,1 Grad wärmer im Winter. Auch mit Wärmeverlusten der Gasheizung werden es nicht sehr viel mehr, lass es insgesamt 2kWh am Tag sein.
Hier die Eurovent-Daten der ATXM50:
Da siehst du bei der niedrigsten Modulation 1,56 kW / 7,17 = 217 Watt. Das sieht noch ganz brauchbar aus.
Das Innengerät ist genauso groß, wie die 2,5-3,5kW Anlage. Die haben also vermutlich nur einen etwas größeren Verdichter verbaut. Man sieht es auch an der geringeren Effizienz, hat nur SCOP 4,75. Aber wie oben geschrieben, wird sie ähnlich Effizienz zur 3,5kW haben, wenn du sie wie eine 3,5kW betreibst.
Die 5kW betreibt den Lüfter deutlich höher, niedrigste Stufe hat 27 dB(A). Die 3,5kW kommt auf 19 dB(A), das ist deutlich leiser. 19 dB(A) kannst du kaum noch hören, 27 db(A) sind hingegen schon klar als rauschen zu hören, auch in 5 m Abstand noch. Für die Effizienz ist das allerdings wieder gut.
Das Aussengerät der 25er und 35er ist in den Hauptabmessungen H:610mm B:923mm T:367mm. Das Aussengerät der 50er Anlage hat die Abmessungen: H:734mm B:954mm T:401mm
Länge des Wärmetauschers ist 869mm vs 920mm
Es sind als ganz andere Aussengerät.
Das hatte ich eigentlich vor meinem vorherigen positiven Eindruck von der 50er noch nachschauen wollen. Ich fand es nämlich komisch, dass Daikin das kleine Innengerät bei einer 50er benutzt.
27 dB (A) wäre für mich nicht Ok. Das ist ja die leiseste Situation. Für ein Wohnzimmer keine Wahl.
Jetzt sind wir wieder bei der Nepura. Die hat nämlich 19 dB (A)
Wir haben unsere Hauptanlage (Vorgänger zur 40er Nepura) im Eingangsflur von dem 4 Zimmer/Türen und die Treppe nach oben abgehen. Waschküche, Bad, Allzimmer und Wohnzimmer, sowie nach oben ein Allzimmer, die alle nicht separat geheizt werden müssen.
Ein Schwede würde nicht fragen, ob er aus dem Wohnzimmer Wärme in den Flur bekommt, sondern anders herum. Wie viel Wärme man aus dem Flur (wo zumeist die Klimasplit ist) in die angrenzenden Räume. Dafür wurden auch die “Nordic Geräte” mit den hohen Leistungen entwickelt. Wenn man in jedem Raum eine Anlage hat, ist das nicht notwendig (abhängig von der Dämmung natürlich)
Moin moin, ich danke euch für eure stetige Hilfe!
Ok, kann gut sein. Ich habe halt - bewusst - dort noch nicht regelmäßig geheizt. Gefühlt fand ich es da auch nicht zu kalt, wenn man sich da gewöhnlich immer nur kurz aufhält. Für längeren Aufenthalt schon, deshalb hatte ich einen Heizkörper nachgerüstet. Das Haus ist aber Bj. 98 - ich habe es seit 3 J. Also die Jahre zuvor wurde da nie irgendwie geheizt.
Ich sehe das zu 100% wie ihr. Ich hatte das auch schon mal gelesen mit den abweichenden Werten. Hier kommen eben wieder die Skalierungseffekte zu tragen, weil das Innengerät nicht entsprechend vergrößert wird - sondern nur “mit mehr Leistung gefahren”. Alleine wg. der Lautstärke ist das Gerät somit raus.
Ja, das ist eh das selbe dann. Größerer Verdichter = größeres Aussengerät, aber eben identisch großes Innengerät. Was dann eben die Effizienz wieder reduziert, wenn man die Leistung auch abruft.
Jein - denn auch die Nepura wird bei höherer Leistung dann weniger effizient sein als bei geringerer? Sie wächst ja bzgl. Abmessungen auch nicht entsprechend der max. möglichen Leistung mit? Ich denke es ist auch eher als “Aufheiz-Turbo-Leistung” vorgesehen, als Komfortfunktion. Kann aber nat. sein, dass die höhere Leistung auch dauerhaft - mit dann schlechterem Wirkungsgrad - geliefert werden kann?
Die Idee bzw. diese Herangehensweise hat ja grundsätzlich schon was. Insbesondere in meiner Situation. Es hätte ja sehr viele Vorteile, wenn man nur EINE Anlage verbauen muss. Die wäre VIEL billiger, die Installation VIEL einfacher usw. Für das gesparte Geld könnte man dann wieder heizen. Die Redundanz mehrerer Anlagen im Sinne von “Sicherheit” brauche ich eig. nicht. Habe ja noch Gas und Pellets.
Aber: Ich denke, es kann nur dann funktionieren, wenn man dann SEHR VIEL heizt und das -DURCHGEHEND. Also bedarfsgerecht heizen fällt denke ich völlig flach, so schnell bekommt man die Wärme - wenn überhaupt - nicht dorthin, wo man sie braucht.
Insgesamt erscheint es mir aber nicht so sinnvoll. Man heizt dann ja im Grunde genau die Räume maximal, wo es ohnehin schon wärmer ist (in der Mitte vom Haus) und wo man gleichzeitig die Wärme nicht wirklich benötigt. Klar ist es angenehm, wenn man wie im Sommer alle Türen offen stehen lassen kann und alles gleichmässig warm ist. Aber wenn man dann zb. mal längere Zeit im WZ ist und dort zb. 24 Grad haben will, dann müsste die Temperatur im Flur vermutlich schon eher gegen 30 Grad gehen??? Oder halt jedenfalls deutlich mehr als 24. Das ist dann aber energetischer Wahnsinn, oder?
Andererseits, wenn die das dort so machen - wird es seine Gründe haben?
Außerdem: Auch im Sommer, wenn man kühlen möchte, kühlt man dann exakt dort, wo es egal ist.
Die Idee würde mir grundsätzlich schon gefallen, aber ich habe so gar keine Lust dann (wie hier im Forum tw. zu lesen) zu versuchen, mit Ventilatoren irgendwie warme Luft in die Räume zu pusten wo es warm sein soll. Weil die Wärme in Räumen erzeugt wird, die auch kalt sein könnten…
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Ja, genau das ist ein Problem. Aber nicht ganz so extrem. Bei uns geht dann auch zunehmend mehr Wärme die Treppe hoch ins OG, wenn man die Solltemperatur hochstellt.
Wir haben es z.b. in der Wohnküche dann zu kalt. Nicht viel, aber halt etwas unter der Wohlfühltemperatur.
Normalerweise wird diese Wärmegradient von der Mitte des Hauses zur Peripherie durch Stromdirektheizung ausgeglichen.
Wir haben eine kleine günstige Klimasplit in die Küche unters Fenster montiert, mit super Ergebnis. Dadurch wurde auch die ganz andere Seite des Hauses wärmer, da die Flur-Anlage nun in eine andere Richtung “arbeitet”. Solltemperatur auch runter und Stromverbrauch (insgesamt) messbar runter, bei erhöhtem Komfort.
Hier die Anlage in der Küche …
Das denke ich mir. Den Abfall der Temperatur von der Wärmequelle gibt es ja immer - in dem Fall natürlich extrem, weil die Räume “aussen rum” ja von “Kühlkörpern” (Aussenwänden) umgeben sind… Also würde die Temperatur ohnehin sinken, in dem Fall aber dadurch noch mehr. Also umgekehrt (Wäremeerzeugung am kältesten Platz, Wärme strömt dann auch Richtung Hausinneres) macht das für mich sinn - aber so eher nicht. Ich finde es erstaunlich, dass es dann tatsächlich in Schweden (also einem sehr kalten Land) so praktiziert wird?
Kommt mir so vor, als wäre bei einem Auto der Luftauslass der Heizung im Kofferraum. Klar, es wird dann irgendwann auch vorne warm - wo man es warm haben will.
Aber wozu?
Was es ja noch verrückter macht??? Der Sinn von Wärmepumpe wäre ja max. Effizienz? Wieso dann die Wärmepumpe bzw. Innengerät dort hinbauen, wo es nicht so wichtig ist und eine Direktstromheizung da, wo man es wirklich warm haben möchte? Und das machen die wirklich so? Weshalb?
Klingt plausibel - die Wärmequelle dorthin wo man es warm haben möchte. Wenn dann die “Verluste” wegfallen, die man sonst “am Weg zum Anwendungsort” hat, dann wird man auch Energie einsparen.
Also aus meiner Sicht:
Selbst WENN man zb. in der Hausmitte eine einzelne, starke Inneneinheit installiert, UND dann auch noch mit so viel Leistung betreibt, dass auch die “Randbereiche” = Räume die man eigentlich heizen möchte warm sind, muss das doch energetisch eine schlechte Lösung sein ![]()

