Welche Split-Klima für mein Projekt?

IG der Nepura müsste ein anderes sein. Schau doch einfach mal nach den technischen Daten, vor allen den Abmessungen.

Wenn es dir nur ausschließlich auf Kostenoptimierung geht, dann sind die normalen Anlagen in Italien gekauft unschlagbar. Den Mehrpreis einer Nepura holst du da nie rein.

Es geht da mehr um Komfortmerkmale und auch um Ausfallsicherheit. Ausfallsicherheit hängt sehr davon ab, ob du selbst Vorort mal eben mit Warmwasser eine normale Anlage abtauen kannst, weil sie völlig vereist ist. Dann ist das kein Thema. Baust du es bei Leuten ein, die davon keine Ahnung haben und ein Kümmerer wohnt 300km weit weg, ist das eine ganz andere Situation. Was Komfort angeht: Wenn man bedarfsweise heizt, hat die Nepura noch deutlich mehr Leistungsreserven, um zügig warm zu machen.

Ja, kann man so machen. Und was ist mit den anderen beiden Zimmern?

Vermute ich auch, da steht ja 2025. Wie weit die sich von den deutschen Perferas unterscheiden, weiß ich nicht. Aber was man hier so lesen konnte, gibts wohl nur marginale Abweichungen.

Bleibt denke ich eine persönliche Abwägung. Deine -14 Grad NAT sprechen schon etwas für die Nepura. Aber da kannst du auch schauen, ob du in den letzten Jahren wirklich öfters mal in diesem Temperaturbereich warst. Wobei umgedreht: Dein Haus ist gut gedämmt und hat wenig thermische Masse, weil keine massiven Wände. Das heizt man schnell mit wenige Energie wieder auf.

Dein Gasverbrauch ist auch gut im Rahmen. Vermutlich wird damit auch Warmwasser gemacht. Da kann man grob von < 5kW Heizlast fürs ganze Haus ausgehen.

Das ist die Frage, gibt es überhaupt Unterschiede in Komfortmerkmalen?

Also mehr Leistung=schneller warm ist klar. Aber ich meine sonst? Also Funktionen, Lautstärke etc.

Ich will eigentlich eher durchheizen dann, wenn es sich lohnt. Also dann eher keine schnelle Aufheizung jemals. Dafür gibt es außerdem den Pelletsofen.

Also i.d.R. Ist wer vor Ort, somit wäre das ok.

Außerdem kann Gasheizung als Frostschutz dienen.

Sind nicht ständig genutzt, bedarfsweise Heizung.

Ev. auch mal 2er Split.

Ja, ganzjährig nur mit Gas

Mir geht es darum, von der teuren Gasheizung weg zu kommen, aber Umstieg auf Wärmepumpe ist wg. Heizkörper nicht ideal.

Da sollten diese Geräte eig. am effizientesten sein?

Also besser, als wenn bei Wärmepumpe zuerst zu Wasser „gewandelt“ wird, dann über Heizkörper wieder zu Luft…

Außerdem eben auch Klima und Redundanz im Vergleich zu Tausch auf Wärmepumpe für Zentralheizung

Und Ev. dann Brauchwasser Wp

Ich denke, dann wirst du auch gut mit der normalen Perfera klarkommen.

Danke, ich suche gerade fieberhaft…:wink:

Diese vielen Bezeichnung machen mich fertig…

Aktueller Plan:

Bei dagimarket bestellen:

Gründe: Bei Selbsteinbau wird Garantie ggfs. ohnhin “futsch” sein, außerdem scheint es tw. problematisch mittlerweile mit onlinekauf ohne Bestätigung für Einbau?

Aber doch eher 3 Mono Anlagen, 2 kleine für Bad+SZ und eine 35? er für WZ.

Ich habe jetzt viel gesucht, die Perfera hat angeblich einen SCOP / COP (was ist der Unterschied) von 5 oder 5,2 je nach Quelle:

3 Stück, weil preislich fast ident. Es könnte aber sein, dass ich zb. nur im SZ kühlen will, im Bad nicht. Oder nur im Bad die Entfeuchtung nutzen. Und der COP ist ja generell besser bei Mono? Außerdem noch mehr ausfallsicherheit - 2. Aussengerät um wenig Geld. Ev. wird auch die Verrohrung einfacher, wenn im Haus nichts verlegt werden muss.

Meine Sorge:

Wenn bei 2 kleinen Räumen je ein Gerät ist, könnte das bzgl. takten ein Problem sein?

Bzgl. Funktionen sehe ich bei der Nepura jetzt keine Vorteile, die scheint wirklich nur etwas besser zu heizen bzw. die Änderungen am Aussengerät. Sogar das “Schnellheizen” findet man bei der Perfera, weiß aber nicht ob korrekt. Aber das sollen 14% sein, dass muss nicht sein.

@win Hilfe :worried:

Single-Split sind immer besser, mach das, wenn du Platz für AGs hast. Klar takten die dann in der Übergangszeit, lässt sich bei geringem Wärmebedarf nciht vermeiden. Macht aber erstmal nichts, musst nur schauen, dass die nicht zu oft pro Stunde taktet, insofern man die Effizienz optimieren möchte. Wem da egal ist, der lässt sich einfach laufen und stört sich nicht dran.

Nimm fürs WZ ruhig die 3,5kW. Da hast du ein wenig Reserve.

Was COP und SCOP unterscheidet, sagt dir jede KI.

2 „Gefällt mir“

Die scheint seltsamerweise einen deutlich schlechteren SCOP von 4,45 zu haben, die 2,5kw 5,2 - kann das sein?

Ok, wenn SCOP der Durchschnitt ist und bei der 2,5kw bei 5,2 - dann ist das ja SEHR GUT, oder?

Vielen Dank!!!

Man entwickelt ja eine Art Heiz-Strategie. D.h. wenn in der Übergangszeit der Wärmebedarf in einem Raum sehr klein ist, kann dieser Raum ggf noch von einem Gerät in einem anderen Raum mitgeheizt werden. Und erst ab einer bestimmten Aussentemperatur laufen dann alle Geräte.

Ist bei jedem anders. Ausprobieren. Man fuchst sich da rein.

Kann nicht sein, wo hast du das her? Die sollte identischen SCOP haben.

Ist so mit das beste, was derzeit so Anlagen können. Gibt nur 2-3 Anlagen, die noch mehr können, die aber sehr viel teurer sind.

Dagimarket:

“COP” 4,45

Bei der 2,5kw 5.0

Standard heating +7 Grad:

Bei der 35er: 4kW COP 4,45

Bei der 25er: 2,8kW COP 5,0

Wenn die 35er auch bei +7 Grad und “nur” 2,8kW getesten würde, läge der COP vermutlich auch bei 5,0. Der Unterschied kommt von der unterschiedlichen abgerufenen Leistung beim Test.

Du musst dir auch besser die Eurovent-Daten anschauen, da findest du auch den SCOP und der liegt bei beiden bei 5,15. Ansonsten, wie @nordicbynature schreibt, der COP wurde bei ganz anderen Arbeitspunkten gemessen.

Hier die Eurovents:

Die Heizleistung bei -10 Grad unterscheidet sich bei beiden Anlagen allerdings kaum. Sind fast die gleichen Anlagen, zumindest nach Datenblatt. Ich könnte mir vorstellen, dass die 3,5kW trotzdem deutlich mehr kann, was man aber nicht im Datenblatt rausreizen wollte, weil man dann wohl den SCOP nicht erreicht hätte.

Ja, genau. Pdesign für die SCOP Ermittlung ist bei der 25er = 2,4kW und bei der 35er = 2,5kW.

Die 25er leistet 2,8kW bei ihrer nominalen Kompressor-Frequenz (+6 Grad) und 5kW bei ihrer maximalen Kompressor-Frequenz. Das wäre Faktor 1,79 zwischen den Werten.

Die 35er sind es 4kW (nom.) und 5,5kW (max.). Das wäre Faktor 1,38 zwischen der Heizleistung bei nominaler und maximaler Kompressorfrequenz.

Bei -10 Grad hat die 25er 1,69kW bei nominaler und 3,19kW bei maximaler Kompressorfrequenz. Faktor 1,89.

Bei -10 Grad hat die 35er 2,55kW bei nominaler und 3,42kW bei maximaler Kompressorfrequenz. Faktor 1,34.

Ich könnte mir vorstellen, dass bei der 35er die Bedarfsteuerung andere Resultate bringt als bei der 25er. Bei meiner Daikin entspricht 95% Bedarfsteuerung der Heiz-Leistung bei nominaler Kompressorfrequenz. Bei der 35er ist die nominale Kompressorfrequenz jedoch anders ausgelegt (höher?) als bei der 25er.

Ja, genau. Pdesign für die SCOP Ermittlung ist bei der 25er = 2,4kW und bei der 35er = 2,5kW.

Die 25er leistet 2,8kW bei ihrer nominalen Kompressor-Frequenz (+6 Grad) und 5kW bei ihrer maximalen Kompressor-Frequenz. Das wäre Faktor 1,79 zwischen den Werten.

Die 35er sind es 4kW (nom.) und 5,5kW (max.). Das wäre Faktor 1,38 zwischen der Heizleistung bei nominaler und maximaler Kompressorfrequenz.

Bei -10 Grad hat die 25er 1,69kW bei nominaler und 3,19kW bei maximaler Kompressorfrequenz. Faktor 1,89.

Bei -10 Grad hat die 35er 2,55kW bei nominaler und 3,42kW bei maximaler Kompressorfrequenz. Faktor 1,34.

Ich könnte mir vorstellen, dass bei der 35er die Bedarfsteuerung andere Resultate bringt als bei der 25er. Bei meiner Daikin entspricht 95% Bedarfsteuerung der Heiz-Leistung bei nominaler Kompressorfrequenz. Bei der 35er ist die nominale Kompressorfrequenz jedoch anders ausgelegt (höher?) als bei der 25er.

Für den Preis bei Dagimarket absolute Hammer-Anlagen.

1 „Gefällt mir“

@win @nordicbynature

Ich danke euch!!!

Soweit ich das bisher begriffen habe, sind kleinere Anlagen im Vorteil, weil die Wärmetauscherflächen der Geräte nicht 1:1 mitskalieren in den Leistungsklassen und somit der Wirkungsrad immer schlechter wird tendentiell - je mehr Leistung das Gerät abgeben kann.

Also ein Innengerät, dass 3,5kw “kann” ist nicht fast doppelt so groß wie eines das 2kw “kann”. Richtig?

Und bei dem Thema Monosplit vs. Mehrfachsplit ist es so, dass mehrere Innengeräte an einem Aussengerät die Effizienz senken (können), da wenn die nicht immer identisch laufen sie sich beeinflussen und zb. auch immer alle Geräte durchströmt werden. Was ev. auch Geräusche machen könnte, selbst wenn aus. Korrekt?

Da i.d.R. 2 Einzelgeräte beinahe identisch teuer sind, man dann aber 100% redundant 2 separate Anlagen hat, ist die Variante mit mehreren Innengeräten an einem Aussengerät eigentlich nur sinnvoll, wenn man absolut nicht mehrere Aussengeräte haben will / kann / darf - oder?

Die Leistung von 2xEinzelgerät ist ja auch deutlich höher, denn bei einem 2x2,5kw Set ist ein 4kw Aussengerät dabei - kein 5 kw. Und selbst ein 5kw wäre vermutlich schwächer, als 2x2,5kw? (Skalierung)

Also werde ich die Variante Einzelgeräte wählen.

DAS ist der Punkt!!!

Es scheint, als wären die Dinger der “sweet spot” - also der Punkt wo sich Preis / Leistung sehr gut trifft. Der höhere Preis bringt sehr guten Wirkungsgrad und quasi alle aktuellen Funktionen mit. Natürlich gibt es um das halbe Geld auch schon gute Geräte die auch gut heizen, dann aber eben mit Defiziten im Wirkungsgrad und den Funktionen. Sehr wahrscheinlich wird man auch bei diesem Vergleich die höheren Kosten nie mit der höheren Effizienz reinholen - hat dafür aber eben auch mehr Funktionen, bessere Geräte (Lautstärke usw.)

Die Nepura - cold region - scheinen dann im Moment speziell deshalb weniger interessant, weil die am Ende “nur” noch mehr maximal Leistung können (+die Vereisungsschutz) - wobei ich dann aber davon ausgehe, dass der Wirkungsgrad schlecht wird? Denn die Geräte und Wärmetauscher etc. sind dann deshalb ja nicht viel größer… Bzgl. Funktionen finde ich nur die “Feuerstellen Logik” die wohl NUR die Nepura hat - die wäre bei mir zwar ev. interssant, aber das alleine ist es nicht wert. Die zusätzliche - mit schlechterem Wirkungsgrad erkaufte - Maximalleistung spielt bei mir eig. keine Rolle, weil eben im WZ noch ein starker Pelletofen ist. UND die Gasheizung…

Letztlich führt dann der Umstand, dass die Nepura nicht in I vertrieben wird, zu einem zu großem Preisunterschied. Wäre die “nur” 500€ (immerhin der Preis einer kompletten günstigen Anlage) teurer, dann würde ich die kaufen.

Aber mal eben doppelt so teuer - für am Ende den identischen Nutzwert - wird sich dann nicht lohnen.

In D ist der Unterschied ja eher gegen 500€, dann ist es was anderes.

Nun stellt sich noch die Frage:

Im WZ dann auf die 5kw Anlage - aber normal Perfera - um auf der sicheren Seite zu sein? Eher nicht, oder?

Ich benutze die Feuerstellen Logik Funktion nicht mehr. Ich stelle manuell von Heizen auf Lüfter und wieder auf Heizen. Ich habe damit bessere Ergebnisse der Wärmeverteilung im Haus weil der Lüfter dann wirklich unabhängig läuft und auch besseres “feedback” wie viel ich mit dem Kamin heizen soll, weil dann die Wärmepumpe wirklich aus ist.

Kann man ja evtl. was mit Homeassistant machen, wenn man vergesslich ist, oder wie ich gerne mal einschläft. :grinning_face_with_smiling_eyes:

1 „Gefällt mir“

Den “Vereisungsschutz” - wenn damit die Trogwärme gemeint ist - kann man selber nachrüsten. Nicht ganz so elegant, aber machbar. Und mit Homeassistant kann man das ganze dann sogar noch gezielter steuern als die Nepura das macht. (Luftfeuchtigkeit, Aussentemperatur, …)

Kannst Du nochmal zusammenfassen, was Du wo hin haben willst, also Stand jetzt.

Evtl auf den beiden Grundrissen markieren.

1 „Gefällt mir“