Welche Split-Klima für mein Projekt?

Hab ich leider nicht, ging dann aber doch mit der 230V Säge.

So, gar nicht so wenig Arbeit das alles…

Ganzes WE wieder gewerkt und um ein paar Sachen gekümmert.

Also die Löcher bei den Aussengeräten waren bisher noch nicht alle komplett zugefroren - beim Gerät unterm Dach aber schon einige ganz und einige halb.

Deshalb also nun das Heizkabel nachgerüstet. Leider klebt das Armacell dort überhaupt nicht. Auch nicht wenn ich die Wanne vorher mit Papier abwische. Also es klebt kein Stück - gar nicht.

Deshalb habe ich es so gut es ging mit Kabelbindern befestigt:

Dabei habe ich das Kabel einmal durch die großen Löcher geführt - bei den kleineren unten lang. Das ist sicher kontraproduktiv, denn wenn die Heizung aus ist gefriert es so sicher noch schneller zu. Die Heizung zieht 100W:

Die Geräte sind nun über einen eigenen Typ F FI abgesichert und per LSS die auch Neutral schalten gesichert.

Zur Leistungsmessung und Schaltung ist ein Shelly Pro 4PM installiert.

Was ich nicht verstehe: Der Shelly Pro 4PM hat 4 Mess / Schaltkanäle - Ausgänge und auch 4 Eingänge. Insgesamt belastbar ist er mit 16A - also auch damit vorgesichert. Ich habe aber hier gelesen (und auch lt. Anleitung sieht es danach aus) das er nur eine Phase schalten kann / darf. Weiß jemand, wofür dann 4 Eingänge vorhanden sind - also extra für jeden Ausgang? Ist irgendwie sinnfrei, denn die Klemmen sind auch so winzig, dass man nich brücken kann…Also insgesamt 5xL zum LSS :wink:

Ich weiß jetzt nicht, wie ich mit der Heizung umgehen soll. Soll ich die ev. 1x täglich eine Stunde laufen lassen? Oder öfter kürzer? Dauerhaft wird denke ich keinen Sinn machen mit 100W Verbrauch… (Ist zwar ein Schalter dran, der schaltet aber bei tiefen Temperaturen immer durch)

Also in der Hinsicht macht Nepura Sinn mit eingebauter Heizung.

Was ist denn eine 230V Säge?

Den Effekt hatte ich auch schon öfters. Ich konnte gar nicht verstehen, warum das Klebeband so gar nicht klebt, was ich früher mal als sehr gut klebend in Erinnerung hatte. Ich hab das dann mal genauer analysiert, warum das so ist.

Es liegt im Winter sehr oft einfach daran, dass eine Mikroschicht Feuchtigkeit auf der Oberfläche ist. Diese verhindert sehr zuverlässig, dass Klebeband auch klebt.

Kannst du entgegenwirken mit einem Heißluftföhn.

Eigentlich wird die Heizung nur aktiviert, wenn auch abgetaut wird. Ich denke, da kann man was über Homeassistant basteln, also Abtauzyklus erkennen und dann vielleicht 10 min einschalten.

In dem Fall eine netzbetriebene Handkreissäge :wink:

Ja, ich dachte mir sowas. Deshalb hatte ich dann direkt mehrmals versucht mit Küchrolle trockenzureiben, klappte aber nicht. Wäre wohl wirklich nur durch erhöhung der Temperatur möglich gewesen.

Die Frage ist aber ohnehin ob es etwas nützt? Die Isolierwirkung wird nicht so hoch sein, einzig das flächige anliegen am Blech wäre wohl wichtig. Dafür die Gefahr, dass Wasser dazwischen kommt.

Ja ok, das habe ich aber nicht laufen. Ich nutze die Onecta App (bin eig. echt zufrieden damit) und am Anschluss für Faikin sind die Kabelfernbedienungen…

Dann könntest du es noch über Shelly machen. Da kann man Aktionen auslösen bei bestimmten Bedingungen. Du müsstest eine vereinfachte Bedingung finden. Zum Beispiel: Sobald die Leistung der Anlage auf <40 W geht, springt die Heizung für 15min an. Dann springt sie zwar auch in Taktpausen und beim Abschalten an, aber diese Situationen hast du ja eh sehr selten, wenn es unter 0 Grad ist. Insofern passt das dann schon.

Physikalisch sorgst du damit schon dafür, dass der größte Teil, der nach unten abgestrahlt würde, nun im Blech landet, wo man es haben will. Ich gehe mal von Armacell mit mindestens 5mm Dicke aus. Die Frage ist, wie weit man da optimieren muss und ob die Heizleistung des Kabels auch ohne jede Dämmung ausreich. Und klar, je besser man das optimiert, mit so weniger elektrischer Energie kommt man aus, was die Kosten reduziert.

Das wichtigste fände ich aber erstmal, dass es funktioniert.

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Spitzen Idee. Beides hängt sowieso am selben Shelly. Im Moment habe ich 0:00 und 6:00 je 30 min programmiert. Aber nach Bedarf ist nat besser.

Ja. Wasser ist so halt kein Thema. Und es geht auch durch die Wanne, sollte funktionieren.

Ich habe darüber eine Weile nachgedacht und kam dann zur Erkenntnis, dass ich im Grunde von einer Wanne nichts habe. Im Gegenteil, die Wanne hat einen Abfluss und der friert dann ohne Heizung sowieso zu…

Die Wanne wäre nur dann im Vorteil, wenn man das Kondensat eben gezielt sammeln und per Schlauch “abführen” möchte. Aber das müsste dann eben alles beheizt sein…

Bei mir reicht es, wenn es unter dem AG gesammelt und von der Hauswand geleitet wird. Ich habe deshalb jetzt folgendes gekauft:

https://www.obi.at/p/3763455/profilplatte-acryl-76-18-wabe-klar-6000-mm-x-1045-mm

Mit der ca. 1x2m großen Platte bin ich genau ausgekommen für beide Aussengeräte.

Ich habe dann mit Absicht nicht strukturlos transparent sondern “Wabe” gekauft, weil ich mir dachte, da sieht man dann nicht so schnell Flecken etc. Eine Seite der Oberfläche ist glatt (die auf der das Wasser fließt - also oben) die andere hat Struktur.

Durch die “Wellenform” ergeben sich quasi lauter kleine Dachrinnen, die das Kondensat sammeln und von der Hauswand wegleiten in einen Bereich, der ohnehin dem Wetter ausgesetzt ist und deshalb das Wasser keinen Schaden anrichtet.

In den nordischen Ländern wird da einfach das Wasser nur gesammelt und der Eisklotz alle 1-2 Wochen ausgekippt. Also nichts abgeleitet, das würde ja eh alles zufrieren.

Also sozusagen unter das Außengerät in Bodennähe mit ordentlich Gefäll montiert? Um es 2 m weit wegzuleiten? Ganz schön Aufwand und Fläche, die du dann auch nicht mehr betreten kannst. Eine Unterkonstruktion brauchts dann ja auch noch.

Nein, direkt an die Halterung vom Aussengerät gehängt. Also nicht in Bodennähe. Natürlich starkes Gefälle, damit möglichst viel direkt abläuft ohne festzufrieren.

Nein, keine 2m - das wäre mir viel zu “extrem” :laughing: Das benötige ich nicht. Beim AG an der Fassade ist die Platte ca. 1x1m groß.

:thinking:

Verstehe ich nicht. Der Aufwand war:

  • Platte im Baumarkt kaufen, ins Auto legen und zu Haus mit der Flex in 2 Teile schneiden
  • Löcher bohren
  • Schnüre durchziehen für die “Aufhängung”
  • Die Schnüre mit Kabelbindern festmachen an der Halterung vom AG
  • Per Länge der Schnüre und Kabelbinder die Neigung “einstellen”

“Betreten” kann man den Bereich exakt wie vorher auch. Die Platte unter dem AG stört nicht.

Nein, keine “Unterkonstruktion”.

Die Platte selber wiegt ja kaum was, der Großteil vom Kondenswasser sollte ablaufen. Einzig der Teil der festfriert, macht sie dann schwerer aber das sollte sich in Grenzen halten.

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Da hatte ich auf Basis deines ersten Posts völlig falsche Vorstellungen. :grin:

Kein Problem, ich geh dann mal Unterkonstruktion bauen…

:laughing:

Hier mal ein paar Inspirationsbilder zu dem Thema.

Das Ambitionsniveau kann da ja recht unterschiedlich sein. Meistens tut es ja auch ein Blech, welches unter dem Aussengerät gegen die Wand lehnt.

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Also vom Prinzip her ist es jetzt bei mir so ähnlich wie im 1.Bild - nur ist das Dach bei mir unterhalb vom AG

:wink:

Wo gibt‘s sowas? Das ist nicht selbstgedengelt, oder? :grin:

Nö, die kam damals von Tengelmann :wink:

Sieht dann so aus:

Ist jetzt sicher kein optisches “Highlight” - andererseits erfüllt es offenbar voll seinen Zweck und kostet nicht viel… Ich denke, ich werde es erstmal einfach so lassen und damit Erfahrungen sammeln - die Frage ist nur wieviel Eis sich darauf bilden wird im Laufe der Zeit. (Und somit das Gewicht erhöht - ggfs. irgendwann über die aktuellen Grenzen der Belastbarkeit hinaus)

Man sieht schon nach einer einzelnen Nacht sehr schön, wo die Tropfen vom AG “aufschlagen” und schon kleine Eishügl bilden:

Nat. könnte ich die Schnur durch zb. Gewindestangen etc. ersetzen - damit lässt sich auch die Höhe gut einstellen usw. Aber ob es nötig ist… Außerdem: Alles was nicht rosten kann…

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Auch beim 2. Gerät funktioniert es wie vorgesehen, das darunter liegende Fenster war durch das abtauen immer nass - was man an der Scheibe von innen sehr gut sehen konnte… Das ist nun vorbei;)

Auch die Funktion der Heizung habe ich mir eben noch mal angesehen, ich bin nach dem einschalten direkt raus und konnte dann direkt als ich es mir angsehen habe schon Eiszapfen runterfallen sehen…

Und weg isser… :wink:

Leider ist das rankommen beim Gerät unterm Dach etwas schwieriger… Gerade hier wäre es übel, wenn die “Aufhängung” nicht hält. Nicht (nur) weil die Platte “Totalschaden” ist wenn die runterfällt (Und idealerweise generell keine Sachen runterfallen sollten…)

Es geht auch darum, dass ich das Gerüst dann gerne wieder wegräumen möchte und so schnell nicht mehr aufbauen möchte - jedenfalls nicht vor nächstem Sommer (und da auch nur wenn unbedingt nötig…)

Sollte ich hier sicherheitshalber etwas anders machen? Rein bezogen auf die Belastbarkeit wird es wohl kein Problem geben, aber wer weiß… Ich habe die Schnüre auch nur doppelt verknotet ohne Scheibe etc. unten, aber wenn es die da durchzieht ist wohl vorher auch die Schnur ab;)

Das möchte ich noch gerne umsetzen, sobald ich weiß wie…

Bzgl. Optik: So schlecht passt das transparent - dann passend weiß zugefroren - gar nicht mal zum dunkelblau der Fassade :laughing:

:see_no_evil_monkey:

Vielleicht wäre ein UV-Stabiler Dämmstoff besser als das? Das soll keine Kritik sein, ich würde vielleicht jetzt da dran noch Kork oder irgendwas kleben. Weil das schlechte Wärmeleiteigenschaften hat, wird es bei Minusgraden, wenn Wasser darauf tropft die Temperatur des Wassers annehmen und wohl weniger schnell gefrieren als das Wellmaterial.

Ich habe da schon auch nachgedacht… Aber am Ende ist es denke ich völlig egal welches Material dort hängt: Es wir IMMER die Umgebungstemperatur haben - so lange es nicht beheizt ist. Und wenn die nun mal unter 0° ist - wird Wasser daran festfrieren. Jedenfalls dann, wenn der “Weg” vom Wasser “zu lang” ist und es weit genug abkühlt um zu gefrieren. Das tut es aber i.d.R. immer bei tiefen Aussentemperaturen - deshalb gefriert es ja auch schon in / an der Bodenwanne.

Also meiner Ansicht nach schafft hier nur Beheizung Abhilfe… Bzw. idealerweise eben direkt ohne “Hindernis” ablaufen lassen - was aber in dem Fall nicht ideal ist.

Die Beheizung ist aktuell wohl doch “unzureichend”, denn der erste Eindruck mit den direkt abfliegenden Eiszapfen war wohl eher Zufall. Auch eine gute halbe Std. später sieht es quasi identisch aus.

Ich hatte im hinteren Bereich das Heizkabel - absichtlich - über die großen Löcher DURCH die Wanne geführt, um damit sicherstellen zu können, dass damit auch wirklich innen “enteist” wird und nicht nur “oberflächlich” an der Unterseite. Das sollte - denke ich - auch funktionieren.

Ist die Frage, ob es Sinn macht hier noch zu “optimieren” oder ob es einfach reicht wie es ist (weil wohl die meisten gar keine Heizung einbauen)

Beim Gerät an der Garage ist das kein Problem weil immer zugänglich.

An der Fassade in ? ca. 9m Höhe möchte ich dann eben nicht extra wieder das Gerüst aufbauen… Davon abgesehen wird es auch kaum bis nicht zu bemerken sein?

Da sind wohl die Übertragungsverluste zu hoch. Da funktioniert ein flaches Kabel, spiralförmig mit wärmeleitfähigem Kleber befestigt sicher besser.

Ich habe mir mal das Original von Daikin angeschaut. Sieht wirksam aus. Und mit 305 € ein wahres Schnäppchen. :joy:

Hast du bei der Heizung den Stecker abgemacht und parallel zur Stromversorgung direkt an die WP angeschlossen oder hast du da eine Steckdose?

Toll :see_no_evil_monkey:

Die Frage ist eben immer auch: Ist das denn überhaupt nötig?