Welche Brauchwasserwärmepumpe...?

die sind bei uns zum Glück verboten, ich kann mir auch nicht vorstellen in welchen Stromsystem der Zukunft solche 22 kW fressenden Spitzenlast-Produzenten erlaubt wären.

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Weniger Verlust bedeutet doch dass die Anlage seltener anspringt und dadurch wird die JAZ unmittelbar besser, oder irre ich da?

Die JAZ sagt doch nur aus, aus wieviel kWh Strom du wieviel kWh Wärme pro Jahr produzierst. Ob die da einmal oder zweimal am Tag läuft, ist dafür irrelevant. Es geht um die Effizienz der Erzeugung.

:flushed_face:Ja, korrekt... Danke für die Aufklärung

oha, da lebt jemand in einer alternativen Realität.
Wallboxen, Ladeparks, Solar- und Windkraft Großanlagen kein Problem, aber zum Glück sind Durchlauferhitzer verboten :rofl:

Peeeeace, liebe Leute... Der DLE-Vorschlag richtete sich ja an mich... und ich habe an anderer Stelle so ein Gerät in einem perfekt sinnvollen Szeario laufen, und für mein Problem hier tatsächlich bereits auch erwogen, passt aber nicht. Das sprengt aber diesen Thread, hier soll es tatsächlich um die Wahl einer geeigneten BWWP gehen.

habe auch ECO Design aus Schweinfurt. Edelstahlspeicher ohne Opferanode. Sehr gut gedämmt. Sehr guter Support nach dem Anschluss.Bin zufrieden.

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Die hatte ich noch gar nicht auf dem Schirm. Läuft die bei dir stumpf durch oder ist es möglich über die Modbus anbindung ein paar Daten in HA zu bekommen?

Einbau und Kauf durch Fachfirma oder über Internethändler?

selbst eingebaut was mit einer aus dem Baumarkt geliehenen Presszange leicht war.. Wärmebezug aus Rücklauf der Heizung .Keine Kaltluft im Keller. Kein Kondensatablauf. Bei Sommerhitze und schwülem Wetter allerdings Schwitzwasser an den Heizkörpern .WP läuft nach morgends Duschen durch bis frühnachmittags. 2 Personen 54 Grad WW 1,8 Kwh STrom / Tag.

Ich kümmer mich gar nicht. Keine Anbindung an Home Assistant

Puh, d.h. die kühlt den Heizungsrücklauf bis unter den Taupunkt an den HK? Da möchte man dann aber keinen Holzfußboden unter den HK oder Wollmäuse die wie Schwämme wirken in den HK haben - das schreit ja förmlich nach Mikrobiologie :thinking:

Heißt das bei euch läuft die Heizungspumpe das ganze Jahr durch?

Ich hab sie über modbus in HA integriert, de facto nur Daten sammeln, kann sie damit aber auch steuern. Alles im Handbuch dokumentiert.

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Es gibt 2 Möglichkeiten. Die eine ist ein Boiler, aber einer mit nur 1KW. Dann kann man mit der PV schon laufen lassen. Idealer: Eine Steuerung mit beispielsweise Home Assistant. Entweder sie läuft mittags, oder wenn Home Assistant das zulässt auch länger um den PV-Strom zu nutzen und wird wärmer (mehr Kalkausschlag, mehr Wärmeverlust!).

Die zweite Möglichkeit wäre schlichtweg ein kleineres Gerät:

https://www.obi.at/p/3729886/ariston-warmwasserspeicher-mit-waermepumpe-nuos-evo-a-110-l

Wenn ihr sowieso nur 2 Leute seid. Das Ding ins Bad und es gibt quasi keine Verluste weil das was abgestrahlt wird wieder ins Brauchwasser kommt. Dazu eben wenig Leistung aber Heizstab zuschaltbar.

Von Durchlauferhitzern kann ich eine Geschichte erzählen, die wird zwar jetzt noch nicht so kommen, weil Deutschland hinterherhinkt, es WIRD aber kommen:
Leistungsmessung.

bei X170 nicht sowas wie in Austria wird niiiiiie anderswo kommen

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Also die studierten Hygieniker sprechen von 55 Grad um Legionellen zu deaktivieren, sind die genannten 70 Grad durch eine medizinische Studie belegt oder deine persönliche Aussage?

Gab nen Artikel bei heise.de, könnte aber hinter einer Paywall gewesen sein. Danach war periodisches Aufheizen eher kontraproduktiv.

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Hier ist er noch zu lesen:

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Ich stoppe hier sofort und unmittelbar die Legionellen-Diskussion, das ist unabhängig vom Wärmeerzeuger!

das wird aber im Original Post nicht so dargestellt.

Der zitierte Artikel von heise wiederspricht sich da auch selbst in 2 Abschnitten!
IT'ler sollten halt mMn bei ihren Themen bleiben.

Ich habe nicht vor da jetzt weiter drauf rumzureiten :slight_smile:

https://www.heise.de/hintergrund/Waermepumpen-im-Bestand-und-Neubau-Was-sich-in-der-Praxis-bewaehrt-hat-11435599.html?seite=all

(hinter einer Paywall)
"Es besteht ein Zielkonflikt zwischen optimalem Legionellenschutz bei 60 °C im Brauchwasserspeicher und den für eine Wärmepumpe effizienten Temperaturhüben. Die früher dazu verwendete kurze gelegentliche Temperaturerhöhung („Legionellenschaltung“) hat sich in einer kanadischen Studie https://journals.asm.org/doi/10.1128/aem.00666-23
bei knapp 60 °C periodischer Zieltemperatur als kontraproduktiv herausgestellt, weil sie die Legionellen nicht tötet, sondern nur gegen höhere Temperaturen abhärtet.

Selbst eine Legionellenschaltung auf temporär 70 °C von dauerhaft 45 °C reichte in einer Fallstudie der Eawag und der Hochschule Luzern nicht aus, um die Erreger so in Schach zu halten, wie es dauerhaft 60 °C tun. Im Gegenteil stellte sich in der Fallstudie heraus, dass dreimal wöchentliches Legionellenschalten auf 70 °C zu wesentlich höherer Legionellenbelastung führte als einmal wöchentliches Hocherhitzen. Das deckt sich mit den Studien von Rühling et al., die feststellten, dass eine tägliche Schalte auf 70 °C die Legionellenbelastung erhöhte statt senkte. Der Gedanke, dass eine temporäre Erhöhung als Legionellenschutz funktioniert, hat sich also in Studien dazu bisher als falsch erwiesen."

"Bei 50 °C findet bereits praktisch keine Vermehrung von Legionellen mehr statt. Eine sicherere Hysterese für den einfachen Brauchwasserbottich liegt damit jedoch eher bei der Spange von 50 °C unten bis 55 °C oben – mit entsprechender Reduktion der Arbeitszahl."

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Hast also recht, 70 Grad dauerhaft sind vermutlich unnötig, hatte ich falsch im Kopf. Aber die bekannten Probleme mit Kalkausfällung hat man ab 55 Grad anyway.

Edit: ach, jetzt hab ich vor dem Antworten nicht erst den Rest auch der Moderatoren gelesen, da schäme ich mich... ^^