Vor ca. 90 Jahren hatten wir Wasserstofftechnik in der Luftfahrt. Das wurde aus gutem Grund wieder aufgegeben.
In den Wohnmobilforen findet man Erfahrungen mit Brennstoffzellen.....
Vor ca. 90 Jahren hatten wir Wasserstofftechnik in der Luftfahrt. Das wurde aus gutem Grund wieder aufgegeben.
In den Wohnmobilforen findet man Erfahrungen mit Brennstoffzellen.....
Da läuft wohl noch was:
27.07.2026
Stand und ergebnisse von Infos hier, verifiziert, quellen gesucht, zusammengefasst duck.ai 5.6 Luna bei "Antwort"
(Den Weg zur Wasserstoffverbrennung in der Luftfahrt gestalten
(..)
Die wichtigste Aussage lautet deshalb präziser: Ein modernes Strahltriebwerk konnte am Boden über den simulierten Flugzyklus hinweg mit reinem gasförmigem Wasserstoff betrieben werden und erreichte dabei volle Startleistung.
Nicht getestet wurde dagegen:
ein echter Flug,
ein wasserstoffbetriebenes Passagierflugzeug,
die vollständige Praxistauglichkeit von flüssigem, tiefkaltem Wasserstoff an Bord,
ein serienreifes Triebwerk,
der kommerzielle Betrieb mit Flughafenbetankung und Passagierflugzeug.
„Erster Vollbetrieb“ bedeutet hier also Vollleistungsbetrieb des Demonstratortriebwerks einschließlich eines simulierten Flugprofils, nicht den ersten vollständigen Flug eines Wasserstoffflugzeugs. Die Tests lieferten vor allem technische Daten darüber, wie Wasserstoff in einem modernen Gasturbinen-Triebwerk verbrannt, zugeführt und geregelt werden kann.
Englischer Artikel mit Bild
Methanol vs Wasserstoff
(Aus regenerativen Energie )
Methanol aus regenerativen Energien hat einen Gesamtwirkungsgrad von 30–58 % (Strom → Methanol), während grüner Wasserstoff (Strom → H2 via Elektrolyse) aktuell 60–80 % erreicht, mit Potenzial auf bis zu 90 % bei Hochtemperatur-Elektrolyse (SOEC).
Direkter Vergleich:
Herstellungs-Wirkungsgrad:
Wasserstoff ist etwa 1,5–2,5× effizienter als Methanol. Der Hauptgrund ist die zusätzliche Umwandlungsstufe bei Methanol (H2 + CO2 → CH3OH), die 20–40 % der Energie kostet.
Speicherung und Transport:
Wasserstoff erfordert hohe Drücke (700 bar) oder Verflüssigung (−253°C) mit zusätzlichen Verlusten von 10–30 %. Methanol ist bei Umgebungsbedingungen flüssig, nutzt bestehende Infrastruktur (Tanks, Pipelines) und hat eine höhere volumetrische Energiedichte (4,4 kWh/L vs. 1,3 kWh/L bei H2 bei 700 bar). Allerdings ist der massenspezifische Energiegehalt von Wasserstoff höher (33,3 kWh/kg vs. 5,6 kWh/kg bei Methanol).
Anwendungen:
Wasserstoff ist ideal für Industrie (Stahl, Chemie), Brennstoffzellen und Syntheseprozesse. Methanol eignet sich besser für Langzeitspeicherung, Schifffahrt, Luftfahrt und als chemischer Grundstoff.
Kosten:
Grüner Wasserstoff kostet aktuell ca. 4,5 €/kg (2025), Methanol 700–1500 USD/t. Die Kosten für Wasserstoff sinken schneller durch Skaleneffekte.
Fazit:
Wasserstoff ist in der Herstellung effizienter, aber schwerer zu speichern und zu transportieren. Methanol ist weniger effizient, aber praktikabler für viele Anwendungen dank einfacherer Handhabung. Die Wahl hängt vom Einsatzzweck ab: Wasserstoff für Industrie und direkte Nutzung, Methanol für Speicherung, Transport und Sektorkopplung.
Was für ein schräger Vergleich. Es macht wohl einen Unterschied ob 200.000m³ Wasserstoff in einer Filmhaut durch die Gegend fliegen oder sich das Gas in sicheren Tanks, gasdichten Rohren und sicheren Anlagen zur Verwertung befindet.
Bzw. es ließe sich sogar in einer weiteren Stufe unter Verwendung von CO2 zu Methan wandeln. Damit müsste man z.B. nicht C02 sinnlos und ohne Ertrag in irgendwelche Tanks oder gar unter den Mehresboden pumpen sondern könnte es in einer Kreislaufwirtschaft nutzen.
Bis zu 20% Wasserstoff in unseren Gasnetz ist wohl bereits geprüft und erlaubt.
Wo kommen die Mengen her und was kostet die Beimischung?
Ging um die technische Möglichkeit
Sicher und zugelassen!
Und damit nicht wie die "Hindenburg".
Bei den Speichern von BMW war das so, doch die modernen (wenigen) H2 Fahrzeuge haben diesen Effekt nicht mehr.
Schön und gut. Hast Du denn zufällig auch Preise dafür? Also was kostet die kWh mit 20%iger H2-Beimischung?
Wasserstoff wird meiner Meinung nach erst "günstig" wenn wir zumindest unseren Sommerverbrauch komplett mit regnerativen decken könnten. Was angesichts der vielen Sonnenstunden im Sommer...
Es wird kommen und ja, die Politik hat einfluss darauf, wie schnell.
Nur die Politik. Nur. So wie bei ganz vielen anderen Dingen auch. Mit einem sinnlosen Gesetz mehr zerschlägt man einen riesigen Haufen an willigen Enthusiasten, die sich dann entweder einen anderen, steinigen Weg suchen, oder am Rande der Illegalität fischen.
Du darfst ja soviel Solar aufs Dach und Akku in den Keller machen, wie du bezahlen kannst.
Nur lohnen tut sich das Dach vollmachen immer weniger wenn die Politik die Weichen falsch stellt.
Am besten 5 Jahre warten, dann können wir es bei den Chinesen kaufen.
Chinas 5-Jahresplan
https://www.ihk.de/aachen/international/aussenhandelsmaerkte/china/chinas-fuenfzehnter-fuenf-jahres-plan-7008382
Wasserstoffinfrastruktur steht drin.
Den Verlust gibt es bei ALLEN Wasserstoffspeichern. Bei den FlüssigH2Tanks der BMW H2Verbrenner waren es Tage (Boiloff). Bei moderneren Speichern sind es Wochen. 100% dicht gibt es bei Wasserstoff nicht. Es sind die kleinstmöglichen Atome, die diffundieren durch jedes andere Material, nur unterschiedlich schnell je nach Material.
Bei den chemischen Speichern wird zusätzlich Energie für das Ein- und Ausspeichern verbraucht.
Der Meister im Testlabor von BMW, der mit den H2Motoren gearbeitet hat sagte gern "Dichtung ist ein Begriff aus der Literatur..."
Und wie oft es in diesem Labor herzhaft BUM gemacht hat, wurde nie öffentlich diskutiert.
Die H2 Verbrennertechnik wurde aber vor Allem deswegen aufgegeben, weil der jammervolle Wirkungsgrad eines Verbrenners halt auch für H2 gilt (Carnot).
Die Risiken hat man damals noch gar nicht so sehr bewertet. Allerdings durfte man so ein Auto nur mit einem speziellen H2 Führerschein fahren...
Diese Erkenntnisse stammen nicht von einer KI.
Bei ErdGas macht es auch Bumm wenn eine Dichtung nicht funktioniert.
(Gemisch erreicht)
Wie lange halten heutzutage Wasserstoffspeicher?
Niemand sagt ja, dass man den Wasserstoff in seiner reinsten Form speichern muss...
Kommt auch auf den Druck an bei dem man lagert.
H2 hat etwa 3kWh/m³ Heizwert. Ohne Druck wird der Speicher ziemlich groß werden, wenn wir über nennenswerte Energiemengen reden.
Kavernen sind wohl schon in Benutzung
Das Problem was dann noch zu lösen wäre, H2 hat etwa 1/3 bis 1/4 des Heizwertes von Erdgas. Bestimmt ist H2 für einige Anwendungen unverzichtbar oder jedenfalls eine gute Option. Aber nicht zum Ersatz von Heizungen oder zur Stromerzeugung im Gaskraftwerk.