Wasserstoff Status/Meinungen 2026

Ja, da gibt es ja die "Nützlichkeitsleiter" und wo man H2 zuerst braucht.

Ich versuche mir vorzustellen, was los ist, wenn wir mit Akkus den Strom im Sommer per PV und Wind decken könn(t)en.

Was da dann noch mehr geerntet, wird gelagert und verkauft werden.

Eine Stufe wird da der Wasserstoff sein, da es die Technologie gibt.

Aus Wasserstoff läßt sich vieles anderes per Umwandlung herstellen.

Wo sich das lohnt, hat es Bestand.

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Alternativ link zur H2-Leiter (obiger ging bei mir nicht)

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Hier darf ich das nicht :frowning:

Stadtwerke die Gasrohrsystem als H2 Speicher nutzen.

Geladen - der Batteriepodcast zur Energiewende: 861 Stadtwerke :unamused_face: DER Bremsklotz der Energiewende?! Prof. Hartmann & M. Krasser

Starten bei: 00:41:05

Webseite der Episode:

Mediendatei: https://audio.podigee-cdn.net/2591427-m-d7edd90c881af3679deb2cf3527395c6.mp3?source=feed#t=2465

Ich weiß gar nicht, ob das hier schon bekannt ist:

Nach der Pleite von HPS (Home Power Solutions) in Berlin mit dem Picea-System versucht inzwischen eine chinesische Firma ein Re-Make des saisonalen Wasserstoff-Heimspeichers für Einfamilienhäuser:

Habe mit den Leuten (incl. des deutschen Monteur-Teams) diesen Sommer auf der Intersolar gequatscht. Bei nur einem Gasflaschenbündel (320 kWh elektrisch) sind LiFePO4-Batterien momentan billiger, irgendwo um 2 Stück (640 kWh) soll dann der Break-Even-Punkt überschritten sein, wo der Wasserstoffspeicher günstiger kommt, wenn (falls?) er denn eines Tages kommt.

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Es gibt Passivhäuser, da zündet man "nur in jedem Raum eine Kerze an" und es ist im Winter bei Extremtemeraturen trotzdem warm. Eine Klimaanlage für den Sommer braucht man da wohl schon.

Wenn diese Passivhäuser teurer sind, als ein Wasserstoffsystem für den Winter mit allen kosten, könnte man überlegen statt super Dämmung eben mit Wasserstoff Strom und Wärme zu produzieren.

Wenn es um die Autarkie geht:

Die letzten 20% lohnen sich finanziell gesehen eigentlich nie. Soweit ich weiß, egal womit.

Ein Teelicht hat wohl so 30 bis 40 Watt, könnte in der Übergangszeit vielleicht klappen mit einem oder vielleicht zwei pro Raum, aber dann muß man gegen das CO2 die Lüftung hochdrehen ... In Verbindung mit dem Dämmniveau und der Wärmerückgewinnung beim Lüften im Passivhaus kann die Abwärme der H2-Anlage vielleicht was beitragen, aber ich sehe nicht, wie diese sich finanziell da irgendwie rechnen soll. Neben der Investition sehe ich da vor allem massive Kosten für regelmäßige Wartung und Prüfungen der Gasanlage. Die Kosten für den erhöhten Dämmaufwand hat man nur einmal.

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Das Beispiel mit den Teelichtern ist in Anführungszeichen da sehr plakativ.
Gut, um bildlich darzustellen wie gering man dazu heizen müßte, finde ich.

Soweit ich weiß, kommt die Heizleistung von Geräten und Menschen. Es gibt meißt auch zentrale Lüftungsanlagen mit Wärmetauscher.

Wenn da eine kleine Klimasplit oder ähnliches mit eingebaut ist (vor sllem zum kühlen), würde ich mir vorstellen, dass da nichts noch effizienzer sein kann.

Irgendein Link zu ein paar Nummern zu Heizlast bei Passivhäusern.

(Passivhaus: wie funktioniert die Beheizung und Belüftung?

Etwas offtopic, aber picea häuser waren wohl schon fast passivhäuser.

Thema ist Wasserstoff Status

Ein Haus mit großer PV und HPS Picea (oder jetzt eben vielleicht HyESS-R) mit zusätzlicher "Wasserstoff-Wallbox" in der Garage, um den Toyota Mirai daheim aufzutanken, wäre ein wasserstoffbasierter Gegenentwurf zu großen Lithium-Ionen-Akkus. Ganzjährige Autarkie beim Heizen und bei der Mobilität.

Die Marktentwicklung scheint da aber im Moment nicht hinzugehen. Man sieht vielmehr LiFePO4-Speicher und BEV's.

5 Beiträge wurden in ein existierendes Thema verschoben: Schwerlast-LKW: Akku- / H2 betrieben - Stand und Zukunft

Der meiste Wasserstoff ist als Verbindung mit Sauerstoff gespeichert. Und das ist gut so.

Denn dann kann man es spalten.

Auch gut zum Speichern von Wasserstoff.

Was soll denn so eine H2-Produktion incl. Verdichtung zur Betankung in der heimischen Garage kosten? Schon jetzt rechnet sich ein H2-Pkw nicht. Soll das mit eigener Kompressorstation, 350bar?, besser werden? Das sind doch Wolkenkuckucksheime.

Was v.a. daran liegt, dass das Kilo Wasserstoff aktuell so um die 16€ kostet. Ein Mirai kommt damit etwa 100 km weit, womit man den Kostenvergleich gegenüber einem sparsamen Diesel klar verliert.
Die Autos an sich bekommt man gebraucht dagegen so ziemlich nachgeschmissen.

Mit großer, eigener PV und einem hypothetischen ganzjährigen H2-Heimspeicher (ja, ich weiß - geht gerade nicht. Die Piceas laufen seit der Hersteller-Insolvenz nicht mehr, und HyESS-R ist bislang nicht am Markt verfügbar) wäre das eine prima Nische, in die man sich setzen könnte. Billiges Auto, kostenloser eigener Treibstoff.

Eine heimische H2-Wallbox müsste aber tatsächlich nachverdichten. Picea und HyESS-R laufen mit max. 200 bar, der Mirai tankt dagegen 700 bar.

80.000€ ohne Nachverdichter? Könntest Du mir mal für ne Woche deinen Dukatenesel leihen?

Aktuell ist es tatsächlich "ein bisserl" zu teuer...
Bleibt zu hoffen, dass die verkauften Stückzahlen hoch gehen und die Preise sinken, wie bei Batteriespeichern ja einst auch.

Aber genial wär's schon. Stell dir vor: Du brauchst nur noch Wasser, Kanal und Telefon/Glasfaserleitung auf dein Grundstück, sonst nix. Kein Strom, kein Gas. Auch musst du weder Heizöl noch Holz kaufen.
Einfach eine riesen PV aufs Dach und mit Wärmepumpe / Split-Klima heizen. Mit H2-Speicher wäre ganzjährige Energie-Autarkie zu erreichen. Mobilität inklusive, mit der Wasserstoff-Wallbox.
In puncto PV hieße das insbesondere:

  • Kein Netzbetreiber mehr, der irgendwas mitzureden hätte.
  • Kein Zählerschrankumbau oder dergleichen bei PV-Installation, weil's keinen Zählerschrank gibt.
  • APZ-Feld sowieso obsolet.
  • §14a EnWG braucht einen nicht mehr zu jucken.
  • Solarspitzengesetz komplett egal.
  • Auf die NAV kann man pfeifen - erlaubt ist an der Hauselektrik, was Spaß macht!
  • Die TAB's sind wurscht.
  • Ins Marktstammdatenregister muss man sowieso nix eintragen.
  • Kein datenschnüffelndes iMSys im Keller.
  • Jeder Wechselrichter OK - egal ob mit oder ohne DIN VDE AR-N 4105-Zertifikat.
  • Nach einer Zerez-ID eines DIY-Wechselrichters/Speichers fragt dich auch keiner mehr.
  • Eingetragenen Elektriker für irgendwelche PV-Anmeldungen brauchs't nicht mehr.
  • Eingebungen der Bundeswirtschaftsministerin zur Einspeisevergütung können einem herzlich egal sein.
  • Wenn du dir ein bidirektional ladendes BEV irgendwo ans Hausnetz anstöpseln möchtest, ist alles erlaubt, was Spaß macht, notfalls über die 32A CEE-Dose.
  • Rundsteuerempfänger bei über 25 kWp? - pfeif drauf!

Elektrisch Off-Grid zu sein hätte einen Haufen Vorteile. Den ganzen bürokratischen Mist, der einem bei DIY-PV oft den Spaß verdirbt, könnte man sich sparen.

80k€ wäre mir das im Moment erst mal nicht wert, aber wenn's eines Tages erschwinglicher wird, wäre es schon eine Idee, komplett auf H2 zu gehen.

Die Kosten für Wartung und regelmäßige TÜV Prüfungen der Wasserstoffanlage sind sicherlich auch nicht ohne ... Dann lieber soviel PV und Akkus, daß es auch so reicht (und dafür erstmal ein entsprechendes Haus mit ausreichend Dach nach Süden irgendwo auf dem Land :wink: Oder gleich ein Wasserrecht dazu, wenn ich schon am Träumen bin ;-)).

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Nach süden ist nicht zwingend wichtig. In der Zeit wo wir am meisten Energie für Heizung und Co. brauchen ist es fast dauergrau. Da reicht auch flach nach oben. Jedoch wenn nach süden, dann muss die Akkubank natürlich auch einige dutzend kW an Ladeleistung wegstecken können :slightly_smiling_face:

Wasserstoffauto macht da trotzdem keinen Sinn.

Ganz im Gegenteil !

  1. Man muss den Wasserstoff ins Auto Pumpen nochmal extra Verluste
  2. In Urlaub fahren kann man vergessen (Keine Tankstellen)
  3. Das Auto macht aus H2 auch "nur" Strom
  4. Wo die Umwandlung von H2 zu Strom passiert, ist aus Effizienz Sicht erstmal nahezu egal

Aber:
Es wäre deutlich effizienter im Winter die Abwärme der Brennstoffzelle als Wärmequelle zu nutzen anstatt alles über Strom und WP zu betreiben.

Damit kann man den Strombedarf im Winter nochmal weiter zu reduzieren.

Einfach weil die Energie, die ins Auto geladen wird deutlich geringer ist.