Ich weiß gar nicht, ob das hier schon bekannt ist:
Nach der Pleite von HPS (Home Power Solutions) in Berlin mit dem Picea-System versucht inzwischen eine chinesische Firma ein Re-Make des saisonalen Wasserstoff-Heimspeichers für Einfamilienhäuser:
Habe mit den Leuten (incl. des deutschen Monteur-Teams) diesen Sommer auf der Intersolar gequatscht. Bei nur einem Gasflaschenbündel (320 kWh elektrisch) sind LiFePO4-Batterien momentan billiger, irgendwo um 2 Stück (640 kWh) soll dann der Break-Even-Punkt überschritten sein, wo der Wasserstoffspeicher günstiger kommt, wenn (falls?) er denn eines Tages kommt.
Es gibt Passivhäuser, da zündet man "nur in jedem Raum eine Kerze an" und es ist im Winter bei Extremtemeraturen trotzdem warm. Eine Klimaanlage für den Sommer braucht man da wohl schon.
Wenn diese Passivhäuser teurer sind, als ein Wasserstoffsystem für den Winter mit allen kosten, könnte man überlegen statt super Dämmung eben mit Wasserstoff Strom und Wärme zu produzieren.
Wenn es um die Autarkie geht:
Die letzten 20% lohnen sich finanziell gesehen eigentlich nie. Soweit ich weiß, egal womit.
Ein Teelicht hat wohl so 30 bis 40 Watt, könnte in der Übergangszeit vielleicht klappen mit einem oder vielleicht zwei pro Raum, aber dann muß man gegen das CO2 die Lüftung hochdrehen ... In Verbindung mit dem Dämmniveau und der Wärmerückgewinnung beim Lüften im Passivhaus kann die Abwärme der H2-Anlage vielleicht was beitragen, aber ich sehe nicht, wie diese sich finanziell da irgendwie rechnen soll. Neben der Investition sehe ich da vor allem massive Kosten für regelmäßige Wartung und Prüfungen der Gasanlage. Die Kosten für den erhöhten Dämmaufwand hat man nur einmal.