Batteriespeicher sind hoch dynamisch (nur begrenzte Quantitäten lagerfähig), H2-Prozesse sind langsam regelbare System die mit H2 eine im sehr großen Maßstab lagerfähige und multiple nutzbar Resource verwenden - jede Komponente hat ihre Berechigung, Einsatzsenario und es bedarf der Kombination verschiedenster Techniken.
Eben. Batterien um ungefähr 1-2 Tage zu überbrücken. Und für alles darüber den Wasserstoff. Sind die Akkus zu einem gewissen Grad voll wird eine Wasserstoffproduktion gestartet. sinkt es bis zu einem gewissen Grad (und auch je nach Prognose fürs Netz) wird der Akku wieder über Wasserstoffumwandlung geladen. Alles was gar nicht verwendet wird, wird saisonal gespeichert.
Bin zwar nicht Vavuum, aber 80% verballert meint:
Mit H2 aus EE Heizen bedeutet einen Verlust von 80% der eingesetzten EE. Richtig, Vavuum? Ansonsten hat Jens ja eine Übersicht, H2-Ladder, verlinkt. Da sieht man ziemlich deutlich, wo H2 sinnvoll oder unersetzlich ist und wo es einfach Quatsch, weil zu teuer, ineffektiv, leichter ersetzbar, ist.
Wasserstoff idt sehr verzichtbar und due Nachfrage ist verschwindend.
Es gibt 2 Szenarien
- Dünger
- Stahl
Beides ist technisch "abgefrühstückt" und beides hat die Gemeinsamkeit, den Wasserstoff nicht als solchen zu transportieren........
Denk denk denk - Wasserstoff ist also nicht! die Lösung als Energieträger.
Das bedeutet, wir importieren zu Eisenschwamm "energetisch veredeltes" Eisenerz. Das kann unsere Stahlindustrie elektrisch verhütten. Es gibt faktisch lokal KEINEN Wasserstoffbedarf.
Die Veredelung findet beim Erzabbau statt - und die Standorte eigenen sich tatsächlich.
Ebenso kann Dünger transportiert werden. Lokal wird faktisch kein Wasserstoff benötigt.
Damit ist der stoffliche Bedarf nahezu abgedeckt, Wasserstoff ist KEIN Energieträger und ein Wasserstoffkernnetz ist grober Unfug.
Die fele5nfe Menge kann jeder lokal mit Elektrolyse herstellen - so wie es aktuell gehandhabt wird.
Auch da ist kein Transport - kein Wasserstoff als Energieräger.
Die Zusammenhänge erscheinen einfach, die NWS ist ein Fehlschuss - gescheitert.
Im Vergleich % 25 der verbrauchten elektrischen Energie nennst du verschwindend?
Wie erzeugt man Dünger und "Eisenschwamm"?
Anscheind oft auch mittels Wasserstoff.
Angeblich ist der Bedarf sehr hoch.
Beimischung ins Gasnetz ist auch eine Zahl.
Frage an Mistral:
Wie erzeugt man Dünger und Eisenschwamm?
Dünger (Ammoniak) wird durch das Haber-Bosch-Verfahren hergestellt: Stickstoff (N₂) aus der Luft und Wasserstoff (H₂) reagieren unter hohem Druck (150–300 bar) und Temperatur (400–500 °C) mit Katalysatoren zu Ammoniak (NH₃). Die Reaktion: N₂ + 3H₂ → 2NH₃. Ammoniak ist der Grundstoff für Stickstoffdünger.
Eisenschwamm (Direct Reduced Iron, DRI) entsteht durch Direktreduktion von Eisenerz (meist Hämatit, Fe₂O₃) bei 800–1200 °C. Dabei wird das Erz mit Wasserstoff (H₂) oder Erdgas (CH₄) als Reduktionsmittel behandelt, das den Sauerstoff entzieht. Die Reaktion: Fe₂O₃ + 3H₂ → 2Fe + 3H₂O. Das resultierende poröse Eisen wird als Eisenschwamm bezeichnet und oft zu Hot Briquetted Iron (HBI) brikettiert, um den Transport zu erleichtern.
Verbraucht wofür genau?
Was Dünger und Stahl angeht, sehe ich es wie Vavuum. Wie soll es wirtschaftlich Sinn machen, hier in Deutschland aus importiertem grünem Wasserstoff Ammoniak und Salpetersäure für Dünger und als Grundstoffe der Stickstoffchemie zu machen? Kann ich auch gleich da machen, wo keiner meckert, wenn man paar GW an PV-Modulen aufstellt und die Sonneneinstrahlung auch noch höher und Sommer/Winter weniger ausgeprägt ist ... Erz und Wasserstoff nach Deutschland zu transportieren um es hier reagieren zu lassen, ist irgendwie auch sinnfrei.
Bleibt natürlich weiterhin ein Bedarf an Energie der importiert werden muß, auch wenn der heutige Primärenergiebedarf durch weitere Elektrifizierung sinkt (keine Verschwendung durch Verbrenner-Autos, Öl- und Gasheizungen, Anwendungen, die elektrisch deutlich effizienter sind).
Gasnetz als H2 Puffer/Speicher könnte laut Mistral wohl 29 TWh, ca 7% des Winterbedarfs an Gas ersetzen.
In Zukunft sind das doppelte oder sogar dreifache angedacht.
Frage an Mistral KI Chat
wieviel % der winterbedarfs an Energie kann durch wasserstoff dem deutschen gasnetz beigefügt werden?
Aktuell sind maximal 10 Vol.-% Wasserstoff im deutschen Gasnetz zugelassen, zukünftig sollen 20 Vol.-% möglich sein. Pilotprojekte testen bis zu 30 Vol.-%.
Physikalisch entspricht 1 Vol.-% Wasserstoff aufgrund des geringeren Heizwerts (Wasserstoff: ~3,5 kWh/m³, Erdgas: ~10,5 kWh/m³) etwa 0,34 Energie-%.
Bei einem deutschen Jahresgasverbrauch von 864 TWh (2025) und einem geschätzten Winterbedarf (Dezember–Februar) von ~400 TWh ergibt sich:
- 10 Vol.-% Beimischung: ~3,4 Energie-% = 29 TWh → ~7,3 % des Winterbedarfs
- 20 Vol.-% Beimischung: ~6,8 Energie-% = 58 TWh → ~14,6 % des Winterbedarfs
- 30 Vol.-% Beimischung: ~10,1 Energie-% = 87 TWh → ~21,8 % des Winterbedarfs
Mit der aktuell erlaubten 10%-Beimischung können also etwa 7–8 %, bei 20 % etwa 14–15 % und bei 30 % etwa 22 % des Winterenergiebedarfs durch beigefügten Wasserstoff gedeckt werden.
@jensdecker
Dann könnte man evtl mit der Strasse vom Hormus und anderen Schifffahrtswegen die blockiert werden können argumentieren.
Im moment sogar populär daran zu denken.
Eine gewisse Autarkie ist vorteilhaft und manchmal günstiger.
Nur wenn Dein Wasserstoff dann von dort kommt, hast Du auch nichts gewonnen. Wasserstoff mit steinzeitlichen Gasthermen zu verbrennen nachdem man es mit Erdgas vermischt und entwertet hat, macht für mich auch keinen Sinn, speziell finanziell. Wenn wir in 20 Jahren vom Erdgas wegkommen wollen, sehe ich auch nicht, wie sich das als Übergangstechnik rechnen soll. Keine Ahnung, wie aufwändig es wäre, den Wasserstoff vielleicht durch Membrandiffusion wieder zu reinigen, um ihn sinnvoll verwenden zu können, wenn man ihn gemischt einlagern will. Könnte mir eher noch vorstellen, daß man Methanol oder Ammoniak speichert, wenn man es ggf. eh in der Form transportiert.
Straße von Malacca: 20 bis 25 Prozent des globalen Seefrachtvolumens
Bei Geladen Batteriepodcast gehört
Hallo zusammen ,
Wasserstoff im Gasnetz ? Schon allein der Gedanke das man Wasserstoff im Erdgas mischt , stelle ich in Frage . Ein Brennwertgerät mag noch gehen , aber was ist mit den Normalen Geräten also kein Brennwert ? Diese können das bei der Verbrennung entstehende Wasser nicht abführen . So ein Teil habe ich auch . Mal sehen wenn es die ersten Klagen wegen defekten Thermen kommen .
Grüner Stahl , wie hoch sind den dann die Dauersubventionen um gegen Indische oder Chinastahl dauerhaft zu bestehen . Vor allem wenn man dann noch für den Export produziert weil es für nur den Eigenbedarf überhaupt nicht rechnet .
Das Eisenerz mit Wasserstoff im Abbauland aufzubereiten ist wirtschaftlich sinnvoller da man eine Reduzierung des gesamten Gewicht und dadurch niedrige Transportkosten hat . Ist dann auch Umweltfreundlicher .
Im Prinzip beim Dünger auch .
Ich hatte an den Verbrauch in Winter gedacht, Saisonspeicher und für Wind- und Sonnenschwache Tage, wenn man den dann genug Windraftanlagen und PV-Anlagen genaut hat, dass man sich zumindest außerhalb der Heizsaison autark versogen kann. Als Europa.
Rückverstromen und in Wärmepumpen nutzen, hat da wohl etwas mehr Wirkungsgrad als Verbrennen.
Meinst du, bei Verbrennunge von Methan wird kein wasserdampf frei?
Es wurden Test dazu gemacht.
Wasserdampf fällt auch bei Erdgas an, geht über den Schornstein Raus.
10% sind ohne Umrüstung möglich.
Gern noch und noch und noch einmal.....
Wir wollten - Vergangenheit - Wasserstoff mit Schiffen aus zB Australien importieren.
Den in ein Leitungsnetz pumpen, um damit im Ruhrpott Eisenschamm herzustellen, der elektrisch weiterverarbeitet werden kann.
Gleizeitig fährt ein Schiff mit Eisenerz aus Australien an irgendeinen Hafen, um die Fracht in den Ruhrputt zu bekommen.
Das ist "bekloppt" - ....
Es kann zB in Australien das Eisenerz zu zu Eisenschwamm "verdedelt" werden und jetzt kommt's - in Norddeutschland wird in der Nähe zum Hafen das Eisenerz lokal zu Stahl verarbeitet.
Es benötigt 0m Wasserstoffleitung. Wasserstoff ist kein Träger, muss nicht transportiert werden und grüner Stahl wird mit vereinfachter Infrastruktur konkurrenzfähiger.
Dünger wird importiert, nicht Wasserstoff....
Lokal wo benötigt (bevorzugt da wo Energie vorhanden ist) wird Wasserstoff wo stofflich benötigt mit Elektrolyse hergestellt - so wie es jetzt schon der Fall ist.
Wasserstoff wird nicht transportiert - Wasserstoff ist kein Transportmedium für Energie.
Das Wasserstoffkernnetz ist ein Bluff, um importiertes LNG zu Gaskraftwerken zu transportieren.
Wer sitzt seit Anbeginn im."Wasserstoffrat" und hat dueses mitentschieden ?
Was macht duese Person jetzt ?
Ah - so
Bitte nicht nocheinmal.
Also Wasserstoff wurde auch bevor es "grünen Wasserstoff" gab benutzt und es gab kleine Netze.
In Spanien wird wohl auch noch weiter der Iberische Wasserstoffkorridor Enagás geplant und gebaut.
Es scheint als wenn sie eine anderer Meinung über die Zukunft als du haben?
Er verbindet die iberische Halbinsel mit Nordwesteuropa (Frankreich, Deutschland) und ermöglicht den Transport von erneuerbarem Wasserstoff zu Verbrauchszentren.
![]()
Die Elektrolyseure sind momentan im Bau laut Mistral:
how is the progress of the elektrolyseprojekte and wasserstoffhubs.
Elektrolyseprojekte:
- Onuba (Huelva): FID für die erste Phase (300 MW) wurde März 2026 erreicht. Baubeginn ist für die kommenden Wochen geplant. Das Projekt ist Teil des Andalusian Green Hydrogen Valley und wird mit über 1 Mrd. Euro investiert. Es ist die größte Grünwasserstoffanlage Südeuropas und soll 2026/2027 in Betrieb gehen. Eine Erweiterung um 100 MW ist möglich.
- Cartagena (Murcia): FID wurde 2025 erreicht. Die erste Anlage entsteht am Repsol-Industriekomplex. Sunfire liefert Elektrolyseure; Inbetriebnahme ist für 2026 vorgesehen.
- Bilbao: Ein 10-MW-Elektrolyseur im Hafen von Bilbao (Joint Venture von Petronor, EVE und Enagás Renovable) soll 2026 in Betrieb gehen.
- HyDeal España (Asturien): Industrielle Umsetzung der HyDeal-Plattform. Liefert erneuerbaren Wasserstoff an Industriekomplexe in Nordspanien. Zeitplan: Inbetriebnahme zwischen 2023–2026.
Wasserstoff-Hubs:
Enagás Renovable ist in fünf der acht wichtigsten spanischen Wasserstoff-Hubs aktiv, darunter:
- Andalusian Green Hydrogen Valley (Huelva) – Onuba als Kernprojekt (400 MW geplant).
- Cartagena – Raffineriestandort mit Repsol.
- Bilbao – e-Fuels-Anlage und 10-MW-Elektrolyseur.
- Asturien – HyDeal España für Stahl-, Ammoniak- und Düngemittelproduktion.
- GreenHysland (Mallorca) – In Entwicklung.
Gesamtfortschritt:
- Über 20 Projekte mit einer kumulierten Elektrolysekapazität von >850 MW.
- Die am weitesten fortgeschrittenen Vorhaben (ca. 750 MW) gehen zwischen 2023–2026 in Betrieb.
- Hy24 hat im April 2026 die Mehrheitsbeteiligung an Enagás Renovable übernommen, was die Finanzierung und Beschleunigung der Projekte unterstützt.
Überspezifisch und widerlegt.
Schönes WE ![]()
![]()
![]()
![]()
![]()
![]()
![]()
![]()
Frag Mistral - Warum ist Wasserstoff gescheitert
![]()