Wasserstoff ein einziger Bluff - kein grüner in Sichtweite

Wenn man ein "sehr gut" isoliertes Haus hat, ist es fast egal womit man heizt.

Dann ist es auch nicht mehr teuer den "guten Stoff" zu benutzen und dafür genug regenerative Kraftwerke hinzustellen . (Nicht als Privat Person)

Wer in der "Blechhütte" wohnt hat ein Problem.

(Da gehör ich auch noch dazu, bis irgendwann das Dach und irgendwann die Fassade mal gemacht werden)

Ich habe einen Smartmeter.
Hätte ich eine Autobatterie, würde der Versorger aktuell trotzdem nichts von mir bekommen. Bei der Verarsche wo die abziehen....

Ein Schritt wäre z. B. indem ich überhaupt nur Nutzer der
fahrbaren Batterie bin wo ich festlege in welchem Zeitfenster ich normal welche Mindest Verfügbarkeit haben will.
Sollte die Batterie ausfallen, - geht mi nix an. Kommt Neue.

Alles dazwischen Lösungen bis Frei kWh denkbar.

In F soll es bereits ein solches System geben.

Ich suche noch eine Lösung um meine Wegwerf BKW kWh im Sommer gegen 10 MWh Heizleistung zu tauschen. Der Betrag ist leider auch nicht Kosten relevant, darf also fast nix kosten.

Da irrst Du Dich.
Die Grundlasten werden nicht entfallen. Strom für eine Alu- oder Glashütte wird weiter 24/7 benötigt werden. -> That´s Grundlast.
Kochen, Duschen mit DLE... das ist Spitzenlast. Die Profile der Verbraucher werden sich auch etwas ändern, nämlich hin zu einer höheren Gesamtlast, wg. XXWP und BEV.
Die vielbeschworenen Gaskraftwerke werden vielleicht irgendwann Realität und müssten im DunkelflautenFall dann einspringen und produzieren was derzeit noch Kohle usw. fossil erbringen.

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Wasserstoff ist kein "bluff"

Er hat seine Anwendungsgebiete in denen er unersätzlich ist.

Hätten wir wirklich im Sommer / Herbst bei Sonne oder Wind immer "Überschuß" und nicht nur unsaugebaute Netze die es nicht wegleiten können, wäre es saubillig H2 in Massen zu erzeugen und später teuer zu verkaufen.

Dann könnten auch akkugepuffterte Elektrolyseure rund um die Uhr arbeiten was sie effizienter macht.

Trotzdem verliert man irgendwas um 2/3 der Energie und muß dann noch Gewinn machen. ( Strom zu H2 zu Strom)

Solange die regenerativen nicht diesen Überschuß, den wir im Winter benötigen, liefern können, sind alle anderen Probleme daneben klein.

Irgendwas um 60% unseres Energieverbrauchs entfällt auf das Heizen.

Günstige, gute Fenster und Dächer, wenn die Fassade dran ist auch dort neu und gut, und die Probleme sind eingedämmt, es wird viel weniger Heizenergie gebraucht, egal woraus erzeugt.

Strom im Winter ist teuer.
Gas aus Russland ist ein Arschloch, die EU importiert immer noch.

Für mich ist es keine Frage, dass bereits funktionierende Techniken zur Energiespeicherung, wie die Erzeugung von Wasserstoff, sich lohnen werden.

Billiger für alle wird es wenn wir wirklich den "Überschuß" im Sommer haben, den wir im Winter brauchen. Dazu braucht es mehr PV und Windkraftanlagen.

Dann kellern wir die Energie in Kavernen ein.

Nachtrag
Und irgendwann sind die Netze der EU so gut, dass selbst im Winter kaum noch eingekellertes wieder hochgeholt und verstromt werden muss. Irgendwo ist dann immer Wind oder Sonne.

Gasimport EU
02.04.2025
(EU importiert mehr Gas aus Russland | tagesschau.de

2021 Metastudie
PDF, Kurzzusammenfassung S.4

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Ich wäre ja für die globale Ringleitung.
Nur die Menschheit ist dafür nicht geeignet.

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Noch nicht.
(Ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass die Menschheit irgendwann intelligent handelt.. )

Die Hoffnung stirbt zuletzt.

Wo und durch wen soll dann eingespeist werden, wer durch welche Technologie bzw. welchem Energieträger herstellen?

Da gibt es auch Flauten und Nachtstunden. Oder nördlich oder südlich der Polarkreise? Oder mit norwegischer Wasserkraft und isländischer Geothermie?

Fragen über Fragen.

Und irgendwie ist da auch Russland und China im Weg. Oder wäre das i.O.? Dann kann man auch gleich russisches Erdgas kaufen.

Können wir ja bald wieder. Und aus Erdgas Wasserstoff machen....

Ok, ich bin etwas betriebsblind und das hat vorerst nix mit Wasserstoff zu tun.
Vermutlich kann aber Gas als Transportmedium die Energiemenge mit weniger Landschaftsverwüstung und Aufwand gegenüber Strom transportieren.

Ringleitung mit Strom, da irgendwo immer die Sonne scheint, also vorrangig PV Einspeisung.
Also möglichst erneuerbare.
Ein 12 std Sonne Tag bietet sich in Höhe Afrika an. Vermutlich ist es vorteilhaft mit der Leitung möglichst Zentren, durchaus etwas zick zack zu legen. Oder zwei, irgendwo ist im Winter Sommer.

Das sowas "im Kleinen" funktioniert zeigt China mit einer langen DC Leitung.
England plant eine Strom Pipeline aus Afrika. Auch nicht gerade kurz.

Die Energie Verluste selbst sind nicht das Problem, außerdem käme da ev. Supraleitung ins Spiel. Die Energiemenge und Größenordnung - Landschaftsverwüstung aber schon.

Machbar wäre sowas nur in einer "eine Welt" Diktatur die auch auf die Kugel achtet.

Ringleitung auch wegen Ausfallsicherheit.

Die Sonne scheint 24h lang, nur manchmal wirft die Erde einen ziemlich fiesen Schatten, der lokal den Solarertrag versaut. Wenn man aber ein Kabel von hier nach China hätte zu deren riesigen Solarfarmen und ein weiteres nach Island zu den Geothermiekraftwerken und weiter nach Kanada für Wind und Solar, dann hätten wir rund um die Uhr erneuerbare Energie. Und zum Ausgleich der Jahreszeiten noch eine Nord-Süd-Verbindung nach Südamerika, Afrika und Australien. Dann kann man die Ringleitung auch auf der Südhalbkugel machen und Asien umgehen, wenn es sein muß.

Und was die Verluste angeht: Die hat Wasserstoff ja auch, und nicht zu knapp. Brauchen wird man den aber trotzdem, als Energieträger und Rohstoff für diverse industrielle Prozesse.

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Supraleitung? Hab das Thema nicht komplett verfolgt, aber sind wir da nicht ähnlich weit wie mit Kernfusion "in the wild"?
Es funktioniert, aber nicht bei "Hoch"-temperaturen?

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Ist natürlich eine pure Vission.
Schon wegen , aber nicht durch meinen Acker :wink:

Angeblich werden inzwischen eher kurze supra Leiter Strecken gebaut die natürlich entsprechend gekühlt werden müssen und sollen trotzdem bereits Sinn machen. Kühlen ist demnach gar nicht so ein Problem.

KI z.B.
Ein vielversprechendes Projekt ist "SuperLink" in München, im Testbetrieb ist und zukünftig eine 12 km lange Strecke ersetzen soll.
Ist in dem Link beschrieben.

Hochtemperatur, schaun ma mal was noch kommt.

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Das Gas ist ja endlich und ein nützlicher "CO2-Speicher" wenn es in der Erde bleibt.

Am Äquator rum ein Ring von Solarkraftwerken der Süd und Nord Festland per Stromleitungen versorgt, die wiederum dann auch noch die Windräder haben...

Am Äquator gibt es keinen Winter.
Im Winter in Süd und Nord gibt es Wind.

Wer dann wohl die Macht und das Sagen hätte...

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Ich spiele mal Jules Verne.
Das Meer gehört Nemo und das fremde Land wird mit Mikrowelle überbrückt.
:wink:

Ich denke auch, mit soviel Intelligenz und günstigen Strom wären wir reif für das Weltall.

Sollte hier mal in OT verschoben werden? Nicht alles, aber einiges?

Um den Kreis zu schließen:

Ich glaube nicht, dass jedwede Öl- oder Gas-Pipeline auch nicht mit H2-Gas, den Nutzen einer DC Stromtrasse übersteigen wird.

Elektrische Energie kann sehr direkt und effizient in Bewegung umgewandelt werden (Elektrischer Motor, ..)

Sie kann effizient zum Heizen und Kühlen genutzt werden (Wärmepumpe).

Sie kann effizient Licht erzeugen (LED),

Sie kann effizient Akkus laden (Autos, Heimakkus, Fahrräder, Laptop, Handys) .

Sie kann Rechenzentren versorgen,
und anderes was mir grad nicht einfällt.

Nur der Schwerlast-, Luft- und Schiffsverkehr und die Industrie fallen mir bei Öl und Gas ein, die dann wohl wirklich Wasserstoff bräuchten wenn wir Alternativen suchen.

Möchte da jemand Mod werden?