Wasserstoff ist kein "bluff"
Er hat seine Anwendungsgebiete in denen er unersätzlich ist.
Hätten wir wirklich im Sommer / Herbst bei Sonne oder Wind immer "Überschuß" und nicht nur unsaugebaute Netze die es nicht wegleiten können, wäre es saubillig H2 in Massen zu erzeugen und später teuer zu verkaufen.
Dann könnten auch akkugepuffterte Elektrolyseure rund um die Uhr arbeiten was sie effizienter macht.
Trotzdem verliert man irgendwas um 2/3 der Energie und muß dann noch Gewinn machen. ( Strom zu H2 zu Strom)
Solange die regenerativen nicht diesen Überschuß, den wir im Winter benötigen, liefern können, sind alle anderen Probleme daneben klein.
Irgendwas um 60% unseres Energieverbrauchs entfällt auf das Heizen.
Günstige, gute Fenster und Dächer, wenn die Fassade dran ist auch dort neu und gut, und die Probleme sind eingedämmt, es wird viel weniger Heizenergie gebraucht, egal woraus erzeugt.
Strom im Winter ist teuer.
Gas aus Russland ist ein Arschloch, die EU importiert immer noch.
Für mich ist es keine Frage, dass bereits funktionierende Techniken zur Energiespeicherung, wie die Erzeugung von Wasserstoff, sich lohnen werden.
Billiger für alle wird es wenn wir wirklich den "Überschuß" im Sommer haben, den wir im Winter brauchen. Dazu braucht es mehr PV und Windkraftanlagen.
Dann kellern wir die Energie in Kavernen ein.
Nachtrag
Und irgendwann sind die Netze der EU so gut, dass selbst im Winter kaum noch eingekellertes wieder hochgeholt und verstromt werden muss. Irgendwo ist dann immer Wind oder Sonne.
Gasimport EU
02.04.2025
(EU importiert mehr Gas aus Russland | tagesschau.de
2021 Metastudie
PDF, Kurzzusammenfassung S.4