Wasserstoff ein einziger Bluff - kein grüner in Sichtweite

Es scheitern weltweit Wasserstoffprojekte. Grüner Wasserstoff ist aktuell und bei den benötigten Mengen Utopie.

Fest steht, Elektrolyse in Deutschland kann kaum irgendetwas zur Dekaronisierung beitragen, Wir sind auf Import angewiesen, wir sind in keinster Weise in der Lage lokal Wasserstoff im erkennbaren Maßstab grün herstellen zu können.

Das ganzen entwickelt sich immer mehr zu einer großen "sauberen" Lüge.

Seit nun Jahrzehnten haben wir Geld in Wasserstoffkram verschwendet, was genau gar keinen Beitrag zur Dekarbonisierung hervorgebracht hat. Das Gegenteil ist der Fall, Wasserstoff in vielen bunten Faben bei exorbitant hohem CO² Ausstoss ist Realität. Dieser ist dazu in einer so verschwindet geringen Menge - da fragt man sich, was soll das.

Was ist aus den 45Mio Euro vom BMBF für REISEKOSTEN um in der Welt Wasserstofflieferverträge zu erörtern geworden - um mal einen kleinen Posten zu benennen.

Wo ist unsere so tolle Foschung - wo sind Ergebnisse ?
Was haben die Milliarden Förderung die an VW/BMW/Mercedes gezahlt wurden hervorgebracht ?

Das soll´s sein, nachdem Toyota VOLL GESCHEITERT IST ?

Wo sind die vollmundigen Ankündigungen "Schlüsseltechnologie Wasserstoff", wo bemerkt man irgendetwas ?

Warum ist die Nikola Aktie denn vollkommen abgestürzt - wo auch die deutsche Industrie massiv beteidigt ist ?

Minus 98% ist doch eine klare ABSAGE
https://www.finanzen.net/aktien/nikola-aktie

Wasserstoffkernnetz - was soll das sein ?????
Da wird es ja nun etwas klarer - das ist ein Erdgasnetz, mit dem LNG von der Küste ins Land gepumpt werden soll. Gebaut mit vorsichtig auf 20 Milliarden EURO geschätzt - Steuergeldern - Fördergelder für die NWS.

In England hat man es eingesehen - Wasserstoff ist Quatsch
https://www.focus.de/earth/analyse/wasserstoff-projekte-gestoppt-die-britische-heizungs-pleite-ist-eine-wichtige-lektion-fuer-deutschland_id_259512367.html

Seit langem beobachte ich die Hochbahn in HH. Die hatten viele Wasserstoffbusse als REALLABOR mit dem Ergebnis - das ist SINNLOS. Inzwischen hunderte Elektrobusse und wenige mit Wasserstoff. Angeblich wegen der Reichweite oder so Quatsch. Hab mit einem der Hochbahn gesprochen - es ist Reichweite und Transport-Kapazität als Argument benannt worden. Einfach mehrere E Busse in kürzeren Abständen und mit Zwischendepot zum Austausch ist aber anscheinend malgels Fahrer nicht denkbar.

Hadag hat die aus Wasserstoff angedachten Fähren nun gegen elektrische ersetzt.

Forschung Reallabos - Helmholzt - das neue Forschungsschiff mit Wasserstoff, am Wasserstoffhafen der Zukunft in Geesthacht "Leuchturmprojekt" .

Hab auch da nachgefragt - es ist die Wasserstofftechnik NICHT installiert. Das Ding fährt dieselelektrisch und es gibt keinen Wasserstoff im Geesthachter Hafen - alles nur heiße Luft.

Wo sind die Leuchttürme ?
Was ist mit dem Wasserstoff aus Australien, Afrika oder sonstwoher ?

Es gibt aktuell insgesamt weltweit nicht genügend grünen Wasserstoff um damit nur Kaff Deutschland versorgen zu können.

In wenigen Monaten soll ja das Leuchtturmprojekt in Neumünster Online gehen.

Tja - komisch....
Vollmundig angekündigt und irgendwie ist da Funkstille. Da Einzige was ich aktuell dazu finde "es verzögert sich..." - aber eigentlich müßte es doch ein paar Livecams geben wo jeder den aktuelen Satus sehen kann - Fehlanzeige.

Ich bin gespannt, mit welcher Ausrede man da kommt, das nicht zu bauen...

Hier - liest sich ja gut:

Kaum zu finden der Ausgang:

Für mich - ich werde es nicht erleben - da steckt das Wort LEBEN mit drin - daß Wasserstoff irgendeine Relevanz erreicht. Was ich erleben werde - hohe Kosten für Energie.

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Und, geht's dir nach dem Rant jetzt besser?

Oliver

Das große Problem bei H2 ist, dass wir seit Jahren Use-Cases hinterherlaufen, die absehbar kaum oder keine Chance haben, mit Wasserstoff betrieben zu werden.

Deine Links zu gescheiterten Projekten sind alle entweder H2 im Straßenverkehr oder H2 zur Gebäudeheizung. Ich zitiere an der Stelle immer gerne die Hydrogen Ladder von Michael Liebreich:

Und wer dem Elektrotrucker folgt, weiß, dass auch im Fernverkehr sich gerade Elektrotrucks durchsetzen. H2 ist hier am Sterben, bevor es sich durchsetzt.

Irgendwie besch... dass wir genau in den Bereichen, wo Elektrifizierung recht einfach möglich ist, derartig auf H2 verpoch sind. Böse Zungen würden jetzt sagen, das diese Projekte nur Ablenkung sind, damit die Bevölkerung auf Wasserstoff wartet und erstmal weiter das fossile Produkt (Gasheizung, Verbrenner) wählt...

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Mobilität ist ja abgefrühstückt, außer bei BMW.

Bis 2028 noch Staatssgelder abgreifen, dann "...."

Sind wir das? Sagt wer?

Das Wasserstoff für diese Kleinanwendungen keine Rolle spielt, ist doch sowieso schon lange klar. Darum geht's auch gar nicht.

Den Rest werden wir, wie schon gesagt wurde, erleben.

Oliver

Diese Leiter - ich empfinde die als Unfug, oder verstehe diese nicht....:partying_face:

Was ich vermisse - wo funktionert das mit Wasserstoff überhaupt?

Gruner Stahl aus blauen Wasserstoff - ist ambitioniert.

Ebenso wird ja kein CO² in Deutschland freigesetzt, betreibt man Elektrolyse mit importiertem Strom. Ist dann grün bilanziert.

Sehr amüsant, in DK sind Wasserstofftankstellen abgeschafft worden.

In SH wird Wasserstoff aus Bayern in dieselbetriebenen Trucks angeliefert. Die können ja auch noch bis Dänemark fahren :partying_face:

Das ist Comedy

Wo ist denn der grüne Wasserstoff ??

Im NDR lief ein Beitrag, wo eine Firma in SH die Gurkenglaser herstellt, Wasserstoff selbst im eigenen Elektrolyseur herstellt.
Der wird zum Betrieb eines Ofens zur Trocknung von einem Aufdruck verfeuert.....

Da lag ich vor Lachen gekrümmt auf dem Boden.

Wüßte nicht, warum sie Unfug sein sollte. Sie zeigt auf, wo man bei begrenzter Verfügbarkeit von grünem Wasserstoff den größten Effekt erreichen würde und/oder es anderweitig extrem schwierig wäre von CO2 Emissionen runter zu kommen. Da ist die Gewinnung von Ammoniak, wofür man halt nun mal Wasserstoff braucht, bisher aus CH4 zu H2 und CO2 gewonnen, halt deutlich sinnvoller als PKWs und LKWs die genauso gut mit Akkus direkt elektrisch betrieben werden oder als Krönung des Schwachsinns den wertvollen Wasserstoff einfach 1:1 in einer Gastherme zu verbrennen oder für synthetisches Öl zu verwenden, daß dann in einem 30 Jahre alten Ölkessel landet ...

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Ich habe mich jahrelang mit Elektrolyseverfahren und Wasserstoff beschäftigt - für mich war relativ schnell klar: das ist mehr Ideologie als wirtschaftliche machbare Technik! Theoretisch ist das alles möglich, aber um welchen Preis? Das führte unsere Industrie nur noch mehr in den Ruin, wo wir ja ohnehin kaum noch wettbewerbsfähig sind (bis auf Nischenprodukte).

Eher wird die Kernfusion Realität als grüne Wasserstoffindustrie. Das sind alles sog. 'Leuchtturmprojekte' mit viel Prestige für die grüne Wählerschaft, aber völlig an Realität und Wirtschaftlichkeit vorbei. Auch die E-LKW-Trassen, z.B. auf der A5 bei Frankfurt: reine Steuergeldverschwendung! Insider und Projektleiter haben mir das sogar bestätigt. Schöne Imageprojekte für die Wähler, die betrogen werden wollen und Öl auf die Träumereien der Grünen. Sorry, das ist wieder politisch und ideologiegetrieben - aber es bringt die Realität einfach auf den Punkt.
Und das sich das E-Auto im wirklich großen Stil bei uns durchsetzt wird noch einige Jahrzehnte dauern, fürchte ich. Wenn die Technik hier auch sehr viel weiter ist, fehlt es noch massiv an der nötigen Infrastruktur.

Und wenn man bei Stromüberschuss aus den erneuerbaren Energien, anstatt abzuregeln, diesen für die Wasserstofferzeugung verwenden würde?

Das Lagerungsproblem ist damit nicht gelöst. Und zu sofortigen Verwendung fehlt das geeignete Leitungsnetz. Man könnte es vermutlich zu bestimmten Anteilen dem Erdgas beimischen - ohne große Probleme...

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Ab jetzt bitte Inhaltlich weiterdiskutieren, wer das Thema nicht verstanden hat hat es auch schon ausreichend dargelegt. Das genügt dann, Die anderen habe auch ein Recht auf andere Meinung.
Ansonsten mache ich gerne zu.

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alles schon durchdiskutiert

Hier im Forum und weltweit.

Das Problem ist die nicht kontinuierlich zur Verfügung stehende EE Menge. der bisher nicht befriedigende Wirkungsgrad, Und die Wartungsintensität der Stacks.

Und Elektrolyseure lassen sich schlecht regeln , brauchen aber Volllaststunden, um kosteneffizient zu laufen.

Das sind weiterhin Haupt-Gründe warum es Grüner H² Projekte so schwer haben, die Finanzierungszusagen zu erhalten.

Ein scheinbar erfolgreiches Projekt, was immer wieder genannt wird, ist der PEM Elektrolyseur in Ludwigshafen/ BASF.
Aber auch da haben die satten Fördergelder der öffentlichen Hand den Ausschlag gegeben und nicht die schiere Rentabilität.

BASF nimmt 54-Megawatt-Wasserelektrolyseur in Betrieb

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Aber wir haben doch ein Stromnetz.
Also kann ich Überschüsse überall abnehmen.
Dann könnte man den Wasserstoff
doch direkt z. B. bei Gaskraftwerken erzeugen, oder?
Da gibt’s bestimmt noch mehr Beispiele.
Wenn im letzten Jahr, mal angenommen
über 9,3 GWh Stromüberschuss vorhanden wären und man für die Erzeugung von einem kg H2O 50 KWh bräuchte kommt schon was zusammen.

Wie gesagt:

Du hast Recht, auf die Möglichkeiten zu verweisen

Aber die Betriebswirte modellieren alternative Modelle durch und kommen bisher unter dem Strich immer zu anderen ertragreicheren Ergebnissen.

..es sei denn, jemand hält den Fördertopf auf

Fazit:
Altruismus ist kein Treiber für die Wirtschaft....

Ja, es ist auch schade das BASF keine Informationen zu den laufenden Kosten rausrückt.
Dann hätte man ein paar Referenzen.

Mir ist vor allem eine Sache nicht klar.
Grundproblem ist doch, dass sogar offiziell zugegeben wird (zB Aussagen Frau Angela Merkel), dass man hofft technische Lösungen zu finden, die all diese Fragen / Herausforderungen regeln. Die Dringlichkeit stellt denke ich niemand hier irgendwie in Frage - die Frage ist nur das "Wie".
Gleichzeitig hat man aber eine gesellschaftliche Situation, in der die einzig tatsächlich wissenschaftlich akzeptierte langfristige Lösung dezentrale Netze sind.
Wieso sollte bei dem derzeitigen Lobbyismus von den wenigen Großkapitalinhabern in dem Wettbewerb eine adäquate Entwicklung von ausgerechnet den Technologien voran getrieben werden, die genau diese ihre Einnahmen und somit Profite im großen Stil schmälern würden?

Hört sich ein bisschen nach Aluhut an, aber es ist echt eine ernst-gemeinte Frage, die ich mir stelle:
Hat unsere Gesellschaft überhaupt die notwendigen gesellschaftlichen Bedingungen, die nötig sind, tatsächlich fortschrittliche Technologie zu entwickeln? Oder verhindern wir eigentlich genau das durch irrwitziges Profitdenken und falsch verstandenem Leistungsbegriff - von jenen die am meisten haben aber am wenigsten tatsächlich leisten?

Mein Fazit ist:
Zeitnahe Entwicklung/Umsetzung von dezentralen Netzen ist nicht möglich, mit einer Energie-Großindustrie mit wenigen großen Playern, die ihre Profite durch zentrale Anlagen erwirtschaften und deren Einfluss auf unsere Politik.

Und die Technik ist irrelevant. Solange dieses Grundproblem besteht, wird definitiv nur das unterstützt, was die Kontrolle über die Energieerzeugung weiterhin in wenigen Händen hält, unabhängig von wissenschaftlichen und technischen Fakten.

Bei der Menge an Geldern, die bereits in die Förderung von bisher sinnfreien Fusions-Forschungsanlagen gesteckt wurde und wird - ich behaupte ganz frech, wenn diese Gelder in mehr dezentrale private Solar & Windkraft - und vor allem die Speichertechnik - investiert worden wäre, wären wir bereits jetzt in einer völlig anderen Situation.
Und wenn man nach den Ursachen schaut, warum es dann so ist - dann kommt man sehr schnell dazu, dass meine Thesen hier wohl nicht ganz aus der Luft gegriffen sind.

Grainger hat absolut Recht mit dem was er anführt. Das Problem ist, dass niemand diese Fakten mehr als problematische Situation erkennt. Finanzieller Profit ist nicht unmittelbar gesellschaftlicher Profit - und das vergessen heutzutage leider die Allermeisten.

Und nein - ich bin kein Kommunist, sondern ganz weit davon weg xD just sayin`

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der Parallel Faden dazu:

Ich will Wasserstoff nicht komplett abschreiben, aber bis das so wie mit Wind oder Solar Spass macht, ist es noch ein langer Weg.

Neben Michael Liebreich (und seiner teilweise ungeliebten H² Leiter :smiling_face_with_sunglasses:) empfehle ich immer Prof.Fichtner ( Helmhotz Institut Ulm) mit seinen YouTube Beiträgen, ob als Vortragsredner oder Podcast Gast.

Der kommt ja ursprünglich aus dem Wasserstoffbereich und gibt nachvollziehbare Argumente , was aktuell geht und was nicht geht.

Hier ein eingängiges, unaufgeregtes Zwiegespräch mit ihm:

Und da ich ausgewogen an das Theam gehen möchte
hier auch mal ein positiver Beitrag zu Wasserstoffprojekten ( auch in D) wurzelnd auf den Arbeiten vom Fraunhofer ISE

Und diese Überschrift ist Trumpf: es geht nur um den Preis ( aka : Kosten)

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Da ich gerade selber bei aktueller Stoffsammlung bin, hier noch ein Beitrag aus MeckPomm ( Juli 2025), wo durch das lokale Wirtschaftsministerium im Bereich Wasserstoffnetz ( für Transport) eine gewisse Führerschaft ausgeübt wurde.
Aber auch hier : Projekt läuft 2025 aus und man "hofft" auf Fortführung auf Basis bestehender EU Fördergelder,

Der Beitrag von CapGemini bezüglich Wettberwerbsfähigkeit von deutschem/europäischem grünem H² ist erhellend, sowohl was Skepsis aber auch Orientierung angeht.

Ist das ironisch gemeint?
Du hast schon mitbekommen, dass wir beim Netzausbau, SuedLink.... etc. deutlich Kosten produzieren und eben nicht an jeder Stelle im Land mal eben zig MW einfach so aus Schleswig-Holstein in einen Elektrolyseur in Aschaffenburg transferieren können, nur weil es in SH gerade dick weht?

Das ist der Grund, warum man für dieses neue Gewerbe einfach die Standortfrage stellen sollte. In SH gibt es noch viel Platz für Industrie.

Was man ja mit Projekten auch macht: direkt an der Windmühle vor Ort. Kürzlich projektiert gesehen.

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