Habe heute Null Sonne, bin zufrieden.
Fürn Winter zum Klima heizen reicht es leider gar nicht.
5 kWp BKW
Alles nur eine Frage der Fläche.
Also im Sommer könnte ich irgendwas fürn Winter produzieren.
Schnaps kann man lang problemlos speichern.
Kerosin kostet angeblich 2,37€/L, E-Fuels Schätzung ADAC 10/24 4,5€/L, nur knapp Faktor 2. Das wird nix, wenn die Preise nicht fallen oder Abgaben erhöht oder erhoben werden.
Doch das bringt schon was, wenn man die Speicherung ebenfalls mit ausbaut oder ausgebaut hätte. Das ist per se ein Konstruktionsfehler des EEG gewesen in meinen Augen. Man hätte von Anfang an erkennen können das der Ausbau der PV und Windräder langfristig nur dann funktionieren kann wenn man die Energiespeicherung ebenso von Anfang an ausbaut. Also, Batteriespeicher und zB. Wasserkraftspeicher wären sinnvoll gewesen. So hat man im EGG nur einseitig die Produktion der Erneuerbaren gefördert.
Und dieser Planungsfehler im EEG wurde nicht von den Günen gemacht sondern unter der CDU/CSU beschlossen.
Der Anteil der erneuerbaren Energien in unserem Strommix ist leider noch nicht ausreichend hoch.
So ein Elektrolyseur läuft ideal 24/7 mit EE-Strom. Wir haben noch nicht die Situation, dass wir 24/7 EE-Überschuss haben. Produzieren wir nur H2 nur an einigen "wenigen" Stunden, so wird der sehr teuer, weil die Investitionskosten hoch sind.
Ist wie mit "Macht die Dächer voll", ob 2kWp oder 20, viele Kosten fallen in beiden Varianten an, der Ertrag ist nur unterschiedlich hoch. Also dauert die Amortisation länger.
Wasserkraftspeicher benötigen ein entsprechendes Volumen und eine ausreichende Höhendifferenz. Also erhebliche Eingriffe in die Landschaft. Das wird nicht weniger Widerstände produzieren wie eine WKA auf dem Dorfanger. Rechne mal aus wie groß die Fläche sein muss, um bei 100m Höhendifferenz 10MWh zu speichern
Korrekt. Pumpspeicherwerke müssen ja nicht oberflächig verbaut werden. So wie Gasdruckspeicher die unterirdische Speicher benutzen könnte man die auch mit Wasser machen. Es gibt genügend stillgelegte Salzbergwerke deren große Kavernen relativ zueinander enorme Höhenunterschiede aufweisen. Man pumpt also das Wasser oder eben ein Gas innerhalb dieser Kavernen bei Bedarf hin und her.
Das Grundproblem ist es aber das man glaubt man könnte solche gesellschaftlich relevante Infrastruktur dem freien Markt überlassen. China zeigt das durch staatliche, langfristige und verlässliche Planung eine Umstrukturierung der Energiewirtschaft effizient und effektiv funktionieren kann.
Solche Speicher, wie ich oben ansprach, müssen am Anfang staatlich gefördert werden, parallel zur Förderung der Produktion erneuerbaren Energien. Später, so wie jetzt bei den Überschußspitzen, fangen sie dann an, sich auch marktwirtschaftlich, zu rentieren.
Wenn man bedenkt, dass der Preis für die EFuels uber mehrere Ebenen extrapoliert ist, finde ich den faktor 2 unbedeutend. Vor allem deswegen, weil es garkeine Alternative gibt. Es gibt ausser dem Konzept "flüssiger Brennstoff" keine andere Methode, die für Flugzeuge, Schiffe , Arbeitsmaschinen und Schwerverkehr auf Langstrecke funktioniert.
Gleiches gilt für 6 Monatsspeicher/Winter oder Vorratshaltung im grossen Stil.
Für bestimmte Anwendungen hast Du Recht. Fliegen, Schiffe, Saisonspeicherung oder auch nur tageweise, da wird kaum was anderes gehen. Aber es wird vermutlich nicht richtig günstig und für Ottonormaltanker oder -Heizer unerschwinglich bleiben. @anon42653724
Mit 1000m³ speicherst Du bei 100m Höhe "gerade" 272kWh, es braucht also Platz für was längerfristiges. Ob Salzbergwerke dafür gehen? Salz löst sich in Wasser und ob die tatsächlich komplett ausgeräumt wurden? K.A. Mit Bergbaustollen im Ruhrgebiet hatte man das auch vorgehabt, aber wieder verworfen. Außerdem müssten die Speicher dort stehen wo der Strom anfällt und am besten auch wieder verbraucht wird. Der Netzausbau muss also weiterlaufen.
Folgt man Carolus oder hger und erzeugt gut speicherbare und transportable Brennstoffe so lassen diese sich auf vorhandenen Wegen zum Verbraucher bringen.
Glücklicherweise ist ein Kollege von mir ein Berkwerksingenieur der jahrelang im Salzbergwerk gearbeitet hat. Steinsalz löst sich nur sehr schlecht in Wasser und die Kavernen sind teilweise so groß das der Eifelturm lässig rein passt. Und zugeschüttet werden sollten sie sind sie aber nicht. Das was man als Abraumberge auf der Oberfläche sieht ist nur das <<< 1% an Abraum von schlechter Qualität des Salzes was man rausgeholt hat. Es ist immer wieder interessant sich mit dem Kollegen darüber zu unterhalten auch wenn man weiß, das wenn er einmal mit erzählen beginnt, man sich auf eine stundenlange Session einlassen muß
Ich weiß, war auch meine Argumentation, aber im Bergwerk unter starkem Druck stehendes Steinsalz verhält sich anders. Ich sehe noch jetzt das mitleidige Schmunzeln meines Kollegen als ich die gleiche Behauptung aufstellte
Hört man oft, ja. Aber Start und Landung machen wohl einen großen Teil aus.
Kurzstreckenflüge verursachen pro Kilometer mehr CO2-Emissionen als Langstreckenflüge. Dies liegt daran, dass der Start- und Landevorgang einen hohen Treibstoffverbrauch verursacht, und dieser Teil des Fluges bei Kurzstreckenflügen einen größeren Anteil an der Gesamtdauer ausmacht.Obwohl Langstreckenflüge insgesamt mehr Treibstoff verbrauchen, sind die Emissionen pro Kilometer bei Kurzstreckenflügen aufgrund des Verhältnisses von Start/Landung zu Reiseflug höher
Darum wird bei uns momentan auch eine Wasserstoff Anlage blockiert. Ein eigenes Wasserkraftwerkl dafür und a bissale Spitzenstrom. Nebenbei a bissale Forschung, so der Plan.
Das ist die eine Sache, die ich langfristig nicht glaube. Wenn die Energie aus erneuerbaren stammt, dann ist der Einstandspreis dafür niedrig (wenn wir denn endlich mal davon km Überfluss haben) und dann wird auch die grosstechnische Umsetzung gelingen.
Sehe ich aus folgendem Grund anders:
Jede Umwandlung kostet Wirkungsgrad und damit Geld. Warum erst "Bio-Öl" aus Strom herstellen und das dann mit COP<1 im heimischen Brenner verfeuern, wenn die Nutzung des Stromes in der XXWP mit COP>3 laufen würde?
Wenn wir so viel Strom haben, wie Du erhoffst, dann wird der auch günstiger sein. Im Pkw gilt das gleiche aus meiner Sicht.
Die großtechnischen Anlagen für Heizen und Pkw-Treibstoff müssten auch entsprechend größer dimensioniert sein als wenn die auf die Kernbereiche, die Du schon angesprochen hast, konzentriert blieben.
Wenn gerade kein Abnehmer da ist, der den Strom haben will und dafür bezahlt.... Dann ist dieser strom ertragslos. ( Nicht kostenlos) und jede neue Nutzung ist besser.
Wenn das so ist, dann bin ich voll bei Dir. Bis dahin sehe ich keine echte Chance für die Verwendung in der Breite.
Helfen könnte die vielbeschworene V2G-Anwendung, die allerdings auch irgendwie festklebt im Dschungel aus Bürokratie und Herstellerbedenken. Die Akkus wären da und könnten sinnvoll genutzt Überschüsse speichern und ggfls. auch einspeisen.
Beim nächsten BEV ab 12/25 will ich das mal ausprobieren.
Abgesehen davon daß ich Kurzstreckenflüge von Ö Dorf zu Ö Dorf 300 km z.B für völlig überflüssig finde herscht dort demnach wirklich Handlungsbedarf, bis zum Verbot, sage ich mal als Inhaber eines kleinen Sonderpilotenscheines.