Nein, die Kernbohrung wurde trocken durchgeführt.
Das ist ein Fall von Gewährleistung, wenn es denn tatsächlich stinkt, wofür die Aussage des Technikers spricht. Dann ist der Verkäufer, in dem Fall ja wohl auch der Installateur, der Ansprechpartner.
Lösung wurde mehrfach empfohlen:
Frist setzen, nach drei missglückten Reparaturversuchen, Rückabwicklung, bei Missachtung Rechtsanwalt.
Ich danke euch erneut. Ich hasse es zu eskalieren und versuche immer freundlich und friedlich an die Problemlösungen heranzugehen. Ich gebe zu, dass aber bei so einer Sache zwei Parteien betroffen sind.
Nettigkeit wird viel zu oft mit Dummheit verwechselt. Vermutlich ist es Zeit für einen Paradigmenwechsel.
Nimm dir eine KI zur Hilfe, die hat bei sowas oft gute Ideen, auf welche Weise man sinnvoll miteinander kommuniziert, um sein Ziel zu erreichen.
Wir hatten einen Heizungsfuzzi. Der hat einen undichten Anschluss hinterlassen. Wenn WW bereitet wurde tropfte es minimal, wenn die Heizung heizen sollte, naja Niagara war es nicht, aber es wurde mehr.
Gefühlte fünfmal angerufen, auf der Straße getroffen und angesprochen-> Nix, 0,garnix an Reaktion.
Brief geschrieben, eingeworfen, mit Fristsetzung die kostenpflichtige Beauftragung eines anderen Heizungsbauers und Überwälzung der Kosten angedroht-> am übernächsten Tag klingelte das Telefon:
Firma XY hier. Wann können wir vorbeikommen?
Nun habe ich eine grundsätzliche Frage zur Gewährleistungszeit. Beim Produkt gilt sie 2 Jahre. Es sieht so aus, dass es auch für die Installation gilt. Bei der funktionierenden Anlage, also ohne Gestank, liegt die Verschraubung in der Wand, sodass dort nicht erschnüffelt werden konnte. Da sie auch keinen Drehmomentschlüssel benutzt haben, werde ich viel Spaß damit haben, da ich sie nur zwei Jahre damit belangen kann. Ging eigentlich von 5 Jahren aus.
Während ich schreibe, kam die email wegen der sogenannten "komplett"-Reinigung des IG. Morgen früh wird sie stattfinden und wird 10 Minuten dauern. Vor einer Woche hat man mir noch 20 Minuten in Aussicht gestellt. Morgen werden es dann nur noch 5 sein...
Ich bin Laie, aber eine Komplettreinigung kann es in meinen Augen nicht sein.
Sollte es damit nicht erledigt sein, muss laut Installateur, Daikin sich der Sache annehmen.
Nachtrag: Gehe ich recht in der Annahme, dass das Installationsunternehmen Parameter wie z.B. Menge des Gases und Druck in den Kältemittelleitungen protokollieren sollte, damit man bei Kontrolle/Wartung der Anlage in 1 oder 2 Jahren, ein mögliches Leck entdecken könnte?
Ich habe gar kein Protokoll zu Gesicht bekommen. Sollte ich danach fragen?
Menge das KM ist entweder das vorher schon vorhandene oder bei größeren Leitungslängen noch das zusätzliche. Eigentlich sollte das auf dem Aufkleber, der auf dem AG anzubringen ist, ersichtlich sein. Macht evtl. aber keiner.
am Druck kann man den KM Füllstand nicht ablesen.
Wenn die Reinigung nur 10 Minuten dauert, solltest du danach sehr wahrscheinlich von Daikin ein neues Gerät bekommen, weil es vermutlich nichts ändert. Zwar etwas langatmig, aber dann vielleicht doch final gelöst.
Werden wir sehen. Als er Daikin kontaktiert hatte, wurde ihm geantwortet, dass er die Kosten zu tragen hätte, sollte es an äußerer Einwirkung liegen, wie die Raumluft. Alles aus der Tatsache heraus, dass es nicht direkt da war und erst später aufgetaucht ist. Deswegen die Reinigung seinerseits.
Selbst wenn die Lamellen befallen sein sollten, kann ich mir nicht vorstellen, dass ein Spray das Problem lösen kann. Wie man in 10 Minuten eine vollständige Reinigung machen möchte, kann ich mir auch nicht vorstellen.
Wie Daikin sich dann verhält, wenn sie hier die Anlage begutachten, weiß ich auch nicht. Dass sie die Anlage wechseln, was wegen des Gases aufwändiger sein wird, kann ich mir erst vorstellen, wenn es tatsächlich passiert. Und neu Bördeln werden sie auch müssen, nehme ich an. Ich muss ehrlicherweise aber auch sagen, dass ich einem IG, was nach einem Monat schon so stinkt, nicht wirklich viel Vertrauen schenke.
Musst mal schauen: Normal wird bei Daikin 5 Jahre Garantie angeboten, jedoch ist das oft mit einem Wartungsvertrag verbunden, wo jährlich die Anlage geprüft und gewartet wird. Und ansonsten gilt bei Handwerkerleistungen auch 5 Jahre, soweit mir bekannt.
Wie ich oben schon schrieb: Die Strategie, sich in alle Details einzumischen und mitzudenken, macht in der Regel keinen Sinn und führt nur zu Stress und das die Beziehungsebene zur Firma gestört wird. Lass die einfach machen und messe die einfach am Ergebnis. Also nicht zu ungeduldig sein, einfach machen lassen, dass ist jetzt erstmal wieder deren Sache. Und nach der Reinigung oder was sie auch immer machen, bist du wieder dran. Wenn es nicht ok ist, dann wieder eine Mängelanzeige an das Unternehmen. Und immer alles sauber dokumentieren, was man wie geschrieben hat, welche Telefonate man mit welchen Absprachen geführt hat, was Vorort gemacht wurde usw.
Mit Daikin hast du erstmal gar nichts zu tun, das ist nicht dein Geschäftspartner. Grundsätzlich ist erstmal alles eine Sache deines Installateurs, mit dem du den Vertrag hast.
Sollte es nicht klappen mit dieser Reinigung, will er es aber an Daikin weitergeben, so hat er es mir heute geschrieben. Die Anlage ist ja keine 2 Monate bei mir in Betrieb und es ist ein Fall von Gewährleistung.
Laut KI gibt es auch nur zwei Jahre Gewährleistung auf die Installation und nicht nur auf die Ware. 5 wäre sicher besser.
Die Ki sagt aber auch:
" Die Gewährleistung für Handwerkerleistungen beträgt in der Regel zwei Jahre, bei Arbeiten an Bauwerken (Bauwerksverträgen) jedoch fünf Jahre. Bei der Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen (VOB) kann die Gewährleistungsfrist für Bauwerke auch vier Jahre betragen, wenn dies vertraglich vereinbart wurde.
Ausführliche Erklärung:
- BGB (Bürgerliches Gesetzbuch):
Nach § 634a BGB beträgt die Gewährleistungsfrist für Handwerkerleistungen in der Regel zwei Jahre ab Abnahme der Leistung. Bei Bauwerksverträgen, also Arbeiten, die fest mit einem Gebäude verbunden sind, gilt eine Frist von fünf Jahren."
Meines Erachtens trifft bei der Klimaanlage ja auch fest mit dem Gebäude verbunden ein.
Es kommt auf die Auslegung an.
Bei einem Klimasplitgerät hängt die Frage der Gewährleistungspflicht von mehreren Faktoren ab. Grundsätzlich gilt für solche Geräte, dass sie in der Regel als bewegliche Sachen und nicht als feste Bestandteile eines Gebäudes betrachtet werden, auch wenn sie möglicherweise mit dem Gebäude verbunden sind (z.B. durch eine Wandmontage oder durch Rohre, die durch Wände oder Fenster führen).
Die handwerkliche Gewährleistungspflicht in Deutschland beträgt in der Regel 2 Jahre für neue Sachen, wenn es sich um einen Kauf handelt. Dies gilt auch für Klimaanlagen, sofern sie als bewegliche Sache und nicht als fest verbaut gelten.
Da läuft jetzt was schief. Man hat nicht 5 Jahre Garantie auf einen Fernseher, weil man den an die Wand schrauben lässt.
Es gibt die Garantie und Gewährleistung für das Gerät vom Hersteller sowie die Leistung des Handwerkers.
Ist das Gerät defekt? Oder
Hat der Handwerker fehlerhaft installiert?
Der Handwerker haftet so oder so nur für seine Arbeit.
Wenn also das Gerät nach Ablauf der Garantie, z. B. nach 2,5 Jahren defekt ist, dann wird wohl kaum der Handwerker haftbar sein.
Ganz davon abgesehen das z. B. beim Hausbau oder Dachdecker VOB oder BGB vertraglich vereinbart werden muss.
Zwei Jahre, fünf Jahre, streitet ihr um Kaisers Bart? So alt ist die Installation des TE doch nicht?
Eine Split-Klima ist doch keine bewegliche Anlage, die wird fest installiert und für diese Installation wird der Handwerker recht wahrscheinlich 5 Jahre Gewährleistung geben müssen.
Und Daikin gewährt bei den Geräten unter bestimmten Bedingungen auch 5 Jahre, siehe hier:
Da habe ich wieder was losgetreten. ![]()
Ich hoffe, dass es 5 Jahre sind, die mir mehr Spielraum beim möglichen Gasverlust geben und wenn nicht, dann zahle ich eben. Ich habe momentan echt keine Lust auch diesen Stein ins Rollen zu bringen. Ich hoffe, dass die Verschraubung in der Wand, mehr durch Zufall als durch Können, dicht ist. Ob die zu kurze Leitungslänge Probleme machen wird, werde ich dann auch bald wissen. In diesem Fall muss die Firma allerdings dann ran. So professionell wie sie gearbeitet haben, werden sie richtig Spaß haben, es zu beheben.
Hier wurde der Verdampfer mit einer blauen Flüssigkeit eingesprüht. Ich durfte das Zimmer verlassen, weil die Substanz schlecht für Atemwege und Haut sein soll. Soll dafür schnell verfliegen. Nach ca. 15-20 Minuten wurde dann ein Spray benutzt, was einen abnormal starken und süßlichen Geruch absondert. Seitdem läuft die Anlage auf Lüften und alle Fenster sind auf.
Jetzt habe ich einen abartigen Gestank durch einen abartigen Geruch getauscht. Ich hoffe nun, dass der Geruch bald weggeht und die Anlage wieder eher neutral riechen wird.
Wenn der Gestank wieder auftritt, soll ich mich wieder melden und Daikin eingeschaltet werden. Obwohl ich dem Gerät natürlich nicht mehr richtig traue, hoffe ich, dass endlich Ruhe einkehrt.
Wie von mir erwartet aber nicht gehofft, fängt das Gerät wieder an zu müffeln. Zwei Tage gekühlt, wobei ich schon gestern den Eindruck hatte, und heute am dritten Tag kann man es nicht mehr leugnen. Auch das anschließende Trocknen durch Ventilator hat es also nicht verhindern können.
Dumm gelaufen.
Oh, mann. Na hoffentlich sieht Daikin ein, daß da umgehend ein neues Innengerät angesagt ist und sie das Ding dann gerne im Labor testen können ...