Bin neugierig, wie viel man an Miete verlangen kann.
Wir werden uns hoffentlich am Wochenende zu Hause verständigen, wie wir weiter machen. Weiß noch nicht, ob ich auf Behebung, Beauftragung eines anderen Handwerkers oder Rücktritt vom Vertrag entscheiden werde. In den beiden letzten beiden Fällen müsste ich Geld von ihm einklagen.
Ich vermute, so wie ich ihn kennengelernt habe, dass das sein tägliches Geschäft sein wird. Wenn man so schlampig arbeitet und bei der Gewährleistung so auf stur schaltet, wird es nicht sein einziges Rodeo sein.
Gute Idee. Anwalt, Gutachter, Gegengutachter, Gegeg-Gegengutachter, und keine 17 Jahre später gibts einen Vergleich unter Abzug der bisherigen Nutzungsdauer von 100% der zu erwartenden Lebensdauer…
Ich sehe aber keine andere Lösung, da der Handwerker nicht gewillt ist, das Problem zu lösen. Das mit den Vergleichen habe ich auch schon geschrieben. Ich kenne genug Fälle von Bekannten und Kollegen. Im Grunde gibt es nur zwei Lösungen. Klagen oder auf eigene Kosten versuchen das Problem zu lösen. Eine so teure Anlage, die man nicht nutzen kann, möchte ich nicht. So schön, dass sie als Kunstwerk an der Wand durchgehen kann, ist sie dann doch nicht.
Wir sind hier ja in einem DIY-Forum, also diesen Weg gibt es immer, sich selbst auf Suche zu machen, falls der Ärger mit dem Handweker zu groß wird.
Ich investiere lieber 4 Stunden Zeit in Fehlersuche, als Wochen zu warten, bis mal ein Handwerker vorbei kommt, der auch keine Peilung hat und Dinge tun, die nicht zu Erfolg führen. Um dann wieder zahlreiche Anrufe zu tätigen und Mails zu schicken.
Und wie du schreibst: Solche Handwerker sind oft Experten darin, Gewährleistungsfälle abzuwehren. Die kennen alle Tricks, lästige Kunden loszuwerden. Darin haben die Jahre Übung.
Normal mache ich es auch so. Ich habe aber mäßig Geld in die Hand genommen und nun wieder einiges an Geld investieren, um die Anlage richtig reinigen zu lassen und dann, wenn es immer noch nicht gut ist, das IG tauschen zu lassen, nervt.
Es stimmt aber auch, dass so ein Weg vor Gericht auch nicht billig ist, auch für die Nerven nicht. Und wie ich in einigen Fällen bei meinen Bekannten und Kollegen gesehen habe, ist recht zu haben nicht zwangsläufig recht zu bekommen.
Diesem Typen aber damit durchkommen zu lassen, widerstrebt mir massiv.
Ich versuche etwas Abstand zu bekommen, damit ich rational eine Lösung für mich finde. Der Weg zum Anwalt wird aber recht sicher erfolgen, um dann abzuwägen, wie es weitergeht. Hätte ich eine Rechtsschutzversicherung, würde ich es sicher durchziehen.
Ich habe die Verbraucherzentrale schon kontaktiert und werde einen Termin dort machen. Für eine Erstberatung ist der Fall schon zu weit fortgeschritten gewesen.
Ich glaube nicht, dass es mit einem Schreiben getan ist. Sein Verhalten lässt nicht darauf schließen, dass er Verantwortung übernehmen möchte. Nach über zehn Jahren Erfahrung mit diesen Anlagen, sollte man wissen, wie man sie professionell reinigen sollte. Dass er es nicht zu wissen scheint, spricht Bände und lässt mich an der Qualität der Ausbildung zweifeln.
Ich glaube schon, dass er es weiß, aber es nicht machen will, weil er nicht die Notwendigkeit dazu sieht.
Und wie gesagt, ich kann mir auch nicht vorstellen, dass das Innengerät irgendwie verdreckt ist, so dass eine Reinigung was hilft.
Es geht hier ja nun schon recht lange um den subjektiv störenden Geruch und Möglichkeiten, diesen zu beseitigen. Ohne die konkrete Ursache dafür gefunden zu haben, kann ich den Handwerker schon verstehen, dass er nicht auf Verdacht irgendwelche Reinigungsmaßnahmen auf eigene Kosten durchführen möchte, wenn er eine Woche später wieder antanzen darf, weil der Geruch immer noch nicht beseitigt ist.
Bei Perferas ist es kein Hexenwerk, dass komplette Gehäuse zu demontieren. Wenn man das runter hat, gibt es noch ein Metallgehäuse, in dem sich die Platine befindet. Auch die Abdeckung kann man einfach demontieren. Hat man alles offen, könnte man mit einer empfindlichen Nase auf die Suche gehen, ob man die Quelle des störenden Geruchs ausfindig machen kann.
Lässt sich da nichts eindeutig als Verursacher identifizieren, würde ich mich nicht lange mit Reinigungsversuchen aufhalten, sondern das IG austauschen lassen. Das geht zwar mit einer erneuten Evakuierung der gesamten Anlage einher, scheint mir aber die einzige Möglichkeit zu sein, dauerhaft Abhilfe zu schaffen.
Na ja, er hat mir gesagt, dass er die Anlagen mit einer Isopropanol/Wasser Mischung reinigt. Es mag ein paar Jahre gut gehen, aber irgendwann nach 3 oder 5 Jahren spätestens muss man die Walze auch auswaschen. Nach 10 Jahren muss man mindestens eine Anlage schon mal mit Wasser und Plastikhülle gewaschen haben.
Wenn er der Meinung ist, dass es nicht an der Installation und auch nicht am Gerät liegt, was soll es denn außer einer Verschmutzung sein? Immerhin hat er eine Reinigung gemacht, die aber eher palliativ war. Das hat er so entschieden. Ich gebe dir ja recht, dass es sehr unwahrscheinlich ist, dass eine Anlage mit sauberen Filtern innerlich so verdreckt sein kann, noch dazu nach 4 Wochen, aber eine richtige Reinigung hätte mehr Aussagekraft gehabt.
Und wenn es nicht an einer Verschmutzung liegt, dann liegt es am Gerät und dann soll er es tauschen. Oder es liegt an seiner Installation. Stattdessen kommt er mir immer wieder mit meinem Hund und der Raumluft.
@robbykopp
am 22.08. hatte ich gefragt, ob du die Anlage mal für ein paar Tage ausgeschaltet hast.
Das hast du bejaht und es würde trotzdem riechen.
Kann es dann nicht doch an etwas anderem liegen?
Hast du in dem Raum auch mal jede Ecke, jede Steckdose, jeden Hohlraum usw. überprüft, ob da nicht irgendwo die Ursache liegt, z.B. eben ein totes Tier oder so.
Oder kann man mit Schnüffeln/Riechen definitiv das IG als Ursache ausmachen?
Also sprich, ist es (deiner Meinung nach) 100%ig bewiesen, daß der Gerucht vom IG kommt?
Andere Familienmitglieder empfinden das gleich?
Vielleicht habe ich die Frage falsch verstanden. Wenn das Gerät nicht läuft, riecht es nicht. Aber es riecht wieder, wenn ich das Gerät nach ein paar Tage Pause wieder einschalte.
Für mich gibt es keinen Zweifel, dass es vom Innengerät kommt. So richtig kann ich aber nicht sagen, aus welchem Teil.
Ist aufwendig, aber vielleicht eher kostenneutral für den Installateur..
Könnte man das Innengerät bei identischen Geräten nicht wechseln? Wenn der Fehler wandert, ist es aufjeden Fall das Innengerät (ähnlich wie bei Zündspulen beim Kfz)
Wäre aber eine Lösung, sofern man die unbekannten, vermutlich hohen, Daikin-Kosten scheut.
Das ist bei Split-Klima leider nicht so einfach möglich. Bördel dürfen eigentlich nur einmal verwendet werden, teils sind die Leitungen, die fest am Gerät verlötet sind, durch die Bohrung nach draußen gezogen und ausgeschäumt usw. Ist alles ordentlich Aufwand. Kann oft auch bedeuten, die Kälteleitungen neu zu machen oder zumindest ein neues Stück anzulöten.
Kann dann je nach Situation durchaus 4 Stunden pro Gerät an Aufwand sein.
Danke der Nachfrage. Mit dem Handwerker habe ich die Diskussion gestoppt und werde es nun rechtlich abklären lassen. Ich wäre schon so weit, wenn die Termine nicht verschoben worden wären. Auch hier nicht gerade vom Glück verfolgt