Ohne einen Shunt könnte es nicht wissen welche Ströme fließen … Kurzschluss, Ladestrom, Last, ...
Ein DALY BMS kann das auch sehr gut. Die Tot-Zone um 0A muss man nur ausschalten.
Es ist selbst klug genug nichts vom SOC abhängig zu machen oder vom SOC abhängig zu entscheiden.
Der SOC Wert ist BMS intern ohne Bedeutung.
Da es den SOC ausgibt sollte man das bedenken.
Dann lest man alle mal etwas quer in den verschiedenen Foren oder Threats, wieviel Leute sich auf die "relativen" Soc Angaben von irgendwelchen BMS verlassen und das als die absolute Königsangabe halten. Schön für dich Stromsparer ist deine Aussage Allgemein gültig? Ich wette deine Aussage trifft auf 80%?, 90%? , 95%? Oder gar 99% der BMS nicht zu. Aber genau DIE, DIE das nicht wissen nehmen solche Aussagen für bare Münze. Mit dem Begriff Soc können sie am ersten was anfangen und der stimmt ja, hat Stromsparer ja geschrieben. Dann wird irgendwas an Spannungsbegrenzungen rausbekommen, weil ich habe ja noch 50% Ladung und huuuuuuch der Akku ist tiefenentladen. Das der ungefährlichste Teil.
Soll ich das ganze jetzt für die obere Grenze beim laden auch noch durchspielen????? So in die Richtung: da geht doch noch etwas mein "relativer" Soc ist ja erst bei 95% .......................buuuummmmmm
Ich weiss, dass 99% der BMS den SOC nur schlecht schätzen. Genau deshalb habe ich 1000€ ausgegeben um ein Zuverlässiges BMS zu haben.
Die SOC Anzeige ist für den Betrieb absolut unwichtig, weil sich ein BMS nicht am SOC orientiert sondern an der Zellspannung. Und wenn trotz BMS die Zellen tiefentladen oder überladen werden, dann liegts nicht am BMS, sondern am User der es falsch eingestellt hat.
Wenn eine Zelle Tiefen entladen ist, liegt das bestimmt nicht am SOC, sondern am BMS, weil es nicht getrennt hat oder der Zelle, die so eine große Selbstentladung hatte...
Für mich ist der SOC schön anzusehen, was noch etwa an Kapazität vorhanden ist. Vielleicht habe ich auch nur Glück und gute Zellen und alle 10 Tage mal genug PV um den Akku voll zu machen.
Habt ihr beide richtig gelesen, was ich geschrieben habe?
Der Begriff State of charge ist einer der wenigen Begriffe womit Otto Normalo was anfangen kann. Wenn er das für bare münze nimmt, fängt er an zu spielen oder zu Hinterfragen warum nicht noch mehr geht. Deshalb muss man ihnen mal ganz ganz deutlich sagen das dieser wert gerade aus dem BMS völliger Quatsch ist.
Wenn jeder in seinen 5 kwh Speicher ein BMS für 1000€ einbaut, welche Diskussionen führen wir dann wieder über die Rentabilität???????
Die wenigsten DIY Speicher haben nur 5 KWh, die meisten eher 16+.
Nicht alles dreht sich nur um Rentabilität. Ein sicherer Betrieb der ohne eingreifen im Sommer u. Winter einwandfrei funktioniert gehört zu den wichtigsten fFunktionen.
Ich habe nicht vor mich zum Sklaven meines Akkuspeichers zu machen und den ständig zu Überwachen.
Eine verlässliche SOC Anzeige gehört für mich dazu, da bei mir Verbraucher und Generatoren automatisiert nach SOC ein/aus geschaltet werden..
Das ist so, im einzelnen, wenn der SOC stimmt, richtig. Aber es fehlt der Gesamtzusammenhang, in dem das sich doch komplexer darstellen kann, wenn man sich auf den SOC nicht verlassen kann.
Wenn man nur bis 20 % SOC entläd, der sich aber langsam auf null prozent Verschoben hat, wird es eng. Und wenn er sich so verschoben hat, dass 3 % SOC in der Spannung bei 2,5 V ( niedrigste zelle) liegen, dann trennt das BMS spätestens. Und man legt damit seine Anlage still mit einem Akku, der so garnicht mit vollem Strom geladenwerden darf, und auch noch sehr empfindlich ist auf weitere lästige nicht abschaltbare verbraucher.
Letztendlich - ich sehe eine UVP Abschaltung als Defekt in der Peripherie oder als Konzeptfehler darin an.
Das ist das Gefährliche daran - es ist eine hübsche nützliche Zahl, die man leider nicht messen kann.
Und jeder, der nicht bescheid weiss, sieht nicht die Gefahr dieser aus ungenauem Strom, Nullpunktfehler im Strom und Langzeititegration des Strom zusammengewurstelten Zahl.
Ich weiß jetzt nicht wie das REC das macht, eventuell nimmt es zusätzlich Spannung bei gewissem Strom zur Berechnung. Keine Ahnung. Aber die Genauigkeit nach so vielen Teilzyklen ist schon unheimlich.
Bis hierhin ist alles richtig. Wenn man die Definition des SOC betrachtet.
Das traurige ist - es kommt nicht nur auf die absolute Genauigkeit (Kalibrierung/Messung) des Shunt, sondern auf seine relative Genauigkeit (Langzeitgenauigkeit/Temperaturkompensation) an.
Und grottige ADC gibt es nicht mehr. Mit 12 Bit hats du schon 0,5 Promille pro Schritt, da bist du schon an der Grenze was du im Analogen Teil eines solchen Gerätes darstellen kannst. Das heisst nämlich 1 V auf 0,5 mV, oder 0,1 V Volt auf 0,05 mV.
Das geht schon an die grenze des rauschens, selbst wenn du einen 75 mV Sunt nimmst.
Was die 4 weitere Bits eines völlig normalen 16 Bit adc, der üblicherweise drin ist, da noch bringen sollen, ist mir schleierhaft ... es werden nutzlose Bits ohne stabilität sein.
Azeigewerte - ja, dafür ist das gut. Aber nicht als Führungsgrösse von Regel - oder Steuerkreisen deiner Gesamtanlage.
Das ist auch richtig.
Es ist aber falsch, das zu ignorieren und damit einfach trotzdem zu arbeiten, ob wohl ihr wisst, dass es Müll ist.
Euch geht der Arsch auf Grundeis wegen der Feuergefahr, und dann fummelt ihr ein Regelungskonzept zusammen. welches genauso vertrauenswürdig ist wie ein Horoskop aus der Bild.
Dieser letzte Winter hat mindestens 50 Fäden hier gehabt von Leuten, deren Akkus auf null gingen, einige mit Schäden an den ladereglern, .... Und das BMS ist schuld. Gehts noch ?
Natürlich geht das nicht, aber wer braucht das schon? Die kritischen Zuständen sind an den Spannungen eindeutig erkennbar... und genau danach richtet sich das BMS.
Was nicht mehr bedeutet, dass du wöchentlich ein neues Horoskop benutzt.
Man kann sachen richtig, oder anders machen. Jeder so wie er mag. Ist sein akku.
Die einfachste Methode ist, unterhalb 50 % SOC auch die Akkuspannung zu berücksichtigen, denn die zeigt wieder Veränderung. Notfalls auch mit Stromkorrektur . Sowas wollte ich mal beschreiben, aber vielleicht macht das REC das ja.
Die Kommunikation zwischen dem REC BMS und dem Victron GX-Gerät erfolgt über den CAN Bus. Alle Parameter, die das Lade-/Entladeverhalten steuern, werden vom BMS berechnet und in jedem Messzyklus an das GX-Gerät übertragen. Der Ladestrom wird durch den Parameter Maximaler Ladestrom gesteuert, der an das GX-Gerät gesendet wird.
sagt mal - geht's noch?
Dieser Faden hier entwickelt eine Tendenz zur hyperventilation! Ich warte nur noch drauf dass sich hier jemand im Forum festklebt, oder von Shunt-Terrorismus schreibt.
Nicht nur dass jemand einen Faden aufmacht der in seinem Titel schon ruft: " Bitte, bitte gib mir mehr Aufmerksamkeit"
Es werden auch gleich mal nahezu alle BMS'e verunglimpft (natürlich mit Ausnahme de eigenen!) um damit ein Problem herbei zu reden das wohl eher vereinzelt auftritt und auch nicht ausschließlich auf das BMS zurück zu führen ist.
Das ist schon dicht am BILD-Zeitungs Niveau dran.
Die große Mehrzahl der Akkusystem funktionieren ohne zu zicken wenn sie denn ordentlich durchdacht und gebaut und die Akkus noch schon im Spätherbst ihres Lebens sind.
ein BMS ist dazu bestimmt das Laden und Entladen in sicheren Grenzen zu gewährleisten. Dazu gehört eine spannungsüberwachung der einzelnen Zellen die Alarm schlägt bzw. Den ganzen Bums abschaltet wenn es kritische Grenzen überschreitet. Dann wir noch ein bisschen geballanced und fertig.
Aus einem BMS den heiligen Gral der SOC Bestimmung machen zu wollen ist schon arg nerdig.
Die Kenntnis von Li-Akkus ist flach und knickt am Ende steil ab. Um zu einer präzisen Aussage bzgl des SOC zu kommen braucht es deutlich mehr als nur einen shunt (wie präzise der auch sein mag).
Um zu einer wirklich genauen Aussage zu kommen braucht es mehrere Stützstellen. Einzelspannung jeder Zelle, Entladekurve der Akkupack und natürlich auch den Entladestrom. Das ganze muss in einer ziemlich smarten Software vermampelt werden, die am besten noch dazu lernt wie der Akku altert.
Zu einem Akkusystem gehört neben der Hard und Software auch der Nutzer des ganzen.
Wer seinen Akku nur solar läd, das Entladen bis zur Schmerzgrenze ausreizt, und dann nicht nachlädt, darf sich nicht beschweren wenn er Konstellationen erreicht in denen ein Akku tiefentladen wird, insbesondere dann wenn auch noch WR's dran hängen die im Leerlauf beständig 100 Watt aus dem Akku ziehen.
Mein 15kw/h Akkupack ist seit Dezember zu 70% geladen in den hybernate geschickt - sprich mit dem Trennschalter abgeschaltet. Es scheint eh keine Sonne die zuverlässigen Ladestrom erwarten liesse.
Die paar KW die mir vielleicht entgehen würden, liesse ich ihn weiterlaufen, wiegen den Aufwand nicht auf und würde durch den Idle-Current des Multiplus aufgefressen.
Soviel zum Thema Sklavenhaltung durch Batterie Management Systeme.
Wie in den meisten Fällen ist das Problem eher zwischen den Ohren des Betrachters als in der Hardware zu suchen.
Ich hatte beim Titel des OP auch Schnappatmung, habe aber mit dem OP eine PN ausgetauscht. Wer weiss, vielleicht machen wir nach dem Faden sogar eine gemeinsame Zusammenfassung.
Mit meiner Mithilfe (durch meine wie oft unbequeme Meinung inkl. klarer sachlicher technischer Information) entwickelt sich der Faden - bei aller Gegensätzlichkeit - garnicht so schlecht.
Was man jetzt schon - durch die Teilnehmer - sehen kann ist, das falsche Ansichten über das Thema vor allem darauf beruhen, dass es in YT grundsätzlich falsch dargestellt wird ( alle machen es ), und schlecht dargestellt wird ( keiner erklärt wirklich die Details der komplexen Situation ), plus einfach fehlender Kenntnisse über die Grundlagen des Messens, der digitalen Verarbeitung usw.
Es wird zuviel nachgeplappert was andere sagen, und zu wenig auf eigenem Wissen aufgebaut.
Und ich ergänze wie immer - ich mache keinem wegen fehlender Kenntnisse einen Vorwurf.
Und ich bitte alle Teilnehmer des Fadens zur Mässigung, dann wird sich das ganze zu einem spannenden Diskurs hin zu mehr Verständnis für alle entwickeln.
Ich verunglimpfe hier gar kein BMS. Ich habe hier nur beschrieben, dass mein Speicher übern Winter täglich 3-5 Teilzyklen zwischen 40% u. 95% SOC fährt ohnen nennesnwerte Abweichung in der SOC Anzeige zu haben. In Summe über 3000KWh ohne 100% zu Syncen. Und dass es hierbei absolut keine Probleme gibt.
Diesen Monat habe ich 920KW aus dem Akku entnommen, bis der Monat rum ist sind es dann eher über 1200KWh. Also mehr wie der Durchschnitt hier im ganzen Jahr aus seinem Akku entnimmt.
Und die SOC Anzeige schwächelt nicht. Und im Frühjahr wird die SOC Anzeige auch keinen Sprung machen wenn das erste mal mehr Sonne schein wie ich verbrauche.
Weil das in den letzten 2 Jahren auch nicht passiert ist.
Es gut, dass du das einwendest. Das gibt mir Gelegenheit zu erläutern, warum gerade DA nicht zustimme.
Ausgehend von der grundsätzlichen Ansicht über die Aufgaben eines BMS exklusiv als zusätzlicher Sicherheitskreis. (Sarowe beschreibt es fast noch besser als ich)
hat die o.g. Vorgehnsweise folgende Kritik auszuhalten:
Man koppelt an eine zuverlässige, durchgetestete Einheit (Das BMS) mit einer Sicherheitsfunktion eine Datenverbindung an, über die Parameter im BMS geändert werden können. Das alleine ist ein so schwerer Bruch der Sicherheitsaufgabe des BMS, dass ich das nie machen würde. Wie ist sichergestellt, dass keine wichtigen BMS Parameter geändert werden ?
(Wer unbedingt Zellspannungen für eine Batterieführung braucht, kann ein zweites billigbms (30 Euro) parallel an den zellen mit anschliessen, und dort seine Daten holen. Damit kann er nach Lust und laune regeln. Und den SOC holt er sich woanders her, aber nicht aus einem BMS. Das ist dafür hardwaremässig nicht ausgestattet - Ausnahme das Seplos im Moment)
Und die Spezialisten bauen mit einer nicht DC DC isolierten Datenverbindung gleich die Brandauslösung des Datenkabels mit ein. Soviel Angst vor Feuer - und keine Anhgst vor dem Kabel ?
Man benutzt einen als unzuverlässig geltenden Wert des SOC vom BMS eine "Führung" der Akkubenutzung einerseits nach Userwunsch, andererseits nach Akkubedürfnis. Da der SOC tendenziell falsch ist, ist auch die (durchaus wünschenswerte) Behandlung der Akkuprobleme fehlerhaft.
Beispielsweise wird deutlich härter geladen und im Vollzustand hart abgeschaltet, als das bei einen CCCV kennlinie erfolgen würde. Ergebnis : Weniger Balancerzeit, oder besser: GARKEINE, weil bei hohem Strom die Drifts ohne Aussage sind.
Beispielsweise wird die Wiedereinschaltzeit nach hartem abschalten zu kurz oder die Differenz zu klein parametriert, so dass das system ins Schwingen gerät ( abschalten - nochmals nachladen - abschalten - nochmals nachladen...)
Beispielsweise wird durch die SOC probleme der Akku ggf deutlich tiefer entladen als vorgesehen, wo er in den bereich unter 20 % SOC gerät, wo der maximal zulässige Ladestrom begrenzt ist, der SOC aber "alles ok "sagt. das nenne ich grob fahrlässigen Akkumord.
Zu sagen
Alle Parameter, die das Lade-/Entladeverhalten steuern, werden vom BMS berechnet undin jedem Messzyklus an das GX-Gerät übertragen.
Ist ja vielleicht das, was die machen. Aber ist es richtig? Technisch sicher ?
Das BMS hat GARNICHTS zu berechnen. Sein Job ist den Strom, die Spannungen, die Temperaturen zu messen und bei Toleranzverletzung ABZUSCHALTEN. Punkt. Und das hat seinen Grund, weil die externe Peripherie gelegentlich, meistens, immer wieder, Mist baut.
Die Peripherie hat andere Sorgen mit seiner Last und seinen Ladereglern. Und kann den Job nicht richtig machen, weil dauernd der Akku mit seinen Problemchen kommt.
Ales andere ist nice to have, für das das BMS nicht da ist, nichts garantiert und (meistens) auch garnicht dafür ausgestattet ist.
Und der berechnete Ladestrom , durch as GX gerät. Wenn das wenigstens alles berücksichtigen würde:
Die CV Kurve am ladeende, damit der Balancer arbeiten kann.
Die Temperatur des Akkus, um den Ladestrom nach der FUNKTION Delta I/T zu reduzieren
Die Ladestromreduzierung unterhalb 20 % SOC
Die veränderten Spannungskurven des Akkus bei niedrigen Temperaturen
... und da gibts noch mehr
Und wenn DAS alles richtig implementiert ist , und die Parameter richtig und passend zum Akku eingestellt sind, und das ganze dann Ausreichend (nach Automobil- oder Luftfahrtregeln) getestet wurde,
DANN
gestehe ich ein, dass man mit dem Gesamtsystem etwas geschaffen hat, was das Techt hat Teil des "Battery Management Systems" zu sein.
Das ist aber ein System, bei dem das BMS NIEMALS abschaltet. Weile es nie Grund dazu hat .
Ich habs schon verstanden. Der OP hat es gut gemeint, aber das ist manchmal nicht gut. Aber wie die Diskussion zeigt, man kann was besseres draus machen. Wenn alle mithelfen. Und so zählt dann,
Es berücksichtigt Temperatur, regelt am unteren Ende den Entladestrom, am oberen Ende den Ladestrom, damit der Balancer arbeiten kann.
Alles das macht doch das REC, ohne dass die sicherheitsrelevanten Abschaltgrenzen vernachlässigt werden.
Dadurch läuft das System ohne dass es in die Nähe von abschalt/trenn Grenzen kommt.
Galvanich getrennte Canbus hat das REC natürlich auch. Abgesehen davon trennt das REC auf der Plus Seite und nicht wie die China BMS auf der Minus Seite.