Warmwasserwärmepumpe (BWWP) mit Solarthermie und Ölheizung möglich?

Da könnte unter dem Schlamm noch eine böse Überraschung warten.
Hat meiner Ölheizung damals das Leben gekostet.

Das untere Teil mit dem Drehknopf ist der Mischer. Der regelt die Temperatur deiner Heizkreise auf den eingstellten Wert bzw. die eingestellte Heizkurve runter.

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Wenn ich die ganzen Zirkulationskreise dicht drehe und dann der Speicher weniger Temperatur verliert müsste ich doch meine Bestätigung für die Schwerkraftzirkulation haben.
Richtig?

Genau,
der Öler muss also nicht takten, der Heizkörpervorlauf "mischt sich von selbst".

Nun bezweifel ich, dass es überhaupt dazu kommt. Der Heizungsausgang deines Ölers liegt ein wenig unterhalb der Heizschlange im Speicher. Ihr Rücklauf liegt über dem Rücklauf des Kessels. Warum soll wärmeres Wasser, welches höher liegt (in der Heizspirale) in den tiefer liegenden Kessel zurück fließen. Ich würde einfach mal die Temperatur der kleinen roten Umwälzpumpe beobachten. Wenn sie längere Zeit aus ist und dann immer noch sehr warm, dann stimmt da was nicht. Doch kühlt sie auf Raumtemperatur ab, dann ist alles okay, oder?

So langsam wird immer mehr n schuh draus. Auch wenn ichs noch nicht ganz raff die einzelnen schritte die vor sich gehen. Aber das kommt noch :sweat_smile:

Sind das alles einzelne zirkulations-Rückleitungen ?
Ich habe nur eine zirkulations-leitung. Mein Bad ist im OG, die küche im EG, dort gibt es noch ein Gäste-WC. Also drei Räume. Ich gehe davon aus, dass überall eine zirkulation-leitung vorhanden ist.
Du musst die speichertemperatur aufschreiben, mit der der speicher morgens ankommt. Bevor der Speicher (von wo oder was auch immer) hoch geheizt wird.
Am besten 3 Tage jeden morgen den wert aufschreiben bzw. In home assistant nachgucken. Dann drehst du abends alle zirkulationsleitungen ab. Dann den wert Temperaturspeicher morgens aufschreiben. Bei mir waren das 10 Grad, die von der Schwerkkraftzirkulation "geklaut" wurden.

Oben am brauchwasserspeicher geht eine leitung "heisswasser" an die zapfstellen, ergo an die wasserhähne. Da steht also immer das "warme" Wasser am wasserhahn an. Wenn nix aufgedreht wird, wird das wasser, das in der leitung steht, kalt. Wird wamwasser aufgedreht, muss zuerst das kalte wasser, das in der leitung steht, raus. Bis eben von unten neues, heisses wasser, oben ankommt. Deshalb gibt es oben am wasserhahn eine zirkulationsleitung. Das warme wasser oben wird kalt. Warmes wasser drückt von unten nach, das kalte wasser wird über/durch die zirkulationsleitung zurück nach unten in den Brauchwasserspeicher gedrückt. Wenn es kein rückschlagventil in der zirkulationsleitung gibt, drückt 24 stunden warmes wasser nach oben, das dann als kaltes wasser wieder unten im Speicher ankommt.
Angedacht ist, dass die zirkulationspumpe schnell bei bedarf das Wasser in der Leitung umpumpt, bzw. Heisses wasser nach oben an die zapfstelle pumpt und das kalte wasser, das in der Leitung steht, zurück in den Brauchwasserspeicher. So funktioniert es jetzt auch bei mir. Allerdings muss man die zirkulationsleitung absperren, wenn kein heisses wasser oben am wasserhahn benötigt wird.

So, schwerkraftzirkulation mal ausführlich erklärt.

Bis auf 3 davon ja.

Waschbecken Keller
Küche EG
Waschmaschinenraum EG
Klo EG
Klo OG
Bad klein OG
Bad groß OG

danke. Ich kenne sie sogar aus alten Häusern als Schwerkraftheizung - ganz ohne Umwälzpumpe und mit armdicken Rohren zu den Heizkörpern. Allein der thermische Auftrieb hat das Heizwasser vom Kessel zu den Heizkörpern und von dort zurück zum Kessel Rücklauf bewegt. Das ist heute nicht mehr erwünscht. Frischwasser Zirkulationsleitungen könnten das u.U. auch bewirken, der Effekt ist bei den kleineren Leitungsdurchmessern aber gewiss geringer. Sonst könnte sich man ja die Zirkulationspumpe sparen.

Ein Test:
fühl mal an dem Rohr, dass vom Frischwasser Kreislauf zum Speicher zurück geführt wird, wenn die Pumpe aus ist. Ist es lauwarm, dann kommt da was "von oben" - ungewollt.

weiterer Test: Erst Frischwasser Zirkulationspumpe abschalten und warten. Dann im obersten Raum am Wasserhahn kaltes Wasser fließen lassen und Temperatur messen (oder nur fühlen). Dann warmes Wasser fließen lassen und wieder messen (fühlen). Steht sofort handwarmes Wasser an, dann hat´s wohl ungewollt zirkuliert. Dauert es jedoch, bis Wärme spürbar wird, einige Zeit, dann steht das Frischwasser und hat sich abgekühlt.

L.G.

Bei mir gibt es nur eine leitung, die verzweigt an alle zapfstellen. Nicht mal bei meiner einen leitung ist ein Rückschlagventil vorhanden. Bei deinen vielen leitungen multipliziert sich der temperaturverlust. Ich kann mir nicht vorstellen, dass wo bei dir ein rückschlagventil sitzen soll.

So ist es, das war früher egal, bzw. Gewollt, dass jederzeit sofort warmes wasser kommt. Bei den energiepreisen jetzt versucht jeder solche sachen zu fixen. Bei mir ging das auch sehr gut. Dazu muss ich aber sagen, dass alles Material zusammen ca. 80 Euro gekostet hat. Ich hab das kupferrohr durchgeschnitten, sau teure Adapter gekauft, von kupferrohr auf neue Mehrschicht-Leitungen. Dann noch leitung, , das Motorventil, gleich auch noch absperrhähne. Bis ich die 80 euro wieder drin hab, will nicht wissen, wann das sein wird. Ich sehe das auch als hobby.
Mich hat es gestört, dass morgens die ölheizung den oberen speicher auf 50 Grad heizt, dann das thermische Solar erst dann einsetzt, wenn auf dem Dach mindestens 55 Grad sind. Seit der erweiterung schaltet die ölheizung morgens nicht mehr ein.

Wenns ne brauchbare, günstige Möglichkeit gibt, mit pv Strom und cop faktor brauchwasser zu unterstützen, werde ich das machen. Ein 1:1 heizstab, ohne cop Faktor werde ich nicht machen.

Die Zirkulationspumpen gibts mit Rückschlagventil. Wäre zu prüfen, was verbaut ist.

Das ist aber die günstige Möglichkeit.
Heizöl liegt die kWh aktuell vmtl. bei ~11ct.
Entgangene Einspeisevergütung liegt bei Anlagen der letzten Jahre nur bei ~7-8ct/kWh.

Jetzt schon macht die solare brauchwassererwärmung das brauchwasser warm. Der heizstab käme nur im winter und klein wenig in der übergangszeit zum tragen. Im winter reicht der strom im augenblick nicht für haushalt und split klimaanlagen. Um 1:1 brauchwasser zu erwärmen ist kein PV Strom vorhanden.
Ich mach noch mehr Solarpanel, extra von oktober bis Februar. Aufwand und kosten für nen ohmschen heizstab sind jenseits irgend ner amotisation bei mir.

Mein Heizstab war bei 45€ also hab da nix für 800€ mit PV Steuerung. Sondern 1.5kW Heizstab der per Schuko bei Überschuss aktiviert wird. Aber wenns die PV aktuell nicht hergibt isses ja unrentabel.

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war hier im Mietshaus ganz ähnlich. Vermieter hat sich immer gewehrt gegen Optimierung, bis endlich der Brenner hin war :rofl:
Alt war 34kW MAN. Den hab ich gegen einen moderneren Hansa getauscht, der hat von mir eine kleine Düse bekommen, ca. 12-14kW, und dann hab ich den nach Gefühl frisch neu eingestellt. Nachdem das Ding ne Woche lief, den Ölfuzzi geholt zum nachjustieren. Früher musste im Winter immer nachgekauft werden, diesen Winter noch nicht. Bei aussen -15 nachts läuft der Brenner fast komplett durch.

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Das klingt nach nem gelungenen Update

Schau nach deiner Öldüse, die Größe und der Pumpendruck geben die Leistung vor. Deinen Kessel gibts mim gleichen Brenner nur mit anderer Düse und anderer Einstellung von 12-28kW. Die Düsen fransen nach ner Weile aus, dann ist es gut die zu tauschen. Dafür nimmst eine kleinere, die deiner benötigten Leistung entspricht. Nach dem Bild vom takten erahne ich, dass jetzt eine 55er Düse drin ist, und du mit einer 30er oder 35er besser fährst. Danach muss der Luftstrom und die Verwirbelung neu eingestellt werden. Grob kriegst das nach Flammenbild hin. Dann muss der Ölfuzzi Feinjustierung machen mit seinen Messgeräten, Abgastemperatur, NOx, CO.

Alles nur eine Frage der Modul- und Wechselrichterleistung. Bei mir limitiert schon die Ladeleistung des Speichers.Da hätte ein Heizstab auch an einigen Winteragen etwas zu tun.

Und wenn du noch mit Öl heizst, stellt sich die Frage nach dem Ölpreis. Der kann sich relativ schnell verändern.

Ich habe so ein geregeltes Teil als Backup trotz Solarthermie.
Noch heize ich für deutlich unter 7,5ct/kWh, daher ist das Teil nicht im Einsatz.
Ich würde aber jedem mit PV raten zumindestens eine ordentliche dumme Variante zu verbauen. Tag X mit Heizungsausfall kann schneller kommen, als einem lieb ist.

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BWWP kannst Du da vergessen, weil es sich nicht mehr lohnen dürfte.

Wir haben genau das nach Andreas positiven Erfahrrungen gemacht und zwar mit einer BWWP mit Wärmetauscher und 280 Liter.
Diese BWWP hat dann in der Übergangszeit auch geheizt, also warmes Wasser an den Heizkreislauf in den Brenner gepumpt, so dass die BWWP immer gut zu tun hatte. Die lief also 14h am Tag, weil die auch die Ölheizung ersetzt hat, sprich : wir haben bis auf 40° den Speicher entladen und zum Heizen genutzt.

ABER: so effizient die auch sein sollte und war, die Kosten stehen in keinem Vergleich

WP hat günstig in Holland geschossen 2000€ gekostet, Einbau reden wird nicht mal von.

Dumm nur, dass wir nicht wussten, was eine Wärmepumpe kostet

1 Jahr später durch Zufall erfahren, dass wir BAFA gelistete WP frei Haus für 1750€ kriegen können, 8 kWp oder 12 kWp, das spielt keine Rolle, gleicher Preis.

Dann waren die Wahlen in den USA, der $ Kurs schoss hoch und wir haben dann vor Weihnachten für 1900€ frei Haustür geordert.
Das Ding ist da, tut seine Dienste und hat Touchdisplay wie auch offenen und voll dokumentierten modbus

Die Büchse wird von diversen deutschen Anbietern als ihr eigenes Produktbei der BAFA gelistet und läuft seit >5 Jahren schon in Norwegen in einer Siedlung voller Ferienhäuser, wo solche Kisten funktionierten müssen, weil sonst Stress mit den Mietern für die Ski Touren etc. droht.

Daher auf der Messe den Hersteller im Herbst in Nürnberg besucht und in London , weil als wir davon zufällig erfahren hatten, dass es die WP auch in der EU gibt und wir gerade da waren.

Ich kann nur sagen: Spar Dir den Aufwand BWWP und bau gleich eine richtige WP ein. Bei uns läuft das als Hybrid, sprich die WP schickt ihre Wärme in den Rücklauf des Ölbrennwert Geräts und der bleibt aus. Wenn wir dann bei großer Kälte unter -4°C umstellen auf Ölbetrieb, geht die WP aus und wird weiter warm durchströmt, so dass nix anbrennen kann. Steht auch am Haus geschützt.

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Hab ne etwas andere Situation mit sehr geringer Heizlast und jetzt 2 Split-Klimas seit Anfang Februar (RMH hatte nach WMZ letztes Jahr etwa 4400 kWh Wärme gebraucht) und ich bin am Überlegen die Gastherme rauszuwerfen und mit einer BWWP das WW zu machen (will nicht noch ein Außengerät, WAF ...) und vielleicht fürs Bad und zwei Zimmer nicht ich nicht so ganz gut erreiche doch noch die wasserführende Heizung zu behalten und aus der BWWP die Wärme zu ziehen.

Welche Wärmemenge habt Ihr so aus dem Keller gezogen und wie groß war der? Da wir fürs ganze Haus zu maximal 30 kWh pro Tag brauchen, schätze ich mal, daß ich so mit max 10 kWh Wärme am Tag hinkommen sollte. Keller hat leider nur so 50 m2 verteilt auf vier Räume ...

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Wir haben auch 2x Mitsubishi Splitklima - funktionieren gut, brauchen aber regelmäßige Pflege und die ist ganz schön zeitintensiv, so man es denn richtig macht und schön alles abbaut und gründlich auch dahinter reinigt.

Die Pflege von den 2 Splitklima allein außen ist mehr als die einer WP, die keine Innengeräte hat.

Dann ist die Effizienz von SCOP 4,x ist ein Witz, man schafft mal gerade SCOP 3,x bei 7°C. Da Mitsubishi als Topmarke galt, keine Ahnung wie das bei anderen aussieht.

Eine echte Luftwasser WP bringt die Wärme ins ganze Haus wie bisher aus, die Splitklima nur teilweise.
Wir haben die BWWP bekommen, weil wir Andreas videos sahen und uns mal einer die BWWP mit Wärmetauscher als Heizersatz gezeigt hatte. Sah super aus, funktionierte - und hat sich am Ende bei all den Kosten von über 2000€ eben nicht gelohnt, weil eine Luftwasser WP am Ende besser und effizienter unterwegs ist.

Wenn Du nur wenig Heizlast hast, gut, dann schau nach 6 kW WP - die 6 kW ist ja dann die max. Wärmeleistung so dass die bis 2 oder 3 kW runtermoduliert.

Ist die bessere Lösung, denn wir hatten alles o.g. schön fertig und erst dann erfahren, wie günstig WP doch sind, weil die zuvor als unerschwinglich galten.

Du kriegst für das gleiche Geld eine vollwertige Lösung fürs gesamte Haus - und die Splitklima sind hier nur noch Zuheizer. Der Einbau WP war übrigens bei uns günstiger als die BWWP.

Aber das muss jeder am Ende selber wissen, denn jetzt ist Sommer und Zeit, so was zu bedenken und bestellen. Aktuell liegen die kleinen WP ich meine bei unter 1800€

Die BWWP war in Summe mit allem teurer - wir hätten an sich gar keine Spliklima und BWWP gebraucht, denn die haben zusammen 4500€ gekostet und diese eine WP hätte es für 1800€ auch getan.

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Bei uns ist die Heizleistung die meiste Zeit so bei einem kW, wenn richtig kalt (oder was man in Bremen so hat ...) vielleicht mal 2.5 kW. Die Strömungsgeräusche, die ich bei den typischen Mindestdurchflußraten der LWWP mit unserer halt schon älteren Verrohrung (Haus von 1967, vor 14 Jahren übernommen und gedämmt etc) hätte, sind leider auch nicht akzeptabel. Das hat mich zusammen dann davon abgehalten auf ne selber eingebaute WP zu setzen. Und mit Pufferspeicher wegen Hydraulik und der halt 80% der Zeit zu geringen Heizlast für die untere Modulationsgrenze hatte ich dann auch Bedenken, was die Effizienz angeht ... Ansonsten kann ich Deine Argumente schon nachvollziehen und man sollte es sich auf jeden Fall gut überlegen ... Deine Preise sind schon bischen her? Für meine beiden Daikin Perfera (gut etwas bessere Geräte) hab ich bei einem Kleinunternehmer dennoch noch 4600 Euro bezahlt.

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Mach bitte nen link zu der wärmepumpe.
Ist ja net so, dass ich das nicht machen würde. Wenn sich das mit den jahren rechnet. Wenn das gleich günstig einer bwwp ist, kann man sich die bwwp besser sparen. Da gebe ich dir recht. Ich will die ölheizung auch komplett abschalten, auch das brauchwasser mit Strom heizen.
Der einbau einer split klimaanlage hat mich 3.000 euro gekostet. Die heizt nur einen Raum. Da ist amotisieren auch nicht, wenn ich speziell nur die eine Split klimaanlage angucken würde.
Eine wärmepumpe schafft es nicht, mit meinen vorhandenen heizkörper die räume zu heizen. Ich habe schon split klimaanlagen, ist also auch nicht nötig. Wenn eine kleine wärmepumpe aber nicht teurer ist als eine bwwp, mir aber vergleichbar das wasser heizt, bin ich doch felxibler mit wärmepumpe.

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