Da habe ich mal meine Erfahrung (Nibe) gepostet mit den Preisen
https://www.energiesparhaus.at/forum-systemtechnik-waermepumpe/75448_9
13,7k vs Import aus Schweden um 8700
Da habe ich mal meine Erfahrung (Nibe) gepostet mit den Preisen
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13,7k vs Import aus Schweden um 8700
Die Preise für WP entstehen auf dem Markt.
Wenn es Kunden gibt, die für einen WEZ 30-40 TEUR ausgeben können und wollen, dann werden sich Angebote danach richten!
Wenn durch Förderung mehr Kunden in der Lage sind diese Preise zu zahlen, dann bleibt das Preisniveau in dieser Region!
Beim Strompreis nennt sich das Merit Order!
Der Teuerste, der Absatz findet ist der Preisführer.
In diesem Markt gibt es zudem Grenzkosten unterhalb derer die Installation eines WP WEZ nicht mehr darstellbar ist.
Um die Grenzkosten abschätzen zu können müsste man die Komponenten analysieren (Fundament, Lohn, Hardware, Dienstleistungen) und man muss schauen was Bells and whistles sind ( Pufferspeicher, 2. UP, E- Anschluss, Anmeldegedöns) und was essentiell. Man kann sich auch daran orientieren, welche Preise per DIY erzielbar sind.
Ein fairer Preis liegt irgendwo zwischen den Extremen und dann gibt es ja noch den Vergleich zwischen den Technologien.
Die Industrie und Preisführer werben für die obere Preisgrenze und beeinflussen so die Preiserwartung der Kunden, die dann hinnehmen dass es so teuer ist/ sein muss.
Das war in den letzten Jahren ein Thema, weil sehr hohe Preise politisch genutzt wurden. Die haben die Preiserwartung bei Kunden beeinflusst!
Die Analyse " was ist denn nach unten hin möglich" findet man nur in Foren oder versteckt und damit bleibt die Preiserwartung von Kunden hoch.
Hier wäre mehr Aufklärung wünschenswert weil sie dazu führt, dass Verbraucher preisbewusster werden.
Deinen geplanten Auftritt verstehe ich so! Sehr schön!
Ein Kunde sollte lernen, wie er Angebote in günstig und teuer unterteilen kann, damit er sich marktdienlich verhält.
Für die Betriebskosten ( COPEX) ist es noch einfach.
Für die CAPEX hier ein Ansatz der auch berücksichtigt, dass eine Preisbetrachtung vom Wärmebedarf des Hauses abhängt.
CAPEX je kWh erzeugter Wärme =
Investitionskosten/Jahreswärmebedarf/ Nutzungsdauer des WEZ.
ZB: Haus Wärmebedarf 15.000 kWh
Preis Gas WEZ 10.000 EUR Nutzungsdauer 20a
CAPEX= 10.000/15000/20= 3,33 CT/kWh
Preis WP 30.000, Nutzungsdauer 20a
CAPEX= 30.000/15000/20 = 10ct/ kWh.
An diesem Beispiel erkenne ich, dass WP derzeit zu teuer sind.
Per DIY habe ich bei mir für ein LWWP 6000 EUR investiert. Damit bin ich bei 2ct/ kWh CAPEX. Das war im Vergleich zu einem Gas- WEZ ein nobrainer.
Die vllt um 2-3 CT/kWh günstigeren COPEX einer WP werden für den Normalkunden durch die zu hohen CAPEX mehr als aufgezehrt!
Diese Differenz wird in DE aktuell per Subvention reduziert. Auf Dauer ist das ungesund für die Gemeinschaft und es ist auch unnötig, weil die Grenzkosten niedrig genug sind um auch zu 40% geringeren Preisen eine WP zu installieren.
Beste Grüße
MIKA
Tut mir leid, verstehe ich nicht:
Preis WP: 30 000, Nutzungsdauer 20a
CAPEX= 30 000/3750/20= 4ct
Die Wärmepumpe benötigt keine 15 000kWh elektrisch sondern nur 1/4, eine Split-Klima noch weniger, wahrscheinlich 1/6. Desweiteren klammert das aus, dass Gas günstiger als Strom ist.
Die JAZ bringst du bei der Berechnung der COPEX, also den Betriebskosten unter.
Vergleich WP - Gas
WP:
Strompreis 35 ct/ kWh, JAZ WP: 3,5
Dann kostet eine kWh an Nutzwärme bei Nutzung einer WP 35/3,5=10 ct/ kWh
Gas:
Gaspreis 10ct/ kWh, JNG 90%
Dann kostet eine kWh an Nutzwärme bei Verwendung eines Gas WEZ 10/0,9= 11ct/kWh.
Die Betriebskosten einer WP sind also vom Verhältnis der Energiekosten Gas/ Strom und JAZ/ JNG abhängig.
Dein Haus benötigt Nutzwärme, ein gut gedämmtes Haus weniger als ein schlecht gedämmtes Haus.
Wenn du die Betriebs- und Kapitalkosten je kWh Nutzwärme ermittelst und weißt, was du für einen Jahresbedarf hast oder haben wirst, dann kannst Du mir dieser Abschätzung besser sehen, welche Heizmethode für beste für Dich ist.
Stell Dir vor du hast ein Sonnenhaus mit einem Nutzwärmebedarf von nur 2000 kWh/ Jahr und vergleiche dann einmal die Heizkosten für Gas- WP IR-Panel und LLWP ....
Beste Grüße
MIKA
Ok danke. Was nur bedeutet, dass eine Gasheizung genausoviel kosten sollte/kann wie eine passende Luft/Wasserwärmepumpe.
Bei Luft/luftwärmepumpen spart man mehr, also kann es was teurer sein.
Was in diesen Rechnungen jedoch nicht inkludiert ist, ist wenn man Strom noch selber erzeugen kann. Das wird bei Gas schwer, bei Strom vielleicht nur im Übergang oder sogar im Winter.
Ich kenn nur OpEx, was ist denn COPEX?
CapEx = Capital Expenditure (Investitionsausgaben)
OpEx = Operating Expanditure (Betriebsausgaben, laufende Kosten)
Oops, das C vor OPEX bitte streichen.
Und da ist der Nutzwärmebedarf für Warmwasser im Sommer noch nicht eingerechnet. Den Strom dafür kann man i.A. komplett in den 6-8 Monaten mit hohem Solarertrag selbst erzeugen, während bei einer Gasheizung da einiges draufgelegt wird und die 96% Wirkungsgrad (aus den Prospekten) bei 60°C oder 65°C Vorlauf für die Wassererwärmung auch von einem modernen Gas-Brennwertkessel nicht erreicht werden.
Also darf eine WP-Installation bei eigener Solaranlage auch mal etwas mehr kosten als eine Gasheizung: (8ct/kWh ist die Einspeisevergütung)
OPEX Solar mit BWWP und COP 2,5 => 8ct/kWh / 2,5 = 3,2ct/kWh Wärme
OPEX Gas bei Eta ca. 90% => 10ct/kWh / 0,90 = 11,11ct/kWh Wärme
Bei einem Energiebedarf von Warmwasser für 4 Personen von ca. 3000kWh/Jahr sind das in den 8 Monaten mit ausreichend Solarertrag:
3000kWh/12 x 8 = 2000kWh
Opex Gas: 2000kWh x 11,11ct/kWh = 222,22€ pro 8 Monate
Opex BWWP: 2000kWh x 3,2ct/kWh = 64€ pro 8 Monate
Also zahlt die BWWP Lösung bei 20Jahren Nutzungsdauer und Solaranlage nur für diese 8 Monate gerechnet schon 3164€ auf die Amortisation der Anlage und finanziert sich somit fast selbst.
Herzliche Grüße
Eclipse
Ich kann nur aus dem Ausland Preise angeben.
In der Ukraine habe ich drei Mini-split Systeme AC-LLWP gekauft und angeschlossen.
Je nach Marke kommt man auf verschiedene Preise:
Ukraine (Kyiv)
Lehberg 12000 BTU 400 Euro
Cooper Hunter 10000 BTU 600 Euro
Daikin 8000 BTU 800 Euro
Installation und Kleinmaterialien wie Schienen, Dämmschaum inklusive waren zwischen 100 und 150 Euro
In den USA hat ein 10000 BTU Mini-split System Daikin $2200 gekostet, davon $1000 System and Materialien - Netto vor Steuern.
USA System braucht etwa 200 kWh pro Monat im Vollzeitbetrieb bei -5° oder 27°C (heizen-kühlen) 44 QM.
Ukraine 10000 und 8000 BTU bei 55 QM und ähnlichen Temperaturen zusammen etwa 300 kWh
Mir fallen spontan drei Dinge ein, die mir bei meinen Angeboten aufgefallen sind:
Zu 1.: Wenn ich ein Angebot für eine Heizung anfrage, dann werden vom Heizungsbauer Daten abgefragt wie Wohnfläche, Energiebedarf, Dämmstandard, Anzahl Personen, etc.
Bei den sechs Anbietern für Wärmepumpen, die bei mir waren, waren unisono andere Fragen wichtig: Alter und Einkommen des Eigentümers, Alter der bestehenden Heizung und R290 ja oder nein?
Kein Wort über Energiebedarf, Wohnfläche oder Anzahl Bewohner.
Und warum ist das so? Überraschung! Das sind genau die Kriterien, nach denen sich bemisst, wie hoch die Förderung ausfällt.
Und da die Förderung auf 30.000 Euro gedeckelt ist: Überraschung, die günstigsten Angebote liegen "zufällig" alle bei knapp über 30.000 Euro.
Zu 2.: Einerseits muss es zwingend eine Einzelraumregelung mit Thermostaten sein, andererseits muss zwingend der heilige hydraulische Abgleich gemacht werden. Dass der Abgleich total für die Katz' ist, sobald die Thermostate die Durchflussmengen regulieren, spielt keine Rolle. Eines von beiden könnte man sich sparen.
Für die Außeneinheit braucht es ein Fundament, für das je nach Angebot alleine schon vierstellige Summen verlangt werden. Und das für eine Außeneinheit, die (je nach Modell) 90 bis 200 kg wiegt.
Wenn ich mich auf den Rasen stelle, versinke ich nicht im Boden. Direkt daneben parkt mein 3,5 Tonnen schweres Wohnmobil, auch das versinkt nicht im Boden. Aber so eine 100kg Wärmepumpe, die braucht ein massives Betonfundament? Wozu?
Da werden einem Dinge verkauft, weil man es kann, nicht weil es Sinn macht.
Zu 3.: In einem Webinar von 1Komma5 habe ich mal ganz ketzerisch danach gefragt, wie es zusammen passt, dass eine Installation "problemlos in 3 bis 5 Tagen erledigt" ist, und dann aber mehr kosten soll, als ich im Jahr verdiene. Antwort sinngemäß: "Wenn Sie jemanden finden, der es günstiger macht, gehen Sie doch dahin. Bei der Förderung aktuell stehen meine Jungs für weniger morgens gar nicht auf".
Tja der heilige Subsidius hilft ja auch nicht den Bauern (die verdienen ihr Geld IN der Landwirtschaft) sondern den Zulieferern (die verdienen ihr Geld AN der Landwirtschaft). Ist alles so gewollt von der Politik, mach dir da keine Sorgen. Allein über die Mehrwertsteuer, die Lohnsteuer, die nicht getätigten Ausgaben für Arbeitslosenhilfe kommt alles wieder rein.
Nein kann man sich nicht sparen. Der Gesetzgeber hat als Förderbedingung folgende Vorgaben gemacht
Insofern, deine Annahme aus Punkt 1. trifft exakt auch auf Punkt 2. zu.
Die Lobbyisten haben alles das gesetzlich gefordert was auf der Rechnung zum Kunden Gewinn bringt und eine Ausgrenzung von Konkurrenten, sprich DIY, ermöglicht.
Ein guter Vergleich wäre es DIY Anlagen mit geförderten Anlagen zu vergleichen. Ich baue DIY 5kW LWWP + FBH in zwei Stockwerken. Dazu im UG kompletten Fußboden, Estrich + Blähtondämmung raus und neu mit Isolierung + FBH + Estrich aufgebaut, Hydraulik + Verrohrung alles neu und DIY. Meine bisherige Kalkulation beläuft sich auf 8200€ Kosten inklusive dem Verlegen des Estrichs von einem Experten. Dieser Posten ist der einzige den ich außer Haus gebe. Keinerlei Förderung da dies bei DIY schwierig und unnötig aufwändig ist.
Allerdings: ich bin noch am Anfang der Umsetzung und insofern sind diese Angaben noch nicht belastbar. Bis auf die Kosten für das Verlegen des Estrichs sind alle anderen Kosten schon bezahlt, also das Material schon geliefert worden.
Was noch in den 8200€ fehlt sind die Entsorgungskosten (alter Fußbodenbelag, Estrich, Blähtondämmung, Gasheizung, Heizkörper). Das wird sich wohl so auf geschätzte 800€++ einpegeln.
PS: ginge es nur um den Einbau einer LWWP als Ersatz zu einer Gastherme, dann würde ich auf ca. 4000€ kommen.
Richtig ich habe meine WP auf Gehwegplatten gestellt die Löcher mit nem normalen Pneumatikhammer für 200 Euro gebohrt, musste man halt öfters bohren. Das Anschlussmaterial hat ca 1000 gekostet. Die WP 4000. 2 Rohre ein Kabel fertig.
Arbeitsleistung war auch ein paar Nachmittagen erledigt.
8200€? Ich habe ziemlich genau das hinter mir. Ebenfalls in DIY und Estrich vom Profi. Deinen Betrag kannst du mal ganz schnell x2 nehmen.
Kein Scherz. Deine 8000€ kannst du mal ganz schnell vergessen…
@Eddi, ich muß 70m² Estrich verlegen lassen, was hast du bezahlt?
30€/m2 wären ein guter Preis.
Hallo. Habt Ihr zu diesem Thema mittlerweile eine Art Datenbank mit den Auswertungen? Wenn diese erhältlich wäre, würde ich gerne mit den Preisen die ich in Frankreich finde vergleichen.
Gruss, Peter
Hallo. Hier eine Grafik basierend auf Open Data der französischen Energieagentur. Vielleicht kanns ja helfen. Ich muss nur noch klären, ob das incl. oder excl. Fördergelder ist. Normalerweise sind das die Preise vor Abzug der Förderung, aber die Spalten der Förderung sind leider leer.
Mal ein Wert aus der Praxis: Ein Bekannter hat sich gerade eine Vaillant Wärmepumpe einbauen lassen. 3 Personen haben über 4 Tage dort gearbeitet. Ich schätze mal 6 Stunden am Tag. Also 72 Mannstunden. Wenn man die mit 70 Euro brutto bewertet, wären das 5040 Euro brutto für die Arbeitsstunden.
Wärmepumpe macht auch Warmwasser. Ist ein 12kW Monoblock.
Und was haben die die 4 Tage lang gemacht?
Oliver