Wärmepumpen in DE zu teuer? Ich möchte es mit Zahlen nachweisen oder widerlegen. Aber wie?

Technische Neuerungen, Steuerbarkeit nach 14a, Inflation und Löhne haben sich vmtl. zu massiv verändert.

Aktuelle Angebote wären optimal. Möglichst neuere Anlagen mit 1:1 Austausch um leichter mit DIY vergleichen zu können. Dürfte aber für ein einzelndes Video viel zu viel Aufwand werden, hier eine ganze Studie mit diversen Forenteilnehmern aufzubauen.

Persönlich tippe ich mal darauf, dass hier insbesondere bei fachfremden die in De eine WP oftmals nur aus ideologischen Gründen einbauen, oftmals stark an der Preisschraube gedreht wird.

Ich kann bei Wp nichts beitragen, aber bei den PV-Angeboten wurde bei mir z.T. deutlich an der Preisschraube gedreht. Bei Angeboten die nicht nur aus einer Endsumme bestehen, sieht man dann auch recht gut, dass 10m Netzwerkkabel oder ein einfaches Gerüst auf einmal Unsummen kosten. Ähnliches gerade auch bei der Speichererweiterung. Fast 650€/kWh sind selbst für HV zuviel ( habs leider nicht schriftlich, da direkt abgesagt)

Hab jetzt nicht alles gelesen.

Nach meiner Erfahrung ist es immer so, dass die Preise kräftig steigen, wenn etwas staatlich gefördert wird.

Hat man bei e-Auto gesehen.

Die Firmen schlagen drauf was das Zeug hält.

Wenn sie ihr Zeug wegen eingestellter Zuschüsse nicht mehr loswerden, senken die Abzocker ratzfatz ihr Preise.

Derzeit gibt es nirgends, nicht nur bei WP und PV, kaufmännisch kalkulierte Kostenvorschläge. Immer nur nach dem Motto "Wir nehmen was wir kriegen können!"

Das untersuchen zu wollen ist eine brotlose Kunst, da kommt nix bei raus.

Regelt sich von selbst. Schaut euch an wie derzeit die WP Preise anfangen einzubrechen.

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ich denke, dass es hier um die Frage geht, ob es in anderen Ländern günstiger gemacht wird und wir hier volkswirtschaftlich ggf nicht effizient genug die WP installieren. Ob sich hier eine WP ggü Alternativen rechnet, spielt bei der Frage mE keine Rolle.

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ich habe meine bei Climamarket.de gekauft. Auch wenn die DE Domain vermuten lässt, dass die Firma in Deutschland sitzt, stammt sie aus Spanien.
Da kann man Preise für die Geräte selbst recherchieren und dann mit den Angeboten deutscher Installateure vergleichen.
Nebenbei möchte ich anmerken, dass staatliche Förderungen jeglicher Art, sei es für Wärempumpen oder was auch immer, immer eine verdeckte Subvention der Unternehmen sind. Diese kalkulieren die Förderung als Reingewinn in ihre Angebote ein und der Kunde bekommt die Förderung in der Regel auch nur, wenn er die Anlage nicht selbst, sondern durch eine Unternehmen einbauen lässt.

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Bei uns sind die Häuser größer, die Aussentemperaturen niedriger (als z.B. UK, FR, BENELUX). In SE/NO machen die WP nur Grundwärme, der Rest mit Holz. (da bin ich aber nicht ganz sicher ... kam mal irgendwann so rüber).

Dazu kommt noch, daß der Strom in diesen Ländern deutlich günstiger ist, d.h. die ganzen Optimierungen sind nicht notwendig - da rechnet sich auch eine weniger effiziente Pumpe.

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Vielleicht lohnt sich der Kostenvergleich mit einer herkömmlichen Gasheizung. Ich kenne die Preise dafür nicht. Die Komplexität einer solchen Heizung ist aber eventuell vergleichbar. Gut, hinzu kommt noch das Außengerät. Ich habe den Verdacht, dass eine WP doppelt so viel kostet, wie eine Gasheizung (im Umbau). Kommt das hin? Außerdem vermute ich, dass die Hardwarekosten die Hauptrolle spielen. Ob die Leute bei einer WP langsamer arbeiten, als bei einer Gasheizung?

Habe in den letzten Monaten einige Angebote gesehen / eingeholt für LWWP Umsetzungen. Und das oben zitierten quote ist mMn der Schlüssel: konzentriere dich auf den Preis bzw. Aufschlag aufs Material, @Akkudoktor !

Hier können Unternehmen die "Übergewinne" rausholen. Alles andere ist sehr projektabhängig. Dass wir ein relativ hohes Lohnniveau in D (inkl Nebenkosten) haben und dass eine Installation nunmal so lange dauert wie sie dauert (hier unterstelle ich kein "extra langsam arbeiten") ist allgemein bekannt und ist auch keinen riesigen Schwankungen zwischen den Unternehmen unterworfen. Der Schlüssel sind die tlws übermäßigen Materialaufschläge (auf Handwerker- tlws schon auf Großhändler-Seite). Also Vergleich "Handwerkerpreis" - "Listenpreis Hersteller" - "Internetpreis" über eine relevant große Stichprobe ist spannend.

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Ich habe die Erfahrung gemacht, dass man, wenn man weiss was man tut, mit Selbstbau gute Ergebnisse erzielen kann.
Ein Fachmann sollte sich in jedem Fall unter den Helfern befinden, da man beim Verlegen der Wasser-Leitungen für die LWWP einige Fehler machen kann.
Ich habe meine Anlage vor über zwei Jahren in der Zeit gekauft und installiert, als es nix gab und die Installateure 2 Jahre Vorlauf prognostizierten für eine Installation. Meine alte Gasheizung gab damals den Geist auf und ich brauchte eine Lösung.
Habe mir die Einzelteile in D aus unterschiedlichsten Shops zusammengekauft und für kurzfristige Lieferbarkeit einiges an Aufpreis bezahlt.
Heute würde ich die gleichen Teile bei 3-5Tagen Lieferzeit in Summe um 4k€ günstiger bekommen, das sind ca. 25%. (Damals 17k€ heute 13k€)
An Installationsmaterial (Rohre, Hähne, Sicherheitsventile, Isolierung, etc.) habe ich ca. 3500€ ausgegeben.
Kernbohrungen, Fundament fürs Außengerät und alle anderen Nebenkosten waren nochmal 4200€.
Die Inbetriebnahme habe ich selber gemacht und auf die Garantie verzichtet, da ja eh keiner vom Hersteller vorbeigekommen wäre. Hat alles geklappt :smiley: .
So dass in Summe heute ca. 21k€ für eine fertig installierte Anlage anfallen würden.
Das Ganze ohne Förderung etc.
Ich helfe derzeit Freunden dabei auch eine LWWP in ihr Haus zu bekommen und sehe da Angebote vor denen mir graust. Die Preise sind völlig überteuert (ca. 40k€) und wenn man den Installateur darauf anspricht bekommt man als Antwort, was wollen sie eigentlich sie bekommen ja Förderung.
Die Preisspreizung in der Heizungsinstalleur Branche ist mir auch schon vor 5 Jahren aufgefallen, als Gasbrennwertheizungen noch als ökologisch vertretbare Lösung galten. Da war ein Angebot über 22k€ und ein Angebot um 13k€ für die gleiche Leistung (gleicher deutscher Hardware Hersteller) dabei. Die anderen Angebote lagen dazwischen aber eher näher bei den 22k als bei den 13k. Das Angebot mit den 13k hat den Zuschlag bekommen und der Meisterbetrieb hat eine ordentliche Leistung abgeliefert. Ging damals auch alles ohne Förderung, weil es schnell gehen musste (keine Ersatzteile mehr für die alte Ölheizung).

Herzliche Grüße
Eclipse

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Langsamer arbeiten glaube ich erstmal nicht.
Für eine LWWP braucht es definitiv mehr Verrohrung, da Leitungen vom Außengerät zur Innenstation gelegt werden müssen und ggf. ist je nach Typ und Installationerfordernis auch noch ein Pufferspeicher aufzustellen und anzuschließen. Gleiches gilt auch für die Warmwasserlösung, soll das Außengerät die 55-65°C Vorlauf für das Warmwasser machen oder ist eine separate BWWP, die einem den Keller trocken hält die bessere Lösung.
Das wirkt sich auf dei Dimensionierung des Außengerätes aus und macht es deutlich teurer, weil je nach Warmwasserbedarf ein ein oder zwei Stufen größeres Außengerät gebraucht wird, um selbst bei der NAT (Normaußentemperatur) noch die hohen Vorlauftemperaturen für Warmwasser zu erreichen.
Den Warmwassertank braucht man in jedem Fall und je nach Hersteller ist so ein Tank teurer als bei anderen Herstellern eine komplette BWWP mit Tank.
Wenn jemand Gasheizung einbauen will, kommt der mit einer zusätzlichen BWWP mit integriertem Wärmetauscher auch zu der 65% Lösung, die das GEG für neue Anlagen fordert.
Gasheizung so zwischen 16k und 26k (Inflation der letzten 5 Jahre draufgerechnet) je nach Installateur, LWWP ungefähr das doppelte.
Dabei kostet die Hardware der Gasheizung (Therme) ungefähr ein Drittel eines Monoblock Außengerätes vergleichbarer Leistung.

Herzliche Grüße
Eclipse

Super Idee. Aus meiner Erfahrung wird ausserhalb Deutschlands sehr viel LLWP genutzt, das ist hier in DE kaum bekannt, super kompliziert und teuer. Ich habe hier immer wieder Leute aus dem Ausland, die immer sehr überrascht sind dass es bei uns so was kaum gibt. LWWP kennt von denen meistens kein Mensch.

Da gibt es keine Präzedenzfall. seit ca. 2000 ist das alles schon über das EU-Recht geregelt.
a) Innerhalb der EU gibt es keine Re-Importe.
b) Was der Techniker über seine angebliche Anweisung sagt, kann ich mir gut vorstellen, verstößt aber gegen das EU-Recht. (Außer dem Herstellerservice, gibt es ja auch andere berechtigte Techniker oder Installationsfirmen)
c) Laut EU-Recht hat der Verbraucher ein 14 tägiges Widerrufsrecht, außerdem Anspruch auf eine mindestens 2-jährige Gewährleistung, und mindestens 1 gesetzliche Garantie**, die ihn schützt, wenn Waren fehlerhaft sind oder nicht die in der Werbung beschriebenen Eigenschaften aufweisen. (**In einigen Ländern schreiben nationale Gesetze sogar einen längeren Garantiezeitraum vor.)
Diese EU-Rechtsvorschrift gilt für alle EU-ansässigen Käufer/Verkäufer, wodurch der freie Warenverkehr innerhalb des EU-Binnenmarktes vereinheitlicht wird.
Der freie Warenverkehr betrifft nicht nur den gewerblichen Handel, sondern auch Privatpersonen. Dies bedeutet, dass es den Verbrauchern aus einem Mitgliedstaat möglich sein muss, auf der Grundlage angemessener einheitlicher Mindestvorschriften über den Kauf von Verbrauchsgütern im Hoheitsgebiet eines anderen Mitgliedstaats frei einzukaufen.

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Hallo Leute

Standout Brighton UK, Reihenendhaus aus den 50’er, komplett runderneuert 2015, vollisoliert, neue Fenster, im ganzen Haus Fussbodenheizung plus Valiant Gastherme.
Im Mai 2024 Einbau einer 8kW Einbau Solaranlage mit 12kWh Batterie, im August 2024 Einbau einer Valiant 5kW Wärmepumpe. Gleichzeitig Wechsel des Stromanbieters, d.h. 7pence/kWh von Mitternacht für fünf Stunden, danach 29p/kWh, Grundgebühr 54p/Tag übers ganze Jahr. Umrechnungsfaktor £ -> € 1.2

Wir haben mit dem öffentlichem Zuschuss von £7500 insgesamt £4420 für die Wärmepumpe Installation bezahlt. Aufschlüsslung siehe unten, ich habe das teuerste Angebot genommen, da ich den Eindruck hatte dass die anderen Anbieter keine wirkliche Ahnung von Systemdesign und Optimierung hatten.

Hier der Umfang der Arbeiten:

Please find below quote for the installation of a new ASHP heating system ,

The price inlcudes the following

Drain down the central heating system, disconnect and remove the existing gas boiler, brick up old flue hole

Supply and install Vaillant 5KW Heat pump , including;

- 5 KW Aerotherm Plus Outdoor ASHP Unit single phase, air source heat pump on left hand side of property above flat roof.

- 300 Litre Telford solar Hot Water Cylinder in utility

Run condence from ASHP to drain

Install magnetic system filter on pipework,

Install immersion point on cylinder,

Install sealed system kit with expansion vessel, safety discharge and filling loop .

Supply and install wireless Senso comfort controller for heat pump along with Vaillant heat pump interface and wiring centre

Install motorised divert er valve to control heating and hot water

Run new 28 mm primary pipework from heat pump to cylinder,

Install flow balancing valves to regulate flow to manifold

Remove existing manifold pumps and mixers

Install 50 L buffer tank to be used as volumiser

Lag all internal copper pipework with climaflex and external pipework to be insulated, clipped and sealed using primary pro

insulation system

Treat system Installation of anti freeze valves and treatment of system with biocide and inhibitor.

All electrical connections to be completed by qualified electrician,- Including the installation of armoured cable and rotary switch

to feed the heat pump,

Completion of full room by room heat loss survey and design system to a flow temp of 35 Degrees

Commissioning of ASHP unit, unvented cylinder, and system as a whole

Supply handover back with instructions, certificates in compliance with MCS

DNO notification of the installation of your heat pump

We will provide a 2 year workmanship warranty and the installation is underwritten by a 2 year insurance back warranty.

Register Vaillant 7 year warranty and connection to the Senso net hub

Application of government Boiler upgrade Scheme grant (worth £7500)

Clear rubbish from site and leave tidy

System to be run on weather compensation with small amounts of room influence to limit temperature increases

System to have 3 degree and and night set back

System to be on single zone to ensure greatest efficiency and longest run times.

As we are including a volumiser, leaving a thermostat in 1 or 2 rooms will be acceptable

Heat pump and accessories £4,200.00

Solar cylinder £1,500.00

Other materials £950.00

Design, heat loss calcs, grant application, certifications, insurance £950.00

Labour £3,500.00

Electrician £720.00

Crane hire £100.00

Grant £-7,500.00

Total £4420.00

Der Einbau hat 2.5 Tage gedauert, dann noch einen halben Tag Inbetriebnahme. Saubere Installation, ich bin total zufrieden.
Hier die laufenden Kosten - wohlgemerkt, wir haben Solar und Batterieunterstützung:

August £0.08/Tag, September £0.67/Tag, October £1.05/Tag, November £2.21/Tag, Dezember £4.48/Tag, Januar £4.50/Tag, February £2.92/Tag. Das sind unsure Gesamtkosten, incl. Grundgebühr, Warmwasser, Kochen, Wohnen, elektrisch beheiztes Gartenhaus, etc.

Der Installateur war zwei Mal bei uns und hat die Anlage feinjustiert. Gas ist abgeklemmt.
Ich habe die Solaranlage noch weiter ausgebaut und bin mir ziemlich sicher dass wir mit einer Einspeisevergütung von 15p/kWh übers Jahr gesehen wenige bis keine Kosten mehr haben werden.
Die relativ hohen Tageskosten diesen Dez, Jan sind das Resultat richtig schlechten Wetters (Nebel, Nebel, grauer Himmel) gewesen so das wir tagsüber oft den teuren Tariff benutzen mussten.

Ein direkter Vorher/Nachher Vergleich ist schwierig, da wir vor dem Umbau auch keine Solarunterstützung hatten. Wir haben 2023 und 2024 ca £200 jeden Monat gezahlt, d.h. £2400 pro Jahr. Die ganze Solargeschichte ca. £15k gekostet. Ich schätze dass das System aus Solar und Wärmepumpe sich in ungefähr acht bis zehn Jahren bezahlt macht.
Ich habe mit meinem Installateur gesprochen, er wisse auch nicht warum Wärmepumpe so teuer in Deutschland sind.Er vermutet dass der Konkurrenzdruck in GB eine Rolle spielt.
Hope that helps…

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Ein Schlüssel ist sicherlich, den Effekt der Förderungen sichtbar zu machen. Die lapidare Antwort der Firmen bei hohen Angebotspreisen ist entlarvend:"Sie bekommen doch die Förderung"

Daher müssen die Vergleiche aus dem europäischen Ausland her, da der Verdacht naheliegend ist, dass wir durch eine Förderung das Preisniveau massiv aufgebläht haben. Zu Lasten der Steuerzahler und damit wäre es ein volkswirtschaftlicher Schaden.

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Hier mal Preise in den Niederlanden, auch deutlich niedriger, als bei uns:

Passt wie Faust aufs Auge: vor 2 Tagen hat die RWTH Aachen im Auftrag von octopus Energy dazu eine Studie veröffentlicht. Andreas sollte doch einen Weg finden (über die RWTH oder octopus) Inhalte der Studie nutzen zu dürfen... (Studie: Wärmepumpen in Deutschland fast doppelt so teuer wie in Großbritannien – pv magazine Deutschland)

Auf LinkedIn hat der Octopus Deutschland CEO Bastian Gierull (in den Kommentaren zum entsprechenden Post) angekündigt, dass die Studie in den nächsten Tagen veröffentlicht wird.

Neben den Studien, auf die hier verwiesen wird, könnte ich mir einen anderen, leider sehr aufwendigen Ansatz vorstellen.

Wenn ihr eine repräsentative Anzahl an kürzlich installierten WP Projekten finden und diese dann von einem Fachmann "nachkalkulieren" lässt. Z.b einem pensionierten "Profi" (Meister, Installateur, ...)

Dann kann dieser an ganz konkreten Installationen vergleichen, was es hätte kosten können und was dem Kunden in Rechnung gestellt wurde.

Auch wenn dies nicht Deine Frage ist, erlaube ich mir dennoch ein Kommentar.

Meiner Meinung nach sollte "der Staat" Ausbildung und Schulung fördern. So könnten vielen tüchtige junge Handwerker an die Installation von Wärmepumpen herangeführt werden.

Dann würden auch die Preise fallen.

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Aus eigenem Anliegen:
Holzkessel (nur Heizung) soll getauscht werden gegen eine GESTELLTE Monoblockwärmepumpe. Dieses Vorhaben wurde exakt so ausgeschrieben. Jemand kommt hierhin, guckt sich das an. Vorhanden auch ein 1000l Pufferspeicher mit 3 (1) Registern. Kostenvoranschlag:
DEREN Wärmepumpe 9KW 7300€
Hydraulikbox mit "allen wichtigen Komponenten für eine Wärmepumpe": 3000€
1000l Pufferspeicher (wofür????) 1230€
Inbetriebnahmepauschale, Elektroanschluss mit Unterverteilung (???) + Montagematerial und Rohre: 5400€
30 Std. Monteur, 30 Std. Azubi 2 LJ., 5 Std. Techniker, Fahrtkostenpauschale: 5200€

Mit USt. und Rabatten: 25 000€

Nochmal, die Auftragsbeschreibung war die Installation einer VORHANDENEN Monoblockwärmepumpe. Ein 1000l Tank ist hier, ich sagte ich würde gerne einen 100l haben. MAG ist hier. Es nützt nichts. Die kommen mit ihren Komplettangeboten und das benötige ich nicht. Na dann nicht...

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Gestern in der SZ:

Das ist trotzdem lächerlich. Die Dinger müssen gar nicht größer oder teurer sein. Man verbaut nur die teure Kacke! Das ist exakt dasselbe wie bei Klimaanlagen. Es werden nur die teuren Markengeräte installiert oder die Eigenkreationen. Man bekommt im Baumarkt für 500€ Klima-Splitgeräte aber wenn man dann den Installateur fragt werden daraus 2500€. Kann man auch direkt bei ihm das Markengerät kaufen. Sind dann zwar ebenfalls 2500€ aber dafür mit besserem COP/JAZ. Und genau DAS ist das Problem.