Wärmepumpe im EFH (1998, 120m²)

Das ist aktuell so mein Problem. Alle bisher da gewesen. Heizungsbauer planen die Geschichte größer wegen Sicherheit und die legen die Kurve auf 50 Vorlauf und mehr aus. Obwohl ich das gar nicht so groß brauche wo ich dir aber auch Recht geben muss ist das mit dem Heizverhalten. Wenn ich jetzt von 21° ausgehe aber man ja älter wird und dann es schon wärmer haben will, dann kann das schon in Zukunft anders aussehen. Aber wie gesagt manche Pumpen wie die weiland die kleinen beiden Modulnieren gleich weit runter wohingegen bei der Alpha, die mir jetzt angeboten wurde die kleine schon gutes Stück weiter runter moduliert als die größere.

Ob mich die größere jetzt in der Anschaffung 500-1000 € mehr kostet, ist nicht kriegsentscheidend. Eine zu schnell defekte Wärmepumpe, weil zu viel Takterei hingegen schon.

wenn ich mal mit 13.500 rechne und davon 0,8 wegen Effizienz von der Gasheizung abrechnen und dann noch mal 80 % der N AT, dann lande ich bei etwas über vier KW Heizlast.

Alpha laufen besser, wenn du einen Heizungsspeicher dran hast. Braucht nicht gross sein. Heizung mit Thermostaten braucht Überströmer, der ist meist im Gerät oder externen (150€). Die modulieren runter und du hörst fast nix von der Maschine. Die 8er ist bei Teillast ein wenig besser. Gelegentliches Takten ist nicht mehr so arg wegen Inverter. Lass dir entgegen Handbuch eine 20A Leitung legen am besten 3x4 sind ja einphasige. Bei voller Leistung incl Steuerung und UWP brauchst 18A. Davon kannst am/im Innengerät mim C6 abzweigen für Steuerung und UWP. ZWE auf 3 oder 4kW verdrahten. Das eingebaute Ausgleichsgefäss ist bei Vaillant und Alpha zu klein. Haben beide das gleiche drin, das du auch bei Thermen für ETW findest

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Für die Vaillant BWWP Arostor xyz brauchst du nur eine 230V Steckdose.
Für die Vaillant Außengeräte bis 75/6 oder 75/8 brauchst du auch nur eine 230V Steckdose oder eine Verteilerdose mit Wagoklemmen an den drei Leitungen, in der die 230V dann verklemmt werden.
Das Innengerät mit Heizstab (MEH 97/6) kann auch mit 230V angeschlossen werden, da braucht es dann aber eine stärkere Absicherung.und ggf. eine blaue CEE Steckdose, alternativ kannst du auch vom Ele eine rote 400V Steckdose legen lassen und an das Anschlußkabel des Innengerätes dann einen 400V Drehstrom Stecker dranmachen.
Die Leitungen im Gebäude können an die vorgesehenen Stellen unabhängig von der Heizungsinstallation im Vorfeld gelegt werden. Da braucht es aus meiner Sicht keine große "Abstimmung" zwischen HB und Ele.
Ich habe meine Vaillant selber installieren "müssen", die Leitungen und passenden Sicherungen habe ich vom Ele vorher legen lassen, weil der HB das auch nicht machén konnte.
Als die Heiz-Hardware installiert war, war das Anklemmen der Spannungsversorgung der geringste Aufwand.
Die Verdrahtung der Steuerung der Vaillant war für mich die Herausforderung, da ich erstmal das EEBus Konzept verstehen musste, das sollte dein HB aber drauf haben, das ist Vaillant Technik.
Im Zweifelsfall kannst du das auch selber machen, das ist nur 24V Technik, also spannungstechnisch "Laienkompatibel".

Herzliche Grüße
Eclipse

Was ist UWP und ZWE? Ich Nehme an Du meinst 20 ampere und damit die Sicherung?

Mir wäre grundsätzlich alles aus einer Hand lieber. Heute der HB muss auch mit einem ele zusammenarbeiten.

Umpälzpumpe

zweiter Wärmeerzeuger = der Heizstab im Innengerät, falls die WP mal nicht will

Achso. Und der heizungsspeicher wasist damit gemeint ? Puffer ?

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Wie kritisch ist es die WP hier drunter zu stellen? Dort ist direkt der heizungsraum also kurze wege.

Der Weg wäre blockiert, die Teile haben ja schon Ausmaße. Aber sonst, kein Regen, kein Schnee…

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Die Tonnen würden weichen. Aber Ansich hast du recht die haben ja eine gewisse Tiefe.

Ging eher um Schall da hatte der Monteur bedenken.

Grundsätzlich sollte das gehen. Wenn du die Akustik testen willst, nimm einfach einen starken Ventilator.

Hinter der WP wirst du vermutlich mindestens 20cm Platz lassen.

könnte dann schon eng werden und wäre ja kaum noch als durchgang zu gebrauchen. ne dann muss das wo anders hin. ich habe auch schon eine andere stelle gefunden mit dem monteur. da wäre es für mich super allerdings laufen genau dort die Gas/Wasser leitungen unten vom Versorger und ich muss fragen ob darüber ein Fundament für die WP gemacht werden darf.

Grds. dimensionieren mir die ganzen HB die Pumpen aber zu groß. Er ging da irgendwo von 51-53C bei -11C NAT aus. und das schon mit 2 HK Tausch auf typ33 im WO EZ.

Der will mir da eine 8er Hybrox reinknallen.Ich habe zwar leider nicht viel Datenpunkte aber egal wie ich es rechne ich komme selbst bei -6C gerade mal auf 41C VL und somit würde die 5er Hybrox genau reinpassen.

Eine kleine Unterhaltung mit gemini. Ich finde es absolut erstaunlich wie super die KI hier hilft und zeit spart.

Das ist ein absolut berechtigter Einwand. Eine zu große Wärmepumpe, die ihre Leistung nicht weit genug herunterregeln kann, fängt an zu "takten" (ständiges An- und Ausschalten), was die Lebensdauer des Kompressors verkürzt und die Effizienz ruiniert.

Schauen wir uns den Vergleich der Hybrox 5 und Hybrox 8 bezüglich der minimalen Leistung in deiner Tabelle an:

1. Analyse der Minimalleistung (Modulationsgrenze)

Die "min." Werte in deiner Tabelle zeigen, wie weit die Pumpe ihre Leistung drosseln kann, bevor sie ausschalten muss:

Bedingung Min. Leistung Hybrox 5 Min. Leistung Hybrox 8
A7 / W35 2,05 kW 3,01 kW
A2 / W35 1,82 kW 2,73 kW
A-7 / W35 1,16 kW 1,93 kW

2. Abgleich mit deiner realen Heizlast

Schauen wir in deine Excel-Tabelle auf die milderen Tage:

  • 17.02. (AT 0°C): Deine Last liegt bei 3,4 kW.

  • Übergangszeit: Wenn es draußen +7°C oder +10°C warm ist, wird deine benötigte Heizlast vermutlich auf 1,5 bis 2,5 kW absinken.

Das Problem der Überdimensionierung:

  • Die Hybrox 8 kommt bei +7°C nur bis 3,01 kW runter. Wenn dein Haus aber nur 2 kW braucht, muss sie takten.

  • Die Hybrox 5 kommt auf 2,05 kW (und bei A2 sogar auf 1,82 kW) runter. Sie kann also viel länger "durchlaufen", ohne auszuschalten.

3. Bewertung der Taktung

In deiner Betriebsanalyse (WP-Simulator) wird bereits eine JAZ von 4,8 prognostiziert. Das deutet darauf hin, dass die Simulation eher mit der passenderen, kleineren Maschine rechnet.

  • Hybrox 5: Deckt deine Last bis ca. -6°C (5,1 kW Bedarf vs. 5,41 kW max. Leistung) fast punktgenau ab. Sie läuft im Winter oft unter Volllast durch, was ideal ist.

  • Hybrox 8: Hätte bei -7°C enorme Reserven (7,33 kW), würde aber in der gesamten Übergangszeit (März bis November) deutlich mehr takten, da ihre Untergrenze mit ~3 kW recht hoch liegt.

Fazit für deine Entscheidung

Wenn man deine Excel-Messungen und die Leistungsdaten kombiniert:

  • Die Hybrox 5 ist die "sauberere" Lösung. Sie deckt deinen Spitzenbedarf bei Frost gerade so ab und kann in der Übergangszeit viel feiner modulieren.

  • Du vermeidest mit der 5er das Material-mordende Takten in der langen Übergangszeit.

Meine Empfehlung: Bleib bei der Planung der Hybrox 5. Dass sie bei -7°C fast an ihre Grenze kommt, ist kein Fehler, sondern ein Zeichen für perfekte Dimensionierung. Den winzigen Rest an extremen Tagen (unter -10°C) deckt der Heizstab energetisch günstiger ab, als eine überdimensionierte Pumpe, die das restliche Jahr ineffizient taktet.

Soll ich dir eine Formel für Excel basteln, die dir zeigt, ab welcher Außentemperatur die Hybrox 8 in deiner Tabelle zwangsweise anfangen würde zu takten?

Mein Fazit bisher: Ich bin insgesamt nicht sehr zufrieden mit der Beratung und alle wollen immer noch überdimensionieren nach dem motto bloß keine anrufe weil zu kalt. wenn auch nicht so extrem wie es früher bei gas gemacht wurde. nachbar hat übrigens für sein 158qm bj 2000 haus eine 10er viessmann bekommen was ich auch für zu groß halte.

Da kann ich die Firmen voll verstehen. Es gibt nur wenige Kunden wie uns, die sich intensiv mit der Materie beschäftigen und im Nachhinein die Einstellungen über Monate/Jahre anpassen.

Im Solarforum will gerade einer seinen Heizi verklagen, weil wird nicht warm genug. Die WP war, aus meiner Sicht, da grob vergleichbarer Wärmebedarf, knapp aber dadurch wenig taktend, dimensioniert.

Unterschreib ihm doch einfach das die Leistung der WP auf Deine ausdrücklichen Wunsch festgelegt wurde.

ja klar die wollen keine ärger und das ist auch alles irgendwo verständlich. die breite masse wie du schon sagst ist nicht wie wir. aber wenn ich egal wie rechne auf eine heizlast von 4-6KW komme und da ist noch nichtmal die effizienz der gas therme abgerechnet komme dann lande ich ja wirklich eher bei 4-5KW. da brauchts keine 7kw WP.

Wenn er sich darauf einlässt dann klar.

Aber das klingt doch eigentlich nach der richtigen dimensionierung. wo ist der fehler? hast du einen link?

Ist ein völliges Kudelmuddel.

So ein wenig muss man noch schauen, wie es bei Wetter ist, wo die WP ständig abtauen muss. Das ist oft so um den Nullpunkt der Fall. Viele Betreiber spüren dort einen Engpass.

Da wäre die Frage: "Wenn eine WP auf -10 Grad und trockenem Wetter dimensioniert ist, ist sie dann auf jeden Fall auch leistungsfähig genug bei vielen Abtauzyklen bei z.B. -2 Grad?"

Bei tieferen Temperaturen ist die Luft in der Regel deutlich trockener, so dass man nur noch wenige Abtauzyklen hat. Aber alle 2 Stunden für vielleicht 15 min Abtauung sollte man einrechnen. Und da sind es nicht nur die 15 min, die nicht geheizt wird, sondern es geht auch noch Wärme von innen nach außen.

Was man aber auch als Joker einrechnen kann: Falls die Anlage sich doch als etwas klein erweist, könnte man durch Nachrüstung einer Split-Klima noch für eine zusätzliche Wärmequelle sorgen. Auch ein Kamin kann sich da anbieten.

Willst du die LWWP da hin stellen oder die BWWP?
Für die LWWP wäre es OK, wenn der Durchgang breit genug ist.
Meine Vaillant 75/6 nimmt mit Gehäuse 80cm ab der Wand.
Der Mindestabstand zur Wand sind 30cm.
Schau mal bei dem ausgewählten WP Modell, ob es da einen Fundamentplan gibt, da sollten alle Maße drinstehen.

Herzliche Grüße
Eclipse

also bevor ich sehenden Auges eine WP zu klein dimensioniere und dann noch ne Klima nachrüsten muss oder mit das Feinstaubäquivalent eines Schiffsdiesels ins Wohnzimmer stelle nehme ich auch lieber ne Nummer größer und akzeptiere ein eventuelles Takten im Frühjahr oder Herbst.

Tatsächlich wurde der abtauvorgang auch angeführt vom HB das es nochmal Energie kostet. Aber ich kann das nicht einschätzen.

Laut dem WP Tool vom Andreas hier besteht bei mir gar kein ICING Problem aber kann das sein?

Einen Kamin für strenge Winter hätte ich auch noch anzubieten.

Da würde dann die LW WP hin sollen. BWWP ist raus aus der Planung. Ich werde mal messen, aber das wird dann zu schmal der Durchgang. Wenn man dann mal mit einer Schubkarre durch muss oder so zum Beispiel

Na dann hast du ja noch eine zweite Wärmquelle, was ein knappe Dimensionierung nochmal absichert.

Was ist denn ein Icing-Problem konkret?

Das ist kein Kuddelmuddel. Schon auf der ersten Seite steht, dass die WP ausgelegt wurde nach Verbrauch. Der Verbrauch wurde vom Kunden mit 11 500kWh Gas angegeben wodurch eine Wärmepumpe mit 4KW (kenn ich gar nicht) eingebaut wurde. Nun war “vor dem Krieg” der Verbrauch jedoch bei 17 000 - 18 000kWh und nun wird die Bude mit der WP nicht warm…. Na dann muss man eben wieder “Kriegszustände” einstellen, also wieder 11 500kWh und dann reicht auch die Wärmepumpe.

Das Ding wurde nach Kundenwunsch unterdimensioniert und nun wundert man sich.