Schau einfach zu, daß Du die Sachen diesen Monat aufs Dach geschraubt und verkabelt bekommst und uns im Januar Meßwerte präsentieren kannst ![]()
Womit wir wieder am Theadanfang wären…
Das wird eine 2.7kWp Anlage mit maximal optimiertem Ertrag. Mehr als das, was da rauskommt, wird nicht gehen.
Die Annahme mit 3 Stunden a 2,7kWh Ertrag täglich (wenn ich die Rechnung richtig verstanden habe) wird sich an der Realität messen müssen. Aber egal, der TO möchte seine eigenen Erfahrungen machen, und das sei ihm auch gegönnt.
Wenn die Anlage mal läuft, wär’s halt schön, wenn dann auch echte Daten hier berichtet werden.
Oliver
Und wenn ich darum bitten darf: mit Bildern von der Nachführung. ![]()
L.G.
Nicht ganz, die 230kWh im Januar sind ein Ausreißer, ich weiß nicht warum. Im Jahr davor waren es 200kWh.
Meinen Strombedarf würde ich, wenn möglich, gern auch mit einer 1kWp-Anlage decken. Zu erwarten, daß es eintritt, ist unrealistisch. Ich erwarte nicht das es eintritt. Diese Erwartungshaltung hatte ich schon als ich mich hier angemeldet habe.
Genau das habe ich vor und begonnen.
Auch darauf bin ich schon eingegangen. Kannst du denn etwas dazu sagen, ob im 3-Phasen-Betrieb zwei der WR in den niedrigsten Null-Last-Leistungs-Modus gehen können, während der eine WR das Haus versorgt? Daß ich Drehstrom ursprünglich nur bei Bedarf laufen lassen wollte, steht ja ebenfalls schon im ersten Beitrag.
Das Ziel möglichst viel ... schon.
Überrascht? Ich frage nur, weil so viele darauf hinweisen, teils wiederholt.
auch an JensDeckker:
Die Fertigstellung hat Priorität. Deshalb möchte ich darauf hinweisen, die Datenerfassung und -aufzeichnung ist keine Voraussetzung für die Betriebsfähigkeit. Also nicht enttäuscht sein, wenn es für den kommenden Januar keine Daten gibt.
Mit nem Multiplus/Cerbo bekommst Du die Zahlen ja so ohne Extraarbeit. Keine Ausreden
Alles gut, bei so Anlagen abseits von 0815 ist halt jeder neugierig.
Es mag sein, dass du Drehstrom erwähnt hast, aber nicht, welches Hausnetz du hast. 230V oder 400V? In den meisten Fällen wird auch 3-Phasig angeschlossen im Haus. DDR sagt mir eher, dass es sein kann dass das Haus evtl. nur 230V kann.
Wenn ich auf drei Phasen dauerhaft Verbraucher hätte, würde ich nicht fragen was ich gefragt habe oder?
Aber, stimmt, explizit habe ich es nicht gesagt, nur, daß das Hausnetz vier Teile hat (irgendwo, nicht im ersten Beitrag). Drei Teile lagen früher, schon zu DDR-Zeiten, auf drei Phasen. Als der Hausanschluß von Mast auf Erdleitung umgebaut wurde, muß der Elektriker, ohne ein Wort zu sagen, das ganze Haus auf eine Phase gelegt habe. Das habe ich erst vor zwei-drei Monaten herausgefunden. Die Sauna hängt über den vierten Teil an 400V.
Doch das kann sein dass du das trotzdem gefragt hättest. Immerhin hast du selber auch erst vor 2-3 Monaten festgestellt, welche Elektroinstallation du hast. Das kann aus der Ferne niemand wissen, du selbst wusstest es vorher nicht.
Und es weiss auch niemand, wie hoch dein eigenes Wissen dahingehend ist, immerhin hast nicht du die Elektrik umgebaut, sondern der Elektriker.
Wie auch immer. Nun wo deine Frage beantwortet ist, kannst du etwas dazu sagen?
Dir ist per PN ein Hinweis gegeben worden.
Kannst du bitte darauf antworten?
Ich habe mal was aus dem Konstruktionsprogramm rausgezogen. Ich werde erläutern was auf den Bilder zu sehen ist, zum bessern Verständnis. Ich werde nur auf Fragen dazu eingehen. Ansonsten möchte ich hier in diesem Thema und vor allem jetzt, nicht viel dazu erklären. Eine spätere Vorstellung der Nachführung hatte ich schon angeboten.
In allen Bildern fehlen Teile, weil ich nicht alle Teile im Konstruktionsprogramm eingefügt habe. Scharniere, Stützen und Knotenbleche sind teilweise nur einmal vorhanden oder fehlen ganz.
Das Bild zeigt den Ist-Zustand über der Dachfläche von der Seite, teilweise mit Bildbearbeitungsprogramm ergänzt. Die beiden senkrechten grauen Rechtecke sind die Teile die durch die Dachfläche gehen. Der Drehpunkt ist links unten. Die rote Line stellt das momentane, fixe Provisorium da. Der große graue "Klumpen" in der Mitte sind Knotenbleche. Es sind vier Schienen je Modulreihe verbaut. Wer aufmerksam mitgelesen hat, die waren sehr günstig.
Das Bild zeigt alles von der Seite als möglichen späteren Sollzustand, mit Dachstuhlverstärkung, Stützen zum Aufrichten und dem Rollenkranz für die Hochachse (Drehpunkt logischerweise in der Mitte). Die Dachstuhlverstärkungen sind unterschiedlich, weil ich die in den Holzdachstuhl reinpusseln mußte. In der Dachstuhlverstärkung fehlen auch Nullstäbe und anders.
In dem Bild ist der Rollenkranz wieder entfern.
Nochmal aufgerichtet. Alles auf den letzten beiden Bildern ist bereits montiert, außer die Stützen zum Aufrichten. Stattdessen ist das rote Provisorium drin.
danke,
das sieht spannend aus. Ich bin da der absolute Laie, welche Lasten mit welchen Stützen abgefangen werden müssen. Soll die Anlage automatisch nachgeführt werden? Kippen und drehen und welchen Radius kann sie drehen? Soll sie bei Sturm “die Ohren anlgen”, also in den Ruhezustand direkt über dem Dach fahren (sorry, ich wohne im hohen Norden, hier weht es manchmal recht heftig).
L.G.
Heute sind die Stromschienen/Sammelschienen fertiggeworden. Ich hatte keine Ahnung wie grauenhaft sich Kupfer bohren läßt.
Das Kupfer um die beiden 8-Zellen-Reihen zu verbinden habe ich bei der Bestellung vergessen. Mal sehen, ob man aus den beiden überzähligen Zellverbindern etwas machen kann.
Die Schienen für Deine 3 Multiplus, oder? Hatte mich erst gefragt, ob Du damit Zellen verbinden willst wegen der 8er Blöcke.
Ja, richtig. Die Laderegler und der Akku hängen auch noch dran. Die Laderegler habe ich zwischen den WR und der 150A-Sicherung vom Akku eingebunden, nicht zwischen der Sicherung und dem Akku.
Wie hast du es denn gemacht? Bei meiner Tischbohrmaschine habe ich immer Schneidöl genommen und eingespannt. Gut Geschwindigkeit. Vorher körnern.
Angefangen habe ich mit einer Handbohrmaschine. Da habe ich für die Ecken von Ausklinkungen Löcher mit kleinem Durchmesser und hoher Drehzahl gebohrt. Nach Konsultation des Internets habe ich zur Drehzahlsteigerung den Dremel ausprobiert. Das Ging mal besser und mal schlechter. Ich bin dann zur Handbohrmaschine zurück aber mit ganz niedriger Drehzahl. Das ging sehr viel besser. Die größeren Bohrungen für die Kabelschuhe habe ich mit einem Bohrständer gemacht, weiterhin mit ganz niedriger Drehzahl.
Schmierung schien mir keinen nennenswerten Einfluß zu haben.
Sägen, Feilen und Schleifen war unauffällig.
Nachtrag:
Das Bohren hat sich teilweise so angefühlt, wie Bohren mit Aufbauschneide. Im Gegensatz zu Aluminium, gab es beim Kupfer aber nicht den Hauch einer Aufbauschneide, auch trocken nicht. Keinerlei Spuren an den Bohrern zu sehen. Ich hatte zwar keine Erwartungshaltung etwas zu sehen aber im Nachhinein fand ich es doch bemerkenswert.
Frag mich mal wieviel Bohrer ich während der Ausbildung beim Bohren von Kupferschienen getötet habe ![]()
Reines Kupfer ist ein Sauzeug beim Bohren, am besten geht es mit der Ständerbohrmaschine und die Kupferschiene im Schraubstock befestigt, neuer scharfer HSS Bohrer, niedrige Schnittgeschwindigkeit, oft entspanen (nur ein paar mm tief bohren, dann Bohrer wieder raus), Schmierung hilft, wir haben früher Petroleum verwendet, da das super kühlt, kann aber ausgasen (Vorsicht Feuergefahr)
Klein vorbohren, Bohrer in etwa so groß wie die Querschneide des Bohrers den man danach benutzen möchte.
Die Frage, welchen Wert die Sonnenstunden nach Definition haben, hat mich nicht losgelassen. Außerdem habe ich gelesen, die direkte Sonneneinstrahlung (bei klarem Himmel) hat bei sehr niedrigem Sonnenstand nur noch einen Anteil von 1/3 an der globalen Himmelsstrahlung. Um zu sehen, wie sehr das den möglichen Nutzen einer Nachführung relativiert, habe ich beispielhaft einen Januar aus den weiter oben erwähnten Sonnendaten rausgesucht und ein Diagramm erstellt.
Was die Graphen darstellen steht in der Legende. Jeder Datenpunkt ist eine Stunde (x-Achse), die Daten über die Stunde sind summiert. Wobei das für normierte Werte egal ist, nur die Minuten der Sonnenscheindauer sind tatsächlich noch eine Summe.
Man beachte, diese Daten sind nicht repräsentativ. Dieser Januar hat 78,7 Sonnenstunden, also durchschnittlich 2,54 Sonnenstunden pro Tag. Für meine Region wäre das ein unterdurchschnittlicher Januar.
Man beachte weiterhin, da die diffuse und die globale Himmelsstrahlung jeweils mit ihrem eigenen Maximum normiert sind, kann die diffuse Himmelsstrahlung zeitweise höher sein, als die globale, was bei absoluten Werten unmöglich wäre. Also nicht wundern.
Fazit:
- Etliche Sonnenstunden vergehen ohne einen großen Anteil an direkter Sonneneinstrahlung. Dies muß aber nicht an der Definition der Sonnenstunden liegen. Eine Stunde, die nur teilweise eine Sonnenstunde ist, hat natürlich auch einen kleineren Anteil direkten Sonnenschein je Zeit und schon dadurch einen kleineren Anteil an der globalen Himmelsstrahlung.
- Bei anhaltendem Sonnenschein (Stunden mit 60 Minuten Sonnenschein) ist der Anteil der direkten Sonne aber hoch und deren Intensität am Maximum (Maximum für die Jahreszeit).
- Der Anteil der direkten Sonneneinstrahlung (bei klarem Himmel) an der globalen Himmelsstrahlung ist in der Regel deutlich höher als 1/3. Wobei der Höchststand der Sonne im Januar nur gut ein Grad über dem des Dezembers liegt.
- Der Nutzen eine Nachführung ist nicht so stark relativiert, wie man befürchten könnte. (Das grundsätzlich fragwürdige Kosten-Nutzen-verhältnis bleibt natürlich bestehen.)




