Gottchen , du hast Recht. Entschuldige. Mein Gedächtnis hat mir einen Streich gespielt. Sorry.
Dann hast du genau die Lösung im Sinn, die Uschi vorgeschlagen hat
Gottchen , du hast Recht. Entschuldige. Mein Gedächtnis hat mir einen Streich gespielt. Sorry.
Dann hast du genau die Lösung im Sinn, die Uschi vorgeschlagen hat
Hallo DrEscher,
wenn für die Partei die ich darstelle noch ein weiters Beispiel des genannten Verhaltens aufgezeigt werden könnte, nehme ich mich dessen gern an. Ein weiteres Beispiel als dem, wo ich wohl tatsächlich etwas vermengt habe und dafür ein "komplett falsch" geerntet habe (falls das überhaupt ein Beispiel ist).
Mir ist bewußt, ich habe mehr als einmal eine Reihe Fragen aneinandergereiht, die Vermutungen zum Ausdruck brachten, was mein Gegenüber gemeint haben könnte. Aber damit habe ich Erkenntnisgewinn durch Antworten angestrebt. (Das gilt natürlich nicht für rhetorische Fragen.)
Wenn es nur das war, bin ich beruhigt.
Ich steuere eine “sinnlose Betrachtung” bei….
(Duck und wech)
Angefangen habe ich mit Suchen wie "welcher Monat hat die wenigsten Sonnenstunden" Dann habe ich das regional eingeschränkt. Das Ergebnis war das genannte. Das war vor über einem Jahr und ich kann nicht mehr sagen wo ich fündig geworden bin. Gerade eben war das der erste Suchtreffer: https://de.climate-data.org/europa/deutschland/sachsen/dresden-2130/
94 Stunden im Januar, 3 Stunden pro Tag
Für Darmstadt gibt die gleiche Seite 89 Stunden im Januar und 2.87 Stunden pro Tag an. Vielleicht ist es mit den gefühlten Sonnenstunden, wie mit den weißen Weihnachten.
Dann habe ich nach Wetterdaten gesucht. Erst nur wegen des Windes, für die Auslegung bezüglich Festigkeit. Dadurch bin ich erst auf den Begriff Spitzenwindgeschwindigkeit gestoßen. Alle anderen Winddaten waren für mich zu grob. Als ich dann die Daten beim deutschen Wetterdienst gefunden habe, habe ich auch noch die Sonnendaten runtergeladen. Die Daten habe ich nicht auf dem Rechner an dem ich jetzt sitze.
Ich erinnere mich aber je nach Meßstation sind dort sogar Daten aus mehrere verschiedenen Meßverfahren vorhanden. Wenn die Messung mit einem waagerechten Sensor erfolgt, dann ist die gemessene Strahlung bei niedrigem Sonnenstand natürlich gering weil der direkte Anteil bei niedrigem Sonnenstand erheblich sinkt. Für den Ertrag mit steilen Modulen sagt das dann wenig aus.
Ich habe zwar keine explizite Aussage gesehen aber die Seite oben gibt bestimmt das langjährige Mittel an. Und ich habe immer von Durchschnitt geredet.
Du meinst meine Vermutung worauf sich die 13° beziehen. Durchaus berechtigt.
Ich habe zwar auf den falschen Beitrag geantwortet, und würde es verstehen wenn Du nicht jeden Beitrag dieses Themas liest und es deshalb übersehen hast aber du darfst gerne erläutern was Du denn nun für Winkel gemeint hast.
Ich habe mich bemüht erkannte Unklarheiten nicht erst auf Nachfrage aufzuklären.
Eine lokale Zahl. Ich hatte einen Deutschland durchschnitt. Interessant.
Die Horizontlinienprobleme hast du gut erklärt, eine selten gute Situation.
Bleibt noch, das nach Sonnenaufgang noch eine Weile deutlich verringerte Strahlungsleistung ist. Könntest du auf die schnelle checken, indem du ein kleines Panel, 20 Watt, aufhängst und Daten sammelst. Besser gestern als heute. Hast du kein Panel, nimm die Solarzelle einer Gartenlampe. Die optischen Gesetze sind gleich. Und du bekommst kostbare Daten für die Planung.
Ob das dann im ende deiner Erwartung entspricht, zeigt die Zukunft.
Die 13 Grad…. Sind eigentlich 12 grad. Die Hälfte der Schiefneigung der Erdachse. (Mein Gedächtnis…)
Schau auf mein profilbild. Du siehst den sonnenlauf bei wintersonnenwende, bei tagNachtgleiche und bei Sommersonnenwende.
Der Unterschied ist 2 mal 24 grad. Von tagnachtgleiche zu tagnachtgleiche wandert die sonnen 24 grad nach unten (oben) und wieder zurück. Stellst du das panel in die mitte, ( von tagnachtgleiche nach sommer oder winter,) ist der maximale Winkelfehler 12 Grad. Die umstellung zwischen den beiden Mittenstellungen machst du zur tagnachtgleiche. ( Oder garnicht, weil die Winterstellung im Sommer auch reicht.,)
Wieviel machen die 12 Grad? Cosinus ist 0,978
2,2% Verlust an Strahlung . Rechnerisch. Ich habe versucht das zu messen. Nichts gesehen. Das ist pro panel eine halbe DinA4 Seite. Für alle panels zusammen also ein zusätzliches 50 Watt panel ( im kopf gerechnet).
Das ist jetzt, wenn ichs endlich richtig verstanden habe, die neigung die Du verstellen wolltest.
Eobei.man richtigerweise erwähnen sollte: die stellimg passt für Sonne , nicht für Globalstrahlung. Das ist bei fer ganzen onigen Berechnung aussen vor.
Hallo,
bei meinem Standort kommen 2,3 Stunden pro Tag im Dezember heraus. Doch was ist eine “Sonnenstunde” lautet die Frage. Nach Wiki reichen 120 W/m2 um Schatten zu werfen und dann zählt die Zeit für die Sonnenstunden. Bei gutem Sommerwetter bekommen wir aber 1000 w/m2. Daher helfen die “Sonnenstunden” nur sehr begrenzt, um den künftigen Etrag abschätzen zu können.
“Die tatsächliche Sonnenscheindauer ist als die Zeitspanne definiert, während der die direkte Sonnenstrahlung senkrecht zur Sonnenrichtung mindestens 120 W/m2 beträgt.[3] “ (Zitat Ende).
Daher wundert es mich auch nicht, dass ich im Dez. im Monat gerade 30 kWh erwarte, trotz 2,3 Sonnenstunden pro Tag. Bei dir wird es auch ohne Nachführung mehr sein, denn bei dir sollen es ja 3 pro Tag sein und du hast den freien Horizont. Doch 2,7 kWp * 3 Stunden mal 31 Tage werden es wohl nicht werden. Daumen sind gedrückt, berichte über deine Ergebnisse bitte.
L.G.
Aha, ein Viertel des Winkels zwischen höchstem Zenit und niedrigstem Zenit. Darauf komme ich am Ende meines Beitrags nochmal zurück. Im Grunde sagst Du, wenn man die Neigung verstellen kann, und man die beiden besagten Stellungen einstellt, dann hat man nur so und so viele Verluste. So weit OK. Das wäre ein Argument dafür, keine in kleineren Schritten verstellbare Verstellung zu bauen. Es wäre auch ein Argument dafür, keine angetriebene Verstellung zu bauen.
Die Sache ist aber die, ich habe einige Gründe eine angetriebene Verstellung zu bauen. Ich habe einige Gründe die Anlage möglichst flach zu stellen, auch in Abwesenheit. Unter den bei mir gegebenen Bedingungen kam es außerdem nicht in Frage den Drehpunkt nahe an den Schwerpunkt (also die Mitte) zu legen. Ich muß 250kg*Winkelfunktion aufbringen für die Verstellung. Und so weiter und so fort.
Wenn ich also einen Antrieb für nötig befinde, dann gibt es keinen Grund den Einstellbereich kleiner zu wählen oder die Verstellung gröber einzustellen als irgendwelche anderen Gründe es bedingen.
Nun kommt das Ende meine Beitrags. Ich schrieb "13° Abweichung von 90° sind eine völlig sinnlose Betrachtung". Du hast geantwortet "Das ist eine falsche Beurteilung. Denn ich habe nirgendwo von 90 Grad gesprochen." Nun frage ich dich, wenn man eine verstellbare Anlage auf die beiden von dir beschriebenen Neigungen einstellt. Haben die Module dann einen Winkel von 90° zur Sonne plus minus 13°? (Natürlich nicht über den ganzen Tag.) Meine Vermutung war also eine Vermutung aber richtig.
Und nun nochmal: Natürlich ist es sinnlos, Aufwand zu betreiben einen besseren Winkel einzustellen als 90° zur Sonne +-13°, denn an der projizierten Fläche ändert sich dann so gut wie nichts.
Das ist, immerhin ist es nur eine Mindestangabe, natürlich erheblich weniger. Die Primärquelle ist nicht mehr vorhanden. Die eigentliche Primärquelle soll die Weltorganisation für Meteorologie (WMO) sein.
Mir wird bewußt, zufällig gleichen sich zwei Fehler aus. Da die Simulationen mit meinen Ertragsberechnungen nach Sonnenstunden nahezu übereinstimmten, kommt im Januar anscheinend soviel Strom aus dem diffusen Licht wie weniger Licht als gedacht aus den Sonnenstunden kommt.
- Geringste monatliche Sonnenscheindauer: 1,2 Stunden im Dezember 1993 in Lüdenscheid (Zeppelin-Gymnasium)
Aua.
Was errechnet denn deine Simulation als einen Ertrag für Dezember und Januar?
Oliver
Gekocht wird mit Gas, geheizt mit Gas und Holz. Wärmepumpen für Klimatisierung im Sommer und Heizen solange genug Sonne da ist, ist geplant.
Der Jahresverbrauch liegt um die 2200kWh, mußte erst nachschauen weil ich es nicht mehr wußte. Ich hatte in der Planungsphase ausgerechnet mit 2,7kWp und drei Sonnenstunden pro Tag auskommen zu können (zumindest mit Nachführung oder wenigstens steil stehend). Natürlich ist das ein Durchschnitt den auch der überdimensionierte Akku nicht wegbügeln kann (und nie sollte). 2200/365/2,7 < 3 . Der Januar ist hier übrigens etwas schlechter als der Dezember, laut Statistik. Und er hatte in der Vergangenheit den höchsten Strombedarf. 230/31/2,7 < 3
Vielleicht wird das auch falsch angegangen, das ist oft so, unterstelle ich jedoch nicht! Kannst du einen Teil des Strombedarfs auslagern? Z.B. Geräte die Strom benötigen auf was anderes umstellen? Warmwasser sehe ich bisher nicht in der Aufzählung. Evtl. habe ich das übersehen. Man könnte da vielleicht mit einem Gas-DLE oder Gas-Boiler Warmwasser vorwegnehmen bei Spülmaschine, Waschmaschine etc.
Wobei der tiefere Sinn in „Stromverbrauch durch Gasverbrauch ersetzen“ ohne eigene Gasquelle auch noch gefunden werden muß. Beides erfordert eine Leitung, und für beides ist man vertraglich an externe Anbieter gebunden. Zudem dürfte Gas auch noch den schlechteren CO2-Abdruck haben.
Oliver
Da er aber schon mit Gas heizt und kocht wird er wohl eher an Gas herankommen. Und Gas ist nunmal meist günstiger als Strom. Es ging ja um die Optimierung des Stromverbrauchs. Da bringt es was den Verbrauch zu senken.
Auch Gas. Die Spülmaschine hängt am Warmwasser, die Waschmaschine nicht. Warmwasser machen wir aber nur bei Bedarf auf Knopfdruck. Für Kleinstmengen Warmwasser gibt es elektrische Wasserkocher.
Bevor ich herausgefunden habe für wie wenig Euro/kWh man einen Speicher haben kann, hatte ich geplant Verbraucher wie den Gefrierschrank tags (d.h. bei Sonne) tiefer runterzukühlen und den Luftentfeuchter nachts garnicht laufen zu lassen. Letzteren brauche ich in der kalten Zeit ohnehin nicht. Mit Akku ist das aber weder über den Tagesverlauf, noch über längere sonnenarme Zeiten sinnvoll.
Ich habe immer nur Durchschnittstage simuliert. Das niedrigste Ergebnis, welche ich mal hatte waren knapp 3kWh/Tag ohne Nachführung im Januar.
Ich hab nur ein Ost/West Dach und vermutlich mehr trübe Tage hier in Bremen. Die letzten zweimal Januar hatte ich 81 und 92 kWh aus etwa 8.5 kWp, also etwa 0.36 kWh/kWp oder etwa 1 kWh pro Tag bei Deinen 2.7 kWp.
Ist ein Faktor 3 für die Ausrichtung realistisch?
Hab mal einfach googles AI gefragt, für ne Hausnummer:
“wieviel kWh pro kWp kann man in Leipzig im Januar pro Tag erwarten bei optimaler Ausrichtung”
Antwort: In Leipzig kann man im Januar bei optimaler Ausrichtung (Südausrichtung, Neigungswinkel ca. 30-35 Grad) einen durchschnittlichen Ertrag von etwa 0,5 bis 0,8 kWh pro kWp und Tag erwarten
Im Dezember hatte ich 47 kWh, November 102 und 118 kWh.
Bremen ist als ozeanisches Klima klassifiziert, viel Bewölkung.
Simuliert habe ich es mangels Interesse nicht. Aber es erscheint mir möglich. Dann, wenn die Sonne die Module überhaupt erreicht, steht sie noch/wieder sehr niedrig. Sonnenverlauf für Bremen am 15. Januar:
Der Januar ist hier übrigens etwas schlechter als der Dezember, laut Statistik. Und er hatte in der Vergangenheit den höchsten Strombedarf. 230/31….denn ich möchte möglichst den Eigenbedarf decken.
Du brauchst also Dezember, Januar ca. 450kWh. Das möchtest du, wenn möglich, mit einer 2,7kwp Anlage erreichen. Das ist unrealistisch. Du kannst dein Vorhaben umsetzen und mit der Konstellation soviel wie möglich herausholen. Eine 3-Phasen-Lösung hat viel Eigenverbrauch. Möglicherweise frisst der Eigenverbrauch + Akkuentladung sowie Erhaltung des Akkus in diesen Monaten den Ertrag den du herausbekommst weg.
Daher auch die Frage, wie sich die restlichen 230kWh im Januar, also 7,4kWh am Tag, zusammensetzen. Warmwasser ist Gas, Kochen ist Gas, Heizung ist Gas/Holz. Für Unterhaltungselektronik erscheint es mir was viel. Was dazu kommt wird sicherlich die Elektrik der Gasheizung sein. Möglich, dass die “viel” benötigt.
Das Ziel wird also niemals mit der PV erreicht werden können, einzig durch Senkung des Verbrauchs.