Vorhandenes BKW umrüsten auf Speicher?

Warum sollte der Laderegler zu klein sein ? Er ist für zwei Module a 440 W ausgerichtet. Also gesamt 880 Watt. Meine Module haben je 416 Watt.

Nennladestrom der Victron 30 A ! Und mehr brauch mein Akku nicht.

Angaben von Redodo Ladespannung 28.8V±0.4V, Empfohlener Ladestrom: 20A (0.2C). Da reicht der Victron !

Über Open DTU kann ich den Victron ebenso steuern. Dort wird der Anschluss vom Victron an den Open DTU angeschlossen. Mit dem DTU kann ich gesamt 3 Regler steuern.
2 Module an den HMS nur aufgrund wenn Akku leer oder voll dennoch Strom produziert wird. Der Akku soll nicht dauerbelastet werden sondern eher nur als zusätzliche Stromquelle dienen bzw. das der Überschuss dort eingespeist und nicht an dem NB verschenkt wird.

Wenn ich die 2 Module nicht an den HMS stecke geht mir erst Recht Leistung verloren. Akku leer = keine Produktion ! Daher 2 Module.

Zudem ist bei dem HMS die Ausgangsleistung ebenso regelbar.

Das die MPPT abgeschaltet werden ist mir bewusst aber das ganze ist dennoch über den DTU steuerbar.

1 „Gefällt mir“

Ich bitte um deinen Bericht, wenn es fertig ist. Die Ladestrombegrenzung deines Akku´s kannte ich nicht, sie setzt natürlich ganz andere Grenzen, so dass die volle PV Leistung nicht in den Akku fließen kann. Schade.

Mein Plan war, alle 4 Module über den MPP Lader auf den Akku und von dort alle HMS Eingänge zu verbinden. So mach ich es mit den 2 Eingängen des HMS 800. Damit kann ich die volle PV Leistung bei Sonne ernten, im Akku speichern und der HMS nimmt sich den Strom, den er braucht, um die Null Einspeisung zu realisieren. Das geht aber mit deinem Akku nicht.

Meine Frage, die du gewiss beantworten kannst, wenn die Anlage steht, ist die:
Was macht HMS, wenn er den Befehl bekommt, z.B. auf 25% (200 W) zu drosseln, weil mehr nicht gebraucht wird. Er stellt er alle Eingänge auf 25%. Da er diese Eingänge aber nicht getrennt regelt, sondern nur “einstellt”, werden unterschiedliche Spannungen (mal Akku 25 V mal Modul 32 V) recht unterschiedliche Leistungen produzieren, so dass im Ergebnis eine andere Leistung ins Netz geschoben wird, als von der openDtu gefordert. Das “merkt” die openDtu zwar und regelt wieder nach. Doch es könnte zu Schwingungen führen, so wie ich sie schon bei mir habe, weil die beiden Eingänge nicht exakt die gleiche Leistung produzieren, obwohl beide am gleichen Akku hängen (mit Y Verbindern). Beispiel: gefordert sind 600 W, tatsächlich macht String1 310 W und String2 270 W. Zusammen sind das dann 580 W; es fehlen als 20 W. Dann regelt openDtu nach und dann wird zuviel produziert, so dass im nächsten Intervall wieder abgereglt wird. Die unterschiedliche Produktion je String hat wohl auch eine Ursache in einem Messfehler innerhalb des HMS. Beide Eingänge messen nicht die gleiche Spannung, auch dann nicht, wenn kein Strom fließt. 0,1 V Differenz messen die beiden Eingänge (26,1 V und 26,0 V). Auch die gemessenen Ströme unterscheiden sich (da mag der Kontakt- und Kabelwiderstand eine Rolle spielen). Bei deinem Setting werden die Eingänge ganz andere Differenzen messen.

Probieren geht über studieren. Viel Glück

L.G.

Irgendwie kann ich mir die Verschaltung nicht vorstellen. Meine Anlage 2Module a 425 Wp → Laderegler → Akku →Wechselrichter. Der WR regelt die Hauseinspeisung nach Bedarf. Ist der Akku leer, schaltet der WR die Einspeisung aus. Ist der Akku voll reduziert der LR auf das was der WR braucht. Somit ist alles an aktiver Regelung im WR.

so wie ich es verstanden habe, geht der Aufbau im ersten Step wie bei dir. Der HMS 1600 hat 4 Eingänge. 2 sollen wie bei dir angeschlossen werden, die beiden anderen sollen je mit einem Modul verbunden werden.

Ich kann über Open DTU nicht nur den WR regeln sondern auch den Victron.

Wie die Einstellung jetzt genau geht weiß ich noch nicht. Die Teile sind noch nicht alle vorhanden. Den DTU bekomme ich nächste Woche.

Aber wenn der Akku leer ist sollte zumindest der Laderegler den Akku über die 2 Module laden und der HMS über die beiden Module am WR weiterhin produzieren und das Haus mit Strom versorgen. Er soll nicht abschalten !

Warum sollte das anders sein ?

Wenn er abschaltet und erst wartet bis der Akku wieder voll ist dann ist der Zweck meines Zieles verfehlt. Somit geht mir zuviel Strom flöten.

Ich poste nachher mal eine Skizze der Verschaltung. Ob ich da alles bedacht habe wird sich dann zeigen.

In meiner openDtu könnte ich eine pass-through Schaltung realisieren, wenn ich ein Ladegerät oder eine Akku Kommunikation hätte (machen meine Laderegler + Akku aber nicht). Dann wird bei vollem Akku die Nulleinspeisung ausgeschaltet und max. Leistung ins Hausnetz geschickt. Hintergedanke: besser verschenkt, als verkommen lassen.
Sowohl openDtu als auch Hichi werden weiter entwickelt, da mag noch anderes möglich sein. Genaueres ist auf den entsprechenden Seiten erklärt.

Victron Charge Controllers - OpenDTU-OnBattery Documentation

Hier muss ich noch überlegen ob ich zwischen dem AKKU und dem Wechselrichter event. noch eine Zeitschaltuhr einrichte. Sodaß nur ab Anfang der Dämmerung und bis es Morgens langsam heller dre WR sich die Grundlast aus dem Akku holen kann. Wenn es Open Dtu macht ist es auch gut.

Die Anlage nach dem Schaltbild von victron auszuführen das Du eingefügt hast, scheint mir eine ziemlich aufwendig, kompliziert, und unübersichtlich zu sein.

Der Vorschlag von deff erscheint mir einfacher alle Module auf den LR und dann zum WR.

Ich weis nicht ob es nicht einen on Grid WR gibt der alles erledigt.

Ich denke mal laut mit: 2 Eingänge des HMS 1600 werden nur nachts mit dem Akku verbunden. Die anderen beiden nur tags (physikalisch bleiben sie nachts dran, doch die Module liefern nix). Zeitgleich nutzt du nur 2 Eingänge des HMS. Das soll dazu dienen, den Tagesertrag der mit dem Akku verbundenen Module für die Nacht zu speichern. Wenn die beiden Module mit zusammen 800 W an einem sonnigen Tag 4 kWh liefern, dann ist der Akku nach einem halben Tag schon voll (2,5 kWh Speicher zu 80%). Der Rest wird nicht geerntet und verkommt. Wenn die beiden am WR hängenden Module den Verbrauch nicht decken können, dann kaufst du Strom und lässt andererseits Strom verkommen.
Das ist nicht zielführend und m.A. auch nicht nötig. Engpass ist die geringe Ladeleistung deines Akkus mit 20 A, also 500 W. Das ändern wir hier nicht. Bei deiner Schaltung wird es spannend zu sehen, wie der WR mit den Eingängen umgehen wird. Verteilen sich die 800W max. gleichmäßig auf die 4 Eingänge, dann entnimmt der Akku 400 W und wird (bei Sonne) mit 500 W geladen, netto gehen also 100 W oder mehr in den Akku rein. Die direkt angeschlossenen Module liefern die restlichen 400 W, so dass (bei Sonne) sowohl der Akku geladen als auch die WR Last von 800 erbracht wird.
→ Zeitschalter überflüssig

Ich vermute - und du wirst es messen können - das es etwas anders kommt. Die Module werden wahrscheinlich eine Spannung größer 25 V produzieren, so dass die PV Eingänge des WR mehr Strom erzeugen, als die Akku Eingänge. Daher wird der Direktstrom höher ausfallen und damit auch mehr Speicherstrom zur Verfügung stehen.
→ dann ist der Zeitschalter erst recht überflüssig

Bin schon ganz gespannt.

Noch was wichtiges:
Wenn du Module mit dem HMS verbindest, gibt es einen Einschaltstrom, der durch das Modul auf dessen Kurzschluss Strom von ca 12 A begrenzt ist. Diese Begrenzung hat der Akku nicht und liefert kurzfristig mehrere 100 A. Bei der Verbindung des WR Eingangs mit dem Akku gibt es einen Funken, der einen schon erschrecken kann und alle Kontakte vorzeitig altern läßt. Dagegen helfen Einschaltstrombegrenzer. Die bräuchstet du unbedingt für die Schaltuhr-Variante. Ich brauche sie nicht, da ich die Verbinung zwischen HMS und Akku nie trenne (fast nie). Die openDtu überwacht die Akku Spannung (um exakt zu sein: er misst die Spannung an den Eingängem). Fällt die Spannung unter den einstellbaren Wert, so schaltet der WR ab. Dann wird kein Strom vom Akku genommen, bis die Wiedereinschaltspannung erreicht ist. Ich musste mich bei meiner openDtu entscheiden, welcher Eingang des WR dazu genutzt wird, Nr.1 oder Nr.2. Was bei mir egal ist, wird bei dir eine Rolle spielen. Wenn du den Tiefentladeschutz nutzen möchtest, wähle den Akku Eingang für die Steuerung in der openDtu aus.

Wird schon werden.

Laut Redodo I-Net Seite wird 20 A Ladestrom nur empfohlen, statthaft sind 100 A. Da geht also mehr.

Der Akku hat ein eigenes BMS gegen Schutz vor Überladung, Überentladung, Kurzschluss, Überstrom und Überhitzung.

Danke für den Tip mit der Zeitschaltuhr. Dann lasse ich die weg.

Das laden mit dem Regler weiß ich. Ich hatte vorher eine Regler mit 20A und nur einem Modul. Das funktionierte gut. Hier wurde der Akku auch innerhalb von einem Tag geladen. Dieser wurde nur für den Grundbedarf Nachts genutzt.

Man muss ja nicht alles bis zum Anschlag aufdrehen. Daher auch nur der Victron 100/30A ! Der Akku soll geschont und nicht auf “Teufel komm raus” geladen und entladen werden. Wenn der Akku einmal am Tag leer ist und er wieder geladen wird reicht das vollkommen. Aber der zweite Akku kommt eh noch !

Um solche Spannungsspitzen beim Verbinden aufzufangen habe ich die Schalter. Erst wenn alles angeschlossen ist wird eingeschaltet. Nicht vorher und auch nicht beim verkabeln.

Es wird nur ein Eingang mit dem WR verbunden. Warum 2 ?

Ich denke das man die Steuerung den tatsächlichen Verbrauch so einstellen kann das keine Überproduktion stattfindet. Es wird immer nur das produziert was auch tatsächlich in dem Moment gebraucht wird.

Mal schauen wie es tatsächlich aussieht wenn ich die Teile alle zusammen und aufgebaut habe. Dann werde ich ja sehen wie und was man einstellen kann. Werde mich im Netz mal noch genauer schlau machen.

Es gibt ja genug Open Source Software zu dem DTU !

Jeder Eingang kann 14 A aufnehmen, mehr nicht. 25 V Akku Spannung x 14 A = 350 W. Mehr kann der WR im Akku betrieb nicht leisten.

Im openDtu Betrieb werden die beiden Eingänge nicht mehr getrennt gesteuert, sondern alle gemeisam. Jeder Eingang bekommt den Befehl, z.B. 25% zu liefern. Das ist bei 2 unterschiedlichen Stromquellen dann nicht die identische Leistung. Daher trifft das System nicht gleich den Nullpunkt, sondern pendelt um diesen herum.

dann knallt es halt im Schalter. Wenn ich mal abschalte, dann wird mein Schalter vor dem Einschalten mit einer Kabelpeitsche mit 1 Ohm überbrückt und erst nach 30 sec. betätigt. Mein Schalter ist ein 40 A Sicherungsautomat. Ohne Vorladung mit der Brücke fliegt die Sicherung.

Welchen Begrenzer sollte ich nehmen ? Das ist jetzt Neuland für mich.

ich komme ohne aus. Du brauchst nur eine Kabelpeitsche mit Widerstand für den “ersten” Anschluss, bzw. den Wiederanschluss.

“Die hier vorgestellte Lösung basiert auf einer Schaltung zur Einschaltstrombegrenzungen von Netzteilen von ELV vom Januar 2005. Diese Schaltung begrenzt den Strom aber auf einen (normalerweise) für solche Schaltungen ungefährliche 40A. Sehr (wahrscheinlich) würde das auch im Fall von Hoymiles Wechselrichter genügen, da ein solcher Strom nur sehr kurzzeitig fliesst und die Wechselrichter für einen Dauerstrom von 15A ausgelegt sind, (so dass man davon ausgehen kann), dass ein Einschaltstrom von 40A kein Problem ist.”

Das ist mir zuviel wischiwaschi Kram. Die Wörter die mich dort stören habe ich in Klammern gesetzt.

Wenn was Vernünftiges und nicht so eine Bastellösung. So ein Ding kommt mir da nicht ran. Allein das man selber noch löten muss usw. ! Ich kann löten aber wenn schon etwas korrektes. Da kaufe ich mir eher einen richtigen Einschaltbegrenzer auf 30 oder 40A. Allein nur mit Gehäuse kostet das Teil 20,- € + Versand. Dafür bekomme ich welche die komplett fertig sind.

Wie diesen hier zb.

Moinsen,
lass uns das Thema beenden, ich hab keine Ahnung, ob das Amazon Teil in so einer Schaltung funktioniert. Es ist für 120 V AC laut Aufdruck gedacht. Ob das mit DC überhaupt funktioniert, da hab ich meine Zweifel. Bei dem von mir verlinktem Geschäft könntest du ein Fertigteil für 65 € bekommen, müsstest aber 2 nehmen (für jeden Eingang eins). Wer nicht ständig, bzw. automatisch den Akku vom WR trennen will, braucht nur eine Peitsche, gut ist. Auch ohne geht es, aber die Kontakte des Schalters / des Sicherungsautomaten werden dann stark beansprucht. Über Sinn und Zweck und andere Bauarten findest du hier im Forum oder auch im PV Forum zahlreiche Beiträge.

Zurück zu deinem Plan und was mir daran auffällt:
Du hast mit dem HMS 1600 einen WR, der im Prinzip aus 4 WR á 400 W besteht. Jeder WR ist auf 15 A Eingangsstrom begrenzt. Im Idealfall kann jeder Eingang dann 375 W verarbeiten, weil “nur” 25 V vom Akku kommen (15 x 25).

Daher solltest zu 2 Eingänge parallel an den Akku schalten, damit bei Dunkelheit mehr als diese 375 W möglich sind. Erst bei 3 Eingängen kannst du volle 800 W (Grenze des Erlaubteb) auf der AC Einspeise Seite erreichen.

Probierte deinen Plan ruhig aus. Wenn du dann optimieren willst, kaufst du dir ein 2tes Victron 100/30 Mpp Ladegerät. Dieses schließt du an 2 Module an und an den Akku. Deinem PV Module können dann 60 A Ladestrom auf den Akku leiten. Das kann der gut ab.

Was der Akku nicht so gut ab kann, ist das vollständige Aufladen und Entladen. Das interne BMS schaltet zu spät und bringt ihn an seine Grenzen. Das erhöht die Alterung des Akku weit mehr, als der Ladestrom. Bei der Ladespannungsbegrenzung helfen dir die Victrons, dort kannst du sie einstellen, z.B 27,6 V. Im BMS ist gewiss 29,2 V eingestellt, was einer Zellspannung von 3,65 V entspricht. Das ist mehr als nötig, um den Akku voll zu bekommen. Beim Entladen hilft die Programmierung in der Dtu. Setzte die Entladeschwelle bei 24,2 V. Im Akku BMS wird vermutlich 23 V eingetragen sein. LFP halten lange, viele Tausen Zyklen. Pro Jahr wird der Akku bei dir um 200 Vollzyklen mit machen. In 10 Jahren sind das 2000 und danach ist er nicht kaputt, sondern hat nur etwas Kapazität verloren, kann aber immer noch gut funktionieren. Für die Lebensdauer sind die Be-und Entladespannungen und die Temperatur viel wichtiger. Stelle ihn ins Warme, bei Kälte laden, mögen sie nicht.

L.G.

Alles ist gut. Dann zwei Strippen vom Akku in den WR ! Mache ich :+1:

Die fertige Platine lasse ich. 2x 65,- € wäre definitv zu viel. Mein Budget war 220,- € und ich bin schon bei über 350 €.

Da mache ich mich weiterhin schlau und schaue was ich kaufen kann.

Dann müsste ich mich nach dem WR orientieren was er vertragen kann. Er hat max. Eingangsspannung 65V und dann max. 30A bis 40A oder weniger. Pro Eingang sind es 14A.

Danke für Deine Hilfe und Tipps ! Damit hast Du mir ordentlich geholfen.

Alles andere ist unterwegs !

Gern,
da kommen noch einige kleine Hürden bei der Installation auf dich zu. Hier kannst du gern Fragen stellen.
Hast du schon die PIN vom Stromversorger (exakt Messtellenbetreiber) für deine Zähler erhalten, bzw. angefordert? Ohne die spuckt der Zähler keine Echtzeitdaten und dann kann der Volkszähler nicht arbeiten.

L.G.

Mit dem IR Lesekopf mit Tasmota soll es auch ohne gehen. Zwar nicht alle Daten aber schon mal etwas. Den PIN wollte ich mir aber eh besorgen.