[quote data-userid="11816" data-postid="143063"]Es wäre auch Zeit gewesen über die Fachkräfte nachzudenken.[/quote]Ja, ich weiß, die sind im Bundestag derzeit etwas knapp. ?
Dass die daten vom marktstammdatenregister den netzbetreibern weiter gegeben werden ist sicher. Das kommt dann auf den sachbearbeiter an, ob der das ad acta legt oder den zampano gibt. In deutschland gibt es flächendeckend probleme, die arbeitnehmer sind überlastet mit dem, was sie abarbeiten sollen. Das wird auch bei den netzbetreibern so sein. Dass die so viel zeit haben, um akribisch alles bis ins klein klein zu prüfen, halte ich für nicht real.
Dass dann noch viel über luftbilder ausgewertet wird, ich kann mir das nicht vorstellen. Vielleicht gibt es iwann ne software, die eine liste ausspuckt. Wo man mal nachgucken könnte. Die sachbearbeiter werden kaum mehr als nötig was lostreten. Bedeutet das doch auch für die jede menge arbeit und stress. Sich mit den hausbesitzern rum zu schlagen.
Ich erzähle nur Erlebtes.
Der Sachbearbeiter wird eine Anlagennummer vergeben müssen oder dich überreden müssen den Eintrag im Marktstamm... zu löschen.
Am besten die Anlage auch gleich entfernen...
Für mich noch immer nicht ganz vorbei.
Wenn man klicks haben will, muss man irgend ein zeugs posten, das zu aufruhr und diskussionen führt. Vielen geht es nicht darum, die leute aufzuklären und zu informieren. Es geht nur um klicks, klicks, klicks. Der wahrheitsgehalt spielt dabei keine rolle.
Der zweck heiligt die mittel. Das fatale ist, dass es leute gibt, die das , ich nenn das mal "fake" für seriös halten und dann wieder z. B. Hier im forum das "neu erworbene wissen" zum besten geben.
Ich bekomme auch immer wieder mal per whatsapp zeugs, "unbedingt weiterleiten - ganz schlimme sache" . Nach 3 minuten google stellt sich das als totale falschmeldung raus. Zu viele fressen alles was vorgesetzt wird.
Wir können hier im forum leuten auch eine andere sichtweise zeigen. Wer von elektrotechnik keine ahnung hat tut sich sicher schwer, aus all dem was gepostet wird, sich richtig zu informieren.
Das wurde ja zuerst von diy leuten gemacht. Da haben sich schlaue fachkundige leute überlegt, wiexman auf einfache weise mehr aus dem 600 W bkw raus holen kann. Alle firmen, die jetzt bkw mit speicher anbieten, sind trittbrettfahrer. Die sehen einem markt, leute die keinen elektrotechnischen hintergrund haben, oder sich da auch nicht rein fuchsen können. Die kaufen das, auch wenn es mehr kostet als wenn man es selbst macht.
jo aus dem grund kaufe ich ja auch gemüse im laden anstatt es selbst anzubauen. wäre besser und billiger aber erstens fehlt mir das wissen und zweitens die zeit.
Ich mache eine insel mit 4kwp. Der verbrauch meines hauses liegt bei 6 bis 8 kwh pro tag. Ich denke, ich komme mit unter 4.000 euro investition hin.
Ich habe meine daten in einen rechner eingegeben, auch die ausrichtung der module sind in der rechnung. Was ist von dieser berechnung/Grafik Jahresübersicht zu halten ? Ist das seriös ?. Wenn die rechnung stimmt, spare ich (mit heuigen 40 cent pro kwh ) so viel, dass sich das in spätestens 5 jahren amotisiert haben sollte.
Ist auch klar, dass sich das nur rechnet, wenn man das diy macht. Wer firmen beautftragen muss, der kann das gleich lassen.
[quote data-userid="11816" data-postid="143087"]Gemüse dürfte man aber bei gegebener Sachkenntnis eigenverantwortlich anbauen.[/quote]Das schon, aber Du mußt Dich trotzdem an Gesetze halten, die aus Brüssel stammen und im letzten Jahr in den Niederlanden für heftige Bauernproteste bis hin zum Schußwaffeneinsatz (gezielt und scharf!) der niederländischen Polizei gesorgt haben. Aber das ist alles offtopic und deswegen will ich das nicht weiter vertiefen.
Solange die Leute kritiklos weiterverbreiten, was sie gehört haben, statt das, was sie wissen, wird aus dieser Verdummungsspirale nicht herauszukommen sein.
Der übliche Ertrag liegt in D (bei üblicher Südausrichtung und Dachneigung) um die 1000kWh/kWp im Jahr. Das passt schon. Allerdings schafft man bei weitem keine 100% Eigenverbrauchsquote, was die Amortisation dann doch deutlich verlängert.
Beides ist Obst und man findet weitere Gemeinsamkeiten (Baum, Erntemethode, saisonale Verfügbarkeit, Händler [Obst- und nicht Autohändler]).
Eben weil es diesen gerichtlich bestätigten Anschlusszwang für Fernwärme schon so lange gibt, schliesse ich ich das prinzipiell beim Strom nicht mehr aus, wenn es den Interessen dient. Nicht in jedem Fernwärmenetz besteht Anschlusszwang, ich habe mich aber auch unvollständig ausgedrückt: Durch die GEG-Diskussion ist der Zwang vermehrt ins Bewusstsein geraten, dieser ist ja auch gar nicht Bestandteil des GEG. Die Idee: Wenn man den Anschlusszwang an ein Netz prinzipiell erst mal über Jahre als Standard durchgesetzt hat, ist es für andere Netze gedanklich ein kürzerer Weg. Das wissen ältere Geschwister im Vergleich zu jüngeren.
Den Obstanbau plant man längerfristig, oder frag mal, wie lange man Böden in der Landwirtschaft vorbereitet. Deshalb kann man die ganzen Szenarien jetzt als schwadronieren oder als Langfristplanung bezeichnen. Wobei es Planung nicht direkt trifft, es ist ein Ausloten möglicher Entwicklungen, aufgrund deren man plant. Ich ordne ein: In den nächsten fünf Jahren halte ich so einen Anschlusszwang für nahezu ausgeschlossen, auf Sicht von 20 Jahren würde ich es schon als möglich erachten, wenn die bürokratische Entwicklung so weitergeht. Ich hoffe, dass Zwänge immer unwahrscheinlicher werden, weil die Ankopplung von netzdienlichen Leistungen attraktiver wird.
Wer hätte noch vor 2 Jahren gedacht, dass aus damaliger Sicht eine neu eingebaute Erdgasheizung in weniger als 10 Jahren potentiell stillgelegt werden soll? Nur als Beispiel für rasante Entwicklungen, denn ich glaube nicht an die praktische Umsetzung, selbst wenn das GEG unverändert beschlossen wird.
Sich abzusichern, ohne unabsichtlich Panik zu verbreiten ist heutzutage gar nicht mehr so einfach :-).
Ich habe 3.000 kWh Verbrauch im Jahr. Rechne mit knapp 80 Prozent Selbstversorger. Macht bei 40 Cent pro kWh 900 Euro im Jahr. Diese 80 Prozent kommen auch bei vielen Ertragsrechnern raus.
Ich bleibe einiges unter 4.000 Euro kosten. Wenn die Stromkosten sinken dauert das amortisieren länger
Was in Norditalien für Hagel was ? da hat es auch massiv Solarpanel zerdeppert. Ich werde wohl die Solarpanel gegen Hagel versichern. Zumindest Versicherungsprämie gegen einen Vollschaden abwägen. Die Panel kosten 1.400 Euro.
[quote data-userid="11816" data-postid="143087"]Gemüse dürfte man aber bei gegebener Sachkenntnis eigenverantwortlich anbauen.[/quote]Das schon, aber Du mußt Dich trotzdem an Gesetze halten, die aus Brüssel stammen und im letzten Jahr in den Niederlanden für heftige Bauernproteste bis hin zum Schußwaffeneinsatz (gezielt und scharf!) der niederländischen Polizei gesorgt haben. Aber das ist alles offtopic und deswegen will ich das nicht weiter vertiefen.
Daniel
[/quote] Aber was hat das mit dem privaten Anbau von Obst und Gemüse zu tun???? In der NL ging es um Stickstoffreduzierung bei Großbauen mit Viehaltung und Düngemitteleinsatz, aber lass uns das nicht weiter vertiefen.... {green}
Die beiden Epever speisen in den Akku ein und mit 2x gried tie (china Dinger) + hm-1500 wird per Steuerung die Nulleinspeisung "gefahren".
Mir ging es nur um die Tage wo es nur grau ist, da bekomme ich genügend Strom für die Grundlast, sobald aber etwas Sonne rauskommt, wird die Energie fleißig in den Akku gespeichert
März 32 % Autarkiegrad
April 75 % Autarkiegrad
Mail 89 % Autarkiegrad
Juni 88 % Autarkiegrad
aktuell Juli 87 % Autarkiegrad
Mein Monatsverbrauch liegt bei 200-300 kWh
Das würde ich gerne so beibehalten ... Jetzt halt die Frage als 2000Wp anmelden und trotzdem 3000Wp betreiben oder einfach nichts anmelden..
oder ein Wirrwarr mit den Kabeln machen, damit keiner nachvollziehen kann "wie, was , wo jetzt" xD
Wer hätte noch vor 2 Jahren gedacht, dass aus damaliger Sicht eine neu eingebaute Erdgasheizung in weniger als 10 Jahren potentiell stillgelegt werden soll? Nur als Beispiel für rasante Entwicklungen, denn ich glaube nicht an die praktische Umsetzung, selbst wenn das GEG unverändert beschlossen wird.
Sich abzusichern, ohne unabsichtlich Panik zu verbreiten ist heutzutage gar nicht mehr so einfach :-).
[/quote] Das nenn ich Panik machen, deine neue Gasheizung muss erst nach 30 Jahre still gelegt werden, nicht nach 10 Jahren!!!! Und das gilt bereits seit Jahren. Neu ist, das ab 2045 keine fossile Brennstoffe mehr in der Heizung verbrannt werden dürfen.
Die beiden Epever speisen in den Akku ein und mit 2x gried tie (china Dinger) + hm-1500 wird per Steuerung die Nulleinspeisung "gefahren".
Einen Akku der potentiell in das Haus- und öffentliche Netz einspeisen kann man nicht im vereinfachten Verfahren selbst anmelden?Zwei „China Dinger“ ohne notwendige Zulassungen kann man nicht im vereinfachten Verfahren selbst anmelden? Vermutlich auf gar keinem Weg?Einen HM-1500(VA) kann man nicht im vereinfachten Verfahren selbst anmelden?Die Nulleinspeisung hilft dir nichts, wenn potentiell 1500VA + X auch nur kurzzeitig rausgehen könnten? Schon die Regelung für den HM-1500 ist genau betrachtet viel zu träge?
Jetzt halt die Frage als 2000Wp anmelden und trotzdem 3000Wp betreiben oder einfach nichts anmelden..
Meine aktuelle Gasheizung muss auch nicht nach 30 Jahren stillgelegt werden, denn ich habe eine Brennwertheizung. Die 30 Jahre gelten nur für alte Konstanttemperaturkessel (ohne die Gesetze auf den konkreten Wortlaut zu prüfen). Die 30 Jahresfrist war und ist Panikmache. Dennoch, rückwärts gerechnet bedeutet das Verbot fossiler Brennstoffe ab 2045 (wieder ohne konkrete Prüfung), dass alle nach 2015 eingebauten Gas- und Ölheizungen ein de facto-Betriebsverbot erhalten, bevor sie 30 Jahre alt sind. Weder die 10 noch 2 Jahre waren absolut gemeint und ich habe "potentiell" geschrieben, weil das neue GEG noch gar nicht beschlossen ist. Wenn wir rechnen wollen: Eine vor 2 Jahren (2021) eingebaute Heizung erreicht also keine 30 Jahre Betriebszeit sondern max. 24 Jahre. Ich hätte anders formulieren sollen: Wenn ich vor zwei Jahren mein Neubauhaus geplant hätte und dieses durch Verzögerungen ev. erst 2024 gebaut wird, wüsste ich jetzt noch nicht, ob ich die Gasheizung (aus welchen Gründen auch immer, ich persönlich würde mit WP planen) ersetzen muss.
Mit dem Datum 2045 habe ich auch kein Problem, ich rechne auch nicht damit, dass meine Heizung 30 Jahre hält - alles über 10 Jahre ist toll, es bleibt genug Planungszeit.
Der aktuelle Entwurf sieht jedoch vor, dass (neu eingebaute) Heizungen deutlich früher (2030? also in weniger als 10 Jahren) zu einem erheblichen Anteil mit erneuerbaren Energien betrieben werden müssen (das ominöse H2ready). Wenn ich als Betreiber aber keinen Einfluss darauf habe, kommt dies je nach Auslegung ebenfalls einem de facto Betriebsverbot gleich. Gesetze vollständig lesen und potentielle Konsequenzen verstehen hilft. Die Strategie "wird schon nicht so schlimm kommen" halte ich für die falsch. Anderes Beispiel: Ich brauche 2026 eine neue Heizung, die Kommune sagt in ihrer Wärmeplanung, dass ich ab 2031 an Fernwärme angeschlossen werde und setzt das auch um, egal ob ich will oder nicht. Wahrscheinliche Betriebszeit der Gasheizung: 5 Jahre. Vielleicht darf ich die Gasheizung (mit 65% erneuerbaren Gasen) weiterbetreiben, vielleicht auch nicht. Aktiv raus reissen werde ich sie nicht müssen. Rein formal ist das kein Gasheizungs- (bezogen auf das Gerät, nicht auf die Funktion) Verbot, ok.
Ich finde schon, dass mögliche Konsequenzen oder ungeregelte Szenarien im Rahmen der Gesetzgebung so weit wie möglich vollständig diskutiert werden sollten, ohne gleich in den Panikmodus zu verfallen zu müssen. Ich bin jedenfalls sehr froh, dass Ingenieure in der Vergangenheit noch worst case Betrachtungen machen und entsprechend planen durften. Heutzutage ist das offensichtlich verpönt (u.a. weil dies mangels Wissen zur Panikmache genutzt wird).
Ich habe mich noch nie selbst zitiert... Dieser Satz sollte ausreichend darauf hinweisen, dass ich keine Panik verbreiten möchte.