Unklare Effizienzdaten: Daikin ARXD35A / ATXD35A vs. Daikin Perfera RXM35A / FTXM35A vs. Mitsubishi SRK35ZSX-WF/SRC35ZSX-W

Ok, aber daraus wirst du keine pauschale Aussage darüber ableiten können?

Ich habe alle meine Anlagen direkt jeweils mit Shelly verbaut und habe da schon häufiger unter 100 Watt gesehen;)

Das ist eben nicht richtig, weil ich selber schon häufiger das Gegenteil bei meinen eigenen Geräten gesehen habe...

Zumindest an einer 2MXM40 ist das möglich

Das passiert im Heizbetrieb definitiv nicht. Man braucht ein Liniendiagramm, um zu sehen, wie sich die Leistungsaufnahme entwickelt. Es sieht eher so aus:

vielen dank für dir antworten.

was ich rauslese: atxd ist ne gute anlage, die ftxm aber den aufpreis wert.

aktuell habe ich fernwärme und möchte die llwp zunächst zum zuheizen von küche und wohnnzimmer nutzen, sind zusammen etwa 30qm. wenn das gut läuft, wirds warscheinlich noch eine dual-split für küche und schlafzimmer.

ändert der plan was an der empfehlung?

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Oder besser direkt ein Sachverständigengutachten :thinking:

Schon schräg, ohne jeden Beleg etwas zu behaupten und dann noch Ansprüche zu stellen wenn man schon direkt den Nachweis geliefert bekommt, dass die Behauptung ganz offensichtlich falsch ist... :see_no_evil_monkey:

Die Anlagen können auf jeden Fall so tief modulieren.

Ob sie das machen und wenn ja wie oft und wie lang hängt dann natürlich von der Nutzung / Einstellung usw. ab...

Ja doch, garantiert :wink:

Über Stunden hinweg mit ca. 120 Watt...

Und nein, ich kühle Anfang März nicht...

Also ich weiß ja nicht, aber das sieht für mich aus wie eine wild taktende Anlage... Da sollte man dann eventuell eher dort ansetzen - als Dinge zu behaupten die nicht zutreffen :thinking:

So sieht es bei mir bei kühlen zb. aus:

Über Stunden hinweg zwischen 90 und 130 Watt - zur ärgsten Hitze am späten Nachmittag knapp 200.

Und da in dem Zeitraum auch noch Minutengenaue Auflösung gespeichert ist:

Wie man sieht läuft die Anlage mit um die 100 Watt rum stundenlang durch ohne zu takten - einmal sieht man auch, dass sie am Vortag 2x in einer Stunde getaktet hatte.

Es kommt eben immer darauf an;)

Aber bevor man anderen ihre Erfahrungen abspricht, sollte man sich besser damit befassen um zu wissen wovon man spricht :wink:

Denn dann wird man (hoffentlich) auch keine derartigen, falschen Behauptungen aufstellen :+1:

Das ist nicht dasselbe, worüber ich gesprochen habe. Bei dir geht es um den Stromverbrauch in Wattstunden, bei mir um den momentanen Stromverbrauch bzw. die Leistungsaufnahme in Watt. Wattstunde vs. Watt. Das ist nicht dasselbe.

Dann kläre uns - bitte - auf.

Also ich kenne das so: Die aktuelle Leistung wird (oder kann) in Watt gemessen bzw. angezeigt werden. Daraus ergibt sich dann der Energieverbrauch, der oft in Wattstunden oder (weil gebräuchlicher) kWh angegeben wird.

Was genau ist nun nicht das selbe?

Die Angabe im Diagramm?

Das sollte jetzt wohl nicht so schwierig sein :thinking:

Bei minutengenauer Auflösung ist das identisch mit der Durchschnittsleistung in dieser Minute. Also in diesem Kontext gleichzusetzen mit Watt. Natürlich mit entsprechender Umrechnung.

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Das ist leider nutzlos, da der Stromverbrauch keinen Aufschluss darüber gibt, ob das Gerät ein- und ausgeschaltet wurde oder nicht.

Die Benutzeroberfläche von Shelly kann diese Informationen nicht liefern. Um diese Diagramme zu erhalten, musst du entweder Grafana oder HomeAssistant verwenden.

Ich gebe zu, es wird immer besser :joy:

Also der Stromverbrauch gibt keinen Aufschluss darüber, ob die Split Klima eingeschaltet ist.

Das bedeutet also, die kann deiner Ansicht nach auch um die 100 Watt Leistung aufnehmen - obwohl sie abgeschaltet ist :thinking:

Also das würde mir persönlich zu denken geben, wenn das bei dir der Fall ist - solltest du das besser mal von jemanden ansehen lassen, der sich damit auskennt. Bevor was passiert;)

Aha. Die kann zwar minutengenau anzeigen, wieviel Strom verbraucht wurde NUR VON DIESEM GERÄT - aber sie kann "diese Information" deiner Ansicht nach nicht liefern.

Welche Information ist das denn, die sie deiner Ansicht nach nicht liefern kann :thinking:

Aber ja, es wir nicht fad :rofl:

@Magiaconatus

Sicher werde ich es bereuen, aber ich frage mal dennoch ganz vorsichtig:

Was passiert denn mit den ca. 100 Watt Leistungsaufnahme - wenn die Split Klima dann deiner Ansicht nach gar nicht laufen soll?

Ich vermute, du hast einen bezahlten Shelly Account, der dann minütlich auflöst, oder? Takten unter einer Minute gibt es nicht, insofern wäre das stimmig.

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Da vermutest du richtig :wink:

korrekt

Und hier kann man sich den Innentemperaturverlauf von dem Raum dazu ansehen:

Also ich bin nicht vom Fach, aber es sieht für mich so aus als hätte die Klimaanlage den Raum aktiv abgekühlt.

Scheint wohl doch gelaufen zu sein :joy:

Die Luftfeuchtigkeit hat die Klima dabei offensichtlich auch abgesenkt:

Sachen gibt´s....

War ein warmer Sommertag

Aussentemperatur:

auf den Diagramm ist der Verbrauch in Wh zu sehen. Relevant ist die Leistung in Watt.

theoretisch könnte eine Anlage 30 Minuten an sein mit 200 Watt Leistungsaufnahme und 30 Minuten dann aus. Dann wären es 100 Wh

Leistung in Watt. Shelly liefert nur den Verbrauch in Wh

Das ist ein Unterschied.

2 Wh Pro Minute entspricht 120Wh pro Stunde. Also 120Wh/h = 120W (Die Stunden kürzen sich raus)

Das gezeigte Diagramm zeigt die Minutenwerte. Also 30s an und 30s aus halte ich für unrealistisch.

Btw.: VW zeigt beim Ladevorgang auch die geladene Energie pro Zeit an als kWh/h anstatt die Leistung in kW. :zany_face:

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Er hat minütliche Auflösung, da könnte es also nur 30s 200W und 30s aus sein, aber so ein Szenario gibt es bei Split Klima nicht, also nicht über mehrere Minuten.

Minütlich Wh-Werte lassen sich direkt in minütliche Watt-Durchschnittswerte umrechnen und sind damit ziemlich genau das, was man mit minütlichen Watt-Werten auch abbilden würde.

Bei den Anlagen kann man schnell daneben liegen, mit verallgemeinerten Aussagen, weil die Regler schwer durchschaubar sind. Je nach konkreter Situation verhält sich die Anlage anders. Und noch keiner hat das 100% durchdrungen, wann die Anlage sich wie verhält.

Ein wichtiger Parameter ist z.B. die eingestellte Soll-Temperatur. Die Anlagenregelung verhält sich z.B. im Heizbetrieb bei 23 Grad anders, als bei 18 Grad. Viele Geräte regeln viel zurückhaltender bei niedrigen Soll-Temperaturen.

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Genau. Danke. Sagt eigentlich schon der Hausverstand :wink:

Wieso Shelly das so anzeigt? Keine Ahnung. Aber ich habe keine Möglichkeit gefunden es - in den gespeicherten Verbrauchsdaten - in Watt anzeigen zu lassen.

Vermutlich wäre das aber auch genau genommen falsch, denn es handelt sich ja eben NICHT (mehr) um eine jetzt gerade bezogene Leistung - sondern eben um einen in der Vergangenheit gemessenen Verbrauch und der wird eben auch folgerichtig mit Wh angezeigt.

Es dürfte als auch so gesehen "die einzig korrekte Anzeige" sein.

Es stellt quasi einen "Mittelwert" für die 60 Sekunden dar. Und da wir ja wissen, dass die Geräte nicht innerhalb von 60 Sekunden dauerhaft über die gesamte Betriebszeit wild "herumregeln" - sondern konstant laufen - ist das am Ende quasi das selbe, wie wenn man die Watt anzeigt...

Denn genau genommen könnte man dann bei angezeigten Watt ERST RECHT argumentieren: "Ach, dann war wohl die Leistungsaufnahme in dem Sekundenbruchteil der Messung - immer - niedriger, denn die Auflösung ist ja nur 60 Sekunden..."

Und ich frage mich dann schon, wie man auf so einen Unsinn überhaupt erst kommt?!?

Es war doch meinem Vernehmen nach ohnehin quasi "allgemein bekannt" hier im Forum, dass die Geräte sehr tief runtermodulieren :thinking:

Dann gibt es wieder "Extremfälle" wie einen, der behauptet "das reicht nicht mit den 80 Watt minimale Modulation" oder wie hier dann

...was ja nachweislich Unsinn ist.

Und es ergibt auch keinerlei Sinn, wieso sollte das denn so sein - wenn die Anlage so tief modulieren kann?!?

Genau. Es ist eben ein gemittelter Wert mit der Auflösung von 60 Sekunden. Noch viel genauer wird das wohl auch nicht nötig sein;) Ich sehe ja auch an der momentanen Leistunsaufnahme der Geräte immer sehr gut, dass die Shelly sehr schnell messen und es zb. schon reicht wenn ich das Licht anschalte - um dann beim "Hauptstrommesser" den Unterschied sofort zu sehen...

Genau.

Und das hat mich von Anfang an extrem verwundert - tut es auch immer noch:

Da wird "auf Teufel komm raus" rumgedreht an den Anlagen, "Faikout" scheint so eine Art "must have" zu sein und dann wird von unzureichender Regelung beschrieben und es werden dann auch noch Bilder gezeigt wie die von @Magiaconatus oben. Also ich denke wir sind uns einige, dass das nicht so aussehen sollte?

Ich habe die Anlagen einfach nur "out of the box" in Betrieb genommen und die laufen ganz wunderbar - wie man sieht. Ohne "Faikout", "Grafana" (keine Ahnung was das ist), oder "Home Assistant".

Nicht mal die Bedarfssteuerung nutze ich.

Also so unheimlich wichtig wie das manche darstellen scheint das nicht zu sein.

Ich muss auch nicht wild dran rumregeln - ich denke viel mehr das ist eher negativ.

Genau. Und auch wie sehr man daran herumdreht. Die ist aus meiner Sicht nicht dazu da, ständig dran zu drehen. Die Anlagen brauchen Zeit, um sich "einzuregeln".

Aber es ist leider wie meistens:

Anstatt sich mit dem Thema intensiver zu befassen und erst dann jemanden zu widersprechen - wenn man das auch belegen kann - wird wild drauf los spekuliert und werden Behauptungen in den Raum gestellt, die völlig haltlos sind.

Aber wozu :thinking:

Dazu die Geschichte vom Elefanten:

Jeder sieht nur einen Teil der Wahrheit und manch einer sieht vielleicht schon das Ganze.

Oft hilft es schon die These: "Jeder hat irgendwie recht."

Was bei @Magiaconatus sein könnte: Raum erwärmt sich zu schnell, so dass die Anlage keine Zeit hat, herunter zu modulieren. Stattdessen macht die Anlage dann eine Vollbremsung durch Aus-Takt. Dieses Phänomen hab schon viele bei allen möglichen Anlagen erlebt. Bekommt man typisch in den Griff, wenn man den Sensor sehr gut dämmt, so dass der viel träger wird. Oder irgendwie digital mit Faikout lösen.

Das die Anlagen stark von der Situation Vorort abhängen und sich teils total unterschiedlich verhalten, ist ja bekannt. Das muss man bei solchen Vergleichen immer berücksichtigen. Das ist auch der Grund, warum einige Out-of-the-Box bestes Regelverhalten beobachten und andere viel basteln müssen.

Genau :+1:

Oder aber ev. auch, wenn man der Anlage garnicht erst die „Chance“ = Zeit gibt sich „einzupendeln“.

Hektisches rumdrehen kann schnell das Gegenteil bewirken.

Genau, aber bevor man anderen ihre Erfahrungen abspricht - idealerweise vorher informieren und ergründen ob das überhaupt sein kann :+1:

Ja, oft. Aber hier offenbar nicht :joy:

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