@win ja ich werd mich da mal rantasten. Bin im großen Wohnbereich jetzt mal ab 22 Uhr auf 19 Grad runter. 5:00 geht's wieder auf die 23 Grad. Bisher wars nachts auf 20 Grad. Mal schauen wie es sich morgens anfühlt.
Wie breit ist der Balkon denn nun? Keine Chance, doch 4 hin zu kriegen? Ggf dann eben kleinere...
Ich glaube, wir meinen da dasselbe, nur aus der anderen Richtung gesehn ![]()
So lange ist es für dich ungünstig mit vorausschauenden Regelventilen zu regeln.
Mit den Verteilern sparst du am meisten, wenn dein HK immer bis unten hin heiß ist, oder komplett kalt (am Montageplatz des Fühlers). Also entweder ganz offen, oder (fast) ganz zu.
Genau, so auch meine Vermutung. Zumindest sind das beides Punkte, wo man sich die wenigsten Messfehler einhandelt. Wenn alles optimal läuft, sind die Geräte auch im Teillastbereich recht genau, aber oft ist die Situation Vorort nicht so optimal.
Diese "elektronischen Verdampfer" sind im Teillastbereich NIE genau, da sie ihn nicht messen können. Die "Teillast" ist bei den Dingern IMMER nur eine statistische Schätzgröße und damit quasi immer falsch.
Mit "komplett heiß" und "komplett kalt" verschiebst du diese Statistik lediglich zu deinem Vorteil.
@jay OK. Dann hab ich das jetzt knapp 2 Jahre falsch gemacht und womöglich bares Geld verheizt.
Tu mir nur schwer komplett heiß oder komplett kalt einzustellen.
Nachts OK, da lasse ich maximal runterfahren. Ganz auf null wird mir aber Bude bei sehr kalten Temperaturen einfach zu kalt. Aber selbst das könnte ich einstellen, abends ab 22 Uhr, Heizung aus. Dann ab 5 Uhr wieder in den heißen Normalzustand.
Eure Erklärungen klingen plausibel:)
So hab jetzt einen Tag die Infrarotheizung im Test gehabt. Also Raumklima ist damit sehr gut. Innerhalb kürzester Zeit bekommst du den Raum auf eine gute gefüllte Wärme.
Die Platte wird richtig heiß - damit für ein Kinderzimmer nur in entsprechender Höhe geeignet.
Was mir fehlt, um es vergleichbar zu machen, was habe ich kWh Verbrauch p.a. wenn ich ich sowas in Betrieb habe. Kann ich das rechnen oder geht sowas nur übers testen bei den räumlichen Gegebenheiten.
Heizleistung mal Betriebsstunden? 1kW*2h->2kWh
@thorstenkoehler ja schon aber das Ding heizt auf, geht aus, wieder an... Auf wieviel Betriebszeit kommt ich da am Tag bzw. über die Wintermonate
@energizer Energiekostenmeßgerät für nen 10er?
Das war es, was ich dir ganz am Anfang schon vermitteln wollte. Aber das ging wohl in den ganzen theoretischen Posts unter.[quote data-userid="28032" data-postid="184762"]
Innerhalb kürzester Zeit bekommst du den Raum auf eine gute gefüllte Wärme.
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Sicher dass du korrekt getestet hast?
Hast du den Raum vorher 1-2 Wochen auskühlen lassen, damit die Wände und Möbel auch richtig kalt sind?
Nur dann kannst du das nämlich beurteilen.
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Das war es, was ich dir ganz am Anfang schon vermitteln wollte. Aber das ging wohl in den ganzen theoretischen Posts unter
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Scheint so ![]()
Natürlich nicht. War nur ein quick and dirty Test für einen Tag. Der Raum Ansicht ist aber von Haus aus kühler. Aber ja unter realen Bedingungen müsste ich das über einen längeren Zeitraum messen. Messen inkl. Stromverbrauch, erst so kann ich qualitativ und quantitativ auch wirklich eine Aussage treffen.
Aber ich denke in die Richtung kann sie die Technik entwickeln. Hocheffiziente infrarot Platten, kombiniert mit balkonkraftwerk und Akku. Was ich mir da immer denke, wir fliegen auf den Mond, bekommen sowas aber nicht hin. Ich vermute da steckt auch Kalkül dahinter... Mit sowas lässt sich halt weniger Geld verdienen als mit einer großen Heizungsanlage .
Ich merke das bereits sehr bei meiner Werkstatt mit LLWP.
Letztes Jahr hab ich die immer wenn ich weg war komplett aus gemacht. Beim Zurückkommen war es dann zum Teil nurnoch 8-10 Grad.
Die Luft war zwar dann innerhalb 15 Minuten wieder auf 18-19-20 Grad, aber die Wände strahlten unangenehme Kälte ab.
Dieses Jahr habe ich sie immer nur runtergedreht auf 17 Grad. Sehr viel angenehmer und nicht wesentlich mehr Stromverbrauch.
Die Effizienz einer IR Heizung ist nicht Variabel. Sie ist immer nur 1:1. Genau wie bei einem Heizlüfter oder Standradiator, oder auch einem Nachtspeicherofen...
Ja, aber es gibt eine gewisse Optimierung: Wichtig ist bei den Dingern die Strahlungswärme, die bei einem ankommt. Und die steigt mit der Temperatur. Die Dinger müssen also warm genug werden, damit man den wärmenden Effekt bei sich spürt.
Man sollte auch nicht die Temperatur im Raum als Maß nehmen, sondern eher das Wärmeempfinden. Ein Raum kann durchaus nur 16 Grad sein, es fühlt sich aber trotzdem behaglich warm an. Hat allerdings einen Haken: Sobald man sich aus dem Strahlungsbereich heraus bewegt, wirds kalt. Auch die Beine/Füße unter dem Schreibtisch.
Insgesamt hat mich diese Art zu heizen nach einigen Tests deshalb nicht überzeugt.
Danke für eure Rückmeldungen. Ich will mir das nochmal in Ruhe zusammenschreiben und anhand ein paar Zahlen etwas griffiger machen. Melde mich dazu.
Weiteres Thema. Ich hatte hier schon von der Energieberatung mit Sanierungsfahrplan geschrieben. Die Dame ist jetzt leider längerfristig erkrankt, daher gibt es aktuell auch noch keinen Fahrplan.
In der letzten Eigentümerversammlung sind wir so verblieben, die öl-Heizung erstmal weiterlaufen zu lassen. Ich hab da etwas Bauchweh, der Hausverwalter war entspannt. Hier im Forum wurde auch schon geschrieben, die Heizung einfach bis zum Ende laufen lassen.
Im Sanierungsfahrplan wird eine Pelletsheizung drin stehen, was sind denn dafür die aktuellen Förderungen? Mit Sicherheit nicht die "bis zu 70%"? Im Netz hab ich 30% auf die Investitionskosten gefunden...
Damit wäre die Rechnung.
Neue Pelletsheizung all in 70.000€ (noch nicht bestätigt, war ein ernster Schuss der Energieberatung)
Davon Investition... Neue Heizung 40.000€? Minus die 30% = 12.000€.
Minus die 5% aus dem Sanierungsfahrplan - auf die ganze Summe? = 3.500€.
Wären wir am Ende bei knapp 55.000€. bei 12 Haushalten bei ca. 4.500€ pro Haushalt.
Arbeitsleistung werde ich da in top wahrscheinlich nicht noch absetzen können oder?
Unbegründet.
Ganz genau. Momentan ist die Sachlage zu unklar, die Preise völlig überteuert, Goldgräberstimmung bei den SHK, etc.
Die halte ich nach wie vor für einen Fehler. Sie ist weder Nachhaltig, noch günstig.
Auf jeden Fall mindestens 2-3 "Energieberater" fragen. Das ist kein geschützer Begriff und jeder kann sich so nennen, auch wenn er keinerlei Ahnung hat.
@jay achja, hatte ich vergessen. Die Terrasse ist 7 meter breit. Da passen 4 Platten hin.
Bzgl. Energieberatung. Es war noch der örtliche Heizungsbauer dabei. Die beiden waren sich bei der Substanz und den räumlichen Gegebenheiten schnell einig.
Ja ich bin bei dir... Gerade alles ziemlich teuer und mit Panik verbunden. Uns wurde gesagt, der Kessel ist über 30 Jahre und kann jeden Moment kaputt gehen. Wenn das der Fall ist, habt ihr ein Problem. Die wollen natürlich eine neue Heizung verkaufen. Wenn mir jemand sagt, selbst wenn's den Kessel zerlegt kann man da reparieren, ist für mich die Entscheidung zu warten auch OK.
Was wäre denn mit der Alternative Wärmepumpe? Das würde ich auch mal in Betracht ziehen und rechnen. Ob eine Pelletheizung wirklich eine Zukunft hat? Und wie werden sich die Pelletpreise entwickeln? Ich glaube, so eine Entscheidung ist recht riskant und kann voll nach hinten losgehen. Bei so einer Investitionssumme ist man lange dran gebunden oder hat hohe Verluste.
Wärmepumpe hat die Dame komplett abgeraten. Sie Hatte ein ähnliches Gebäude, da haben sich die Bewohner gegen der Empfehlung der Energieberaterin eine Wärmepumpe gekauft. Ergebnis waren utopische Heizkosten, da der Stromverbrauch im Peak selbst mit Photovoltaik emens war. Daher war das für mich eigentlich direkt vom Tisch ![]()
Soweit ist Wärmepumpe und Pellet nicht auseinander. Pellet kostet derzeit ungefähr 8 Cent/kWh. Das schafft man mit der Wärmepumpe durchaus auch. Wärmepumpentarife gibt schon ab 24 ct/kWh, bei einer JAZ von 3,5 wäre man da bei 6,8 ct/kWh Wärme.
Allerdings muss evtl. ein Großteil der Heizkörper ersetzt werden. Am besten gleich Umbau auf Fußbodenheizung. Und das Einrohrsystem sollte dann auch gleich umgebaut werden.