Unfaire Heizkostenverteilung in DG und EG im Mehrfamilienhaus - suche Optionen für lokale Wärmequellen

Hast du den Thread nicht gelesen?

Oder hast du dich von den vielen vielen theoretisch richtigen Aussagen, die aber völlig an der Situation vorbei sind verwirren lassen?

Die Situation ist hier, dass höchstwahrscheinlich die jetzige Messmethode dermaßen vor Fehlmessung (oder besser schätzung) strotzt, dass eine Umstellung auf WMZ endlich mal den korrekten Wohnungsverbrauch misst.

Im Winter (zwischen November und Februar) erzeugt ein BKW irgendwas zwischen Nix und Garnix.

Illusorisch. Das würdest du mit einem BKW maximal im Sommer können. :slight_smile:

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@jay OK danke verstanden. Dann ist das auch keine Option.

Ich würde in der Tat nun erstmal auf die Umrüstung auf WMZ warten und dabei darauf achten, daß die Wohnungen WIRKLICH voneinander getrennt werden. Eine Einrohrheizung bei der mehrere Wohnungen an einem Einrohrstrang hängen ist wirklich komplett unhaltbar.

Vielleicht ist der Verwaltung die Tatsache dass ihre Abrechnung keinerlei Reklamation standhalten würde sehr bewusst.

Wenn du es dann gleich richtig machen willst, lässt du dir in deiner Wohnung mit oder vor dem Umbau gleich die Verrohrung erneuern und die Rohre in deine Fußleisten legen. Dann hast du praktisch auch keine Rohrverluste mehr die nicht in deiner Wohnung landen.

Ganz unabhängig davon kannst du dir aber ein oder mehrere LLWP installieren. Unglaublicher Komfort im Sommer und sinnvolle Zuheizung im Übergang und im Winter. Und mit WMZ sponserst du mit dieser Wärme auch nicht mehr die Nachbarn, weil die "Verdunster" munter auch Fremdwärme als verbrauch messen...

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@jay ja die Wohnungen sind definitiv voneinander getrennt. Es geht ein Strang durchs Haus, an dem jeweils pro Wohnung ein einrohrkreislauf läuft. Selbst bei den Wohnungen mit scheinbar gemeinsamen Kreislauf ist das doch kein Thema mehr. War viel Wind um nix.

Wenn die Umstellung fertig ist, wird hoffentlich gerechter gezählt. Da bin ich gespannt wie ein Flitzebogen, ob die Rechnung aufgeht.

Llwp müsste ich erstmal googeln :slight_smile: du meinst diese hocheffizienten Klimaanlagen. Da hätte ich schon wieder das Thema, dass ich über die Eigentümer gehen muss, da ich hier die Haushülle Optisch verändere. Aber das sind ja dann nochmal andere Kosten, die damit einhergehen.

Ich hätte noch je Frage zum balkonkraftwerk. Ich lass mir jetzt ein Angebot von einer örtlichen Photovoltaik Firma machen.

1200Watt Plattenleistung (3x400), einmal deutscher Hersteller und einmal ein chinesischer (mit dem er gute Erfahrungen gemacht hat)

Wechselrichter mit max. 1000 Watt. Gedrosselt wird auf 800.

Alles vor dem Hintergedanke, dass irgendwann 1000 Watt erlaubt werden.

Soweit mal meine ersten Gedanken, beim zweiten nachdenken heißt es aber auch, dass ich für den Start nur zwei Platten nutze und die dritte auch nur max. Zu 50%, wenn es überhaupt mal erlaubt wird. Macht es überhaupt Sinn sich jetzt so schon auszustatten oder lieber auf 800w Platten und 800w Wechselrichter gehen? Mein Gefühl sagt mir, wenn es mal erlaubt wird, lieber die zusätzliche Platte später günstiger kaufen und max. Den Wechselrichter jetzt schon auf 1000 auslegen. Was meint ihr?

Mit was muss ich da beim Handwerker rechnen?

Variante 1: 3x 400w Platten plus Wechselrichter 1000w

Variante 2: 2x 400w Platten plus Wechselrichter 800w

Danke!

Gerechter nicht unbedingt, aber korrekter.

Die "Ungerechtigkeit" geht dann allerdings zu deinen Lasten, da der Strang bis unters Dach viel mehr Verlustleistung erzeugt, als wenn er nur zu deiner Wohnung ginge.

Allerdings werden diese Verluste dann tatsächlich "gerecht" auf alle Parteien aufgeteilt.

Genau. Wobei die "Hocheffizienz" da im Funktionsprinzip liegt.

Das muss man in der WEG leider quasi immer.

Das wird sich in deinem Fall in Grenzen halten, da das Außengerät sich optisch vermutlich sehr gut UNTER dem Haus an der Decke der Carports verstecken lässt und objektiv kaum stören sollte.

Die bleiben vermutlich im dreistelligen bis niedrigen vierstelligen Bereich. Du brauchst dir ja keine megateure Luxusanlage andrehen lassen :slight_smile:

Ich würde da auch ein Alternativangebot von einem Hausmeisterservice ö.ä. machen lassen.

Gerade Anzahl an Panels vergrößert die Auswahl an Wechselrichten ungemein.

Vorher unbedingt informieren, ob der NB gedrosselte WR über 800W akzeptiert.

Üblich ist ein 800W WR mit Drossel auf 600. Und auch diese werden oft nicht akzeptiert.

Wenn dein Montageplatz aureicht würde ich einen 800W WR mit 2 MPPT nehmen und dort 2 oder 4 420+ Panels dranhängen.

Je größer desto besser.

An Material (vom Hausmeisterservice installiert) kannst du momentan 100-150€ für den WR rechnen und 60-100€ pro Modul.

Dann je nach Montagesituation und Versiertheit des Monteurs vielleicht nochmal 20€/Panel für die Halter.

Hast du keinen Balkon? Das wäre ein Option, wenn vorhanden. Dann hängt nichts an der Fassade.

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Verrückt. Dann ist der WR teurer als die Module. Ja das mit der Drosselung muss man natürlich klären.

Bei 3 oder gar 4 Panels produzierene ich doch mehr Strom, als über den Wechselrichter geht, oder bin ich da falsch? Wenn alle auf Anschlag laufen, kommen doch bei 3 Panels a 400 Watt. 1200 watt durch den wt oder bin ich da falsch.

Danke für die Hausnummer. Da bin ich bei drei Panels Panels bei ca. 300€ + WR 150 + 3x Halterung bei 60€ = 510€ plus Verkabelung. Die Montage von den Platten würde ich mir selber zutrauen.

@win doch, aber ich glaube alles was du an der Fassade machst, auch wenn es dein balkon ist, muss abgestimmt sein. Bzgl. Den Klimageräten warte ich erstmal ab. Danke

Wenn du ein Außengerät innerhalb des Balkons auf den Boden stellst, kann ich mir das nicht so recht vorstellen, dass das abgestimmt sein muss. Wissen tue ich es aber nicht.

Nicht wirklich. Bei 3 Panels sollten für die Effektivität die panel als String geschaltet werden (was nachteile hat). Da fällt mir momentan nur ein WR zu ein und der kostet ab 250€.

Der Strom wird durch den Verbraucher bestimmt. das ist dein Wechselrichter.

An eine Steckdose kannst du ja auch kleine und große Verbraucher hängen, ohne dass die Steckdose die Leistung bestimmt.

Genau. AN der Fassade. Also am Balkongeländer außen. IM Balkon darfst du ein Klimagerät aufstellen, wenn es so leise ist, dass es die Nachbarn nicht stört.

@jay aber am Ende wird es doch so sei , dass ich mit drei Platten nicht allen Strom über den wr verwerten kann. Aber am Ende produzieren die 3 Platten mehr als 2, obwohl "nur" ein wr mit 800 Watt vorliegt.

Empfehlung? 3 Platten, mit wr bis zu 1000 oder doch eher nur 2 Platten mit wr 800?

Theoretisch kannst du bereits mit 2 Panels den WR nicht voll ausreizen.

Allerdings interessiert dich nicht die Maximalleistung der Panels im Sommer bei strahlender Sonne, da gibt es eh Strom zum Kotzen,

sondern es interessiert der Ertrag bei eher schlechter Bestrahlung. Und da ist eine Überbelegung sehr sinnvoll.

Bei Schwachlicht ja, bei Sonne nein. Aber weshalb hälst du an 3 Panels fest? Der 800W WR besteht aus 2 400W Teilen. Der eine Teil wird also mit einem 400er Panel versorgt, der andere mit 2, also 800W. 3 Panel funktionieren zwar technisch, werden aber weniger gut ausgenutzt.

Was du tust ist Geschmackssache.

Ich habe im Sommer 2 405er Panel an einem 600W WR. Im Herbst habe ich 4 Panel dran und im Winter habe ich 6 dran (und erzeuge damit trotzdem weit unter 600W).

Bei den momentanen Panelpreisen pfeif ich auf die "das ist aber nicht nachhaltig" Schwarzmaler.

Einen MWR über 800W würde ich nicht kaufen, wenn ich die Anlage vereinfacht anmelden will. Eine Erweiterung auf 1000W sehe ich nicht. Die kriegen ja nichtmal die auf 800 hin.

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@jay danke. Aktuell bin ich gedanklich bei zwei Platten (2x 430watt) und einem wr mit 800. Angebot steht noch aus.

Mittlerweile hab ich eine Infrarotheizung zum testen bekommen. https://www.koenighaus-infrarot.de/p-serie/?gad_source=1&gclid=CjwKCAiAt5euBhB9EiwAdkXWO0N0aEpA4DvBs-Nsi-XQ3n0meouf35Pqg4t5R6GzYjVIVtaDKVgNDRoCV8MQAvD_BwE

Die 1000 Watt Variante. Gibts auch in kleiner für kleinere Räume. Ich teste es mal in Einem Raum <10qm. Erstmal nur bzgl Raumklima.

Ob das langfristig eine Option ist weiß ich nicht. Für die Raumgröße gibt es auch ein 450w Modul. Ich weiß aber nicht was da an Stromverbrauch hängt.

Kann sowas mit einem 2kw Akku funktionieren? Ihr seht infrarot hat mich noch nicht losgelassen:)

Ich würde die Gedanken an dem möglichen Platz am Balkon, bzw dem Installationsort festmachen. Wenn du da einen 6m Balkon hast, würde ich direkt 4 Panels hinmachen.

Nein. der 2kWh Akku wird mit dem 1000er Panel nichtmal 2 Stunden halten. Mit dem 450er etwa 4. Das geht also maximal dann, wenn du den Raum ca 5-10 Minuten am Tag nutzt. Die Wände und sonstigen speichernden Bauteile sind dann nämlich eiskalt und strahlen diese Kälte gefühlt auch aus.

Würde ich nichtmal im Gästeklo haben wollen.

@jay 3 Platten bekomme ich auf die Terrasse.

Das hier ist meine Ausrichtung, die Platten kommen vorne an die Terrasse. Siehe roter Strich. Aktuell denke ich an eine Anbringung ohne Neigung. Hab Schiss dass mir bei kräftigen Wind die Dinger um die Ohren fliegen.

Bzgl. Dem auskühlen von Räumen hätte ich auch bedenken. Ist halt eine andere Art zu heizen. Selbst wenn ich die Räume zum großen Teil mit infrarot heize und irgendwann im Laufe eines Tages auf die normale Heizung umstelle, wird die Heizung erstmal ordentlich Anlaufhitze benötigen um den Raum richtig aufzuwärmen.

Ich warte jetzt mal die Effekte des Wärmemengenzählers ab. Wenn ich immer noch utopische Heizkosten habe dann rechne ich mit das mal mit einem Klimagerät durch.

Das scheinen mir ja eher 7-8m zu sein. Ich würde die Panels hochkant installieren, nicht liegend. Das ist auch für den Schattenverlauf günstiger und dann passen da ja mindestens 4 hin.

Je nach Anbringungsmöglichkeit würde ich auf etwa 70 Grad gehen. Das ist Wintertechnisch am besten.

Wie gesagt, hängt von der Befestigung ab. Und du kannst ja zusätzlich ein Stahlseil zur Sicherung dran machen. Im EG wird da eher wenig passieren.

Zur Not eben den erwähnten "Hausmeisterservice" befragen :)[quote data-userid="28032" data-postid="183921"]

erstmal ordentlich Anlaufhitze benötigen um den Raum richtig aufzuwärmen.

[/quote]

Vor allem braucht sie Zeit um die Wärme in die Wände zu kriegen.

Ja. Es wird nicht so sein, dass du bei korrekter Messung einen Vorteil bei einer IR Heizung hast. Eher Nachteile. Vorteile wirst du beim Übergangsheizen mit ner LLWP haben.

Aber jetzt ist ja erstmal ein Jahr warten angesagt. Bis dahin hat sich die Technik ja noch 2 mal verändert...

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Das wird mit den Nachbarn nicht funktionieren. Wir haben uns auf eine einheitliche Montage geeinigt und die ist nicht hochkant.

Ja hast Recht, im EG wird da hoffentlich nicht ganz so heftig. 20-30 Grad werden da schon drin sein.

Richtig erstmal abwarten. Vielleicht sind in zwei drei Jahren die Akkus auch erschwinglicher und sind eine Option zur Ergänzung.

Was ich mich gerade Frage, ob es clever ist, über meine Raumregler nachts 2-3 Grad runterzufahren, um dann morgens wieder auf Temperatur zu kommen. Oder ob es besser ist, einfach bei gleicher Temperatur durchzuheizen. solange ich die Heizkostenverteiler habe, kann ich das doch testen oder. Halber Tag mit und halber Tag ohne Nachtabsenkung am Raumregler.

Klar bringt das physikalisch betrachtet einiges an Einsparung. Deine Wohnung hat einen permanenten Wärmeverlust nach draußen. Und der hängt direkt an deiner Innentemperatur. Je höher die ist, um so größer sind die Verluste. Durch Nachtabsenkung verringerst du also diese Verluste. Im besten Fall stellst du die Heizung vor dem Schlafen überall komplett ab und startest früh genug, wieder hochzuheizen. So machen das übrigens viele, die Mehrfamilienhäusern wohnen.

Die Frage ist da eher, was die Wohnung hergibt, damit der nötige Wärmekomfort aufrecht erhalten wird. Denn ausgekühlte Räume fühlen sich auch nach 2-3 Stunden Aufheizen noch deutlich anders an. Das ist auch persönliche Geschmackssache, was man da für sich ok findet oder an was man sich gewöhnen kann.

Interessanter Zusatzeffekt: Wenn du unter der Temperatur deiner Nachbarn bist, fließt Wärme von denen zu dir.

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