Umsetzung "Überbelegung für Winterstrom Klimasplit" - Bestehende 12,5 kWp Anlage auf 25 kWp aufrüsten

Von den Überlegungen , zur Umsetzung.
(Anregungen, Möglichkeiten, Ungenutzte Orte)

Überlegungen im anderen Thema

https://akkudoktor.net/t/lohnt-extra-mehr-pv-fuer-das-heizen-im-winter-einfach-ueberbelegen-150-200-abschaetzung/38502

Umsetzung (hier), in Arbeit

Anlage Kenndaten:

22 kW Wechselrichter
10 kWh Akku
12,5 kWp PV bisher

+12,5 kWp sollen zum heizen mit Wärmepumpe/Klimasplit installiert werden.

(! Ab 25kWp ist oft ein "Rundsteuergerät" vorgeschrieben. Bei 24,99 kWp nicht! :wink: )

PV:

Bestehend 12,5 kWp

  • 2,5 kWp Fassade Süd Wintersonne, 65° (ca 10% von den 25 kWp).

  • 10 kWp Haus-Dach

Erweiterung +12,5 kWp:

  • 2,7 kWp (6 kWp / 4 kWp) Garagendach, Carport. Flach Süd ?15°

  • 4kWp / 6 kWp Sichtschutz Terrasse/Garten/Balkon ?40°

  • ?2 kWp Garten Flach Nord

WR:

  • Wechselrichter hat noch einen freien String (und zusätzliche Überbelegung möglich)
  • Ein anderer String könnte mit (?gleich ausgerichteten) Modulen gleicher Zahl/ungefähr gleicher Gesamtspannung, überbelegt werden.

Überbelegen: Mehr kWp an PV-Panel an den WR anschließen, als benötigt wäre um die maximale WR-Leistung zu erreichen (z.B. 24,9kWp an 22kW WR)

Fortschritt werde ich hier beschreiben

Fazit soll am Ende hier rein.

Garagendachbefestigung:

Nur 6 Module, da einfachste, stabilste Befestigung so möglich.
Ca. 2,7 kWp (70 Eu / Modul ink. lieferung, diesmal bei Basic-Solar, Service funktioniert dort...)

Befestigung an vorgesehenen Modul-Löchern des 1.67m Modul. Montage Quer.

Je 2 "Winkelfüße" kommen mit Dübeln, Bitumendichtmasse und dicken Schrauben oben in die Seitenwand der Garage.

Die andere Seite der Module bekommt dieselbe/ähnliche Füße die aber beschwert und nicht angeschraubt werden sollen. (+Alustrebe)

Winkel soll eher flach werden.

Morgens gibt evtl mehr Bilder, als Worte.

Unter 20 Eu /Modul gibt es 2 winkelverstellbare "Alubeine" und 2 verstellbare "Aluwinkel".

Die Edelstahlschrauben sind etwas überdimensioniert, aber noch genug am rumliegen
8,0 x 90 mm, 4 Stück / Modul (4 x 0,30 Eu = 1,20)

Vielleicht nehme ich doch die kleineren, verzinkten mitgelieferten mit Gummidichtung.
Mal suchen wie die Haltbarkeit mit Gummi und Verzinkt auf Alu ist.

Haltbarer ist Edelstahl, also doch mit dicken Schrauben weiter. (Sie bekommen auch noch Unterlegscheiben. ca 0.08 Eu x4 = 0,32 Eu)

Dübel 4x = 0,80 Eu

Beim bohren beachten, z.B.:
(Befestigung in Hochlochziegel (Rote Ziegel) - Wechselrichter, Wandhalterungen Splitklima / PV / Brauchwasserspeicher / Akkus

Halterung z.B.:
(Avoltik 2x Solarpanel Halterung I Solarmodul-Halterung Balkonkraftwerk aus Aluminium I Solarmodul Aufständerung mit verstellbarem Winkel 15-30° für Dach, Balkon, Boden I Halterung für zwei Solarmodule : Amazon.de: Gewerbe, Industrie & Wissenschaft

Gibts mit langen oder kurzen beinen!
Im link kurz.

Bitumen Dichtmasse ca 1 Eu /Modul?

Kosten für Alle:

  • 60 Eu PV Leitung +Stecker (40m)
  • ? Leitung Potentialausgleich
  • 6 Eu SPD Typ2 (20Eu für insgesamt 20 Module)
  • 4 Eu Sicherungen ( 8Eu 2 Felder = 4 Eu diese Feld)
  • 6 EuSicherungskasten (20 Eu 20Eu für insgesamt 20 Module)

Gesamtkosten / Modul bisher:

105,66 Eu

Arbeitszeit pro Modul bisher ca:

Einmalig für alle 6:
Planung: ewig

  • 1 h: Vorbereitung Werkzeug, anmaße, Schrauben und Material
  • 0,5 h Schablone erstellen
  • 0,5 h: 2 Module wieder abschrauben und drehen
  • 0,5 h 4mm2 Leitungen legen, stecker crimpen, an Sicherung anschließen (1h 2 Felder)
  • 1 Std 6mm2 Leitungen legen, an Sicherung anschließen (2h 2 Felder)

Je Modul

  • 1h: 4 Bohrungen, säubern, Dübel rein, dichtmasse drauf, gummiunterlage, festschrauben, fehler machen
  • 0,5 h Aufs Dach heben, festschrauben, ausrichten,
  • Schienen fürs beschweren bohren, verschrauben, beschweren xh

Provisorischer Beispielaufbau fertig:

Der Winkel soll noch flacher.
Wegen Hagelschlaggefahr aber vielleicht doch nicht so sehr flach. (Hagelschlagklasse bis ?3cm, wenn es schräg ist zum Aufprall, hält es mehr aus)

Unter die zu beschwerenden Winkel unten, sollen evtl noch kurze Metallschienen geschraubt werden.

Metallschienen werden auf Bautenschutzmatten liegen.

Habt ihr Tipps, Erfahrungen und/oder Ratschläge dazu, ob was anders, einfacher, besser zu machen sein könnte?

1 „Gefällt mir“

Für Winterstrom ist 60-75° steil besser, wenns nach SW - S - SO ausgerichtet ist

1 „Gefällt mir“

Ist für Streulicht, da im Winter die meißte Zeit von anderen Häusern verschattet.

Morgen werden (wahrscheinlich) alle Module montiert.

:partying_face:

1 „Gefällt mir“

Kannst du mal den Dachaufbau näher beschreiben? Es wird die Meinung vertreten, dass die Bitumenbahnen nicht durchbohrt werden dürfen. Anhänger dieser Fraktion legen Schutzmatten aus und bauen ein Gestell, am einfachsten sind vorgeformte Steine aus Beton.

Die andere Fraktion gibt sich viel Mühe mit der Abdichtung und kontrolliert sie.

Was ist nun dein Plan? Ich sehe durchgeschraubte Stellen und dann auch welche mit Gehwegplatte als Beschwerung. Was ist unter der Teerpappe? Holz, Beton und was es auch ist, wie dick ist es.

Ob 70 Grad im Winter besser ist als 30 hängt von den klimatischen Verhältnissen ab. Bei mir im "hohen Norden" gibt es im Winter viel Schmuddelwetter und die Sonne ist im Dezember und Januar fast nicht zu sehen. Schneefall ist hier selten. Wenn sie scheint, ist 70 Grad besser. Doch bei Bewölkung wäre 0 Grad am Besten. Wenn es viel Schnee bei dir gibt, dann rutscht der um so besser, wenn die Module steiler stehen.

L.G.

1 „Gefällt mir“

Genau.

Links ist eine Mauer mit Bitumenbahn.

Rechts Beton, abfallend für Regenwasser, mit Bitumenbahn. (Wie dick der Beton, weiß ich grad nicht)

Links wurde gebohrt, bitumendichtmasse und gummipad aufs Bohrloch, dann der "Winkel" und oben drauf auf die Schrauben auch wieder Bitumenmasse.

Rechts in die Betonplatte will ich nicht bohren, auch, da dort viel Wasser fließt.
Dort soll beschwert werden und Bautenschutzmatte unter das Metall. Da das Dach abfallend ist, kommt unter eine Seite mehr Bautenschutzmatte um das auszugleichen.

Ich drücke die Daumen, dass es dicht bleibt. Die Dichtmassen würde ich ggfls. neu machen. Der Splitbelag bietet keine gute Haftung, der müsste weg. Dann nimm Bitumen Primer als Voranstrich. Der dient als Haftvermittler.

L.G.

2 „Gefällt mir“

Danke für die Tipps!

Stahlbetonplatte
Edit doch 13cm dicke (nicht 10cm Dick)
3m Spannweite

Nachtrag:

Na toll.
Mistral LLM meint es könnte bei Schnee nicht gut sein, käme auf die Stahlbewehrung an...

Nachtrag 2:
Bei 13 cm gehts wohl grad so.

Hallo,
die Ki von Ecosia sieht selbst bei 10cm Dicke keine Probleme mit der Auflastung. Da weder Betongüte noch Stärke des Baustahls bekann sind, hat sie mit Mittelwerten gerechnet.

Frag mal "deine" KI zum Durchbohren der Teerpappe, Ecosia rät davon ab.

L.G.

Der Kampf der Sprechautomaten :laughing:

1 „Gefällt mir“

PV = ca 10kg/m2 + 1/2 Beschwerung= 20kg /m2 und Schnee Zone 2.

Gewicht relativ Punktuell.

Bei Garage mit Stahlbeton von 1975, 3m Spannweite 13 cm dicke.

Das Dach ist halt nicht neu.

Ich werd die Beschwerung nicht in die Mitte des Daches legen.

Nachtrag:

Duck.ai mit begründung ist ganz gut (5.6 luna)

Die Kombination von Verschrauben auf der Mauer und Beschweren auf dem regenabfließenden, alten Betondach, finde ich einen guten Kompromiss.

Bei heftigsten Schneefall über mehrere Tage, kann ich ja gucken, ob ich mich traue den Schnee runter zu schippen.

2 Gegenüberliegende Module sind montiert.

Die Woche kommen fehlende Teile für die restlichen 4.

Die einfachste Variante wäre nur Halterungen mit Beschwerung (an den Seiten) und noch weniger Module gewesen.

Gibt es denn schon Fortschritte über die du berichten kannst?

Der Dachdecker der zuletzt unsere Südseite vom Hauptdach belegt hat, hat sich nicht gerade mit Ruhm bekleckert. Demnach überlege ich ob ich ihn überhaupt noch auf die Nordseite lasse oder ob ich die verbleibenden 26 Module, bzw. halt einen Teil davon, über den kommenden Winter einfach auf dem Rasen platziere.

Allerdings bin ich mir bei der Wahl des WR noch total unschlüssig. Soll jetzt nicht den Kostenrahmen sprengen aber natürlich größtmöglichen Ertrag in den Wintermonaten erzielen. Ich schwanke also zwischen StringWR und MikroWR.

Da noch jede Menge 6m Alu Profile und Montagematerial von der nicht belegten Nordseite vorhanden sind schwebt mir vor, drei 6m Profile flach auf den Boden (mit Schalsteinen ünterfüttert und gleichzeitig beschwert) zu legen und diese dann mit 10 Modulen zu belegen - was halt bei 6m drauf passt.

Sind aber für mich noch sooo viele Fragen offen, wie z.B. die Profile an den Steinen befestigen ohne die Profile dabei unnötig zu maltretieren, welchen WR, weitere Beschwerung nötig (bei uns ist es gern mal äußerst stürmisch) usw. usw.

Bin gespannt auf deine weiteren Erkenntnisse und Tätigkeiten :slightly_smiling_face:

1 „Gefällt mir“

Alle 6 sind montiert :partying_face:

Jetzt noch den Winkel einstellen und die Beschwerung optimieren.

Nachtrag:

Und wieder dazu gelernt.

Wenn die Leitungen knapp sind, ist es gut vorher zu planen wo + und - der Panels sind.

Da ich Abstand fürs einfacher montieren gelassen hatte, reichte es nicht für über Kreuz verbinden...

Einmal 2 Module abmachen und drehen...
Und das wo schon mit Drehmomentschlüssel anziehen und abzeichnen alles fertig war...

@hf_spsler
Wenn du "unverschattete" Flächen hast, ist es, denke ich, gut die erstmal zu nutzen.
Also alles, was fast frei in den Himmel "gucken kann".

Im Garten kenne ich mich nicht aus mit Befestigungen.
Es gibt relativ lange Einschlag"hülsen" mit Metallplatte. Da läßt sich "leicht" was dran anschrauben. Das "gerade Einschlagen" ist nicht unbedingt einfach. (Diese verstellbaren PV-Winkel passen aber daran)

Ist doch gut.
Das wichtigste ist, dass man die Fragen kennt.
Einfach neues Thema dazu aufmachen.

Wenn es klappt, kommt morgen der Probebetrieb.

Da man aber an die Module dranlangen könnte, muß noch Potentialausgleich an alle dran...

Dabei, wird aber gleich für ein weiteres Feld alles ausgelegt (4mm2 von den 2 Feldern, 6mm2 ins Haus). (Inklusive 2x 20A Sicherung zum Trennen (nie unter Last!) im Wartungsfall und Leitung absichern, sowie SPD Typ1 Überspannungsschutz kurz nach Leitungs-Eintritt ins Gebäude.)