Du machst da einen Gedankenfehler, ein Ladezyklus bei Lithium-Zellen ist nicht der einzelne Ladevorgang aus einem beliebigen Ladezustand bis zur Vollladung, sondern immer das Einladen der gesamten Zellen-Kapazität. Wenn man also 5x von 80% auf 100% auflädt, sind das nicht 5 Ladezyklen, sondern in diesem Fall nur einer!
Man sollte die Kapazität der Speicher komplett ausnutzen, eine Aufladung bis 80%, wie bei Lithium-Ionen-Akkus, ist für LiFePO4 nicht relevant.
Man rechnet im Durchschnitt mit 3-4 kompletten Speicherzyklen pro Woche bei einem ordentlich dimensionierten Speichersystem, das wären dann bei den realistischen 3000 Zyklen pro Akku bei ca. 40 Wochen/Jahr (mit voller Zyklenzahl -> 40*4) knapp 19 Jahre Gebrauchsdauer!
Wer also auf Nummer sicher gehen will, schmeißt dann am Ende einen altersschwachen Akku weg bei dem man immer schön 20% oder mehr Kapazität nicht genutzt hat!
die T2SG Platine kann ja inzwischen 3 Wechselrichter (Platinen) miteinander verbinden. Das Gleiche ist laut Trucki auch für den T2MG Stick geplant.
Unter ganz blöden Voraussetzungen ist es möglich, dass das Ladegerät lädt und gleichzeitig der Inverter Strom einspeist. Das kann sich dann so weit hochschaukeln, dass beide mit maximaler Leistung laufen. Wäre es nicht sinnvoll wenn beide Geräte, also Stick und Platine, sich "unterhalten" und in dem besonderen Fall, dass beide gleichzeitig "in Betrieb" sind, sich das T2MG abschaltet bzw. nicht mehr lädt. Oder vielleicht beide. Wenn nur eines von beiden, dann sollte der T2MG Stick die Ladung abschalten. Es scheint mir weniger kritisch ohne Vergütung einzuspeisen als den Strom zum Laden aus dem Netz zu beziehen und zu bezahlen.
@hyena. Hast du das OLP 72 Problem lösen können ? Bei mir tritt das alle 2/ 3 Tage bei einem NPB 450 mit Steuerung via Shelly EM auf. Selbst das Ein/Ausschalten des Meanwell hilft manchmal nicht. Als Batterie hängt eine 24V /100AH Amperetime dran.Ich habe echt Schwierigkeiten das Problem einzugrenzen ...
ABER: es legt sich 30 Sekunden später wieder schlafen, obwohl noch
reichlich Überschuss vorhanden ist
der Akku noch gar nicht voll ist (VBAT Cutoff 28.8V)
Dieses Verhalten ist reproduzierbar, d.h. nach ca. 1 Minute erkennt der stick den Überschuss um ganz kurz den Ladevorgang zu starten, nach ca. 30 Sekunden Ladezeit legt er sich wieder schlafen (Status Full Delayed)
Dieses Schauspiel wiederholt sich nun schon den ganzen Tag.
Der Sun WR ist offline, weil ich das ganz nun einzeln und ohne Überschneidung mit dem T2SG verifzieren willl.
Was mir auffällt ist, daß die Anzeige im Webinterface in diesem kurzen Ladezyklus ganz kurz auf über 30V springt und dann abschaltet.
Ich denke das Meanwell NPB-1200-24 ist defekt, aber das ist nur ein "good guess".
Folgendes konnte ich nun feststellen. Der Loop wie oben beschrieben ist den ganzen Tag heute so weiter gelaufen.
Dann habe ich heute Abend den Sun-1000 wieder in Betrieb genommen, um die ganze Kette einmal durchzutesten.
Dabei ist etwas verrücktes passiert. Ich habe nach dem Einschalten des Sun ein leichtes Kribbeln an den Gehäuseschrauben des MW NT gespürt, durch reinen Zufall weil ich daran gekommen bin mit der Hand.
Und tatsächlich, an allen 4 Gehäuseschrauben des Meanwell Netzteils liegen 13.6 V DC an. Dies aber nur, wenn der Sun WR eingeschaltet und in Betrieb ist!?
Schalte ich die 40A DC Sicherung des Sun hingegen aus, kann ich die Schrauben am MW NT anfassen, ich messe dort dann auch keine Spannung mehr
Der Sun speist in diesem fehlerhaften Zustand trotzdem sauber ein, gerade mit ca. 450W, das scheint also zu funktionieren. Das Shelly EM bestätigt mir einen Verbrauch von derzeit 10-20 Watt.
Kann sich jemand erklären, was genau da passiert ist? Ich bin als interessierter Laie mit viel Spaß am Basteln mit meinem Latein am Ende.
Ich werde die Anlage erst mal still legen und auf Euren Rat warten
Moin zusammen. Ich hätte da mal eine Frage bzgl. des T2MG-Sticks. Zwar glaube ich mittlerweile herausgelesen zu haben, dass die Antwort positiv ist, aber bevor ich in die Technik investiere, wollte ich auch sicher sein.
Angenommen ich hab in Home Assistant einen selbst definierten Sensor, der einen Verbrauchswert in Watt darstellt und den ich auch als Bezugswert für OpenDTU-on-battery nutze: Kann ich diesen einfachen Float-Wert per MQTT im T2MG-Stick für die Regelung verwenden?
Es sind immer alle so auf Shellys und Co bezogen, daher die Frage nach "Zählerwert per MQTT". In meiner Mietwohnung möchte ich den Einbau eines 3EM vorerst vermeiden, u.a. weil Stand jetzt in der Unterverteilung wegen knapper Kabelführung und Platzmangel die Klappwandler vermutlich physisch nicht passen würden und das damit wahrscheinlich ausartet. Ich hab aber alle wichtigen Verbraucher über Tasmota-Plugs & Co im Home-Assitant erfasst und kann da zusammen mit den Wechselrichter-Daten über OpenDTU mir einfach beliebige Werte berechnen, z.B. für den relevanten Bezug bzw. Überschuss. Und mehr braucht der T2MG-Stick ja eigentlich nicht.
Ich hab mir zwar gerade eine Lösung gebastelt, um per Victron SmartSolar direkt von den Panels zu laden und dann mit OpenDTU-on-battery eine Konstanteinspeisung zu steuern (was mir persönlich reicht), aber ich hab mehrere, teile räumlich getrennte kleine Modul-Wechselrichter-Kombis und da wird die Zusammenführung kompliziert (und die Fensterdurchführungen sind auch nervig). Ein Einspeichern des Überschusses per AC würde das doch einfacher machen. Ob sich die Kosten für den T2MG-Stick plus Meanwell lohnen, ist dann natürlich eine andere Frage.
darf ich das das OLP 72 Problem auf diesem Wege noch einmal einem breiteren Publikum, (bei den Cracks ) hinterfragen ? Bei mir tritt das nun jeden Morgen auf, nachdem die Batterie über Nacht geleert wurde (T2MG GUI Anzeige V-Bat low). Ich habe einen NPB 450 mit Steuerung via Shelly EM im Einsatz. Selbst das Ein/Ausschalten des Meanwell hilft nicht. Ich muss erst über ein anderes Netzteil manuell "vorladen" so das Vbat low verschwindet und dann kann auch der NPB wieder laden ...Als Batterie hängt eine 24V /100AH Amperetime dran....
Ich habe jetzt hier den kompletten Thread gelesen und wenn ichs richtig verstehe könnte dies am Alter des Meanwell liegen.....irgendwo stand das manche der alten Meanwell Geräte nicht sauber laufen . Kann ich irgendwie am NPB identifizieren ob meiner dazu gehört ?
@mathias96 In der kommenden T2MG Firmware kannst du Home Assistant als Meter (mittels Langlebige Zugangstokens/Bearer Token) verwenden. Auch das Überschreiben mittels MQTT auf METEROVR funktioniert grundsätzlich.
In der Version 1.07 funktioniert bei mir leider nicht mehr das Überschreiben der Meter mittels METEROVR. Die Werte kommen laut UI weiterhin an, jedoch reagiert der ZEPC nicht mehr drauf, er bleibt einfach bei 0 stehen. Natürlich habe ich weiterhin kein Meter in der UI konfiguriert etc., alles wie bisher gelassen, womit es immer funktioniert hat. Manuelle Werte senden etc. hat alles funktioniert, jedoch verarbeitet er meine MQTT Meter Werte einfach nicht mehr. Kann dieses Problem jemand reproduzieren?
Update:
Trucki hat das Problem gelöst, das "Interval" im "Meter" Tab darf nicht leer sein. Bei mir war das der Fall, sobald ich diesen Wert mit "500 ms" befüllt hatte, hat der ZEPC angefangen zu arbeiten und hat die METEROVR Werte geschluckt. P.S. "Readonly" im "MQTT" Tab deaktivieren nicht vergessen
Wenn ich in dem Datenblatt vom 1700-24 richtig gelesen habe, kann das Gerät bis 42V Ausgangsspannung. Müsste ich damit dann nicht auch ein 36V System aus "alten" Stehrollerbatterien (Scooter) vom Typ LFP betreiben/laden können?
Ich habe eine frage dazu.
Ich habe einen hybridwechselrichter der den akku ladet. Und dazu habe ich noch ein Balkonkraftwerk wobei 95% ins netz eingespeist und verschenkt wird.
Ist es möglich den akku mit dem meanwell und den hybridwechselrichter zu laden?
Oder würde was kaputt gehen?
Rein nach meinem Verständnis sollte das ja funktionieren, oder?
wisst ihr ob man bei dem Stick ein Downgrade machen kann? Ich würde gerne die FW als Fehlerquelle ausschließen, da ich seit der letzten Aktualisierung immer mal wieder Aussetzer in der Regelung hatte, auch beim Update hatte ich teilweise Probleme. Zusätzlich habe ich gerade festgestellt das ich ein paar zigtausend Eeprom writes habe obwohl der Stick das bei den vorherigen Malen immer ausgeschaltet hatte. Bis zum letzten Update nie Probleme gehabt.