Ja. Deswegen habe ich aktuell auch nur in den Kinderzimmern/dem Schlafzimmer die Thermostate dran. Da Erdgeschoss gibt den Bedarf vor, der Rest muss sich danach richten. Wenn es für das EG passt, ist es für das OG und DG schon zu warm.
Aber ja, wirklich beurteilen kann ich es vermutlich erst, wenn es auch mal so kalt wird, dass das Haus die mindestens 2kw, die die WP ins haus schaffen will, abnehmen kann. Vielleicht finde ich mal die Zeit im EG Lüfter anzubringen. Dann müsste ich mit dem VL wieder etwas runter können und dann passt es vielleicht auch in den oberen Geschossen.
Dann stimmt aber der hydraulische Abgleich nicht. Also statt Thermostate müsstest du hydraulisch besser abgleichen. Allerdings an trüben Tagen machen, damit die Sonneneinstrahlung das nicht verfälscht.
Die wurden ja - angeblich - abgeglichen. Das EG wird über einen relativ großen T33 Heizkörper versorg. Der ist nach Aussage des Installateurs komplett offen (8/8), weil er den größten Heizbedarf hat. Alle anderen sind nur minimal geöffnet (1/8 - 3/8).
Gibt es da tipps, wie ich das selber machen kann? Der Installateur kommt leider nicht mehr wieder. Der hat sich dünn gemacht und ich hab nicht das Geld nochmal einen kommen zu lassen…
Heizkörperverstärker einbauen (Lüfter) und gucken ob das dann reicht. Das könnte es schon gewesen sein, vor allem weil 33er verbaut sind. Da ist genug Platz um durchzufegen.
Ok. Thermometer hab ich sowieso in allen Räumen von meiner Thermostatsteuerung. Vorlauf und Rücklauf bekomme ich von der WP. Schaue mir das Tool auf jeden Fall mal an. Danke.
So ein Abgleich ist sehr langwierig, weshalb das kein Heizungsmonteur für dich machen kann. Die Grundidee ist, dass bei voll aufgedrehten Heizkörperthermostaten jeder Raum gleich warm wird. Wenn du in jedem Raum ein Thermometer hast, kannst du das gut beobachten. Die Thermometer würde ich aber erstmal alle nebeneinander stellen, eins als Referenz auswählen und bei den anderen dann die Differenz draufschreiben. Ich schreibe z.B. "I+0,2" drauf, was bedeutet: Angezeigter Istwert + 0,2 Grad = Korrekter Wert.
Das würde ich nochmal kontrollieren. Die Aussage des größten Heizbedarfs ist eigentlich falsch. Richtig ist: Es ist vermutlich der am schwächsten dimensionierte Heizkörper. Also wenig Leistung für die Fläche, die er beheizen muss. Insofern ist voll offen hier richtig.
Ich nutze die verschiedenen Thermometer von Glovee (bluetooth und Wlan). Am Anfang, wie bei Dir eines als Referenz markieren und anschließend die anderen per App kalibrieren.
Das funktioniert für Tempereatur und Feuchte in 0,1er Schritten. Für Amateure also ausreichend genau.
Ergänzend, wie von win beschrieben, habe ich die Thermometer abgeglichen und den Vor- und Rücklauf am Heizkörper gemessen. Damit konnte ich die Spreizung überprüfen. In meiner Situation mit großzügig dimensionierten Heizkörpern gilt:
Hohe Spreizung = zu wenig Durchfluss,
kleine Spreizung = zu hoher Durchfluss.
Ich habe Tapo Sensoren und die funktionieren lokal über deren Hub. Internet brauchte es nur beim Setup. Einziger Nachteil bei denen: die melden nur alle 0.3 C Änderung an den Hub weiter (was aber bei den Govee auch so ist, wenn ich die specs jetzt richtig gelesen habe)
Danke für die Tipps. Ich werde aber wohl warten müssen, bis es mal etwas kälter geworden ist. Wenn das Haus so wenig braucht heizt der Rücklauf zu schnell auf und dann sind die Messungen für den A
Ich hätte jetzt 120er und 140er Lüfter dran gemacht (da hab ich noch welche da ). Sollte man dann am Besten die gesamte Breite mit Lüftern bedienen? Von den 140er bekomme ich 10 Stück dran, dann wäre alles bis auf die Mitte voll (da ist der Anschluss).
Genau. Der heizt das gesamte EG. Bisher halt mit Ölkessel, jetzt mit WP. Vorlauf war auch schon beim Kessel niedrig eingestellt, nur konnte ich da halt die anderen Räume per Thermostat regeln, so dass es gepasst hat und das gesamte Haus gleichmäßig warm war.