Suche Empfehlung für Panels für NORD Balkon

Dann montiere es in der Aussenebene.
Oder an der Außenfläche zwischen den fenstern?
Das muss nicht gross sein.... Letztes mal: benutze mal pvgis.

Viel würde da nicht zusammenkommen da von hinten kaum etwas auf die Panelrückseite reflektiert werden kann. Die Nachteile des zusätzlichen Gewichts würden da massiv überwiegen.

Habe ich schon vor längern. Falls es da innerhalb der letzten 2 Jahren grössere Neuerungen gab, mache ich das gerne wieder.

Ich hatte es im Rahmen der Diskussionen mit unserer Hausverwaltung genutzt (400m2 ideale Dachfläche).

Und ich Antworte nochmal: Mir ist die Amortisation WURST.

Amortisation ist KEIN Faktor hier.

Es geht nicht um Geiz ist Geil.

Hier kann man in der Tabelle für Winkel und Ausrichtung finden: Nord (180) und 90° Steilheit

28,70 % Ertrag im Vergleich zur optimalsten Ausrichtung.

Es ist der allerschlechteste Wert in der Tabelle.

Ein (freier) Solartisch könnte mehr bringen, falls er den (fast komplett) freien Himmel über sich sieht.

Tabelle Bei
Ausrichtung und Neigungswinkel der PV-Module bestimmen den Wirkungsgrad

das Aktuelle PVGIS kann auch weiterhin kein Balkonsolar wie es scheint.

Wenn man das ausklammert und auf 1kWp stellt (2 Panels a 500Wp) und auf 70% Steilheit geht (70% sollte ohne weites machbar sein mit vernünftigen Halterungen) kommt grob in etwas das heraus was ich erwarte.

500Wp Panels kann ich vermutlich nicht montieren, aber es gibt eine grobe Richtung vor.

Guck noch, dass es eine Halterung ist, die vom Hersteller dafür freigegeben ist.

Auch gut dafür das nachweisen zu können, falls wer was dagegen hat und Fehler sucht.

Denke der Wind kann da gut hinlangen.

Viel Erfolg

Nur, ums angesprochen zu haben: Du hast mit der Hausverwaltung und der Eigentümerversammlung schon die Bedingungen für die Anbringung der Module geklärt? Da soll es doch tatsächlich Häuser geben, bei denen nur eine senkrechte Anbringung erlaubt ist.

Tja, statt dessen lautet die Antwort: ist völlig egal. Ja, ein theoretisches ganz speziell auf deine Bedingungen optimiertes Modul (was es nicht gibt) würde vielleicht 10% mehr Ertrag im Jahr bringen, nur ist 10% mehr von nix halt immer noch nix.

Oliver

P.S. Die Antwort auf die Frage, warum es keine auf fast senkrechte Nordaufhängung optimierte Module gibt, ist so banal wie einfach: kein Markt…

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@michael-neuffer

kennst du Maxeon? (auch Sunpower-Maxeon)

Vorab: sündhaft teuer, aber high tec. Es gibt Module für Camper in verschiedenen Größen und welche für die Dach PV. Die Zellen sind ganz anders als herkömmliche aufgebaut. Zellwirkungsgrad 24,4% und man kann sie in Grenzen biegen (die Zellen). Daher wurden sie bei Elektrosegelfliegern u.ä. verbaut.

Voc ist 52,xV Vmppt beträgt 43,x V bei dem Maxeon 6 Modul mit 475Wp (Breite 1,04m X Länge 2,05m, ca 22 kg)
Preis: um 400 € je Modul.

Mir wäre es den Mehrpreis aber nicht wert. Eine kluge Aufständerung solle es auf jeden Fall werden. Bei bewölktem Himmel ist flach liegend die beste Wahl, wenn es keine Wände gibt. Bei dir ist die Wand ja da, und daher würde ich vermuten, dass die 45 Grad Winkel ist. Das Licht, was direkt an der Wand "herab fällt" trifft dann mit 45 Grad auf dem Modul auf und wird dort nicht reflektiert sondern "geschluckt". Nun hängt es aber auch davon ab, was der Blick nach Norden zeigt. Freie Natur oder ein weiteres Gebäude, das ist hier die Frage. Bei weiteren Gebäuden ohne hohe Reflektionen wird es flacher besser sein.

Du wirst mit dieser Anlage Erfahrungen machen, die dem Üblichen widersprechen. Deine besten Solarerträge fährst du bei bewölktem Himmel ein, nicht bei Sonnenschein.

Schau dich erstmal nach Halterungen um, die das Anwinkeln in den hier genannten Dimensionen ermöglichen.

Bei den WR kann man auch auf den Wirkungsgrad achten. Mein HM 800 (ohne Wlan) hat etwas über 94%. Da geht gewiss noch 95,x%.

L.G.

Kauf Module mit möglichst hoher Spannung, das sind derzeit 144 Halbzellen. Trina-Vertex Module sind fast immer so aufgebaut.

Bei den Balkonwechselrichtern spielt Hoymiles ganz vorne mit, würde ich bevorzugen. So viel nehmen sich die meisten aber nicht.

70 Grad kann kritisch werden vom Wind her, da musst du gut stabil bauen.

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Mir ist bei Schnelltest aufgefallen daß bei Sonne und Reflexion der Wand ein schwenken des Moduls Richtung flach, Modul im Schatten hier eine Ertragsminderung stattfindet.

Eigentlich eh logisch, blauer Himmel reflektiert nicht. Flach legen wirkt nur bei diffusen Himmel positiv. Mich interessiert nur der meist sonnenlose diffuse Winter Himmel bei mir.

Ich würde mir einfach ein kleines noname Modul 5 bis 20 W beschaffen und mit dem rumspielen. Erfahrungswerte sammeln. Das Nord Schwachlicht Modul gibt es nur in der Werbung

In den Laboren kreisen inzwischen Mehrschicht Zellen mit Wirkungsgrad um 35 % rum Oft recht kurzlebig.

Vielleicht fangen die auch im Schatten tatsächlich durch das breite Spektrum mehr Energie raus.

Bis zur Serienreife dürfte es wohl noch dauern .

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Also, ich versuchs mal konstruktiv:

2 Trina Vertex 450Wp möglichst waagerecht bis 45 Grad in Serie

1 x Victron MPPT-Laderegler 150V/25A

1 x Victron Phoenix 1000W (oder weniger) Batterie-Wechselrichter (24 oder 48V)

die Victron-Geräte sind sehr sparsam im Leerlaufverbrauch, der MPPT-Regler sehr effizient. Der fängt bei 50V schon an zu laden. Dazu brauchst Du eine Batterie in 24V (8S LFP-Zellen z.B. 105Ah oder mehr) oder gleich eine 48V Batterie (8S LFP-Zellen). Entweder in DIY oder fertige Batterien (z.B. bei Nkon). So kannst Du die erzeugte Energie zu 100% selbst nutzen und hast selbst Nachts noch etwas, wenn es denn mal reicht. Der Phoenix WR ist mit 10-11W Leerlaufverbrauch extrem sparsam, im Eco-Modus nochmal um die Hälfte reduziert (gibt dann aber Einschränkungen beim Lastwechsel - konnte das nicht sinnvoll verwenden).

Die Geräte gibts günstig gebraucht (150 - 200 Eur) oder neuwertig um 250 bis 300. Bei 150V kannst Du sogar später noch ein Modul in West oder Ostrichtung erweitern - mußt dann aber mit der Leerlaufspannung aufpassen bei Kälte.

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Meinst du da kommt was zusammen um noch was zu speichern?

Das wären nochmal um die ?20-30% Verlust.

Das ist die große Frage. Bei wenig Grundverbrauch im Sommer wahrscheinlich schon, spätestens ab Herbst bis Ende Frühjahr wird es sehr eng. Aber auch da wird es Tage geben, wo eine kleine Batterie noch voll wird - nur meine Einschätzung aus der Hüfte :wink:

20-30% Verluste sehe ich da bei LFP nicht und auch nicht bei den Victrongeräten. Eher 10-20%

Sorry @paddy72
das wird garantiert nix. Insel WR können mit Netzgeführten nicht mithalten, da es deutlich mehr Energie braucht, um ein eigenes Netz aufzuspannen, als in ein bestehendes einzuspeisen. Habe beides, einen HM 800 und einen Phoenix 3000W. Im Winter schalte ich meinen Phoenix aus. (der 3000W hat 20W Leerlauf = 0,5 KWh in 24 Stunden). Auch der Akku ist überflüssig, denn die Nordmodule liefern kaum mehr, als Grundlast in der Wohnung verbraucht wird. Der direkte Weg PV->ModulWR->Netz hat den besten Systemwirkungsgrad. Das allein wird hier entscheidend sein. Nord bleibt Nord - leider die schlechteste Seite. Außerdem kann man ja nicht den Haushalt mit einem InselWR versorgen, sondern nur getrennte Geräte. Also wird es dann so aussehen, dass der InselWR ausgeschaltet ist und bleibt. Wenn der Akku dann voll ist, kann ein PC o.ä. für ein paar Stunden an dessen Ausgang laufen und das war es dann.
L.G.

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Mein Hoymiles hat so 4W Eigenverbrauch. Ein einkanaliger HM300/HM400 dürfte bei 3W liegen. Der reicht für Nord. Wirkungsgrad ca 94%. Mehr bla (wlan, app) frisst Leistung.

Ich hab zwei 50W Panels in Serie laufen. ungefähr was man auch bei Strassenlampen findet, 60x60cm. 2 davon Süd in Serie hilft falls sich das montieren oder ins Fenster hängen lässt. Nochn HM300 dafür.

@deff: ja, das wird grundsätzlich so richtig sein, aber es wird vermutlich auch Situationen geben, wo die Panels mal 250 - vielleicht 300W liefern und nur 50W Hauslast anliegt. Dann gehen 200 - 250W ungenutzt ins Netz. Schwer zu schätzen, wie oft diese Situation vorkommt, wenn man die genaue Hauslast nicht kennt. Wir fahren mit unserer kleinen Inselanlage im DG fast ganzjährig auf 100% mit kleinem 2,66 - jetzt 4,5 kWh-Akku - alles DIY. Sind allerdings 4 Module auf Gartenhäuschen - aber fast flach, leicht Richtung SW. Das gibt natürlich eine ganz andere Ausbeute als in reiner Nordlage.

Über das Jahr gesehen ist dein Ansatz vermutlich besser, wenn die Grundlast eher dauerhaft bei 100W oder mehr liegt.

Vielleicht sagt @michael-neuffer noch, wie sehr der freie Blick zum Horizont und Himmel, durch andere Balkone, Bäume und Häuser "verschattet" wird.

Vielleicht gibt es ja freien Blick.
Oder das Nachbarshaus steht 20m daneben.

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Jetzt interessiert mich glatt wodurch die selektierten Modulen entstehen.

Wenn meine Vermutung zutrifft daß die nur einen etwas reduzierten Wiederstand in der Zelle und auch Verschaltung haben dann wäre bei etwa 10-25 % Strombelastung die schlechteste Kategorie gut genug da sie dabei kaum merkbar weniger Spannung und damit Strom liefert.

Sollte die Leerlaufspannung auch merklich höher sein haben die tatsächlich bessere Zellen.

@hopfen
zuerst werden die Zellen selektiert. Dann werden Module aus den Besten, den Mittleren und den nicht ganz so guten hergestellt. Daher sieht man in den Datenblättern die Werte der 3 Varianten oder auch mehr.

Eine Selektion auf der Ebene der Zellen ist bekannt und üblich. Von selektieren Modulen habe ich noch nichts gehört.

L.G.