ich bin an einem Austausch interessiert, was man alles machen kann. Da können wir uns gegenseitig Tipps geben. ich hab mir nen scd41 gekauft. geiles Teil. man kalibriert den CO2 Wert an der aussenluft. Das ist dann Referenzwert von 400 ppm. Damit kontrolliere ich , ob die Lüftung ausreicht, wann wieder genug sauerstoff im Raum ist. Das sind natürlich auch erfahrungswerte. Ich kann den Sensor ja in jeden Raum mal paar Tage hängen.
Bei mir liegt mittlerweile einiges rum, das ich einfach mal bei den chinsesen mitbestellt habe. Aber bis jetzt noch keine Anwendung habe. Bald im Winter werde ich Zeit haben und bischen rum experimentieren.
Angesichts der doch begrenzten Systemressourcen (8GB SSD?) macht eine Containerisierung wohl am meisten Sinn, also ähnlich jemand (@petrel?) auf Basis von proxmox das geschildert hat. Ich fange damit mal an....
Ich hab für 23 euro eine neue 500 GB usb festplatte gekauft. Da am windows PC HAOS drauf gespielt, danach in den futro rein. Hat korrekt gestartet und direkt gefragt, ob man ein backup einspielen will oder neues home assistant machen will.
Am futro muss man im bios einmal einstellen, dass von usb festplatte gebootet wird. Ich lass jetzt die neue 500 GB Festplatte laufen, habe meine alte usb-Festplatte als Backup.
Das ist ne neue 500 GB Festplatte, die ist auch sehr viel schneller, als die alte usb Gurke. Als backup Festplatte ist die aber ok. 23 euro ist jetzt auch keine grosse investition.
Hier ein eine auswertung von gerade eben vom scd41. Ich lüfte morgens, danach werfe ich den specksteinofen an.
Im Vergleich zum Raspberry ist das Sau günstig. Und dazu noch sehr gut zu handeln haos ist sehr schnell auf USB Festplatte gespielt. Einzig im BIOS des futro muss man gucken, was man das einstellen muss. Das Zeugs ist sonst Elektronik Schrott, für ein smart Home Server geht's aber noch.
Ganz gute Leistung/ Stromspar/ Preis Option sind auch alte Laptops - im Servermodus hat man das Display ja aus. Je nach nachdem was man an Festplatten und Peripherie dranhängt kann man hier auch so 20W rechnen. Teurer als der Raspi, aber wenn man so was eh rumliegen hat auch nicht unnachhaltig, insb. weil viele hier ja Sonnenstrom nutzen
Mit bisschen Linux-Knowhow kann man hier echt geile Sachen machen. HomeAssistant ist denke ich ne super Wahl, da kriegt man echt vieles rein, MQTT, ESPHome und Shellies alles nativ unterstützt und auch einige Cloudservices (Sonnenstand, etc.) kann man dazu gut nutzen. Es supported sogar Bayes Schalter für smartes erlernen von reaktionen unter Beachtung von mehreren Sensoren.
Bei mir spielen auch noch Grafana für geile grafische Aufbereitung und Langzeitstatistiken ne große Rolle. Sowohl HA als auch Grafana kann man auch mit eigenen kleinen Prometheus Exportern füttern, da sind keine Grenzen gesetzt: z.B. Autobatteriestände, Börsenpreise, Stromverbrauch, Wetterdaten, etc.
Bzgl. Heizungssystemen: Wärmepumpen kann man gut rudimentär über die EVU Sperre ansteuern mit einem Releais an nem Raspi oder ESP und das dann auch automatisiert z.B. nach Strompreis oder PV Leistung starten oder stoppen. Mit EMS-ESP gibt es für Buderus und Co auch gute OpenSource Software um die Daten aus den Brennern auszulesen und zu setzen, auch mit entsprechender MQTT und HomeAssistant Unterstützung.
Sensoren aller Art wie MQTT oder direkt ESPHome einzubinden wurde ja schon erwähnt.
Generell kann man hier mit den richtigen offenen Protokollen so krass viel geilen Scheiss machen, insb. auch zur Effizienz bei PV, dynamischen Strompreisen oder auch Wetterbedingt (z.B. temperatur/sonnenscheingesteuerte Rolläden, etc.) - Einbindung von smarten Rauch und Flutmeldern (z.B. im Keller bei der Batterie) inkl. notfall-push-Meldungen aufs Handy, smart gesteuertes Laden der Batterie auch bei wenig oder keiner PV durch dynamische Stromtarife, Alarmanlagen durch Fenstersensoren, etc.
Einfach sehr geiler krasser shit - und das geilste: Sogar alles komplett lokal, ohne Datenabhängigkeit von Clouddiensten, etc. - Remotezugriffe per VPN sind auch möglich und man kann das ganze mit verschiedenster Hardware extrem stabil bauen.
Richtig cool sind dann auch DIY-Projekte zur Visualisierung, z.B. über LED Ringe im Wohnzimmer den aktuellen PV oder Batteriestand anzeigen, etc.
Gut, Dokumentieren sollte man das ganze gut, sonst steht die Familie beim Autounfall dann ggf. dumm da
Wer erst mal ein smart home system hat, der wird das net mehr in die tonne treten. Ich habe mir jetzt eine komplett laufende festplatte als sicherheit gemacht. Falls die laufende platte ausfällt, kann ich direkt weiter machen. Ein ersatz futro habe ich allerdings net, finde ich auch net so wichtig. Ich habe samba backup am laufen, jede nacht wird ein backup gemacht, das wird auch auf nas ausgelagert. Da kommt ganz schön was zusammen, ich muss die ganz alten backup mal löschen.
Ich hab auch nix lebenswichtiges in home assistant, das ist eigenlich nur für die schöne grafische Aufzeichnung. Wenn das mal nen tag ausfällt, fehlen nur die Daten. Von daher brauche ich keine echte redundanz.
Meine buderus heizung von 1997 hat ne total gräuslige steuerung (nach heutiger sicht). Da gibt es auch null schnittstellen, ich kann da nix gross machen. Die warmwasseraufbereitung kann net mal eigenständig programmiert werden, die schaltet automatisch immer 30 minuten vor der eingestellten heizzeit ein.
Ich bin elektrotechniker, habe früher beruflich SPS steuerungen programmiert. Bedienung und einstellungen der Buderus Heizung ist wie bei vielen solchen steuerungen mit wenigen tasten und sehr kleinen display gemacht. Sowas darf ja nix kosten. Es gibt auch eine service ebene, die normale bedienungsanleitung gibt es net her, dass man tiefer rein kommt und änderungen machen kann. Zum glück kann man durch das internet alles in erfahrung bringen.
Ich tat mir anfangs bischen schwer mit den ganzen begrifflichkeiten und der logik dahinter. Was mit den Parametern eingestellt werden kann und wie sich die Änderungen auswirken. Da greift viel ineinander, bzw. Überlagert sich das . Ich habe das schon vor paar jahren optimiert, net erst seit ich jetzt PV Anlage und Home Assistant habe. Kann ich jedem nur raten, sich damit zu beschäftigen.
So eine Heizungssteuerung als Beispiel ist bei der richtigen Haushydraulik und effizienten Wärmeerzeugung in einem Massivhaus was super simples... ab einer gewissen Aussentemperatur wird der Heizkreis aktiviert die korrekt dimensionierte Pumpe läuft volles Rohr, die Vorlauftemperatur wird Aussentemperaturgesteuert auf niedrigstem Niveau gefahren. (Punkt)
all den anderen Quark wie Nachtabsenkung, Einzelraumregelung, Präsenzmelder braucht es bei
ich denke da ist auch viel Hobby dahinter. Aber tagsüber heize ich das Schlafzimmer allerdings wirklich nicht. Aber besonders smart ist die Regelung natürlich nicht. An/aus halt
Mein beitrag richtet sich an leute, die noch ne "alte" heizung haben. Die auch drin lassen. Wenn, dann zusätzlich Split klimaanlagen einbauen. Die alten heizungen können und brauchen net auf "smart" getrimmt werden. Es geht mir nur darum, die einstellung ollen heizungen zu optimieren. Ich hab das für mich schon vor jahren gemacht. Das hat auch nix mit hobby zu tun. Unpassende veraltete einstellungen zu korrigieren. Ich habs geschrieben, dass man da nachgucken sollte und gut. Damit ist das für mich abgehakt.
Doch das gelingt je nach Fähigkeiten ziemlich gut.
Ich habe mit der Temperatur-Erfassung von Vorlauf-, Rücklauf-, Kessel-, Boiler-, Raum- und Aussentemperatur begonnen,
danach mit Hilfe von Shellys die 230VAC Schaltzustände (Brenner-Anforderung , Ladepumpe, Heizkreispumpe) erfasst
und kann mit denselben auch die Pumpen direkt via SmartHome schalten.
Man hat damit ein Monitoring, das dem moderner Cloud-gekoppelter Systeme in Nichts nachsteht.
Hier sieht man den "digitalen Zwilling" eines 30 - Jahre alten Viessmann-Gas-Kessels.