Mal sehen, wie lange uns Norwegen und Schweden noch wohl gesonnen sind.
Ja, tun sie. Die kämen aber auch leichter ohne uns aus. Die Reservekraftwerke sollen wieviel GW bei Dunkelflaute ausgleichen? Man kann sich alles schöndenken. Es geht ja gerade um die Tage, an denen es nicht reicht. Verzichtet ihr dann selbstlos zugunsten der anderen? Ich denke nicht.
Erstens weiß zumindest ich nicht, ob die EE haben und wenn ja, in welchem Umfang. Steht nicht im Artikel. Und zweitens geht es genau darum, nämlich sich nicht von einer Energiegruppe abhängig zu machen.
Ja, EE mogen günstig sein - zu Zeiten, wo sie vorhanden sind.
Wie war das mit solidarisch 'Frieren für die Ukraine'? Jetzt auch für Transnistrien, Ungarn, Rumänien, Tschechien? Auf der anderen Seite die Überall-Verfügbarkeit von Ladesäulen fordern.
Wir brauchen dringend zwei Netze oder zumindest die Möglichkeit, EE-Eiferer (formely knows as Fanatiker) bei EE-Strommangel zu reduzieren oder abzuschalten. Manche lernen es nur durch Schmerzen/Frostbeulen.
Nicht von einer Energiegruppe abhängig machen? Transnistrien muss frieren, weil es kein Gas mehr bekommt? Wonach hört sich das bloß für mich an?
Grübel, grübel und studier. Heureka,
die haben vollständig auf Gas gesetzt?
Bislang hätten wir uns wohl jederzeit selber mit Strom versorgen können, wäre halt ziemlich dumm gewesen. Und das mit einem Anteil an erneuerbarer Energie, den die Fossil-Lobby vor Jahren als völlig unmöglich dargestellt hat ... Ansonsten meine letzte Antwort für Dich, lasse mich nicht als Fanatiker bezeichnen.
Wenn du diese Energiegruppe kontrollierst kannst du das machen.
Das ist eine Illusion. Macht keiner auf Dauer
Warum nicht gleich foltern? Ziemlich dumpfe Art auszudrücken das man Recht haben will. Egal ob man jetzt richtig liegt oder nicht.
Zwei Netze sind teuerer. Ich glaube wir haben ein Investment in EE getätigt das wir weiter heben sollten. Den Pfad jetzt zu verlassen wird teuerer und sinnvolle Ideen dazu hab ich noch nicht gesehen
Es gibt eine Studie die sagt das Solar im Moment schon die günstigste Energieform (incl. Speicherkosten) in den sonnenreichen Ländern ist. 2030 ist Solar auch bei uns am günstigen. Daraus ergeben sich für mich zwei Dinge:
a) Wir haben in Deutschland ganz allgemein das Problem das Energie hier immer teurer sein wird als in den sonnenreichen Ländern. Selbst wenn 2030 Solar bei uns die günstigste Energieform ist wird sie in anderen Ländern billiger sein. Ich sehe nicht wie sich das ändern lässt. Damit müssen wir leben und vermutlich lässt sich damit auch der Weggang von energieintensiver Industrie nicht vollständig verhindern. Ich sehe nicht wie man diese Randbedingung ändern könnte.
b) Jeglicher etwatiger Umbau unseres Energiesystems wird mit den EE Solar Preisen konkurrieren müssen. (*)
Die Studie wurde von Greenpeace bezahlt und von einer Finnischen Hochschule erstellt. Man kann sich das kritisch ansehen. Aber auch der VW-Dietz sprach bei Lanz schon vor einiger Zeit von 1ct/kwh aus Solar. Pakistan (ein ohne Frage armes Land) baut Solar voll aus. Machen die vermutlich wegen dem Preis.
(*) Man kann jetzt aber noch schauen ob man die kleinen PV Anlagen noch fördern sollte. Also insbesondere das Einspeisen mit Vergütung wenn wir eh schon zuviel Strom haben. Oder ob man eher auf große Anlagen mit niedrigeren Anschlusskosten und angeschlossenem Speicher setzt. Gibt Optionen Kosten besser zu managen.
Weiß ich nicht, ob vollständig. Und du vermutlich auch nicht. Aber offensichtlich reicht es nicht, sodaß es z.Z. 8 Stunden keinen Strom gibt.
Wenn wir irgendwann 100% EE haben, haben wir keine Möglichkeit, auszuweichen.
Offenbar fühlst du dich angesprochen, nur die Bezeichnung gefällt dir nicht. Wer alles auf die EE-Karte setzt und die Augen vor der Realität verschließt - oder soll ich besser schreiben, die Realität verleugnet, den kann man durchaus als fanatisch bezeichnen.
Da nützt auch kein Melden und Unterdrücken, wer immer das war.
Wenn ich 10 Minuten am Tag nicht atme, da nützt auch nichts, wenn ich im Tagesdurchschnitt genug Sauerstoff bekomme. Ähnlich dramatisch käme auch die Dunkelflaute für viele.
Und du kontrollierst die Energiegruppe?
Es geht nicht um Recht haben, da gibt es hier genug Leute, die abweichende Meinungen niederschreien.
Es geht darum, daß derjenige, der die fossilen Energieträger in ausreichender Menge verteufelt, dann auch die Auswirkungen seiner Forderungen spürt.
Wer bestimmte Energieträger für alle abschalten will, sollte sich im Vorfeld zumindest darum kümmern, daß der Ersatz auch wie gewohnt funktioniert - z.B. durch Speicher. Zuerst Speicher, dann Abschalten, nicht anders herum.
Ich behaupte das man EE kontrollieren kann ja. Die Konzepte liegen auf dem Tisch und werden Stück für Stück umgesetzt.
Batteriespeicher werden uns im Sommer mit Solar durch die Nacht bringen
Mehr Windkraft hilft im Winter
Biogas und Power to Gas für Dunkelflauten.
Also für kontrollierbar halte ich es.
Hat das jemand gemacht? Aber andere Meinungen muss man auch aushalten
Ich möchte die für Deutschand beste Lösung.
Das wiederum ist Planwirtschaft. Der Markt reagiert doch. Es entstehen Speicher. Es ist eine Illusion das wenn man erst Speicher baut die man nicht braucht das irgendwas besser macht.
Das geht dich, grossen und ganzen, nichts an. Kümmere dich um Überreiche, die alleime 20 % des gesamten Energieausstoss verursachen. Ob jemand sein Haus renoviert, men japanischen garten baut, Panels sammelt, oder nen Maserati vor der Tür kannst du gerne zu Kenntnis nehmen, aber nicht dem anderen vorwerfen.
Letztes Jahr hab ich einen Bericht gelesen über Biogas und Strom aus biogas. grosso modo sind die Anlagen so ausgelegt, daß man damit eine Tageserzeugung (-speicherung) in 2-4h in Strom verwandeln könnte. Meist läßt sich auch die Gaserzeugung zwischen 0% und 200-300% steuern. Das wird nur deshalb nicht gemacht, weil man dafür genau die gleiche Summe ausgezahlt bekommt wie für konstanten Betrieb.
Sofern wir keine Speicherinfrastruktur bauen, wie die auch immer genau ausgestaltet wird, hast Du Recht.
Die Gefahr sehe ich aber nicht. Von daher würde ich das gelassen betrachten.
Ich habe die gefahr sich n gesehen, bevor unserekanzlerin erneuerbare Energie zurückfuhr und anfing, russisches Erdgas zu kaufen.
Du must bedenken, das ich genau in dem jahr mein studium begann, als Studenten zum Thema "Grenzen des Wachstums " demonstrierten. 50 Jahre her.
Planwirtschaft ist zumindest für mich was anderes, nämlich ein Ziel vorzugeben, ohne sich um ausreichende Mittel zur Erreichung des Ziels zu kümmern. Auch wenn erst abschalten, dann evtl. mit Speichern nachbessern oberflächlich betrachtet planlos erscheint, so vermute ich durchaus einen Plan dahinter.
Aber wenn nicht, so ist das doppelt schlimm.
Kühltürme sprengen und Leitungen mit Säure spülen hört sich nicht nach sinnvollem Plan, sondern nach verbrannter Erde an - jegliche Brücken hinter sich abbrechen nach dem Motto 'vorwärts immer, rückwärts nimmer'. Kommt mir irgendwie bekannt vor. Ja, kann man machen, sollte dann aber zeitnah einen Plan haben, wie man das Zerstörte kompensieren kann.
Wenn ich ausschließlich mit Strom heizen würde, würde ich erst eine Insel aufbauen und danach erst meinen Stromanschluss kündigen. Klar, falls es im Winter dann nicht reicht, kann man natürlich erwarten, daß der Nachbar notfalls ein Kabel rüberlegt, verlangen kann man das nicht. Und wenn sich der Nachbar bockig zeigt, sitzt man im Kalten. Und das soll die Energiewende sein, quasi eine Nötigung des Nachbarn, damit ich meinen Willen durchsetzen kann. Was ist denn das für eine Auffassung?
Ich habe deinen Text mehrfach gelesen aber richtig schlau werde ich das nicht draus. Also außer das du emotional wirkst. Was im übrigen ein schlechter Zustand ist um gute Entscheidungen zu treffen.
Erst EE ausbauen, dann Speicher bauen und Verbrauch flexibler machen ist glaub ich der Plan. Kann man nicht gut finden aber ein Plan ist es.
Ausser ranting verstehe ich dich hier nicht
Geht's hier um die Hilfe von anderen Staaten? Wenn beide auf EE setzen kann man sich doch gegenseitig helfen?
Bei Biogas gibt es verschiedene Möglichkeiten der Flexibilisierung. Mir besonders sympathisch ist die Aufarbeitung zu Biomethan oder noch besser Bio DME.
DME ähnelt von den Eigenschaften her Propan, es ist ungiftig, ähnlich lagerbar und ist selbst kein Treibhausgas.
Das ist praktisch, weil man Restbedarfe für Spitzenlasten bei Heizungen oder Motoren, die nur für wenige Stunden im Jahr anfallen, ohne Leitungen bedienen kann.
Biogas selbst ist relativ schwer zu transportieren und zu lagern, genauer für ein paar Stunden bis Tage ist das zu akzeptablen Kosten machbar, aber einen ganzen Sommer Biogasproduktion lokal in oberirdischen Gasspeichern lagern, das ist zu teuer.
Andererseits, wir haben viele kleine Biogasanlagen und ob es wirtschaftlich attraktiv ist, da an jede eine Mini DME Synthese zu hängen oder einen Anschluss ans Erdgasnetz?
Von daher sind die kleinen oberirdischen Gasspeicher auch vielleicht interessant für einen Teil des Bestands, besonders nett finde ich da die Idee, den Einsatzstoff zu wechseln. Im Sommer kriegt die Anlage nur schwer verdaubares Zeug wie Gülle und hat niedrige Erträge, und in der Dunkelflaute wird etwas Kraftfutter zusätzlich verwendet und so die Produktivität der Anlage temporär gesteigert.
Wenn es transportiert und geologisch eingespeichert werden soll, wird das Biogas zu Biomethan aufgearbeitet. Grundsätzlich müsste es möglich sein, Pipelines auf Biogas umzurüsten. Bei niederländischem Gas mit hohem Stickstoff Anteil hat man das gemacht, also Pipelines umgestellt von niederländischem Gas mit viel Stickstoff und deswegen etwas niedrigerem Energiegehalt pro Kubikmeter auf Erdgas mit höherem Energiegehalt. Was man nicht gemacht hat, ist zwei Gasnetze parallel zu betreiben. Da ist man sogar hingegangen und hat Erdgas etwas runterverdünnt mit Stickstoff, um die Zusammensetzung des Groningen Felds zu erreichen.
Wenn Erdgas größere Konzentrationen an CO2 enthält, wird es dagegen gerne abgetrennt. So weit ich weiß liegt das daran, dass CO2 Korrosionsprobleme verursachen kann, gerade im Zusammenspiel mit Wasser, und dass es weniger Energie intensiv ist, es abzutrennen. Groningen ist außerdem ein Riesengasfeld, da könnte es sich allein deswegen gelohnt haben, dessen Zusammensetzung in einem großen Gasnetzgebiet zum Standard zu machen.
Kurz bis mittelfristig werden wir nicht die Menge Biogas haben, das Gasnetz von 90+% Methan auf Biogas mit nur etwa 50% Methan umzustellen.
Langfristig spricht dagegen, dass man mit dem CO2 aus Biogas CCU oder CCS machen könnte, also entweder Negativ Emissionen kreieren, indem das CO2 dauerhaft geologisch gespeichert wird, am besten in Lagerstätten, in denen es mit Gestein reagiert und als Karbonat Gestein dann nicht mehr entkommen kann. Oder man kann mit dem CO2 aus dem Biogas zusammen mit grünem Wasserstoff organische Verbindungen herstellen (Efuels für Flugzeuge oder künstliches Methan / DME) und muss dann nicht auf direct air capture zurückgreifen.
oh, dann passa ber auf, das nicht vorher Gas angestellt wird und du frieren musst... so wie in Transnistrien, die nicht begriffen haben und scheinbar nix unternommen haben von der Abhängigkeit los zu kommen. Wie immer bei einigen Politikern, aussitzen udn sich sagen wird schon. Handeln wie in Deutschland hätte etwas geholfen. Jetzt muss es weiter gehen, aber schnell.
Nur für die, die sich nicht vorberieten und planen... oder an Fossilen Energieträgern kleben. Warum auch immer.
Was hat das mit meiner Frage zu tun? Er tut etwas, was er anderen vorwirft das es schlecht/unnütz/unpraktikabel/unlösbar oder was auch immer ist. Wenn einer in Saus und Braus lebt, kann er von mir aus auch, bin aber trotzdem dafür unnütze Verschwendung/Erzeugung von Müll die über das normale hinaus geht zu verteuern. Denn aus dem Müll/Abfall/Wertstoffe entstehen kosten für die Gesellschaft, da bin ich für eine halbwegs gerechte Verteilung. Musst du ja nicht gut finden.
Beim Thema Speicher und Regelleistung wird zu wenig mit Biogas gerechnet, die laufen meist 7/24 durch... da müssen sich die Regeln ändern und die Bauern motiviert werden den Weg zu gehen. Da ist einiges an Potential. Vor allem dezentral verteilt in D.