Das ist jetzt eine Frage der annahmen.
Bei meinem günstig aber nicht supergünstigem kleinspeicher sind es ca. 4cent/kwh. Im großen mag es noch mehr auflagen geben dafür aber günstigeres Material ob der Menge. Aktuell würde ich mit speichern wenn günstig und einspeisen wenn teuer auch noch was Einnehmen.
Aber selbst wenn ich Deine 10cent nehme und dann pv oder wind als Grundlage, statt Gas sollte es immer noch billiger zumindest ähnlich teuer sein.
Meine Annahme ist aber Speicher werden deutlich günstiger bzw es wird ja auch nur ein Teil eingespeichert und mir zusatz Speicherkosten versehen.. Ein zukunftssichere Kristallkugel habe ich aber auch nicht.
Im Jahr 2024 liegen die Stromgestehungskosten für Gasturbinenkraftwerke zwischen 11,46 und 28,96 Cent/kWh, was Gas zu einem der teuersten Energieträger macht. Im Gegensatz dazu liegen die Stromgestehungskosten für Photovoltaik zwischen 3,12 und 11,01 Cent/kWh und für Windkraft zwischen 4 und 8 Cent/kWh
Saubere Kernkraftwerke kann es nicht geben. Atommüll wird zwangsläufig entstehen, auch wenn neue Technologien das reduzieren könnten. Der Atommüll, den wir schon haben, beschäftigt die kommenden Generationen. Ein Endlager wird ein keinem Bundesland gewünscht. Die Suche geht weiter. Wenn ich mir überlege was das ganze Experiment Atomkraftwerk uns in DE gekostet hat und als Folge noch kosten wird (Abbau, Entsorgung und Endlagerung), dann kann einem schlecht werden. Mit dem Geld hätten wir vieles anders machen können.
Hatte nicht gerade Frankreich neulich noch große Mengen Strom importiert weil da irgendwas mit den gepriesenen Kernkraftwerken war?
Kühlwassermangel? Wartungsstau? Kein Problem, die neue Generation KKW braucht ja gar kein Kühlwasser, oder doch? Oder halt Helium, Blei, Fluoride, Chloride.
Wer reisst denn was ab? die KKWs? Wie gesagt die hätten weiter laufen dürfen (meine Meinung) kritisch sind die aber nicht, sonst wäre das Schreckenszenario ja schon passiert. War <10% des Stromixes und ist die letzten Jahre stetig weniger geworden..
Frankreich nimmt ja genauso gerne unseren Strom.
~0.4% der Stromproduktion in DE haben wir 2023 von Frankreich netto importiert. Klingt jetzt nicht so als wären wir besonders davon abhängig.
Aber zum Ausgleich der Produktion/bedarfes sind die überregionalen Netze ja da.
wenn die böse dunkelflaute kommt wie vor einigen wochen dann siet das aber schlecht aus mit dem ausgleich wenn die vorhandenen kohle kraftwerke 2030 vom netz gehen sollen.
es sein denn bis 2030 ist speicher vollausbau fertig
stellt euch vor jedes land würde so handeln wie wir, ach das ausland wird schon helfen...
In D. 13GWh die kamen im wesentlichen in den letzten 6 Jahren dazu. Kosten waren die Zahlen die ich im Kopf hab jetzt so bei 60-100€/kWh im Container.
Die Speicherkapazität aller Pumpspeicherkraftwerke in Deutschland zu verdoppeln kostet so 3.5 Milliarden plus was extra für Gelände/ Anschluss. Also ein 3/4 Flughafen in Berlin. Geht wie ich finde.
So wie sich das privat rechnet rechnet sich das auch im Großen
Bei uns wird gerade ein Pumpspeicherkraftwerk saniert das lange still lag. Kosten für Sanierung und einen hypothetischen Batteriespeicher gleicher Kapazität waren gleich. Kosten für den Betrieb aber 0.1ct/kWh zu 1ct/kWh
Die meisten aktuell geplanten bzw. in Gnehmigung oder im Bau befindlichen Großspeicher werden von größeren Investorengesellschaften betrieben. Der Bau kostet den Verbraucher erstmal nichts.
Der größte Teil Gewinn kommt aus der Preisdifferenz speichern/einspeisen, dazu die Bereithaltung von Regelenergie.
Diese Speicher hängen am Höchstspannungsnetz.
Die 2 wichtigsten Effekte:
negative Preise sind dann weg, Höchstpreise gedämpft. Insgesamt erhöhen sich aber die Bezugskosten um Betrieb und Gewinn der großspeicher
Mittelspannung und Niederspannung muss trotzdem großzügig ausgebaut werden, die Grundkosten steigen weiter.
Viel schlauer wäre "Jedes Haus eine Batterie" incl. intelligenter Steuerung. Dafür braucht kaum was erweitert werden, der Gewinn wandert ins eigene Geldbörserl statt auf den cayman islands
Die Speicher daheim sind in der Regel auf Stunden oder Tage ausgelegt.
Wir brauchen ja, vermute ich mal, eher Wochen. Das wird nicht nur Batteriespeicher sein können. Die sind gut zum Spitzen abfangen
Anmerkung: wenn die Preiskurve mal geglättet ist. gibt es durch die Preisdifferenz aber auch nichts mehr zu verdienen.
es wird nie so geglättet, daß keine Preisdifferenz mehr zu sehen ist. Selbst wenn großspeicher das abfangen knnten, im Verteilnetz hast immer noch Sprünge.
Sinnvoll dürfte aber die Sorte Speicher sein mit elektrolyttanks, die können viel speichern und über längere Zeit verlustfrei vorhalten. Dosko im Burgenland hat sich sowas hingestellt für seine Energiegenossenschaft
Sorry aber Transnistrien ist schon in einer besonders schlechten Situation - aber ja nicht wegen Eneuerbaren, sondern weil sie zu sehr auf (kostenloses) Gas gesetzt haben und nun dieses dauerhaft abgedreht wird.
Für mich eher ein Argument pro EE und sich unabhängig machen von anderen Zulieferstaaten (einschließlich US).
Unsere Nachbarn provitieren genauso wie wir vom gemeinsamen Strommarkt und daß es (noch) fossile Reservekraftwerke gibt, ist immerhin besser als wenn alles fossil oder unbezahlbar nuklear wäre. Und den Umstieg auf erneuerbare Energien machen wir ja übrigens auch nicht nur aus privatem Spaß an der Sache, sondern um den menschengemachten Klimawandel wenigstens ein bischen abzuschwächen und nebenbei auch die Abhängigkeit von uns nicht wirklich wohl gesonnen Ländern zu reduzieren, um es mal so zu umschreiben ...
Ist das Ironie?
Da fällt einer Region ein fossiler Energieträger weg und dann daraus zu folgern das EE das Problem ist ist schlicht falsch.
Es geht hier um strategische Fragen, Macht und Abhängigkeiten. EE sind der günstigste Weg unabhängig zu werden