ich finde den bagger 288 viel besser.
das ist mal richtige deutsche wertarbeit
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Im Großen und Ganzen die Abkehr von fossilen Energien zugunsten CO2-neutraler Energien.
Das ist auch völlig ohne Miteinbeziehung des Endkunden möglich, indem man Solar- & Windparks baut und diese zusammen mit Kurz und Langfristspeichern in einen Markt integriert.
Aber es macht dennoch Sinn auch eine Bürgerenergiewende durchzuführen, wo prinzipiell jeder Haushalt die Option hat per PV seinen eigenen Strom zu erzeugen und durch Smart-Meter und Steuerboxen die Netze aktiv zu entlasten. Denn das spart auch für das Stromnetz Kosten, da man weniger Leitungen und Last vorhalten muss.
Um den Bogen zurück On-Topic zu spielen, wenn man die Energiewende günstiger machen will, sollte man allerdings zeitnah schauen, die Vergütungen auch bei kleinen PV-Anlagen marktgesteuert auszulegen. Denn private PV-Anlagen unter 25kW machen durch den massiven Boom der letzten Jahre inzwischen mehr als die Hälfte der installierten PV-Leistung mit noch fixer Einspeisevergütung aus.
Bürgerenergiewende funktioniert erst dann für die große Mehrheit, wenn die Gerätschaften dafür billig und idiotenfähig sind.
Es geht nicht nur um große fixe PV am Haus, auch Balkonsolar und Kühlschrank, Boiler, Waschmaschine müssen mitmachen. Dazu idiotensichere Batterien, die man sich irgendwo hinstellen kann. Alles das muss standartdisierte Steuersignale verarbeiten können und simpelst einzurichten sein und sich in kurzer Zeit amortisieren
das kann durchaus wahr sein, aber nur sobald kernfusion den großteil unserer energie erzeugt.
Bis jetzt hat es noch kein Land geschafft seinen Energiebedarf mittels erneuerbaren Energien und Speichertechnik zu decken. Es gibt Ausnahmen, Island oder auch Länder mit Möglichkeiten der Wasserkraft-Nutzung. Das verbessert die Möglichkeiten.
Aber angesichts der benötigten Kapazitäten sind wir technologisch noch nicht so weit, diesen großen Bedarf abzudecken.
Wirklich CO2 neutrale Erzeugung wäre technisch nur mit Kernkraft und erneuerbaren möglich. (Wertfrei , ohne pro und contra)
Was mich wundert, und damit zurück zum Thema:
Wenn die Energiewende erfolgreich sein soll, funktioniert das nur, wenn der Strompreis unter einem bestimmten Wert bleibt. Übersteigt er diesen, ist die Industrie international nicht mehr Wettbewerbsfähig. Deshalb auch das Beispiel Thyssen Krupp. Die Produkte verteuern sich derart, das sie keinen Absatz mehr finden. Dabei spielt es dann keine Rolle mehr, ob nun mit erneuerbaren Energien produziert oder nicht.
Das betrifft einen großen Teil der Industrie.
Da diese Produkte aber weiterhin benötigt werden, müssen sie Import werden. Die Wahrscheinlichkeit das dort mit erneuerbaren Energien produziert wird ist gering. Global betrachtet steigt der CO2 Ausstoß ja auch weiter an.
Wenn der Drahtseilakt zwischen zwischen Umweltschutz und Wirtschaftlichkeit nicht gelingt, wird die Energiewende scheitern.
Der Iststand zeigt, das die Kosten für Energie bereits jetzt zu hoch sind und damit der Wirtschaftsstandort gefährdet.
Werden Speicher gebaut, steigen die Kosten. Durch den Netzausbau steigen die Kosten. Eine neue Infrastruktur um Ballungszentren mit ausreichender Energie für Ladesäulen zu versorgen wird die Kosten steigen lassen. Neue Zähler, Förderungen, Abrechnungssysteme, nichts davon macht es günstiger.
Selbst ein Einfamilienhaus mit Windturbine, PV und soviel Speicher zu versehen um 100 % autark zu sein ist nicht bezahlbar.
Das geht nicht gegen die Energiewende, ganz im Gegenteil. Ich verstehe nur nicht, woher bezahlbare Energie kommen soll, um den Wirtschaftstandort nicht zu zerstören.
Wie ist denn jetzt die Strompreisprognose? Wenn sich nichts ändert wird es aus meiner Sicht scheitern.
hätte das nicht besser schreiben können
ich sage ja schon lange dass die "energiewende" gescheitert ist.
sie sehen den eisberg und fahren trotzdem mit voller kraft auf ihn zu...
die kosten steigen von jahr zu jahr künstlich aufgeblasen durch steuern oder kriege usw...
dann meinen hier einige wir könne in paar jahren speicher installieren von denen sie nicht mal wissen um welche dimensionen es sich handelt und dass aktuelle akku speicher ja auch ein ablaufdatum haben.
Und neue Kernkraftwerke kosten nichts?
Hinckley Point C liegt bei 50 Mrd. € habe ich neulich gelesen, Flamanville bei >30 Mrd. €. Strom haben die noch nicht eingespeist glaube ich zu erinnern.
Zu CO2 bei KKW sollte man auch die gesamte Kette vom Abbau bis zur Lagerung betrachten. Macht hier ja auch jeder beim Thema BEV.
Ich erinnere an Castortransporte auf der Straße, die bestimmt nicht CO2-arm abgelaufen sind. Andere Teile der Produktionskette sind bestimmt ähnlich, dazu Endlagerprobleme und wieder Importe aus anderen Staaten.
Flamanville 3 ist Ende letzten Jahres mit reduzierter Leistung ans Netz gegangen.
Norwegen hat erneuerbare Energie im Überfluss. 100 %. Und genug davon, um auch die bev zu versorgen. Was staatlich heftig gefördert wird. Und es bleibt noch genug, um sie ins Ausland zu verkaufen.
Nichts davon war die Frage und den meisten ist das bereits bekannt.
Im Rahmen der Energiewende ist es erforderlich die Kosten der Stromerzeugung umgehend zu senken. Siehe derzeitige wirtschaftliche Situation.
Wie geht es jetzt weiter? Welche Maßnahmen, welche Technologie?
Hm, das kommt jetzt darauf an ob man Schönfärberei betreibt und nur die elektrische Energie betrachtet oder, was m.E. mehr Sinn macht, die Gesamtbruttoenergie hernimmt da das Stichwort Sektorenkopplung ja in aller Munde ist.
Bei Letzterem lag Norwegen in 2023 bei 75,6% - das sieht also nicht unbedingt nach Überfluss aus. Leider gibts (oder finde ich) noch keine Zahlen zu 2024, aber ich kann mir nicht vorstellen dass Norwegen den Anteil Erneuerbarer in nur einem Jahr um mehr als 20%punkte gesteigert hat.
Quelle: Statista
Er schrieb ja, es gäbe Ausnahmen, z.B. Island und Länder mit Wasserkraft.
Wenn schon zitieren, dann bitte nicht aus dem Gesamtzusammenhang reißen.
Zudem: Norwegen und Island sind aufgrund der natürlichen Ressourcen eher Ausnahmen und daher mit Sicherheit nicht Vorbild für die Welt.
Das hat er geschrieben:
Und ich sehe da einen direkten Widerspruch in seiner eigenen Aussage.
"Kein Land hat es geschafft aber es gibt Ausnahmen die es doch geschafft haben"
Sorry, aber den Rest der Aussagen kann man sich sparen bei solchen Widersprüchen in der Eingangsbehauptung auf die dann anschließende Argumentationen aufbauen sollen. Denn auf eine leere Aussage basierend kann man jede beliebige und nichtssagende Argumentation aufbauen.
Er hat eine Aussage getroffen und die im Folgesatz dann relativiert. Ja, hätte er anders schreiben können. Sich dann aber die Aussage aus dem Zusammenhang reißen, ist unseriös. Leider wird heute genauso operiert - wie war das Thema noch gleich - ach ja, Desinformation.
Wieso aus dem Zusammenhang gerissen? Ich habe die komplette Aussage zitiert. Sorry, aber wie hast du seine Aussage zerissen?
sind die, die hier schreiben lange gestorben.... Wenn nicht, komme ich mit dem Rollator und einen Bierfass vorbei.
Wir reden schon noch über carolus Antwort und sein darin enthaltenes Zitat, oder?
Für einen unbedarften Leser, der nur seine Aussage liest, kommt das völlig anders rüber. Und genauso - das behaupte ich - wird vielfach operiert. Von allen Seiten. Nur die genehmen oder angreifbaren Aussagen zitieren und den Kontext verschweigen, dem das Zitat entnommen wurde. Das nenne ich auch Desinformation. Nicht umsonst hat sich der Begriff Lückenpresse gebildet. Und ich nenne hier ganz bewusst die Presse, weil diese den Anspruch hat, die wahren Informationen zu liefern, nach denen sich die Konsumenten dieser Nachrichten sich richten sollen.
Warum nicht? Gerade wurde behauptet, dass das " nicht geht" und keinen Vorteil bringt.
Energieverbrauch schließt auch importierten Strom ein.
Das hat lustige Effekte. Wird z.B. in Polen Kohlestrom erzeugt und fließt über Norwegen nach England, wird die CO2-Bilanz von Norwegen schlechter dargestellt, obwohl es nur Durchleitung ist.
Man muss also nicht die Tabelle Verbrauch ansehen, sondern die Tabelle Erzeugung