Pendeln dürfte überwiegend beruflich bedingt sein. Wo möglich könnte Homeoffice eine Option sein. Geht bloß nicht überall und dann macht es einen Unterschied, ob die Menschen mit 500 Zügen ein- und auspendeln (die hoffentlich pünktlich fahren) oder ob die alle in ihrer eigenen Blechdose anreisen. Das hat nichts mit Energiewende zu tun, ist deswegen aber nicht weniger wichtig.
Habt ihrs gut. Ich werde dieses Jahr auf schlappe 5000kWh sitzen bleiben weil ich abgekappt werde....
ich frage mich was eigentlich die bessere altersvorsorge ist.
eine rente die durch inflation nichts mehr wert ist oder ein abbezahltes eigenes haus welches größtenteils energieautark ist?
Wenn du jetzt Geld über hast, zeitnah so investieren, daß im Alter weniger laufende Kosten entstehen.
Genau mein Ansatz.
Für Tanken, Heizen und Strom würde ich pi mal Daumen 5000€ im Jahr als Rentner zahlen.
Eine , schon versteuerte angesparte Summe X würde ich investieren und müßte die Erträge zusammen mit meiner Rente heftig versteuern. Hab ich kein Bock drauf.
Also ist die Idee die Summe X (oder einen Teil davon) zu nehmen und mich damit soweit wie möglich Autark bezüglich Tanken, Heizen und Strom zu machen.
Dann zahle ich zum einen weniger Steuern an die Verschwender in Berlin und habe zusätzlich eine Inflationsabsicherung bei den 3 Verbräuchen.
Außerdem macht das Planen und Basteln jedem Menge Spaß. ![]()
Damit rennst du hier im forum offene türen ein. Poste das mal in nem auto tuning forum.
Ich habe im alter von 27 jahren ein haus gebaut (angefangen, nach einem jahr eingezogen in ein halb fertiges haus). Wer macht sowas heute noch ? Es wird bis 40 konsumiert, in den urlaub gefahren . . . . . Dann sich über hohe baupreise aufgeregt und dass das haus bis zur rente nicht abbezahlt werden kann.
Man muss das beizeiten in die wege leiten.
Sehe ich (wohl alle hier) genauso. Auf "weniger" energiekosten kann keine steuer erhoben werden. Es gibt aber noch ne alternative, die heiz- und stromkosten im winter runter zu drücken. Man fährt als rentner über den winter in den süden, ähnlich wie zugvögel. Oder fliegt nach thailand, paar monate Elefanten füttern.
Mit der eigenen stromversorgung im sommer hat man die knete, um dem winter hier zu entfliehen.
Das kann ich nicht erkennen - die Beweggründe zum Bau von PV können sehr unterschiedlich sein.
27 ist schon recht früh - wer hat da schon genügend angespart? Auf der anderen Seite: wer 30 Jahre Kredit abzahlen will/muß, sollte sich sputen.
Die werden sich schon an den Habenden bedienen, z.B. über Lastenausgleich. Immobilie kann halt nicht fliehen. Zudem gibt es so Geistesfürze, dir jemanden zwangsweise reinzusetzen. Und trotzdem würde ich immer ins Eigentum investieren, aber nicht übermäßig. Abhängigkeiten reduzieren oder möglichst beenden. Ein Grundstock ist wichtig, aber wichtiger heutzutage ist genügsam zu sein, mit dem vorhandenem/erreichbaren auszukommen. Aber auch mal über die Strenge schlagen, nicht Dauerparty, aber sich auch nicht zu kasteien.
Das gilt auch für PV: eine kleine funktionierende Insel und dann bei Geldüberhang immer mal wieder zubauen. Das Leben nicht vergessen. Bin aber aus dem "Must have"-Alter raus und habe lieber meine Erwerbszeit eingeschränkt. Nichtstun kann sehr entspannend sein.
Wir haben 5 jahre vorher angefangen, massiv zu sparen. Zusätzliche bausparverträge angespart, diese so einbezahlt, dass sie in 5 jahren zuteilungsreif waren. Der bausparvertreter sagte, wir könnten die ansparraten nicht schaffen. Ich habe geantwortet, dass wenn wir das nicht schaffen, dass wir dann auch die noch höhern hypothekraten nicht schaffen, wenn das haus gebaut wird. Da hat ihn überzeugt, hat auch alles gut geklappt. Wie gesagt, sowas tut sich heute keiner mehr an. Heute treten viele erst mit 30 ins arbeitsleben, sind andere zeiten jetzt.
In den 5 ansparjahren haben wir nur nebenkosten zahlen müssen, das war die hilfe von den eltern. Nix geschenkt , nix geerbt.
Immobilien sind und bleiben absolut sicher. Die leute, die die gesetze machen, haben alle grosses immobilienvermögen. Die machen keine steuern und abgaben auf ihre eigenen sachen.
Inflation. Investieren auf Pump ist genial. Du kannst weiter party machen und schiebst das Problem auf. Die Inflation senkt deine Investitionskosten durch niedrige Zinssätze. Du darfst dich halt nur nicht überschulden.
Bausparer und "sparen" klappt ebenfalls nicht gut wenn die Inflation das auffrisst. Dann hat man zwar Eigenkapital erarbeitet aber es ist mit den Jahren weniger wert....
@alter-hase
Wieso? Du hast 5 Jahre keine Miete gezahlt. Das ist geerbt/geschenkt... Oder wäre es gegangen wenn du 60 Monatsmieten a 700€ hättest zahlen müssen? Also 42 000€?
Das ist so, nur deshalb konnten wir so viel ansparen. Wir haben das auch deshalb so früh gemacht, weil wir nie miete zahlen wollten. Es waren auch nur 2 kleine zimmer, für kinder kein platz. Und ne grosse wohnung mieten , mit kinderzimmer, da wäre es nie mit dem eigenen haus was geworden.
Als ich gebaut habe, waren die hypothekenzinsen bei der bank bei 9 prozent. Bausparen war günstiger, aber man hat ne sau hohe tilgung. Ist dann natürlich auch früher fertig, zahlt in summe viel weniger zinsen auf das geliehene geld.
Es waren andere zeiten damal. Bauen war damals keineswegs leichter als heute.
Ich meinte die Formulierung. Ihr habt ja letztlich ein Darlehen bekommen von (ist ja nur geschätzt) 42 000€. Das hat nicht jeder. Und ohne das, wäre es nicht gegangen. Was konträr zu: "Nix geschenkt , nix geerbt." und zu:
"Wer macht sowas heute noch ? Es wird bis 40 konsumiert, in den urlaub gefahren . . . . . Dann sich über hohe baupreise aufgeregt und dass das haus bis zur rente nicht abbezahlt werden kann. Man muss das beizeiten in die wege leiten."
Also IHR habt auch nur konsumiert und seid in den Urlaub gefahren und habt das Auto getunt und hättet locker ein Haus kaufen können wenn ihr das in die Wege geleitet hättet. Nicht so über hohe Baupreise aufregen...
Du verstehst? Dieses "kann jeder ohne Privilegien" und dann welche haben ist irgendwie... doppelzüngig?
Ist jetzt absolut off topic
Priviligiert war ich nie. Es ist heute auch möglich, ne eigene immobilie anzusparen. Bauen/wohnung kaufen ist immer schwer, birgt risiken. Mit nem berg schulden muss man klar kommen, auch gedanklich. Ich finde schon, dass die heutigen generationen sich nicht mehr so krumm legen wollen. Das ist jetzt aber mein letzter beitag off topic hier im thread.
Nochmal, du hast geschrieben dass muss man selber in die Wege leiten, heutzutage würde nur konsumiert werden und dann gemeckert dass die Preise so hoch sind und dass du keine Privilegien bekommen hast.
Ich zeigte dir auf, dass dein Privileg es war, kostenfrei bei deinen Eltern 5 Jahre lang zu wohnen, es also nicht stimmen kann, dass man "selber" einfach so bauen kann. Das hat sich auch heute nicht geändert.
Du hättest damals mit 9% bauen können und das war dir zuviel, daher eine Ansparphase in der du von deinen Eltern subventioniert wurdest. Heute hast du vlt. 4% (ich bin auch nicht auf dem laufenden) aber du musst den Kredit erst einmal bekommen. Deine Eltern können dich nicht unterstützen? Also keine Sicherheiten. Ansparen? Aber die Miete muss ja bezahlt werden währenddessen...
Und so ist der Hinweis, die würden doch nur Urlaub machen und party feiern zu plump. Denn ohne deine Eltern hättest auch du erst viel später bauen können. Und da wäre dann der Schuh, dass du nur deswegen 10 Jahre ansparen musst, weil du zuviel in den Urlaub fährst oder lieber zu Fuß statt mitm Auto fahren könntest ein wenig höhnisch oder? Ohne Privilegien nur durch Arbeit ist es heute sehr sehr schwer.
Und die Kurve des Themas ist einfach:
Um autark zu werden, auch Stromautark ist es eine Frage von Investitionen. Kann man bei einer Mietwohnung gar nicht erst machen.
Kleine Anekdote: Die mini-Dachgeschosswohnung bei meinem Onkel ist leer, es wird aber weiterhin Strom mit ca. 100€ im Jahr bezahlt. Bezug: 0kWh. Warum? Wenn er sie abmelden würde vom Strom und später wird sie wieder angemeldet muss der Sicherungskasten bei der Kellertreppe den neuesten Vorschriften entsprechen, weil er dann als "neu angeschlossen" gilt. Da Ganze würde 4 bis 5 stellig kosten. Daher auch bei Mietern mit "Stromautark" vom Netz trennen wohl kaum bis gar nicht möglich.
Du hast da einen Spin draus gemacht, der zu angreifend war. 5 Jahre zwei kleine Kinderzimmer ohne in eine gemeinsame Wohnung zu ziehen, sehe ich durchaus als Opferbereitschaft. Inwiefern die jetzt wirklich allgemein weniger geworden ist und die heutige Jugend nur noch konsumierende Weicheier sind? Da will ich eigentlich gar nichts zu sagen, das führt zu weit vom Thema ab. Wozu ich aber sehr wohl etwas sagen will: er ist zu Recht stolz auf die eigene Leistung. Punkt.
Das man noch bei den Eltern wohnt, vielleicht sogar mit Partner im ehemaligen Kinderzimmer, sehe ich nicht als privilegiert an.
Auch nicht, daß man sich in der Familie hilft, auch z.B. durch kostenloses oder günstigeres Darlehen.
Es soll auch Leute geben, die erst einmal im Bauwagen oder baufälligen/heruntergekommenen Immobilie für kein/wenig Geld wohnen, um ihren Traum von Unabhängigkeit so früh wie möglich zu erreichen.
Auf der anderen Seite gibt es Leute, die nie das Ziel einer Eigenimmobilie haben oder zumindest nicht bereit sind, in jungen Jahren Abstriche/Opfer dafür zu bringen.
Und ja, es ist auch Tatsache, daß der Wohlstand bei vielen zugenommen hat und die junge Generation es deutlich einfacher haben könnte. Auf der anderen Seite trifft die wohlstands(ge/ver)wöhnte Jugend gerade auf härtere Zeiten, was doppelt hart wird.
Wohn-Autarkie zieht zu erwarteten Mietzahlungen/Ausgaben der Zukunft lieber gegenwärtige Zinszahlungen und/oder finanzielle Opfer für eine Eigenimmobilie vor. Da Geld bei den Meisten limitiert ist, muß man abwägen, was einem wichtiger ist - Investition oder Konsum.
Auch wenn die Privatinsolvenz für den Schuldner in den letzten Jahren wesentlich vereinfacht wurde, so halte ich das Entschulden über Inflation für fatal. Ja, die Verwaltung macht das - weil sie auch die Regeln definiert, zudem über gemachte Inflation auf Kosten ihrer Bürger.
Nicht viele, weil sichs keiner leisten kann, und vor allem, weil sich Lebensumstände dann doch noch ändern können.
Neue Liebe, Scheidung, Arbeitsstelle am anderen Ende der Republik, usw. Das Leben ist bunt…
Oliver
Na ja, da hast dann aber noch viel vor, bist ja bis auf dein bissel Strom noch voll Abhängig... Heizkosten machen ja wohl die größte Energiemenge aus. Energiewende heißt ja, weg von importierten Fossilen Energieträgern, hin zu erneuerbaren vor Ort produzierbaren Energie.
Also hast noch was zu tun beim Gas... ein bissel Holz gibt es immer in der Umgebung, so lange nicht alle welches brauchen.
Genau deshalb verstehe ich nicht, warum sich so gegen Einspeisung gesträubt wird. Klar je nach Zustand der Elektrik kommen Kosten dazu. Wer aber eh nur 5kWp bauen will, der will auch nicht autark werden, fährt also besser mit einem 2kWp BKW. Wer Autarkie anstrebt, der muss eh mehr PV bauen, genau da rechnet sich die Einspeisung um mit diesen Beträgen im Winter zukaufen zu können. In einem Jahr bin ich schlauer was fehlt oder ob es auf Null ausgeht.
das wird sich auch nicht ändern.
manche verstehen es, andere wollen es nicht verstehen.
ich bin schon fast am ziel.
wie weit bist du?
Gibt noch viele andere Möglichkeiten, also kein Entweder-Oder.
Zum Beispiel einspeisen und jedes Jahr eine kleine "Zusatzrente".
Finanziell gesehen wird eine Einspeisung und damit ein Stromanschluss fast immer die bessere Alternative sein. Deshalb machen das ja die meisten auch genau so.
die sehr schnell durch inflation nichts mehr wert ist.
oder steigt die einspeisevergütung jährlich?
ist ja auch ok, soll jeder so machen wie dieser möchte.