dann ist es eben der in der erde vergrabene gastank oder der oberirdische gastank welcher auf einer betonplatte verankert ist.
außerdem haben nicht alle häuser keller
das ist ja in jedem einzelfall anders zu bewerten jemand der auf nem berg wohnt wird wohl kaum seinen keller unter wasser haben
tatsache ist doch wenn man alles oder das meiste in diy baut, dass es sich sehr wohl sehr schnell rechnet.
wenn man einen stromanschluss hat dann baut man einfach einen netz notstromumschalter ein.
eine schaltstellung inselbetrieb die andere netzbetrieb ohne pv unterstützung.
damit hat man doch alles, eine ausfallsicherung die jeder umschalten kann und man braucht nichts anmelden.
Das Problem sind die Rahmenbedingungen, die in Deutschland teils sehr kontraproduktiv, teils sehr widersprüchlich sind.
In China bekommst du Überschuss Strom für 4 Cent die kWh und den BYD Dolphin für 13000 Euro. Hier zahlt man 30 Cent die kWh, selbst wenn der Börsenpreis negativ ist und PV Anlagen abgeregelt werden und der Dolphin kostet 33000 Euro.
Da muss man sich echt nicht wundern, dass in China Autos mit Stecker über 50% Marktanteil haben und hier nicht.
Dazu ist Deutschland sehr ideologisch, einige verteufeln Verbrennung geradezu. Klar muss die Menge runter, aber Biomasse mit Wasserstoff aufgepeppt, macht absolut Sinn für Spitzenlasten.
Du kannst Holz oder Klärgas zu so etwas wie DME verarbeiten. Das ist ungiftig, ist kein Treibhausgas und kann lokal wie Propan gelagert werden und in Gasheizungen oder Motoren für Spitzenlasten genutzt werden. Bei einer Überflutung passiert dem Tank wahrscheinlich gar nichts und wenn er doch leckt, passiert nur etwas, wenn er anfängt zu brennen. Grundwasser wird da nicht verschmutzt.
Grundsätzlich finde ich es gut mit lokalem Windüberschuss und Wärmepumpe zu heizen. Da wo das Netz schon liegt und es nur 4 Kilometer bis zum Windrad sind, würde ich das bestehende Netz jetzt auch nicht rausreißen.
In meiner Gemeinde Niederzier könnte man da wirklich gut lokal für fast den ganzen Bedarf hinkommen, wenn man Batteriespeicher intelligent einsetzt.
Sehr interessant sind Wärmespeicher, aber auch hier fehlen einfach die Anreize. Wieso sollte man privat in einen Wärmespeicher investieren, wenn Strom immer das gleiche kostet? Der Wärmespeicher kostet Geld und hat Verluste. Die trägt man selbst, von den eingesparten Kosten für Netzausbau oder teure Reservekraftwerke merkt man nichts.
Wenn noch kein Netz liegt, oder nicht ausreichend, da denke ich, dass Batterien inzwischen eine ordentliche Alternative sind. Du kannst am Supermarkt eine Riesen PV haben und einen Kilometer bis zu drei Windrädern mit zusammen 18 MW und man kann da noch als Backup effiziente KWK hinstellen und einen Elektrolyseur, mit dessen Wasserstoff Klärgas aufgearbeitet wird zu DME. Da braucht man minimals Netz, weil mehrerer Erzeuger und Verbraucher an einem Ort sind und bis zum Einfamilienhaus mit PV oder Mehrfamilienhaus mit Laternenparkern braucht man gar keinen Netzausbau, weil bei Bedarf im Winter bzw. die ganze Zeit in 20 Minuten Wocheneinkauf 80 kWh für 400 km nachgeladen werden, die praktisch komplett lokal erzeugt werden, so dass das Übertragungsnetz nur minimal gebraucht wird, um etwas Ausgleich durch gut genutzte Leitungen zu erlauben.
"Der BUND Hessen hat gemeinsam mit zahlreichen Partnern ein Gutachten zur Notwendigkeit der Hochspannungs-Gleichstromleitung SuedLink erstellen lassen. Das Ergebnis: SuedLink ist nur für seltene Stromlastspitzen erforderlich. Dieses Problem kann einfacher, weitaus kostengünstiger und umweltfreundlicher gelöst werden!"
Die Frage Stromautarkie dreht sich ja viel um den Sinn/Unsinn viel größerer Speicher im Eigenheim. Diese Frage wird sich nochmal zuspitzen wenn ab 2025 ein Großteil der EEG Vergütung für Neuanlagen tendenziell wegfällt wenn man davon ausgeht dass Börsenstrompreise von 0 im Sommer mittags die Regel werden.
Es wird also sehr bald deutliche Anreize für einen Einspeiseshift auf sinnvolle Zeiten geben.
Die Hauptfrage ob es sich rechnet ist die der Speicherkosten. Und hier gibt es doch erhebliche Unterschiede ob ich von 1500 Euro pro Kwh Speicher für einen E3DC Speicher vom Solateur, 150 Euro pro Kwh für einen selbstkekauften Lowbudget Speicher oder 70 Euro pro Kwh für einen DIY Speicher ausgehe.
Wenn ich mal 10.000 Euro für einen 100KWh Speicher unterstelle würde ich behaupten, dass es relativ leicht ist Szenarien zu zeichnen wo dieser sich rechnet.
Es ist toll, im Winter draußen zu sein, auch nicht schlimm, mal naß und durchgefroren nach Hause zu kommen, wenn, ja wenn einen ein warmes Zuhause erwartet.
Andernfalls, wenn man erst noch einheizen muß, ist man froh, über jede Erleichterung. Notfalls reicht auch ein guter Schlafsack und eine Kerze, um überhaupt seine Finger beweglich zu bekommen und klar zu denken.
Schaltet doch einmal eure Stromzufuhr für 48h ab. Oder simuliert eine 14tägige Dunkelflaute ohne Netz.
Da relativiert sich das 'rechnet sich' ziemlich schnell.
Es geht ja nicht darum, ob der elektrische Dosenöffner noch funktioniert, aber selbst das könnte ein zusätzliches Problem darstellen.
Wird nicht passieren? Hoffentlich. Dabei verlasse ich mich aber neben der Technik auf mir unbekannte Menschen, die notfalls auch bevorzugt an das eigene Überleben und das der eigenen Familie denken.
Bei mir in der Mitte Deutschlands ist es ohne externe Energiezufuhr nicht möglich, den Winter zu überleben. Generationen vor uns haben das durch Vorausschau hinbekommen, nur unsere Gesellschaft verläßt sich auf eine jederzeitige Verfügbarkeit von lebensnotwendigen Dingen von außen. Ja, das ist viel bequemer, aber auch anfälliger.
Ob man jetzt mit Strom mittelbar oder unmittelbar heizt oder nicht - nur hier sehe ich überhaupt einen Grund, sich zwingend stromunabhängig zu machen. Das rechnet sich immer, spätestens bei Ausfall von außen.
Mein Bruder in Finnland hat Börsenstrom - der ist zwar günstiger als bei uns, aber wirklich billig nicht. Zudem sind nach seiner Aussage die Eigenerzeugung von PV-Strom bei Netzanschluß erschwerter als bei uns.
Muss man auch nicht, aber aus anderem Grund. China will die bev in Städten haben, gegen den Smog. In der stadt muss man eine Lizenz kaufen, um ein Auto kaufen zu dürfen.... Und 75 % der Lizenzen sind BEV. Die kauft sber nur, wer keine Verbrennerlizenz bekommt.
Die BEV wiederum laufen mit Kohlestrom, china betreibt und baut neue in grosser zahl.
Ich habe nicht wirklich was gegen bev, aber china als vorreiter für Bev hinzustellen passt nicht wirklich gut.
Und solange Bev in Schland mit 50 % strommix fahren, weil nicht genug erneuerbare da sind, isses mit der umweltfreundlichkeit such nix. Die ohnehin schon grossen Zahlen der km, die man bis zum Break Even fahren muss, steigen , und nicht nur aufs doppelte.
Ich sagte, ich habe nix gegen bev. Aber sie sind nicht die Lösung für unsere Probleme, sondern ein Teil Davon, solange wir die Grundprobleme nicht lösen.
Hier gibt es eine schöne Graphik zu Elektrifizierung und Strompreisen. Wenig überraschend passen hohe Strompreise und viel Elektrifizierung nicht zusammen. Nur in Regionen mit niedrigen Preisen wird viel elektrifiziert.
Im Frankfurter Westen war, letztes jahr?, nach Brand einer Trafostation ein ganzer Bereich ohne Strom. Die letzten Strassen wurden erst nach einer Woche wieder angeschlossen.
Nichts und niemand wird mich hindern, auf eigenem Grundstück selbst erzeugten (PV) Strom selbst zu verbrauchen. Da gibt es auch einen EU Beschluss dazu, älter als 8 Jahre oder so. Und selbst wenn Staaten die Übernahme verschlampt haben, werden gegenteilige Regulierung und Vorschriften keine Wirkung und keinen Bestand haben.
4L Benzin auf 100km oder ca. 10kg CO2 <-> 20kWh Kohlestrom zu 500gr CO2.
Damit fahren die meisten BEV 100km weit, die restlichen ca. 5kg CO2 zum Durchschnittsverbrauch von 6L Benzin fahren den Rucksack ab. Wären bei 80kg/kWh Speicher 1600km. Bei wirklich großer Batterie also 160.000km.
By the Way, für den hier hoch gelobten DIY-Speicher gelten die 80kG/kWh übrigens auch.
Natürlich muss der Anteil EE steigen, wird aber sicher werden. Und wer in China aktuell verkaufen will, der braucht BEV im Angebot. Da beißt die Maus keinen Faden von ab.
So in etwa. Ich kenne noch größere Zahlen, macht nix.
Nehmen wir die 160000 km, wieviele fährt man pro jahr? Ok, gibt verschiedene, von Rentner bis Hanslungsreisender.
Bei halbwegs Durchschnittlich 15000 km sind das 11 jahre. Beim Rentnerauto deutlich mehr. Jeder Totalschaden vor 160000 war auch ein flop.
Wieviele bleiben drunter, die Hälfte?
Das meine ich. Es mag Fälle geben, wo sich das ökologisch rechnet. Und es gibt Fälle, wo es sich nicht rechnet.
Und dieses Thema ist der grund, warum wir weiter erneuerbare ausbauen müssen. So oder so.
Du übersiehst, dass die allermeisten BEV nicht so einen großen Akku haben. Die meisten "Deutschen" enden bei 77kWh und viele andere kommen nicht über 60kWh raus.
'Ist eh der "German Reichweitenangst" geschuldet, dass so große Akkus verbaut werden. Außer bei der Urlaubsreise oder dem Handlungsreisenden fährt fast keiner 100e km an einem Tag. Nachladen reicht meist einmal die Woche, weil die 200km Durchschnittslaufleistung pro Woche nahezu alle BEV schaffen. Von gewissen überdachten und motorisierten Einkaufswagen mal abgesehen.
Der erste und entscheidente Antwort-satz zu eingangspost ist:
Stromautarkie rechnet sich nur, wenn man alles diy macht
Richtig, wer keinenn stromanschluss mehr hat, der kann machen was er will. Wer allerdings sein haus in irgend einer weise versichert haben will, der ist gut beraten, sein diy projekt "Stromautarkie" vorher grob der versicherung vorzustellen. Da bin ich dann bei @cane . Die hier angegebenen kosten halte ich nicht für seriös.
Die eingangsfrage lautet, ob sich stromautarkie rechnet, nicht ob das technisch möglich ist.
Vielleicht rechnet es sich, wenn man die gute alte öl-zentralheizung weiterlaufen lässt. Hier wird ja nicht gefragt, ob man sich an der "klimawende" beteiliget. Und die kosten für das heizöl sind da auch aussen vor, denn es geht nur darum, den bisher bezogenen Strom selbst zu erzeugen.
Der satz oben wird also entsprechend erweitert:
Stromautarkie rechnet sich nur, wenn man alles diy macht und wenn die gute alte fossile zentralheizungsanlage weiter läuft und man auch kein eAuto kauft/fährt.
Das ist nicht die frage. Bei längeren stromausfällen ist eine eigene Stromversorgung immer "was wert". Das kann auch ein generator sein, der mit diesel oder benzin betrieben wird und der wichtige verbraucher stundenweise speisen kann. Zur not wird das ausreichen.
Die menschheit hat vor der erfindung des elektrischen stromes die bude auch warm bekommen, viele erfroren sind damals nicht. Jetzt werden die kaminöfen im grossen stil verboten, deren Anzahl (Heizmöglichkeit im notfall) schrumpft. Zuerst verlassen wir uns auf das Gas aus Russland, jetzt wird auf strom gesetzt.
Die überleitung zu stromautarkie ist die : neue zugelassene kaminöfen machen die bude warm, die kosten der stromautarkie sinken beträchtlich (die kaminöfen gehen nicht in die rechnung der stromerzeugungsanlage ein, es wird aber kein strom zum heizen benötigt, die stromerzeugungsanlage kann viel kleiner gebaut werden) . Und man hat im notfall zwei heizsysteme.
Genau, PV und Batterie Speicher brauchen wir beides, das eine geht nicht ohne das andere, wenigstens nicht mehr bei so viel PV wie jetzt steht und zugebaut wird.
Es braucht beides. Und man kann auch beides jetzt gleichzeitig machen, da gibts kein entweder oder/erst x dann y.
Aktuell haben wir noch keinen großen Bedarf nach Speichern, weil die Überschüsse noch zu selten sind (da geht es eher um Peak-Shaving).
Wenn wir in den nächsten 5 Jahren 50-100GWh zubauen, reicht das bei der aktuellen EE-Ausbaupfaden.
Früher hatte man es oft nicht so warm in der Bude. Da gab es einen zentralen Ofen, je weiter weg desto kälter wars. Da gab es hier auch noch viel weniger Häuser, der Bevölkerungsboom kam erst mit der Industralisierung, als Steinkohle als Brennstoff zur Verfügung stand.
Verboten wurden nur Öfen, die vor 1995 gebaut worden oder Anlagen, die vor der Immissionsschutzverordnung 2010 in Betrieb genommen wurden und deren Grenzwerte nicht einhalten. Das gilt aber nicht für fest eingebaute (gemauerte) Kachelöfen, wenn es die einzige Heizquelle ist, oder der Kamin nur gelegentlich verwendet wird. Für den Notfall würde die letzte Regelung ausreichen
Du darfst erneuerbare nicht auf PV beschränken, wasserkraft, windkraft. Und speichern kann man mit fuels.
Und rechnen tut sich das uber fehlenden import von Energie.