Stromautarkie rechnet sich

Es werden aber keine 4000kWh eingespart. Sondern im Kernwinter vielleicht nur 2000kWh. Die PV erzeugt doch, nur eben nicht genug. Dann muss man kaufen. Wenn man dann noch reduziert was alles über Strom geht, wie Heizung, Warmwasser, Kochen fällt der größte Batzen weg. Dann dreht es sich vielleicht um noch weniger. Um 1000kWh an 30 Tagen. Also 33,3kWh am Tag.

Diese 1000kWh kann man nun mit einem Haufen Akkuspeicher erreichen, aber der Preis, selbst bei Bastelei...

Da könnte man sich auch einen wasserführenden Holz-Küchenofen hinstellen und ein paar Kohlen einlagern oder Holz sammeln gehen. Mit dem kann man Heizung machen, Warmwasser, Kochen. Strom mit einem günstigen Diesel- Stromerzeuger am Akku und HVO. Das kostet dann zusammen vielleicht 3000€. Wenn überhaupt.

Und dann reden wir bei 1000kWh bei 50ct um 500€ im Jahr. Zudem eben die Einspeisung von Überschüssen. Selbst wenn man da nur wie ich 9ct bekommt sind das bei 5000kWh Überschuss diese 500€.

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Ich will hier etwas nachrechnen und möglichst mir zur Verfügung stehende Daten dafür nehmen. Als Erzeugung nehme ich daher meine 10,98 kWp, bestehend aus 7,29 kWp flach und 3,69 kWp bifazialer Zaun.

Für den Split zwischen Wärmepumpe und Rest nehme ich 50/50. Da bin ich dann in der Nähe des Verbrauchs meiner Klimaanlage und kann deren Daten für den Dezember/Winterverbrauch nehmen.

Eon will etwas über 1000 Euro im Jahr für 2400 kWh, also stimmt die Amortisation innerhalb von 10 Jahren bei 10000 Euro Aufwand (einschließlich dem Biodiesel/HVO).

Die 2400 kWh im Jahr geben 100 kWh normalen Verbrauch im Dezember plus die Wärmepumpe mit 180 kWh. Für die Erzeugung rechne ich mit dem Wert von 2023, das waren 173 kWh.

Im Dezember fehlen etwa 107 kWh, im November etwa 60 kWh, Januar und Februar haben schon genug Ertrag. Also müsste der Generator etwa 170 kWh beitragen. Das könnte mit vielleicht 70 Liter Diesel im Jahr hinkommen. Die 1000 Euro für 10 Jahre Diesel(700 Liter, 1,50 der Liter)sind wenig genug, dass ich das in die 10000 Euro Investition packen kann.

Bei mir ist die Ausrichtung nicht optimal und es ist nur ein 6 kW Wechselrichter für 10,98 kWp an Modulen installiert. Für dunkle Tage im Dezember ist die Kombi besonders gut, für Mittagsstunden im Juni besonders schlecht. 2024 werden etwas unter 8000 kWh rumkommen.

Entgangene Einspeisevergütung wäre trotzdem etwa 8000-2200 kWh = 5800 kWh mal 8 Cent, also über 10 Jahre immerhin fast 5000 Euro.

Die Netzunabhängigkeit über 10 Jahre kostet also:

1000 Euro Diesel
1000 Euro günstiger gebrauchter Generator
5000 Euro Einspeisevergütung

Was sparen wir:
2500 Euro Umbau Hausanschluss
??? Euro, weil der Netzbetreiber einem keinen Elektriker aufzwingen kann
2290 Euro für Grundgebühr und 200 kWh Strombezug (Eon Wert bei 200 kWh Verbrauch auf 10 Jahre hochgerechnet)

??? muss also kleiner etwa 2000 bis 2500 Euro sein, damit es sich über 10 Jahre rechnet am Netz zu bleiben.

Ist ??? = 20000 Euro, sprich der Solarteur will für 10,98 kWp und 30 kWh und Ersatz-Strom 30000 Euro haben und man bekommt das DIY für 10000 Euro hin und man findet keinen Elektriker, der einem das für wenig Geld anmeldet,

ja dann ist die Autarkie klar attraktiver, auch mit 20 Jahren Einspeisevergütung gerechnet, wobei nicht so sicher ist, ob ab Jahr 10, 200 kWh Bezug plus Grundgebühr wirklich noch deutlich weniger sein werden als die 8 Cent Einspeisevergütung.

Wirtschaftlich kann es sich also rechnen. Wie sieht es ökologisch aus? Das hängt etwas an der gewählten Alternative.

Bei 10000 Euro als reiner Einspeiser kommt man vielleicht mit Zählerschrank und Solarteur mit den 10000 Euro hin, hat aber dann keinen Speicher. Für die Umwelt gut ist dann, dass kein Diesel verbrannt wird und dass Strom exportiert wird.

Ökologisch schlecht ist, dass jetzt im Großkraftwerk Brennstoff verbrannt wird. Wichtiger könnte aber ein eher indirekter ökologischer Impact sein: man hat weniger Stromkosten als die Einspeisevergütung, trägt also in Summe nichts zu den Kosten des Stromsystems bei, im Gegenteil man sammelt noch Subventionen ein, die andere zahlen müssen. Gleichzeitig entstehen Kosten für Netzausbau (Abtransport der PV Spitzen), Backup und Speicherung. Damit wird der Strom also für andere teurer und das wiederum bremst die Energiewende beim Umstieg auf Wärmepumpen und Elektroautos.

Da ist gar nicht so klar, wie der ökologische Effekt in Summe aussieht. Ich selber fürchte einen ziemlich großen indirekten Effekt, wenn man zur Explosion der Stromkosten beiträgt. Meine Vermutung ist daher, dass man mit Stromautarkie auch ökologisch besser da stehen kann.

Der Threadersteller hat unterstellt, dass man den Netzanschluss kündigt und sich damit den Zählerschrank komplett spart.

Im Thread sind allerdings auch einige andere Varianten in der Diskussion als die des Threaderstellers. Der Threadersteller rechnet mit 30 kWh an Batterie, 10-15 kWp und 2400 kWh Verbrauch für das ganze Jahr, wohlgemerkt einschließlich Wärmepumpe.

Wenn wir jetzt die Variante am Netz bleiben betrachten und davon ausgehen, dass Überschuss exportiert wird und die Batterie nur für Eigenverbrauch eingesetzt wird, dann rechnet sich eine ausreichend große Batterie für 100% Autarkiegrad nie.

Viel im Threads diskutiert worden ist insbesondere 100 kWh an Batterie, die man bräuchte, um an ein paar Sonnentagen im Dezember den Akku für zwei dunkle Wochen voll zu bekommen.

Oh Wunder, die letzten 50 kWh der Batterie nutzt man so nur für ein oder zwei Zyklen pro Jahr und verdient dabei vielleicht 20 Cent pro kWh (30 Cent Bezug, 8 Cent Einspeisevergütung, etwas Verluste). Die Batterie kostet aber selbst in DIY 100 Euro die kWh. Bei 40 Zyklen zu 20 Cent über 20 Jahre verdient man nur 8 Euro pro kWh Batterie, hat also 92 Euro wirtschaftlichen Verlust pro kWh Batterie.

Ohne Netz sieht die Berechnung etwas anders aus, weil man nicht mehr mit 20 Cent die kWh als Eigenverbrauchsvorteil rechnet. Da vergleicht man mit den Vollkosten des Diesel Generators.

Wenn ich für den Dieselgenerator in Summe für 700 kWh über zehn Jahre 2100 Euro annehme, sind das 3 Euro die kWh.

Wenn man den mit 30 kWh Batterie braucht und mit 100 kWh nicht mehr, ist der Generator allerdings immer noch etwa 5000 Euro billiger als die extra 70 kWh an Batterie zu 100 Euro die kWh.

Die 100 kWh Batterie kann man wirtschaftlich kaum begründen bei heutigen Preisen, das ist dann eine Frage des Wollens, man will eben zu 100% autark sein und man will dafür keinen Backup Generator (zumindest keinen in regelmäßiger Benutzung, Voltmeter mit seiner echten Inselanlage hat einen, hat ihn aber wenn ich mich richtig erinnere noch nie angeworfen).

7200eur hab ich oben vorgerechnet

finde ich jetzt nicht so viel wenn man sich das ziel der stromautarkie setzt.
ich hab ja auch nen generator(der noch nie strom in meine insel eingespeist hat) aber ehrlich wer will das teil schon anschmeissen wenn es es auch mit etwas mehr geld auch anders geht

bei mir funktioniert es doch, sogar mit 12kwp, seit 3 jahren wieviel beweise braucht man denn noch?

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Gar keine. Ich kenne unseren Verbrauch. Wird bei uns zum heizen mit Wärmepumpe nicht klappen, und nächstes Jahr mit E-Auto auch nicht. Das wird nicht viel sein was wir brauchen, aber wir brauchen es eben.

Du kannst ja reduzieren. Kochen mit Gas, brauchst Gasflaschen. Oder Kohle, Holz, wurscht. WW dasselbe.

Das geht also schon Stromautark, aber dann muss man den Strombedarf täglich reduzieren. Dafür was Anderes.

Oder eben weiter Verbrenner fahren, weil man dann keinen Strom braucht. Nur kostet das dann mehr als den Strom zu bezahlen. Dann ist man halt aufs Öl angewiesen. Oder Holzvergaser fahren... mit eigenem Wald.

es geht hier ja um stromautarkie und nicht um generelle autarkie von aller energie.

klar wer hauptsächlich mit wp heizt und nicht anders kann, hat eben schlechte voraussetzungen.

ich heize mit gas, manche mit holz andere mit öl.
mit wp heizt eh nur ein kleiner teil der bevölkerung


ich fahre trotzdem e auto nur lade ich manchmal im winter extern.
alles kein problem, es sei denn man macht eins daraus.

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Man erhöht den Autarkiegrad bei Strom und wird davon unabhängig während man die anderen Abhängigkeiten erhöht. Da bin ich lieber nur von Strom abhängig.

Genau. Und lädst dann evtl. teurer.

Na kein Problem. Problem wird es wenn man das nicht separiert. Ich kann weder im Sommer noch Winter Gas oder Benzin erzeugen. Bin also das ganze Jahr abhängig davon. Bei Strom bin ich dann weniger abhängig. Immer noch, aber eben weniger. Möglich dass das mit irgendwann neuen Technologien besser wird.

Tandem-Solarzelle z.B. bei gleicher Fläche doppelter Ertrag. Oder eine elektrokalorische Wärmepumpe mit einer weiteren Effizienzsteigerung um 20%. Nur nicht alles auf einmal. Viel zu teuer der Spaß.

Diese Betrachtung finde ich schwierig und rückwärtsgewandt.

Es bringt aus meiner Sicht weder dem Einzelnen, vor allem aber uns als Gesellschaft etwas, eine künstliche „Stromautarkie“ zu erkaufen indem weiter fossile Brennstoffe verbrannt werden.

Wir müssen dringend Verkehr und Wärmeerzeugung dekarbonisieren und elektrizieren und hier mit dem Rest in Europa gleichziehen.

Daher sollte aus meiner Sicht eine Betrachtung von Autarkie Szenarien immer ehrlich sein und sowohl die persönliche Mobilität und Wärmeerzeugung beinhalten.

Ansonsten lebt und handelt man in der Vergangenheit und macht eine Rechnung auf Kosten der nachfolgenden Generationen.

Maja Göpel bringt das in einer Minute perfekt auf den Punkt:

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Genau mit dieser Vermutung habe ich ein Problem, ich sehe diese nicht als realistisch an. Meine Vermutung ist dass eigentlich 2400 kWh zusätzlicher Verbrauch, der aus dem Netz bezogen werden muss, gemeint ist, da nicht über PV abgedeckt werden kann. Weil, bei allem Respekt, 2400kWh/p.a. Gesamtverbrauch (inkl.WW u. WP) finde ich absurd gering (für ein "normales" Einfamilienhaus). Oder reden wir hier über ein Nullenergiehaus?

nein müssen wir nicht
öl und gas ist ebenso eine regenerative energie

was der nachfolgenden generation mehr bringt ist weniger kriege in anderen ländern zu provozieren

das erscheint mir auch zu wenig mit wp

Wieder ein Politisch motivierter post und deutlich am thema vorbei...wir sind technisch unterwegs und nich politisch in diesen Thread.

Wie der über deinem zur Frage sind Gas und Öl regenerativ oder über das provozieren von Kriegen. :roll_eyes:
hger hat es auf den . gebracht. Die letzten benötigten kWh Speicher rechnen sich wirtschaftlich höchstens auf einer Raumstation oder am Arsch der Heide, wo kein Kabel hingelegt wurde.
In erschlossenen Umfeld ist das eine Überzeugung, ein Spleen.. wie es immer beliebt.

Einzelwirtschaftlich kann sich das rechnen, aber wird häufig länger brauchen als mit Integration ins bestehende Netz.
Gemeinwirtschaftlich und einzelwirtschaftlich ist eine Integration möglichst vieler (kleiner, also ca. 1-2 Tagesumsätze) Speicher und eine funktionierende Leittechnik sinnvoller. Aber an der Leittechnik hakts noch, das muss notfalls mittels Gsetz bzw. Norm durchgesetzt werden. Das schafft der Anschlussnehmer nicht, außer wir gehen mit 100.000 Solarpanels durch Berlin wie die Bauern mit ihren Treckern

Autarkie bedeutet für mich vor allem, was brauche ich dringend 'in time' und was ist 'Komfort' oder gar 'Luxus'. Hat aber meist mit Einschränkungen zu bestimmten Zeiten zu tun, sofern man das nicht mit Speicher überbrücken kann, z.B. nachts oder bei der berüchtigten Dunkelflaute.

Ein e-Auto extern zu laden, verschiebt die Erzeugung nur - möglicherweise kann ich bei solarem Mangel aber die Nutzung auch reduzieren oder einstellen. Auch auf eine e-Sauna kann ich durchaus mal verzichten, auf eine Heizung nur eingeschränkt, aber auch hier könnte ich weniger benutzte Räume nur frostfrei halten.

Der Vorteil von Öl- und Gastank sowie Holz- und Pelletspeicher besteht aber darin, sich zu günstigen Zeiten zu bevorraten, zum einen preislich als auch örtlich, weil eine Winter-Lieferung manchmal nicht geht. Das habe ich bei den 'in-time' Lösungen wie Gas- oder Stromnetz nicht - wenn diese ausfallen, ist abrupt Schluss. Auch Nachtspeicheröfen sind nur bedingt tauglich, überbrücken zwar länger, aber nicht lang genug. Wenn Strommasten knicken und kein Reservestrang vorhanden ist, dauerts oftmals Wochen, bis wieder Strom da ist. Oft bei allen Nachbarn. Mit einer schwarzstartfähigen Solaranlage sollte ich das Haus frostfrei und mit einem Holzofen einen Raum zumindest bewohnbar halten können. Alles andere sind Luxusprobleme.

Den eigenen Lebensstandard an 365 Tagen gleichmäßig aufrecht zu erhalten, erfordert meist einen unwirtschaftlichen Mehraufwand.

das scheine auch viele zu vergessen.
naturkatastrophen wie überschwemmungen, sturm, eisregen, hagel.
da kann auch mal ne überlandleitung ausfallen und dann? ist man froh nen öltank zu haben

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In AT waren die ausfälle der letzten 10-12 Jahre üblicherweise nach wenigen Stunden behoben. Wenn ein ganzes Tal abgeschnitten ist höchstens 2 Tage nachdem die Flut / die Mure / der abgerutschte Wald wieder ein betreten erlaubt. Großereignisse wie das komplett abgesoffene NÖ oder sowas wie im Ahrtal mal ausgenommen.
Wer sich auch auf sowas vorbereitet, ist mim Öltank nicht gut beraten. Dessen Inhalt ist dann im Haus und der Umgebung verteilt.

...oder es gibt ne ordentliche Umweltsauerei, wenn der eigene Keller unter Wasser steht.

Teilweise wird Resilienz sehr schnell verächtlich gemacht, das wäre nur etwas für Prepper und überhaupt in den letzten 30 Jahren wäre bei einem persönlich der Strom noch nie länger als 15 Minuten ausgefallen.

Mir ist der Gedanke sehr sympathisch, dass jedes Haus und jede Netzebene in sich autark sein kann. Nur weil bisher nichts passiert ist, muss das nicht so bleiben. In Rumsfeld Sprech, wir schützen uns da vor unknown unknowns. Und da ist vieles möglich, in der Ukraine durch Russland sogar praktiziert, da werden systematisch Großkraftwerke angegriffen. Und wenn es nicht Russland ist, vielleicht schaffen es Terroristen mit Dronen.

Eine dezentrale Versorgung ist sehr ausfallsicher. Und meiner Meinung nach, was noch besser ist, es wäre auch die günstigere Lösung.

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Das Problem sind die Rahmenbedingungen, die sinnlosen Eigenverbrauch anreizen. Die meisten Speicher haben nur einen Zweck: Steuern, Abgaben und Netzentgelte vermeiden, sprich irgendjemand anderem aufs Auge drücken.

Echte Kosten (= weniger Netzausbau, weniger Brennstoff/Verschleiß/Vorhaltung von/in Kraftwerken) sparen die privaten Speicher praktisch gar nicht.

Sie machen meist noch nicht einmal echt unabhängiger. Sobald das Netz ausfällt, sind die meisten Heimspeicher auch aus und können durch die PV Anlage erst wieder geladen werden, wenn das Netz wieder Strom liefert. Notstrom gibt es entweder gar nicht, oder nur an einer Steckdose, bis der Speicher leer ist, bzw da er das im Winter typischerweise 16 Stunden am Tag ist, gibt es bei Ausfall des Netzes nachts gar keinen Notstrom, noch nicht mal für ein paar Stunden auf einer Steckdose.

Wir verschwenden bei Heimspeichern teure Resourcen. Idealerweise sollte so ein Heimspeicher gezielt die Bedürfnisse des Netzes bedienen, also zum Beispiel in der Abendspitze alles ausspeichern und nachts nachladen oder gezielt mittags laden, damit der Ortstrafo nicht mit PV Strom überlastet wird.

Das passiert aber einfach nicht, weil die Anreize fehlen bzw. völlig in die falsche Richtung gehen.

Eine gewisse Tendenz gibt es da sicherlich, dass Menschen zu wenig bereit sind, in eine gewisse Absicherung zu investieren. Man merkt das auch immer wieder beim Thema IT-Sicherheit, in die Firmen zu wenig investieren. Denn das ist investiertes Geld, wo man erstmal gar nichts von hat. Umgedreht gibts oft so viele Dinge, von denen man sofort was hätte.

Insofern sicherlich mitunter klug, dieser menschlichen Angewohnheit entgegen zu wirken.

Am anderen Ende gibt es dann auch das Phänomen, sich gegen alles im Leben absichern zu wollen und dafür jede Menge Aufwand zu betreiben. Und viele Versicherungen leben gut davon. Da entwickelt sich nicht selten eine völlig überzogene Eigendynamik.

Ich würde da zumindest unterscheiden zwischen: "Was ist überlebensnotwendig" und was ist "verzichtbarer Luxus".

In einem Ausnahmezustand, wo keiner Strom hat, werde ich wohl auch mit recht wenig Strom und Wärme auskommen. Und statt Strom-Autarkie könnte man auch über einen Stromgenerator für solche Situationen nachdenken.

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