Gott, da habe ich ja was losgetreten, die Stromaufnahme wird am Typenschild mit 10,5 A angegeben, da sollten die 1,5mm² ok sein.
Absicherung am AG für das IG konnte ich nicht erkennen.
Aber, es ist halt nicht immer der einfache Weg der richtige, ich hab mich halt verführen lassen von der Anleitung.
Siehe Bild des Stromeingangs AG werde ich halt doch mit den 230V ans Außengerät gehen, kein großes Problem ich hab 5x6 im Carport liegen, dann ist die phasenrichtige Anbindung auch klar und im Wohnzimmer gibts halt ne zusätzliche Steckdose fürs Staubsaugen (mit Prepper backup).
Und die unisolierten Steckverbinder mit isolierten Kabelschuhen sichern.
Für das Lesen des Schaltbildes im Deckel braucht man ne Lupe.
Bilder kommen. Ich hab da etwas Probleme mit dem Upload.
Da hast du dann deine Antwort. So muss es angeschlossen werden. L1 und N werden nicht an einer Klemme am Außengerät zum Innengerät durchgeschliffen. Was dahinter dann also noch stattfindet, Sicherung o.ä. ist nicht ersichtlich. Muss es auch nicht.
Nur sehr teure “Nordic” Geräte haben eine Heizung in der Abtauwanne eingebaut ab Werk. Je nach Design, Aussentemperatur und Witterung, Aufstellung, Nutzung etc. könnte es sein, dass die Wanne komplett zufriert und mit Pech irgendwann sogar der Ventilator vom Eis blockiert wird.
Dann berate dich mal mit den anderen Nutzern, ob ihr dahingehend vorsorgen möchtet
Ob Beheizung nötig ist, ist am Ende sehr individuell und hängt von zu vielen Faktoren ab als das man es pauschal voraussagen könnte.
Das ist auch ein absolutes “worst case” mit dem blockieren vom Ventilator. Und wenn das AG gut erreichbar montiert ist, hat man die Sache ja auch im Blick - speziell wenn man dort selber wohnt.
Anders ist es, wenn man dort nicht selber wohnt und es gleichzeitig ev. noch die einzige Heizung ist - und / oder das Gerät sehr schlecht zugänglich an der Fassade montiert ist in großer Höhe etc. Dann macht man das idealerweise direkt mit…
Gleichzeitig schadet so eine Steckdose aber auch nicht und ist nicht viel Arbeit wenn man es direkt mit macht. Dann wäre hinterher die Nachrüstung einer Heizung einfach(er).
Auch der Ablauf vom Kondenswasser sei gut überlegt, ideal ist es bzgl. Vereisung, wenn es ungehindert nach unten laufen kann. Wenn das nicht möglich ist (wg. Feuchtigskeitsschäden am Bauwerk, Eis unter dem Gerät etc.) dann muss man sich auch hier was überlegen - ggfs. inkl. Beheizung…
Nebenher: Bei mir sind die Geräte auch alle an einer Steckdose angeschlossen, die unter dem Innengerät ist. Ich hab dafür einfach zusätzlich das Versorgungskabel für das AG mit in den Strang gezogen und von der Wanddurchführung dann nach unten zur Steckdose gelegt.
Wenn ich mir den Schaltplan anschaue, den du ja auch als Bild eingestellt hast, dann sieht man zumindest nach dem einfach nur eine direkte Brückung zwischen L1 und 1(L), falls das so wirklich stimmt, könnte man auch von innen versorgen.
Mein Fazit wäre da: Von außen versorgen, wie bei den meisten Anlagen, ist auf jeden Fall richtig. Ob man sie auch von innen versorgen kann, ist zumindest sehr wahrscheinlich. Noch dazu, wenn du 1,5mm² Kabel hast. Es gibt viele Anlagen, die werden nur mit 0,75mm² Verkabelung zum IG geliefert, da siehts nochmal anders aus. Die 1,5mm² sollten auch bei 16A reichen, aber auch da kommt es noch auf Details an.
Bei uns ist das ganze Haus mit 1,5mm² und 16A gebaut worden. War früher so üblich und geht auch heute noch, wenn eine bestimmte Leitungslänge nicht überschritten wird. Trotzdem wird heute im Neubau fast überall 2,5mm² verlegt. Das ist dann aber eigentlich oft überdimensioniert.
Also zumindest der mitgelieferte Anschlussstöpsel mit Dichtung ist völlig sinnfrei, weil die ganze Bodenwanne durchgehend mit Langlöchern perforiert ist.
Es kann sein, dass die Langlöcher etwas höher liegen. So wird das oft designt, dass es ein tiefe Hauptöffnung gibt und falls da was zufriert, gibts dann ein oder mehrere "Notabläufe".
Nee, bei meiner Midea Blue Angel ist die gesamte Bodenplatte auch in den Vertiefungen mit parallelen Langlöchern perforiert. Ärgert mich etwas, weil ich in 1m Abstand Zugang zur Drainage habe.
Ich verstehe schon, dass die Hersteller im Zweifel vermutlich einfach die Variante nutzen - die Kunden zufrieden stellt. Viele werden ggfs. nicht einverstanden sein, wenn das Kondenswasser frei abläuft unter dem Gerät und ggfs. Schäden anrichtet oder Glatteis entsteht. Für die muss es eine Wanne geben. Wenn es vereist, gibt es eine Heizung als Lösung.
Am einfachsten wäre, wenn die Wann einfach so konstruiert wäre, dass man den mittleren Teil abschrauben kann.
Aber bei den aktuellen Geräten wird das nat. nicht möglich sein, weil die ein Bestandteil vom Gerät ist und dort wohl auch die Technik verschraubt ist…