Stromanschluss midea split R290

Also, weil es ja schon dunkel ist: Im Innengerät ist eine Zugentlastung für 2 Kabel vorgesehen, für ein dickeres Kabel und ein dünneres. Klar mit 5X0,75 wäre der Anschluss innen leicht gewesen.

Meiner Erinnerung nach sind im AG genau die gleichen fünf Anschlüsse wie im Innengerät, aber ich schau morgen genau nach.

Was braucht es noch mehr ? L und N. reicht das nicht? ist wohl zu einfach? Oh mei. willst das nicht jemanden machen lassen? Elektriker vielleicht?

L+N+PE hab ich ja angeschlossen, dazu die beiden Steuerleitungen , ist ja alles so weit ok nur eben vielleicht verkehrt rum IG / AG, war halt schwierig mit den kurzen Schrauben an der Klemmleiste.

Kann natürlich sein, daß ich da einen Fehler gemacht habe, weil ich das Bild in der Anleitung nicht so gesehen habe. Wäre halt blöd, wenn das elektrisch einen Unterschied machen würde, denn neben dem Innnengerät ist eine Doppelsteckdose installiert, sauber getrennt, eine Dose für die offgrid Speicherbatterie, eine für Netzstrom, so daß ich im Bedarf wechseln kann. Wäre schade, wenn ich das noch mal ändern müßte.

Ja, muss alles anders. Vor allem im Kopf. Gibt keinen Blackout, keine Prepper-Videos mehr. Musst du alles anmelden und so…:rofl:

Ps. Prepper gehen dann eh in den Wald, mit Flitzebogen und Feuerstahl.:joy:

Mit Preppsi Cola hab ich nix am Hut.

es braucht keinen blackout als Grund für offgrid - Betrieb. Man kann auch dem Netzbetreiber den Mittelfinger zeigen und sich freuen. Das ist zumindest mein Ziel.

So isses richtig, baue mir gerade ne Pferdekutsche, verdammte Autoindustrie :rofl:

Naja, Offgrid und Offautovehiculum, sind schon zwei gewaltig unterschiedliche Schuhe. Für Ersteres braucht es viel Money und viel Privateigentum, für Zweiteres nur einen Schalter im Kopf und zur Not ein Lastenrad. Man muss ja nicht gleich vom Achtzylinder auf einen Achtspänner umswitchen. :wink:

Seite 19 des Handbuchs linkes Bild könnte man durchaus so deuten, dass eine Stromzufuhr über das IG auch möglich ist. So richtig klar ist es nicht. Aber wenn die Zugentlastung im IG auch für 2 Kabel ausgelegt ist, spricht das auch nochmal dafür.

Bei vielen Anlagen ist im AG eine Sicherung zum IG, da wäre es problematisch, am IG zu versorgen.

Wie funktioniert die? Du schließt am Außengerät also L1,N,PE und 2 Steuerleitungen an. L1,N,PE werden an der Klemme durchgeschliffen.

So “egal” ist es dann eben doch nicht. @t-h-h hat angegeben:

Also die “Verbindungsleitung” zwischen AG+IG hat 1,5mm². Das sagt aber erst mal nichts darüber aus, welchen Querschnitt die Zuleitung hat???

“Neue Info” gestern Abend:

Da wäre es für mich jetzt nicht ungewöhnlich, wenn die Zuleitung 2,5mm² hat? Dann wäre die aber vermutlich mit min. 16A abgesichert.

Wenn man also jetzt das IG an dieser Steckdose betreibt und diese wirklich mit 16A (oder mehr) abgesichert ist, dann wäre die Absicherung jedenfalls für die 1,5mm² Leitung nach draussen zu hoch. Ggfs. auch für die Verbindung Steckdose-IG wenn man dort auch 1,5mm² verwendet.

Die Sicherung im AG (falls da eine sein sollte) hat damit natürlich schon zu tun :wink:

Die sorgt für den Leitungsschutz vom AG zum IG. Wenn dort also zb. eine 10A Sicherung verbaut ist, dann ist alles in bester Ordnung so lange man die Zuleitung zum AG direkt legt. Es spielt dann im Grunde auch keine Rolle, ob die Zuleitung zum AG (passend zum Querschnitt) mit 10,13,16,20 oder gar 32A abgesichert ist. Die Absicherung muss eben zum Querschnitt und der Verlegeart passen. Es ist ja ein Leitungsschutz… Irgendwann wäre halt wie schon angesprochen wurde das klemmen ggfs. problematisch bei zu hohem Querschnitt;)

Also der “Normalfall” wäre jetzt zb. :

2,5mm² Zuleitung zum AG. Passend vorgesichert mit 16A LSS

Dann befindet sich die 10A Absicherung für die Verbindungsleitung zum IG im AG und sichert diese Leitung zusätzlich ab.

Es geht eben in dem Fall nicht darum, was wirklich im Normbetrieb über die Leitung fließt - sondern um den Leitungsschutz um Kabelbrand zu verhindern. Im Fehlerfall spielt es keine Rolle, welche Leistung im Normalbetrieb über die Leitung übertragen wird.

Fazit:

Wenn man das so machen möchte, dann muss man eben die vorhandene Steckdose - die genutzt werden soll für die Split - entsprechend vorsichern. Also falls da aktuell 16A abgesichert ist, passend reduzieren. Das wird bei einer kleinen Anlage auch funktionieren. Bei einer größeren Anlage, die höheren Anschlusswert besitzt, wird es aber ggfs. ein Problem. Denn hier reicht dann ggfs. die (für das IG völlig ausreichende) 1,5mm² Leitung zur Versorgung vom AG nicht mehr aus bzw. kann dann ggfs. nicht mehr korrekt abgesichert werden.

Wenn da eine Sicherung dazwischen ist, dann trifft das auf die Phase nat. nicht zu.

Genau, die Verbindungsleitung muss gewöhnlich keinen großen Querschnitt aufweisen. Deshalb ist es ja so wichtig, dass die dann eben auch einzeln abgesichert wird. Sonst hätte man in der Praxis ggfs. dann die 0,75mm² Leitung mit 16A (oder mehr…) abgesichert…

Nur dann, wenn die Verbindungsleitung min. den Querschnitt hat, der zur Absicherung der Zuleitung passt.

Zumindest bei meinen Daikin ist das so im AG. Wird wohl häufig (meistens?) so sein.

Ja, das hatte ich auch gesehen: (Deshalb habe ich geschrieben, die Anleitung ist Mist…)

Die Bemerkungen “einige Einheiten” + “einige Geräte” sind nat. sehr hilfreich…

Aber im Grunde ist es völlig egal, wie es konkret am Gerät vorgesehen ist und / oder was der Hersteller angibt bzw. wie er sich das “vorstellt”.

Die Absicherung muss zur Leitung passen, nur dann ist der Leitungsschutz korrekt umgesetzt. (Von den billigen Klingeldraht Verlängerungen die dann oft dauerhaft über Jahre oder gar Jahrzehnte an 16A Steckdosen Kreisen hängen und oft noch mit Heizlüftern etc. arg überlastet sind sprechen wir besser nicht… :see_no_evil_monkey: )

Also idealerweise sollte man es eben korrekt machen, damit das auch irgendwo einen Sinn hat…

Ja, insbesondere eben weil es ggfs. nicht “zusammenpasst” - also Leitung + Leitungsschutz.

Na eben nicht unbedingt. L1 für das IG wird oft vorgesichert…

Ansich ist das viel einfacher.

Der TE hat vom Anschluss Innengerät ein Foto gemacht.

Bitte ein Foto vom Anschluss Außengerät.

Dann sehen wir es.

Ja - und nein. Die Grundlage, dass man die Leitung nicht zu hoch absichern darf, gilt nat. immer.

Wie seine Steckdose abgesichert ist und wie er das da dran geklemmt hat war aber nicht die Frage des Themenerstellers. Ich gehe davon aus, dass das den Reglen der Technik entspricht.

Übrigens wenn es Probleme mit Kabelschuhen gibt um es anzuschließen kann man auch unisolierte Kabelschuhe verwenden. Das wäre nichts anderes wie eine starre Leitung zu nehmen.

Das ist ja genau der Punkt:

Wenn eine zb. völlig korrekt installierte - mit 16A abgesicherte - Steckdose bauseitig vorliegt, daran dann aber das IG angeschlossen wird und vom IG über die 5x1,5mm² das AG - dann ist das eben so ggfs. nicht zulässig (soweit mir bekannt :thinking: ).

Natürlich gibt es “Umstände”, wo auch die Absicherung mit 16A ok wäre, üblicherweise sollte man dafür aber 2,5mm² verwenden. (Um auf der sicheren Seite zu sein…)

Es ging ja eben darum, ob es einen Unterschied macht, wenn man die Zuleitung nicht zum AG führt - sondern zum IG. Es wird ja i.d.R. überall gespart wo es nur irgendwie geht - wenn dann so eine Absicherung zb. vorgesehen ist, sollte man die auch nutzen.

Genau auf die verlinkte Zeichnung habe ich ja meine Anlage hin aufgebaut, mit Stecker und Steckdose am Innengerät. Ein klares Schaltbild wäre natürlich besser gewesen als Skizzen mit der Erläuterung: “einige Geräte”.

Meine Zweifel kamen ja auch erst, als es nur unter Schwierigkeiten möglich war, drei mal die zwei 1,5er in die Klemmen zu bekommen. Natürlich mit unisolierten Aderendhülsen.

Laut Anleitung ist der Kabelquerschnitt 1,5 korrekt.

Im Zweifel mach ich eine 10A Absicherung, jetzt 16A, das ist ja kein Drama.

Genau, das dachte ich mir eben, dass die Steckdose vermutlich mit 16A abgesichert sein wird.

Theoretisch wäre ev. auch ein Stecker mit integrierter Feinsicherung möglich, wenn die Anlage ohnehin über Stecker angeschlossen werden soll. Der Stecker ist ja fest montiert, somit wäre der Leitungsschutz gewährleistet und die Steckdose kann mit 16A abgesichert bleiben.

Aber vielleicht kennt sich jemand damit besser aus und kann sagen ob das so zulässig ist.

Also ein fixer Stecker, KEIN Zwischenstecker.

Selber mal nachgelesen: NEIN, wird so nicht zulässig sein. Zumindest dann nicht, wenn nur EINE Sicherung im Stecker ist. Wenn, dann müsste er 2 haben - damit sowohl Phase als auch Neutral abgesichert sind. Denn da man den Stecker ja drehen kann… Ob dann aber im Zweifel auch garantiert die “richtige” Sicherung der Phase durchbrennt?

Also vermutlich ist das nicht zulässig, ich finde nämlich auch keinen entsprechenden Stecker.

Das ist übrigens beim Anschluss einer Split Klima über Steckdose - selbst wenn man die Zuleitung an das AG klemmt - auch ein Problem: Der korrekte Anschluss vom Stecker. Nur wenn die Phase korrekt rechts in der Steckdose ist und auch der Stecker so eingesteckt ist, ist im AG die Sicherung für das IG korrekt für die Phase. Sonst könnte es im Fehlerfall passieren, dass die Sicherung neutral absichert und das IG trotz unterbrochener Sicherung unter Strom steht.

Guter Hinweis.

Nun DIE Problematik besteht ja immer bei unseren Schuko Steckern und - Dosen, da sind die Schweizerischen oder britischen Normen eindeutiger, aber eine CEE oder Wieland im Wohnzimmer, nee, schön ist anders.

Ich überprüfe auch die Phasenrichtigkeit an der Steckdose, verkehrt rum einstecken kann ich den Stecker nicht, dafür ist er zu kurz. Seitliche Einführung am Stecker.

Schon, aber wenn es eine fix installierte Anlage ist in der sich die Querschnitte der Verdrahtung ändern, dann ist es eben was anderes als wenn man seinen Toaster verkehrt herum einsteckt. Eine eingebaute Sicherung kann dann eben nicht mehr so arbeiten wie vorgesehen.

“mechanische codierung” :thinking:

:laughing:

Hier ein Link um die Diskussion auf eine Basis zu stellen

Also abhängig von der Verlegung wären 16A und 1,5mm² durchaus zulässig.

Die Kernfrage ist, hat das Aussengerät eine Sicherung für das Innengerät (was üblich ist) die dann sicherlich nicht für die kW der Aussengerätes dimensioniert ist sondern für die 100-200 W des Innengerätes.

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