Bei den BKW-Speichern gibt es so viel Müll auf dem Markt, in die du jede Menge Lebenszeit investieren musst, um die ans Laufen zu bekommen und auch zu halten, da würde ich nur die absolute Platzhirsche kaufen, wo es auch in Foren gute Erfahrungen zu gibt.
Hab gestern einen Freund gesprochen, der Anker Solix Solarbank E1600 hat, 3 Stück seit 2 Jahren. Hatte nie irgendwelche Probleme. Lief alles auf Anhieb.
Das kann ich mir vorstellen… Habe kürzlich mit einem Handwerker über Balkonkraftwerke geredet, er hatte auch Anker empfohlen.
Recht günstig ist auch das Sunshare-Paket mit einfachen Wechselrichter. Hat wie gesagt den Vorteil das ich Kabel und Adapter sparen kann… Sunshare-Module sind die einzigen, die auf meinen Balkon passen.
und daran dann
Was haltet ihr von dieser Lösung?
Das ganze dann mit Anker Smartmeter (ohne Einbau) für unter 1000 €. Das PV-Tool sagt 653.5 kWh / Jahr Ertrag (Ausrichtung und Neigung genau eingegeben), da müsste bei meinem sparsamen Verbrauch doch auch ein 1600Wh Speicher reichen, oder?
Eine andere Möglichkeit wäre auch noch komplett alles von Sunshare, also auch Speicher ‘Glory’ und Smartmeter… Zum Hersteller: Sunshare gehört zu Sungrow Sungrow – Wikipedia
Die meisten solcher Tests kannst du vergessen weil in meinen Augen Gefälligkeitsartikel. Schau dir den Sprachstil an, das sagt alles. Über solche Artikel erfährst du maximal ein paar technische Details, aber fast nie die wirklichen Bugs, die den Nutzern auf die Nerven gehen. Dafür musst du dich durch Foren graben.
Danke Dann wird es wohl die Lösung mit dem Anker AC werden.
Warte nur noch auf die Antwort vom Elektriker…
Ergänzung: Ich werde das “Anker Smartmeter” (ca. 40 € wenn mit der Solarbank gekauft) vom Elektriker einbauen lassen (ca. 150 €), das Shelly funktioniert mit der Anker AC nach meinen Recherchen nur cloudbasiert (cloud2cloud von ShellyCloud2AnkerCloud).
Das Anker Smartmeter soll nach erfolgreicher Einrichtung auch ohne zwingende Internetverbindung seinen Dienst verrichten können…
Weitere Überlegung dazu: Der Speicher läuft mind. 10 Jahre, das Smartmeter soll auch so lange halten…
a) weil ich auf die Hausverwaltung/Eigentümerbeschluss warten muss und
b) die Elektriker irgendwie alle max. ausgelastet sind
=> Wenn man wartet, kommt man ins Grübeln und ich denke jetzt doch über einen Solakon One nach, und zwar wegen der guten Shelly-Unterstützung und der deutschen, hochgelobten App…
Im Onlineshop des Baumarkts OBI hab ich jetzt folgende Abbildung gefunden:
Danach könnte ich dann 3 Sunshare-Module an der Front (nebeneinander) und ein Modul an der Balkonseite - beides getrennt voneinander - anschließen. Laut Abbildung werden dann alle 4 Stränge des MC4-Steckers an zwei (!) MPPT-Anschlüsse angeschlossen. D.h. ich würde dann alle 4 MPPTs belegen? Also zwei MPPTs mit 3 Modulen und zwei mit 1 Modul? Macht das überhaupt Sinn so?
Ok, danke! D.h. die Abbildung ist irgendwie Schwachsinn und ich brauche nur 2 der 4 Stecker anschließen? Also dann doch nur 2 MPPTs nutzen mit diesen Adapterkabeln…
Und wegen der Verschattung: Das Balkonseitenmodul bekommt als erstes Sonne, dann kommen die 3 Frontmodule (SW-Ausrichtung), von daher sind 2 getrennte MPPTs doch sinnvoll, oder?
Bei Parallelschaltung ist Verschattung kein Problem. Man schaut da eher, dass man Spitzenleistungen vermeidet. Du verschaltest also Module, wo möglichst nicht beide gleichzeitig volle Leistung bekommen. Wobei das bis 400 W egal ist bzw. das, was der WR maximal pro Kanal verarbeiten kann.
Danke! Der Solakon kann 650 Watt MAX pro MPPT, was evtl. auch schon ein Problem mit 3 Modulen in Parallelschaltung ist. Denn: Laut diversen Youtubeberichten liefern die Module zeitweilig auch mal etwas mehr als 200 Watt…
Mit nur 800W Modulleistung rechnet sich ein Speicher eher weniger, aber das musst du entscheiden.
Zum Anschluss: Solarmodule parallel an einen MPPT ist bei gleichen Modulen technisch als auch praktisch mit unterschiedlicher Ausrichtung und verschattung kein Problem.
Der Ertrag wird davon so gut wie nicht beinflusst.
Zum tiefer eintauchen:
Fazit davon:
Die Parallelschaltung von unterschiedlich ausgerichteten (baugleichen) Modulen geht fast verlustfrei vor sich. Auch das unbeschienene Modul kann seine Leistung fast vollständig an den Wechselrichter bringen.
Man könnte also sogar alle 4 Module parallel mit einem Stecker an einen MPPT verbinden.
In der Praxis mit den nicht MC4 Steckern und da du ja ehh MC4 Verlängerungen brauchst würde ich das in 3 und 1 aufteilen
3 Module mit dem Propriäteren stecker dann auf MC4 entweder mit Adapter oder MC4 draufcrimpen bei dem anderen genauso.
Das ein Adapter aber soviel wie ein halbes Modul kostet würde ich die 2x29€ lieber in eine Crimpzange MC4 Stecker und ne Rolle 4mm Solarkabel investieren. Youtube Video MC4 Crimpen gibts ja gratis.
Besten Dank, Ironmaster! Aber an das Crimpen trau ich mich nicht so richtig ran…
800W ist das Maximum, was ich auf meinen Balkon bekomme. Ich habe wenig Grundlast und würde den Strom meist früh Morgens und Spätnachmittag/Abends nutzen… Von daher wollte ich schon nen Speicher mit Shelly-Nulleinspeisung…
Da ich etwas datenschutzfanatisch bin, finde ich den Solakon und auch die Möglichkeit alles ohne Internet/Cloud zu betreiben gut.
Eine andere Möglichkeit wäre ein guter AC-Speicher, dann kann ich mir den ganzen Kabelscheiß sparen, müsste aber auf den Sunshare Wechselrichter vertrauen… Auch beim AC-Speicher solls ja Möglichkeiten für ‘lokalen’ Betrieb geben…
Habe das ‘go’ von der Hausverwaltung bekommen und gerade nochmal den ganzen Balkon exakt vermessen: Die Sunshare-Module und die Sunshare-Halterungen passen perfekt!
D.h. ich nehme vier Sunsharemodule mit ‘einfachem’ Sunshare-Wechselrichter und hänge sie dann per Schuko an eine Anker SOLIX Solarbank 2 E1600 AC (siehe Beitrag Nr. 42).
Und noch eine Frage an die Elektrobastler: In diesem Sicherungskasten müsste doch genug Platz für ein Anker Smartmeter mit entsprechenden CT-Klemmen sein, oder was meint ihr?
Wird eng für die CT-Klemmen. Sehe gerade, dass die deutlich kleiner aussehen, als beim Shelly. Sollte man hinbekommen, bleibt natürlich Fummelei mit spitzen Fingern und natürlich alles stromlos schalten.
Danke! Ja, beim Smartmeter Gen2 von Anker scheint (zum Glück) alles kleiner zu sein. Den Einbau soll ein Elektriker machen, den muss ich noch beauftragen bzw. finden. Die beiden angefragten Firmen haben keine Zeit oder sind sich für den Fummelkram zu schade…