Steckersolargerät: 4x 200W Sunshare Ray + Solakon

Ich kanns mir nur so vorstellen, dass der Adapter auch wieder ein Y-Adapter ist, also + und - zweimal rausführt. Dann würdest du nur 2 MC4 anschließen, die anderen beiden bleiben ungenutzt.

Ok, da kann ich dann ‘normale’ MC4-Kappen nehmen…

Und nochmal zum Shelly: Der Einbau durch Elektriker könnte verhältnismäßig teuer werden… habe jetzt nochmal alle möglichen IR-Leseköpfe-Varianten für den Stromzähler im Keller angeschaut. Es geht nur batteriebetrieben, eine Steckdose im Schaltschrank darf ich nicht einbauen, denke ich und das wäre mind. genauso ‘teuer’ wie der Shelly im Sicherungskasten meiner Wohnung. Er hat ungefähr diese Größe https:/www.youtube.com/watch?v=BeUZFhe-jiI

Bei den ‘batteriebetrieben’ arbeitet der Tibber Pulse am ehesten in Echtzeit, da bräuchte ich aber nen anderen damit kompatiblen Speicher…oder ginge dann wahrscheinlich nur über 24/7 Home Assistant

Als Grundidee hatte ich mir das so vorgestellt: Shelly und und Solakon arbeiten autark für die Nulleinspeisung (d.h. ohne Internetzugang) und zum Nachsteuern und Einstellen nutze ich dann Home Assistant statt der App. Der Shelly zeichnet ja ne Weile auf, dass greife ich dann ab, wenn der Home Assistant läuft, also nur, wenn mein Rechner an ist… Die SolakonAPP nutze ich dann nur mal für Firmwareupdates…

Wie soll das denn gehen? Wenn der Speicher eine Nulleinspeisung machen soll, brauchst du doch einen Rechner, der 24/7 läuft, wenn du die Regelung über HomeAssistent machen willst. Was nützt dir da eine Aufzeichnung des Shellys?

Also beim Solakon scheint die Nulleinspeisung einfach weiter zu laufen, wenn man den Speicher vom Netz (Internet) nimmt (durch Blockade im Router). Ich denke mal das geht dann auch genauso mit dem Avocado 22 Pro …

Ich dachte der HomeAssistant zieht sich dann die Aufzeichnungen ‘irgendwie’ vom Shelly, weil den kann ich ja auch in HA einbinden…?

=> OK, mit der Materie muss ich mich noch etwas beschäftigen… :face_with_raised_eyebrow:

Also entweder ist Shelly direkt mit Solakon/Avocado gekoppelt und der Solakon macht die Nulleinspeisungsregelung. Das wird vermutlich auch rein lokal passieren. Oder du willst selbst die Nulleinspeisung über Homeassistent machen, dann muss der permanent laufen.

Wenn es dir bei Homeassistent nur darum geht, Verbräuche auszuwerten, reicht es auch, wenn du den gelegentlich startest.

Ja, genau, HA würde ich dann nur laufen (als Dienst), wenn mein Rechner an ist. Um mir dann einen Überblick über das aktuelle Geschehen zu verschaffen.

Hab nochmal mögliche Verschattung der Wohnung unten drunter durch die Module geprüft (mit Gemini)…am besten sind danach 75 Grad Anstellwinkel bei meiner Süd-West-Ausrichtung.

Jetzt hab ich mal das PV-Tool benutzt und festgestellt, dass der Speicher auch noch kleiner sein könnte… Weiß jemand, ob die Anker Solarbank 2 E1600 Plus mit Shelly in der Praxis auch ohne cloud mit Nulleinspeisung arbeiten kann?

Mit dem Anker kann ich die Amortisationszeit auf 5.11 Jahre drücken! Ich habe mit 516 € für Module, Halterungen und Kabel, 450 € Anker und 70 € Shelly (+100 € Elektriker) gerechnet …

Mit dem Solakon wären es anscheinend ca. 1,5 Jahre länger …

Nur mal so aus der Praxis: Die meisten halten es emotional nicht aus, täglich zu sehen, wie die Hälfte der erzeugten Energie ungenutzt ins öffentliche Netz gespeist werden und rüsten dann ganz schnell einen zweiten oder sogar dritten Akku nach. 1,6kWh ist sehr wenig, wenn du auch noch überlegst, dass du den nicht komplett entladen kannst und du auch noch Verluste hast. Da bleiben dann vielleicht nur 1,3 kWh real übrig.

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Ok, Danke für die Einschätzung :+1: Dann ist der Solakon One bzw. Avocado 22 Pro dann doch das richtige für mich und beide setzen ja auf einen eher ‘offenen’ Standard, was ich sehr schätze.

Jetzt muss ich nochmal meinen Sicherungskasten fotografieren und eine Anfrage bei einem Elektriker stellen, ob die da einen Shelly reingebastelt kriegen…

Dann ist so langsam aber sicher alles geklärt für die Umsetzung des Projekts :star_struck:

realmatrix

Habe gerade nach dem Verfassen (aber noch nicht Absenden) der E-Mail an den Elektriker bzgl. Shelly-Einbau nochmal überlegt, ob der Einbau einer Steckdose im Zählerschrank (Keller) nicht doch günstiger wäre?

dafür spricht: Platz für eine Steckdose in “meinem” Teil des Zählerschranks wäre gegeben denke ich, auch die WLAN oder DECT-Verbindung für einen IR-Lesekopf zur Verbindung in meine Wohnung (Hochparterre)

dagegen spricht: Der Zählerschrank ist Gemeinschaftseigentum, die Steckdose könnte “fremd” genutzt werden, der Stromzähler ist verblombt

Bzw.: Neben dem Zählerschrank existiert eine Steckdose (Strom der Hausgemeinschaft), man könnte einfach ein Verlängerungskabel in den Zählerschrank legen… dann könnten noch weitere Personen Leseköpfe installieren… Muss man wahrscheinlich nur irgendwie der Eigentümergemeinschaft/Hausverwaltung mitteilen …

Update: WLAN im Keller kann ich vergessen (getestet), vielleicht funktioniert IOMeter …

Wahrscheinlich ist Shelly doch die beste Lösung.

So, die unverbindliche Anfrage an den Elektriker ist jetzt draußen. Ich habe jetzt nochmal alles durchkalkuliert, bei angenommenen 200 € für den Elektriker komme ich auf eine Amortisationszeit für die gesamte Anlage von 5,25 Jahren (mit PV-Tool hier aus dem Forum berechnet).

Ich bin zufällig drauf gestoßen: Wenn man das Shelly verbaut hat gibt es eine für mich auf den ersten Blick noch viel geilere Lösung: ‘Hoymiles Hi Battery 1920 AC' !!!

Das ist ein AC-Speicher, der in eine x-beliebige Haussteckdose gesteckt werden kann. Hier ein heise-Artikel dazu: Hoymiles Hi Battery 1920 AC im Test

Ich sehe erstmal nur Vorteile für ein Setup in meiner Wohnung:

a) längeres Speicherleben durch indoor-Aufstellung

b) ich kann den Orignal Sunshare-Ray-Wechselrichter mit den Sunshare-Modulen verwenden => höchste Kompatibiliät und keine teuren Zusatz(Adapter)-Kabel

c) Abdeckung von Lastspitzen von bis zu 1800 Watt, genial !!! => größere Verbraucher (mit Ausnahme des Durchlauferhitzers) hab ich nicht

=> mir war zunächst nicht bewusst, dass das Shelly auch eingespeisten Strom registrieren kann…

Hat den Speicher jemand schon so mit Nulleinspeisung am laufen?

Generell haben AC-Speicher schon ein paar interessante Vorteile. Gibt aber auch Nachteile:

  • geringerer Wirkungsgrad
  • Innenaufstellung würde ich persönlich vermeiden aus Brandschutzgründen. Aber das ist ein Thema, wo jeder selbst abwägen muss, relativ sicher sind die schon.
  • 1800 W - Damit bist du nicht mehr im offiziell zulässigen Bereich. Normal müssen die auf 800 W limitiert sein. Es sei denn, die haben eine eigene Steckdose.
  • geladen werden kann mit maximal 800 W, weil das BKW nicht mehr einspeisen darf. Wenn man mehr Module dran hat, ist das ungünstig. Bei dir mit 800 W Modulleistung ist das aber kein Nachteil.

Danke für die Einschätzung und sorry für mein Laienwissen :worried:

Mein Balkon hat Holzdielen… Die Hi Battery hat laut Werbeversprechen jede Menge Sicherheitsfunktionen und ein eingebautes Löschkit, keine Ahnung wie sicher das dann wirklich über die Jahre ist. Meine Idee war noch Fliesen drunter packen… Wie ist das bei Leuten, die eine PV-Anlage haben und den Speicher im Keller? Hab echt keine Ahnung von der Materie… :worried:

Im heise-Artikel heißt es “… Ein 800-Watt-Balkonkraftwerk und die 1.000-Watt-Entladeleistung der Hi Battery 1920 AC können gemeinsam Lastspitzen von bis zu 1.800 Watt abdecken. Die Last wird somit gemeinsam gedeckt und ein Hausverbrauch in dieser Höhe ist ohne Netzbezug möglich.”

:backhand_index_pointing_right: Also wenn die Sonne gut scheint und der Speicher abgeben kann, hätte ich dann schon mehr als 800 Watt im System, die nicht vom Netzbetreiber kommen…oder?

Und das komplette Plug&Play-Sunshare-Equipment bis zum Balkonstecker zu verwenden finde ich irgendwie auch praktisch…

Oft gibts eine riesengroße Diskrepanz zwischen Werbeversprechen und realer Sicherheit. Und beim Thema Sicherheit zählt eben immer das schwächste Glied in der Kette. Da können 40 BMS Sicherheitsfeatures verbaut sein, gibt es auch nur einen Schwachpunkt irgendwo, dann nützt das alles nichts.

Die Frage ist da auch, wie seriös/solide man die Firma Hyomiles in Sachen Speicher einschätzt. Die bauen Speicher noch nicht so lange und die Produktzyklen waren bisher sehr kurz. Den Vorgängerspeicher gabs nur wenige Jahre, das macht mich misstrauisch.

Ich glaub, das verträgt sich alles nicht mit der vereinfachten Anmeldung als Balkonkraftwerk.

Wenn das so ist, wie es da steht, ist das nicht zulässig.

Kein Flaschenhals & Leistungsaddition: Da Speicher und Wechselrichter parallel am Netz hängen, addieren sich ihre Leistungen physikalisch. Ein 800-Watt-Balkonkraftwerk und die 1.000-Watt-Entladeleistung der Hi Battery 1920 AC können gemeinsam Lastspitzen von bis zu 1.800 Watt abdecken. Die Last wird somit gemeinsam gedeckt und ein Hausverbrauch in dieser Höhe ist ohne Netzbezug möglich.

Ja, aber nicht mehr als Balkonkraftwerk. Und wenn man versehentlich an derselben Leitung wie das BKW hängt würden dort 3,7KW + 1,8KW dranhängen. Lieber nicht!

Oder hat das Ding ne extra Steckdose dafür?

Hab mal die KI gefragt, die meint, das für BKW sichergestellt werden muss, dass die Summe der Geräte, die einspeisen können, die 800 VA nicht überschritten werden. Eigentlich wird sogar gefordert, dass das wirklich die begrenzte Hardwareleistung ist. Damit würde sogar die Softwaresteuerung rausfallen und man dürfte so einen Speicher eigentlich gar nicht betreiben.

Das ist im Moment alles irgendwie Grauzone bzw. es gibt jede Menge Technik am Markt, die all möglichen Leute zwar installieren, die rechtlich aber gar nicht zulässig ist.

Die Kiste ist gerade undurchsichtig. Wenn der Akku z.B. ne Steckdose hätte, an der was hängt, und der Akku + 800W = 1,8KW an der Steckdose, ja DANN ginge das. Weil die 1,8KW nicht am Stromnetz hängen sondern am Akku.

Aber leider finde ich dazu nichts. USV ist ja auch ein Akku und da ne Steckdose an die man was anschließt.

Ich danke für eure Antworten…wie gesagt hab Null Ahnung davon. Die HiBattery hat keine eigene Steckdose…bzw. man kann eine Steckdose anschließen…

War auch ein bisschen angefixt, weil ich auch ein Video vom Akkudoktor gesehen hatte, in dem er über die Ecoflow-AC-Speicher berichtet hat…

Google KI behauptet, dass der Sunshare Glory - das ist der offizielle Speicher zu den Modulen - mittlerweile mit einem Shelly kompatibel ist… hab aber noch keinen Testbericht dazu gefunden.