Steckdosen für Dauerbelastung?

Nein.
Wenn du nachfragst, kommt die Antwort, dass du deinen Ladeziegel anmelden "sollst".

Nachtrag:

Laut der Quelle:

"Egal, welche Leistung, ob fest installiert oder mobil nutzbar: In Deutschland gilt für alle Wallboxen eine Anmeldepflicht"

(Wallbox fürs Elektroauto anmelden: Auf was Sie unbedingt achten müssen

Unter Ladeziegel wird allgemein ein Gerät verstanden, dass an eine Schukosteckdose angeschlossen wird. Das ist keine WB und daher auch nicht meldepflichtig. Einen Heizlüfter mit 2kW melde ich auch nirgends an.

Eine WB also 11 oder 22kW ist zu melden, bzw. durch den VNB zu genehmigen.

Nö, musst du nicht. Die 16A CEE ist kein Verbraucher oder Erzeuger.

Meldepflichtig ist lediglich die mobile Wallbox, wenn die nicht mobil genutzt wird: §19 (2) NAV : § 19 NAV - Einzelnorm

Du könntest an einer 3ph. 400V 16A CEE ja genauso Standbohrmaschine, Schweißgerät, Kompressor, Tischkreissäge, Holzspalter, etc betreiben die kein Mensch meldet. Die werden beim beantragen des Hausanschlusses vom Elektriker bei der benötigten Leistung berücksichtigt, sofern der davon Kenntnis hat.

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Hattest du den link gesehen?

Ein Ladeziegel ist eine mobile wallbox.

"(..) auch mobile Wallboxen, die mittels Adapter über normale Steckdosen nutzbar sind.(..)"

Gerne andere Quellen, wenn sie andere Meinungen haben.

Ladeziegel und ihre Meldepflicht?

Ist das auch in Österreich, Füchschens Heimat, so gültig?

Okay Österreich war mir nicht bekannt.

Vmtl. da noch deutlich unproblematischer, weil die nach Leistung des Anschlusses zahlen. Bei denen wird die Leistung des Anschlusses oftmals zusätzlich durch einstellbare und verplombte Tarifschalter begrenzt.

Und das ist nur zum eigenen Vorteil. Die Hälfte der Netzkosten (Netzentgelte) geht in Österreich ab 2027 nach der höchsten Viertelstunden-Leistung des Monats. Einmal die mobile Wallbox auf voller Leistung im Netzbezug laufen zu lassen dürfte ein teures Vergnügen werden.

Meldepflicht gilt für Wallboxen ab 3,68kVA, ab 10kVA darf der Netzanbieter prüfen und verweigern. (Östereich, in Deutschland triffts alle)

Für Steckverbindungen scheint sich da auch keiner zu intressieren, da gehts nur um die Leistung der (mobilen) Wallbox.

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@thorstenkoehler
Da steht nichts von >3,7 kW (D)

Aus diesem Grund sind Ladeeinrichtungen vor deren Inbetriebnahme vom Anschlussnehmenden oder -nutzenden beim zuständigen Netzbetreiber nach § 19 Absatz 2 Satz 2 Niederspannungsanschlussverordnung (NAV) anzumelden.

Österreich:

Wenn ich eine 3,7KW Steckdose hier in Österreich verlege, und damit mein E-Auto lade, muss ich nichts anmelden. Verlege ich eine CEE16 Steckdose, die theoretisch 11KW hat, aber ich lade mein einphasig ladbares E-Auto dennoch nur mit 3,7KW, dann ist die Dose meldepflichtig, weil sie theoretisch 11KW hat UND für die Ladung eines E-Autos genutzt wird.
Ferner KANN der Netzbetreiber 2027 die Leistung, die für den Anschluss freigegeben wird, erhöhen. Nicht physikalisch, aber auf dem Papier. Will heißen: Der Anschluss wird bei jedem auf 10KW gestellt, man MUSS für 20% bezahlen. Ich muss also auch im Sommer dann für 2KW bezahlen, auch wenn ich da nur maximal 100W ziehe.

Wenn ich aber eine 11KW gemeldete Wallbox habe, kann der Netzbetreiber argumentieren, dass ich meinen Hausanschluss mehr belaste, also stuft der meinen Hausanschluss auf beispielsweise 15KW hoch. Erst einmal muss ich deswegen dann die 5KW nachkaufen, und zweitens muss ich dann für den Sommer 3KW bezahlen. Egal ob ich die beziehe. Wegen den 20%.

Und da der Netzbetreiber in Österreich quasi Narrenfreiheit hat, kann der das so machen wie er Laune hat. Hab ich aber nur ne 3,7KW Steckdose dort, geht ihn das gar nicht erst was an.

@pvstrom
Genau. Alle die jetzt eine Wallbox mit 22KW haben einbauen lassen, werden es ab 2027 (da wird es noch keine Aufteilung 50/50 geben, die kommt erst nach und nach) teurer haben. Es reicht nur ein 15-Minuten-Wert im Monat aus, nach dem wird der Monat verrechnet.

Das ist eine nichtanmeldepflichtige CEE 16A Steckdose für Dein :eiphasig ladbares Auto.

Gibts auch in 32A einphasig für die meistverkauften Elektroautos der Welt.

32A darf man wegen Schieflast nicht. Hüben wie drüben. Müsste wieder gemeldet werden.

Ok Umgangssprache. Der CEE16 ist meist rot und 3-phasig. Die Blaue ginge natürlich.

Und wenn ich sowas hätte, so eine blaue Dose, dann müsste ich auch einen passenden Ladeziegel dazu haben. Habe jetzt einen für ne normale Schuko-Steckdose. Aber interessant, dass es so auch gegangen wäre, hätte ich nicht dran gedacht.

Ja, da steht Ladeeinrichtungen sind zu melden. Wie sinnbefreit das sein mag, darf jeder selbst entscheiden. Eine E-Heizung mit <3,7kW melde ich auch nicht. Wird bestimmt nicht häufig auftreten, hätte aber einen ähnlichen Effekt. Formal hast Du Recht.

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Geht wahrscheinlich um dauerhaft.
Aber das kann man auch mit anderen, gemischten Lasten die nicht für sich dauerhaft sind, erreichen.
Irgendwann unter 3,7kW, ist es wahrscheinlich nur noch "Rauschen", selbst in der gleichen Straße.

Die Lösungen mit den geringeren Kosten für geringere Gesamtleistung in Österreich, finde ich interessant.

Da überlegt man sich zweimal, ob man sich einen 11kW Durchlauferhitzer einbaut.

Das hilft aber jenen nicht, die wegen E-Auto schon ne 22KW oder 11KW Wallbox haben aufbauen lassen. Die werden dann wirklich mehr bezahlen müssen. Erst ne Wallbox für ca. 2000€ (es sind ja nicht alle Elektriker wie ich) und dann jedes Jahr mehr Netzgebühren bei hoher Leistungsanforderung. Das ist echt bitter.

Wo wir dann bei dem wären, was ich immer und 1000mal schreibe. Der Durchlauferhitzer geht, solange man nicht nach Leistung bezahlen muss. Für Viele in Österreich wird ein Boiler besser sein. Und ja, vom Verlust her, von den kWh ist der Durchlauferhitzer unschlagbar. Nur dann Wärme, wenn man sie braucht.

Dann ist es Abwägung. Ohne DLE mit 5KW pro Monat auskommen. Ein Boiler (nur eine Schätzung) verbraucht 1000kWh Strom. Oder mit einem DLE auf ca. 20KW Leistung kommen (10KW kosten normal, alles über 10KW kostet 100% mehr, also man zahlt demnach 10KW + 20KW), dafür aber nur vielleicht 600kWh. Der Leistungspreis wird sowas unsagbar teuer machen. Wie auch Schnellladen beim E-Auto.

Und dann kann man überlegen, wenn ich nur wegen dem E-Auto soviel mehr bezahlen muss für Leistung, dann kann ich es auch für 40-50ct irgendwo an einen Schnelllader hängen, das ist günstiger als mehr Leistung für den Hausanschluss bezahlen...

Oder einen großen Akku, selbst wenn der 30% Wandlungsverluste hätte.

Nur wenn man den anderweitig auch nutzen kann. Das schweift aber wieder aus, kehren wir doch zu den Schuko-Steckdosen mit Dauerlast zurück.

Kennt denn jemand einen Hersteller, der bei einer Schuko-Steckdose, keine Blaue, der die 16A Dauer bescheinigt oder garantiert?

Oder gleich beim Verbrenner bleiben. Oder warum boomt die BEV branche noch immer nicht? :grinning_face:

Will damit sagen, je mehr Steine den aktuellen und damit auch den potentiellen Nutzern von BEVs in den Weg gelegt werden, desto eher fällt die Kaufentscheidung nicht zu gunsten der Elektromobilität. Und das halte ich für eine falsche Entwicklung.

Oder, und das ist meine persönliche Unterstellung/Vermutung, man merkt bereits dass mit jedem BEV mehr und entsprechend Verbrenner weniger auf der Straße weniger Steuern in das Staatssäckerl gespült werden. Und der große Boom der BEV ist noch gar nicht gewollt da es noch an einer Besteuerungsstrategie für BEV fehlt. Stichwort Diskussion um Besteuerung der BEV nach gefahrenen km.

Es liegt einfach an: Vielfältigen.

Zum Einen muss man erkennen, dass der typische Käufer bei E-Auto eben ein Neuwagenkäufer ist. Ca. 68% der E-Autos sind Neuwagen, 32% Gebrauchtwagen. Der Neuwagenkäufer kauft Autos für durchschnittlich 44 000€.
Und der durchschnittliche Fahrer fährt 12 300km im Jahr.
Das durchschnittliche Alter der Autos beträgt 11 Jahre.

Gebrauchtwagenkäufer kaufen (ca.) 25% unter 10 000€, 50% 10 000-25 000€; 25% über 25 000€
Neuwagenkäufer kaufen (ca.) 10% unter 20 000€; 55% 20-40 000€ und 35% ab 40 000€.

Gebrauchtwagen machen 85% aus und Neuwagen 15%.

Wenn also 15% aller Wagen Neuwagen sind, und ca. 90% sind teurer als 20 000€; bei 85% Gebrauchtwagen sind 75% bei unter 25 000€:

Die Leute BRAUCHEN günstige Wagen, aber sie BEKOMMEN keine günstigen Kleinwagen und erst recht keine günstigen E-Kleinwagen. Dazu kommen die extrem hohen Auflagen und Gesetze der EU, mit immer neuen Einschränkungen (dieses Jahr Kameras im Innenraum, demnächst soll eine automatische Temporeduktion während der Fahrt kommen!) UND STRAFZÖLLE auf die günstigen, billigsten E-Klitschen und Kei-Cars.

Tja und: Wo soll man die laden? Wer kein Eigenheim hat muss wieder eine Ladesäule finden, da kostet der Strom wieder mehr. Da gibt es zwar viele Ladesäulen mit viel Leistung, aber eben einfach nur popelige Steckdosen... Fehlanzeige. Also können sich das eher Eigenheimbesitzer kaufen. Und die meisten Eigenheimbesitzer haben genügend Geld übrig, um sich größere Autos zu kaufen. Werden aber nur teurere E-Autos verkauft, sind die gebraucht unattraktiv, selbst mit hohem Wertverlust kaufen die meisten Leute schlichtweg günstige Verbrenner. Und ich glaube nicht, weil die das wollen, sondern weil sie das MÜSSEN. Die haben schlichtweg kein Geld für ein teures E-Auto.

Zum Schluss kommt noch die allgemeine Einstellung gegenüber Autos, die eher weniger als Mittel-zum-Zweck Konsumgut deklariert werden, sondern für "unabhängigkeit, Freiheit, Möglichkeiten und Selbstverwirklichung" propagiert werden. Status durch Autos. Plemplem, aber ein psychologischer Trick.

Wenn nur mehr Leute das fahren würden, was sie BRAUCHEN, dann gäbs evtl. andere Fahrzeuge und mehr kleinere, eben als Mittel-zum-Zweck.

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Legrand 069708L Plexo um die 50€ und fertig.

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Dazu mal eine Frage: Was mein das hier im Beschreibungstext?

GREEN UP: Zum sicheren Laden von aufladbaren Elektrofahrzeugen und Plug-In Hybridfahrzeugen mit Ladekabel für Mode 1 & 2. Die Ladezeit mit Legrand System beträgt 3h und ohne Legrand System 6h.

Stehe da ein bisschen auf dem Schlauch. Die Ladezeit ist doch maßgeblich davon abhängig wie groß der Akku ist?