Das ist bei mir einfacher. Der Wagen hat nur einen 24kWh Akku. Mit 3,7KW sind das 6,5 Stunden. Länger KANN die Steckdose BEI MIR nicht belastet werden. Und natürlich. Ich könnte auch in meinen Garten eine 2KW Hüpfburg und einen 1,7KW Wasserkocher hinstellen und dann könnten die 8 Stunden überschritten werden.
Ich halte die 8 Stunden aber für sicherer als an einer "normalen" Steckdose ohne Stunden-Angaben.
Wenn das mechanisch besser/anders gelöst ist, bestimmt.
Meißt sind die Schwachstellen die Klemmen für die Leitungen und dann wieviel Fläche wirklich Berührung mit dem Stecker hat. Und dann Wasser/ Feuchtigkeit, Alter, denke ich.
Wem es wirklich wichtig ist, findet bestimmt was mit Thermoüberwachung.
Was uns zum Anfang des Themas bringt: Steckdosen für Dauerbelastung?
Weil ich habe nicht wirklich was gefunden und ne ganze Verteilerbox wollte ich mir nicht an den Zaun schrauben. Das hier schien eine einfache Lösung für ein einfaches Problem zu sein. Bei mir.
Ich gehe bis ca 2,3kw selbst bei mit 2,5mm2 angeschlossenen Steckdosen.
Für das andere gibt es bei mir dann die CEE Dose(n)
Die Roten 16A können von 4,2 bis 11kW (Wallbox minimum meißt 6A).
(Die 32A CEE dann wohl dreiphasig bis zu 22kW)
Einphasig können die Wallboxen meißt auch!
(1,4 kW bis 3,6 kW)
Das wäre dann nur eine "Leitung" an die CEE Dose.
Inwieweit das konform ist, weiß ich nicht
Da bei mir in der Garage inzwischen auch ein E-Auto am Ladeziegel mit 12A aus der Schuko nuckelt, weil es da noch keine Wallbox gibt, bin ich da auch mal mit der Wärmebildkamera dran gewesen.
Fazit: Trotz 1.5qmm und billigster Baumarktsteckdosenqualität werden die Leitungen auch nach 12 Stunden nur knapp handwarm, Dose und Stecker noch weniger.
Die 2,7kW sind völlig problemlos. Und so soll’s ja auch sein.
Wenn man technisch eine optimierte und verlässlichere Lösung sucht, sollte man das auch tun. Ist die Priorität woanders, ist auch das ok. Ich halte nur nichts von pauschaler Beschönigung solcher Konstrukte.
Was ist denn "nur knapp" Handwarm und was wäre denn "nicht mehr so gut"?
Die VDE lässt bei der Auswahl des Querschnitts bis zu 70°C Manteltemperatur zu. Das ist schon ne Menge. Was sollte, könnte oder müsste denn man dann im Alltag noch aktzeptieren?
Früher (Elektrikerlehre ab 1977) gab es tatsächlich Steckdosen die für eine 16A Dauerlast ausgelegt waren. Die haben wir für Trockner und ähnliches verbaut. Da waren um die Messingkontaktfedern noch zusätzliche Stahlfedern verbaut. Nicht einfach zu stecken aber dafür keine Probleme.
Anscheinend sind die vom Markt verschwunden? Und tauchen jetzt als "E-Fahrzeugsteckdose" wieder auf?
Aus langjähriger Erfahrung besser keine Dauerlast über 10A bei den "üblichen" Steckdosen
Ich hab durchaus Steckdosen noch bei mir im Haus die aus der Erstinstallation von 1978 stammen. Dennoch haben sie bis heute noch keinen Stecker gesehen. Somit das Alter für den Zustand eines Steckkontaktes sehr unerheblich.
Neben dem Nachlassen der Federkraft und Abrieb der Oberflächenmaterialien, ist die Lichtbogenerosion ein häufiger Faktor. Heißt Verschleiß/Zerstörung durch Lichtbögen/Abrissfunken wenn der Stecker bei voller Last gezogen wird. Solche Dosen sind ganz gewiss keine üblichen 5000 Steckzyklen für solche Lasten brauchbar.
in aller regel liegt es an der dose bzw. an der kombination aus dose und stecker. wenn die dose ausgeleiert ist, also den stecker mit zu wenig anpressdruck kontaktiert, oder die kontakte korrodiert sind, steigt der übergangswiderstand. genau das führt zur erwärmung.
bei vergossenen steckern kommt noch hinzu, dass man nicht sehen kann, wie gut die verbindung zwischen kabel und steckerpin tatsächlich ausgeführt ist.
das kabel kann 1,5mm2 haben, kein problm., klar sollte das dann mögl. kurz sein, wenn *dauerhaft, also 24/7 da 3.8kwh drüber laufen ....
also: wenn man dauerhaft, oder für lange zeiträume (>2-3h) mit max. 3680w leistung ziehen will:
neue dose und am besten einen selbstverschraubten stecker...
Bei den häufig mal verschmorten Steckdosen in Waschküchen für Waschmaschinen (bei nur 10A) wird eine ungeeignete Vercrimpung der Kabel im Winkelstecker als Ursache gennant. Da heizt dann der Stecker die Dose auf Schmelztemperatur. Die Dose ist da unschuldig.
All die Bedenkenträger, wenn die Dose 8h hält, was soll sich da thermisch noch tun? Die Kontakte sind bestimmt nach 30 Minuten bereits auf ihrer Beharrungstemperatur angekommen. Soll bedeuten, wärmer werden sie danach nicht mehr. Die ganzen IR-Thermometerbesitzer hier, überprüft doch mal was an so einem Stecker / einer Dose bei 10A Dauerlast passiert. Und dann mal bei 16A.
@roterFuchs spricht nach meiner Erinnerung für Österreich und hier gilt eine Meldepflicht of bei 3,68kW. In Deutschland >3,7kW insofern nachvollziehbar.