Ich bin aktuell dabei die Kapazität einiger MB31-LifePO4 Batterien mit einem ZKEtech EBC-A40L Batterietester zu testen und deren Ladekurve zu protokollieren.
Ich bin fast fertig und bei den meisten Batterien schaut die Ladekurve auch wunderbar aus und so, wie ich es erwartet habe. Allerdings gibt es auch ein paar Batterien, deren Spannungskurve am Anfang vom Laden und Entladen komische Sprünge machen:
Die Sprünge sind auch in anderen Kurven zu sehen. Besonders die Plateaus in der Ladekurve werden immer wieder erwähnt. Deine Ladekurve ist gut geeigent, sich Gedanken über die Einstellung des Balancers zu machen. Zum Beispiel wenn er schon in der Mitte des Plateaus bei 3,37V aktiviert wird. Dort treten praktisch keine SOC abhängigen Spannungsdifferenzen auf. Allerdings können dort , besonders bei hohen Ladeströmen, Spannungsdifferenzen auftreten, die den Balancer unberechtigter Weise zum Arbeiten bringen. Mit der Folge, dass zuvor bestens balancierte Zellen verbalanciert werden. Interessant wäre auch eine Ladekurve die nur die letzten 25% bei geringerem Strom (5A) zeigt.
Das wichtigste ist mal ein einwandfreier Kontakt – reinigen polieren . . .
Haben die Akkus alle die gleiche Kapazität?
Welche Pole? Ein oder zwei Gewinde?
Wo gekauft?
Grundsätzlich sollten alle Akkuzellen genau gleich sein, beziehungsweise nur minimale Abweichungen. Mehr wie 2Ah in der Kapazität sollte eher nicht sein.
Also ich würde nicht mit 40 Ampere laden sonst ergeht es deinem Tester bald wie diesen hier:
https:// EBC-A40L defekt - Entladen funktioniert, Laden nicht
Es sei denn die haben da mittlerweile was gefixt... wenn man aber davon ausgeht das offensichtlich sogar Fälschungen von dem Tester gibt, lade lieber mit 30 Ampere und entlade mit 35 Ampere :D.
https:// EBC-A40L Akku Ladegerät / Tester - #8 von janvi
So ganz sauber sind die Kurven nicht, sicher ne Kontaktsache. Ich würde ja sagen ignorier die Zacken, ich frage mich allerdings wie hoch die Ruhespannung beim ersten laden war weil die Spannung erst auf etwa 3,4V aufsteigt und dann aber unter 3,35V abfällt...
Eine saubere Ladekurve sieht so aus (ist aber kein EBC Tester):
Hier mal ein Foto von einer EVE V3 280 Einfachgewinde von gobelpower
A) Am wahrscheinlichsten Kontaktprobleme
B) Defekter EBC-A40L
C) Computer überlastet / defekt
D) Zelle Defekt, sehr unwahrscheinlich
Mein EBC-A40L vor ca. 6 Jahren gekauft funktioniert hervorragend und ist sehr genau, verwende ihn aber ab Kauf nur bis 30A. Einziger Nachteil der Lüfter ist extrem laut und nicht so einfach zu ersetzen. Eine Produktfälschung wäre extrem bitter, gehört habe ich davon noch nicht.
Meine Beobachtung aus der Praxis das Doppelgewinde gerne Kontaktprobleme hat wenn man nicht sehr genau arbeitet. Meine Krokodilklemmen habe ich am EBC-A40L gegen Klauke DIN Kabelschuhe getauscht.
Produktfälschungen sind bei diesem Gerät üblich.
Irgendwo habe ich mal einen ganzen Thread mit Fotos Original und Kopie aufgemacht.
Wenn nicht hier, dann im PV Forum. Die Qualität der Verarbeitung ist besonders von den Kopien ziemlich lausig. Kleinere unplausible Abweichungen in den Kurven habe ich auch schon beobachtet. Kommt möglicherweise von einem thermischen Drift des Gerätes, könnte aber vielleicht auch aufgrund unbekannter chemischer Vorgänge oder Temperaturschwanunken der Zelle und Umgebung selbst tatsächlich so sein.
Hi,
Thank you for informing us. We will post a video to help customers identify fake products and avoid losses.
Sincerely,
Tracy
ZKETECH
Sales Department
ZKETECH Technology
邮箱:sale@zketech.com
---- Replied Message ----
Date 02/18/2025 21:24
To tech<tech@zketech.com>
Subject Fwd: Problem with EBC-A40L
Hello,
attached you will find the dealer address.
regards
Am einfachsten ist die USB Buchse. Das Original hat einen runden Mikrofonstecker wo
ein sonst nicht käufliches USB Kabel mitgeliefert wird.
Die Kopien haben eine USB-C Buchse mit fertigem Kabel. Der V24 USB Converter sitzt dort direkt auf der Platine mit der USB-C Buchse. Im Original ist diese Platine auf der Hauptplatine und dann auf den Mikrofonstecker verdrahtet.
Aber ist egal - die Kopien laufen auch. Ich habe meines mit Nachlöten verschiedener Lötstellen wieder flott gekriegt. Reparaturberichte auch irgendwo im Forum und YT ist voll von langweiligen Reparaturversuchen. Mosfets habe ich noch eine ganze Stange rumliegen. Die waren es nämlich nicht.
Das Design ist auch fraglich. Einfacher Linearregler welcher die komplette Leistung in Wärme verheizt. Ich frage mich, warum das in D niemand besser hinkriegt. Vermutlich wegen dem skandalösen Preis und den vielen WEE und CE und anderen Vorschriften.
Ich denke auch, das es v.a. Kontaktprobleme sein können, welche ich mit sauberen Sitz der Krokodilklemmen auch weites gehend ausgemerzt hatte. Die Sprünge sind dann auch nur bei bestimmten Batterien aufgetreten.
Dennoch habe ich schon überlegt, mir noch so Mikrofonstecker zu besorgen, ein dickeres Kabel und einen richtigen Anschluss selbst zu machen. Mir gefällt der doch recht kleine Kontakt zu den Polen, wo die Klemmen tatsächlich anliegen, nicht so sehr.
Es sind alles MB31 - sie haben 2 Gewinde und liegen alle zwischen 327 und 330Ah. Gekauft habe ich sie bei powercells.de
Vielen Dank für den Hinweis auf die 40A. Mal wieder klasse, das im eigenen Datenblatt auch das Laden mit 40A angegeben ist und warum dann auch nicht.
Ein Fälschung ist das Gerät soweit ich das sehe nicht, aber werde es nochmal prüfen.
Ich habe schon einige Batterien durch, aber werde jetzt dann auch die Leistung auf 30A (laden) und 35A (entladen) reduzieren. Werde es heute Abend bei einer meiner Verdachtsfälle machen und berichten, ob dann die Sprünge auch vorbei sind.
Vielen Dank an alle für die konstruktiven Beiträge!!
Also bei mir waren es wohl 2 Punkte. Einmal gehe ich davon aus, dass die hohen Lade-/Entladeströme wohl durchaus was damit zu tun hatten, aber ich kann es nicht genau festlegen.
Allerdings ist mir bei dem Kapazitätstester aufgefallen, dass die dünnen Spannungsmesskabel, v.a. an der Buchse vom Gerät selbst, unheimlich empfindlich sind. Sobald ich das Kabel bewegt habe, hat sich wohl der Widerstand vom Kabel verändert und es sind Messfehler aufgetreten, welche immer stärker wurden, je näher ich an die Buchse vom Gerät kam.
Durchgehende Bewegungen in der Mitte vom Kabel (am Ende keine - da dann wieder glatt):
Am Stecker selbst waren die Kabel nicht fixiert, da der Stecker dafür nicht ausgelegt ist die 2 unterschiedlich großen Kabel vernünftig zu halten.
Daher kann ich momentan nur empfehlen das rote und schwarze kurze Stück vom Kabelmanagement mit in die Buchse zu stecken und festzuschrauben. Danach ist die Anfälligkeit gebannt. Zusammen mit der Reduzierung des Stroms sind nun keine Messfehler aufgetreten und ich teste die auffälligen Speicher nochmal.