Alle fürs Heizen vorgesehenen Anlagen können Abtauen. Das beschränkt sich nicht auf Nordic Varianten.
Auch Inverter Anlagen können zu groß ausgelegt werden. Die modulieren ja nicht bis auf 0 herunter.
Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist, dass es in der Theorie keinen Unterschied zwischen Theorie und Praxis gibt, in der Praxis aber schon.
Keine Inverter-Anlage kann auf Null herunter regeln. Ausnahmslos alle haben eine minimale Leistungsaufnahme, die sie nicht unterschreiten können. Nach Datenblatt sind das bei meiner Panasonic Z25VKE 160 Watt, in der Realität sind es aber 330 W. Darunter ist sie noch nie gelaufen, sondern taktet.
Die Panasonic Nordic “Heat Charge” hat einen Wärmespeicher, der zum Abtauen genutzt wird. Die muss zum Abtauen also die Pumprichtung nicht umdrehen, und das schafft ordentlich zusätzliche Effektivität, SCOP in unserer Region wird mit 6,2 angegeben. Sie taut ab, während sie weiter heizt.
Laut Datenblatt kann diese WP auch bis -35°C Außentemperatur noch heizen. Das liegt an der höheren Lüfterleistung des Außengeräts. Das Kältemittel wird beim Expandieren auf ca -40 bis -45°C abgekühlt, und um dann bei -35° Außentemperatur noch hinreichend schnell Wärme daraus aufnehmen zu können, braucht es einen entsprechend hohen Luftdurchsatz.
Wir reden vom Einbau bei einer Sanierung, in der die alten Heizkörper beibehalten werden. Da besteht der Einbau darin, für das Monoblock-Gerät außen einen Sockel zu bauen (im einfachsten Fall wird eine Konsole an die Wand geschraubt), die VL- und RL-Leitungen sowieso ein Stromkabel durch eine Kernbohrung in den Heizungskeller zu führen, und die VL- und RL-Leitungen mit dem vorhandenen Heizkreislauf zu verbinden. Ausdehnungsgefäße, Ventile usw sind ja alle schon vorhanden und verbaut. Das sollte definitiv in weniger als 4h zu machen sein.
Machen kann und darf das jeder, der Heizungsrohre miteinander verbinden kann, und der ein Stromkabel anschließen kann.
in 4h baut die keiner ein, das ist vollkommen utopisch.
Ließ Dir nochmal durch, wie heat charge funktioniert.
Panasonic Nordic ist eigentlich keine Bezeichnung für eine Produktreihe o.ä., sondern der Name der Schwedischen Niederlassung der Panasonic Marketing Europe GmbH.
Daikin und andere Hersteller fassen jedoch einige Modelle under “Nordic” zusammen. Noch andere Hersteller benutzen die Bezeichnung “Nordic” explizit in der Produktbezeichnung, z.B. Gree.
Bei Panasonic habe ich die Produkt'-Bezeichnung “Nordic” noch nicht gesehen. Zumindest nicht hier im Norden.
Das ist nicht in 4 Stunden erledigt. Und alleine erst recht nicht. Und daher sind selbst die 8Std. zu wenig, aber realistisch wenn nur angeschlossen. Wie oben schon, nen Microblasenabscheider etc. pp. ist da mit Sicherheit noch nicht dran. MAG lass ich mir einreden.
Machen KÖNNTE das jeder, aber dann kommt keiner der dir den Rest macht. Wie das mit der Förderung dann geht, keine Ahnung.
Ich fürchte, ich habe das schon lange vor Dir gelesen und auch verstanden. Falls Du mit meinen Ausführungen dazu nicht einverstanden bist, dann korrigiere mich, aber verweise mich nicht auf Dokumente, die genau das Gleiche aussagen wie ich.
“Nordic” ist also vermutlich kein eingetragenes Markenzeichen eines Herstellers. “Heat charge” hingegen ist eine geschützte Bezeichnung für eine Produktreihe von Panasonic. Hier wird sie unter der Bezeichnung “Panasonic Heatcharge Nordic 12” angeboten.
Wozu brauchst Du denn bei den von mir aufgelisteten Tätigkeiten so viel Zeit?
Welchen Rest?
Und wozu braucht man hier noch Förderung? Es wird hierzulande viel zu viel und oft völlig sinnfrei subventioniert. Eine Heizungsanlage die in Anschaffung, Installation und Betrieb billiger ist als jede andere, benötigt keine Subvention.
Ich möchte mich nicht mit dir streiten. Die Antwort lautet: Er wird niemanden finden, der es ihm in 4 Stunden einbaut. Du kannst dich dem Themenersteller gerne anbieten. Der stoppt dann mit.
Du hast deine Annahme, für mich sehr nachvollziehbar dargestellt. Die Verhältnis Annahmen , wann wieviel kWh in % decken sich mit dem, was ich auch denke.
Bestärkst mich aber jetzt noch mehr die Luft Luft Variante zunehmen.
Ich erkläre auch warum.
Eine lwwp kann nicht , effektiv kühlen, zumindest für mein wohlfühlgefühl .
Ich bin auf heizen mit Klimaanlagen gekommen, da die Sommer immer wärmer werden . Ich habe teilweise Home Office und die Kids sollen an solchen Tagen gescheit schlafen können. Ich finde das ist ein totales Luxus Problem, und finde eine solche Investition nur um zu kühlen viel Geld. Nehmen wir mal alle Schlaf / Arbeitszimmer , sind wir bei mir bei 3 Innengeräten. Bedeutet 1 und 2 Etage , sind versorgt und mit offizieller Rechnung sind 10.000 Euro futsch. (Annahme vom meinem Heizungsbauer , verbaut leider nur Bosch )
Dann habe ich mir gesagt , ich habe soviel Strom, dann heize ich mit den 3 Geräten in der Übergangszeit. Damit habe ich eine sinnvollere Nutzung .
Dann ist mir aufgefallen, verdammt es fehlt nur noch eine Etage und aktuell habe ich noch kein Angebot , da ich mir erst Gedanken mache was ich möchte und dann Hilfe suche. Ich bekomme 5 innen und 3 aussgeräte mit Montage für 20k und mit etwas Glück 5k wieder . Habe ich für 15k ein ganzes Haus mit Wärme und Kälte versorgt. Anstatt für 10k nur 2/3 des Hauses.
Zusätzlich erhoffe ich mir mehr Ersparnis durch Raumbedarf heizen.
Aber dein Ansatz mit der Lwwp ist für mich super , sollte uns das heizen mit Klima nicht gefallen , weiß ich das die Umsetzung mit lwwp auch einfach möglich ist ohne riesigen Aufwand, trotzdem hoffe ich , das ich nach einen Probelauf von 2 Jahren , den Gashahn abdrehen kann, den Kamin still legen kann. Und beim nächsten großen renovieren Heizung und Heizkörper entfernen kann.
Und? Da steht genau das Gleiche drin, was ich hier gesagt habe. Was also ist Deine Grundlage für den Widerspruch? Bitte Argumente auf den Tisch.
Naja, meine LLWP wurde binnen 2 h eingebaut, und ich sehe nicht, wo der relevante Unterschied bestehen würde. Und der größte Zeitfresser bei den 2 h bei mir war die Kernbohrung durch den seit 50 Jahren gut gehärteten Stahlbeton des Ringankers.
es kann so viele individuelle Unterschiede geben, dass Pauschalaussagen: jede LWWP ist in spätestens 4h lauffähig eingebaut, einfach nicht zutreffen.
Wenn du jede LWWP in jeder Situation in 4h einbauen kannst, biete das an und die Leute werden dir die Bude einrennen.
Deshalb habe ich ja auch keine solch dumme Pauschalaussage von mir gegeben. Ich habe die Randbedingungen sogar ganz explizit aufgelistet.
4h dürften schon für den Rückbau der alten Anlage + Inbetriebnahmetests/Einweisung der neuen locker drauf gehen …
Oh je? Liest denn hier keiner einen Beitrag, BEVOR er darauf antwortet?
Welchen Rückbau? Es ging ganz explizit, und ausdrücklich sogar aufgelistet, um den Einbau einer LWWP in eine bestehende Altanlage. Die alte Heizung kannst Du noch drin lassen, und hast dann sogar noch ein redundantes zweites System, falls die WP mal ausfällt.
2h für eine LLWP geht nur bei sehr günstigen Bedingungen und sehr gut geschulten und effizient arbeitenden Personal. Und Elektrik muss auch schon optimal gelegen haben, im einfachsten Fall Steckdose schon vorhanden unter dem IG. Bei einem Freund hat nur das Legen des Elektrokabels 4 Stunden gedauert, weil es 12m durch den Keller gelegt werden musste inkl. Kabelschellen, Kabelkanäle, Bohrung durch die Fassade und professioneller Abdichtung. In der Unterverteiung kam dafür auch noch einen Sicherung rein. Der Kollege hat zügig und effizient gearbeitet.
LWWP ist doch sehr viel mehr Arbeit, als eine LLWP zu installieren. Da kann schon nur das Ausschachten 4 Stunden und länger dauern mit 2 Personen.
Realistisch würde ich 12-20 Stunden für eine sehr einfache Installation ansetzen, von Leuten, die sowas schon häufig gemacht haben. Auch daran denken, dass vieles zwar schnell geht, aber 20% der Arbeit brauchen dann 80% der Zeit. Es ist der viele Kleinkram der Zeit verschlingt.
Ne Altanlage hat normalerweise einen Wärmeerzeuger, der dann ersetzt wird.