Es ging doch darum, dass realistische Installationen von LWWP in aller Regel so träge sind, dass man damit Räume nicht schnell aufheizen kann. Die werden nahezu alle 24/7 betrieben und müssen das auch, um die Temperatur im Haus zu halten, weil sie kaum Reserven haben, um schnell hochheizen zu können oder weil das System wg. Fußbodenheizung viel zu träge ist.
LLWP hingegen lassen sich in nahezu allen Installationen wunderbar bedarfsweise nutzen, weil die den Raum fast immer schnell hochheizen können.
Das bezieht sich alles auf reale typische Installationen.
Da sehe ich also einen zentralen Unterschied zwischen LLWP und LWWP, dass man bei LLWP diese Flexibilität hat, stark bedarfsweise heizen zu können und das das gerade im Altbau eine Menge Energie sparen kann.
Wir haben das hier mal für unseren ungedämmten Altbau berechnet und experimentell überprüft. LWWP, die 24/7 durchläuft, bräuchte etwa 2500 kWh für die Heizperiode (ohne Warmwasser). Aber auch nur, wenn wir noch zahlreiche Heizkörper tauschen oder Fußbodenheizung einbauen würden, um auf 35-40 Grad Vorlauf runter zu kommen. Mit Split-Klima stark bedarfsweise optimiert kommen wir mit 800 kWh hin (seit 3 Jahren ganz ähnlich). Mit Gas sehr sparsam geheizt lagen wir etwa bei 10.000-12.000 kWh.
