Split Klima Projekt für das ganze Haus

es bringt aber auch nichts, alles mit Fussnoten und Einschränkungen zu versehen und den Einbau mit 2x Rohre verpressen und 1x 3 poliges Elektrikkabel im direkt daneben stehenden Sicherungskasten gleichzusetzen.

Das übliche Szenario ist: alter Öl oder Gasheizung raus, LWWP rein.

Wie du den Beispielen gesehen hast, gibt es ein sehr breites Spektrum, was alles noch zu erledigen ist.

Ich habe 6x80kg Betonblockstufen als Fundament verbaut, weil die WP hochgelegt werden musste, andere schachten ein Fundament aus inkl. Ablauf. Und wieder andere glückliche können das Teil direkt vor den Heizungskeller auf Bigfoots auf einer ebenen betonierten oder gepflasterten Fläche abstellen und lassen das Wasser einfach darüber ablaufen, weil es niemanden stört.

Und mit dieser Bandbreite zieht sich das durch jedes Teilgewerk…

LLWP mögen mit 3m Kabelkanal und einem 90° Winkel auskommen, LWWP bei viel Pech mit 10-20m Kupferrohr, was zu isolieren ist, und durch 3 Räume/Wände/Kernbohrungen verlegt werden muss….

Elektrik genauso.

usw…

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das deutet ja schon darauf hin: du hast noch keine LWWP selbst eingebaut, andere schon. Theorie und Praxis….

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Du schreibst die kan Abtauen ohne die Pumpenrichtung umzudrehen.

Wie funktioniert das?

In der Grafik wird zumindest beim Defrost-Zyklus die Pumpenrichtung umgedreht.

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Ja, denn die nutzt nicht die Wärme, die am Außengerät nach Umdehung der Pumpenrichtung abgeführt wird, sondern sie hat einen Wärmespeicher, den sie im laufenden Heizbetrieb auffüllt. Aus dem Wärmespeicher wird die zum Abtauen notwendige Wärme gezogen. Wegen des Wärmespeichers heisst sie auch ganz sinnvoll “Heat Charge”.

Diese WP kann also ohne Unterbrechung für die Abtauvorgänge durchheizen, und das ist die Ursache ihrer hohen Effizienz. Und weil bei anderen WPs die Abtauvorgänge mit Umdrehung der Richtung wg der am Innengerät entstehenden Kälte recht unangenehm sind, bringt diese Methode auch einen großen Komfortgewinn. Das Ganze kostet derzeit aber noch einen enormen Aufpreis, der IMO wirtschaftlich nicht dargestellt werden kann.

Warum ich das hier nun schon ein 3. mal erklären muss, ist mir schleierhaft.

Dann beschreibt diese Grafik nicht den Deforst-Vorgang der “Heat Charge”, sondern einer anderen Panasonic-Klima, beispielsweise meiner.

Stimmt. Aber ich habe bei 4 Einbauten zugesehen. Man muss nicht alles selbst machen, um zu verstehen, wie lange das dauern darf. Ich hab’ auch noch nie die Bremsen in meinem Auto selbst ausgewechselt, weiß aber zuverlässig, dass das keine 8 h dauern darf.

Der Einbau der Panasonic Geisha bei dem Nachbarn, dem ich sie erst schmackhaft gemacht hatte, dauerte keine 2 Stunden. Da war der Einbau besonders simpel: eine neue Fußbodenheizung war gerade eingebaut worden, Warmwasser wird dort anders gemacht, also mussten nur 2 Heizungsrohre verbunden und ein Stromkabel gezogen werden. Das Gerät konnte zudem genau dort an der Außenwand aufgestellt werden, wo an der Innenwand der Heizkreisverteiler hängt. Eine Bohrung, und keine 2 Meter Verbindung. Pumpe und Ausgleichsgefäß sind in der Geisha schon integriert.

Wenn Du und andere mit meinen Ausführungen nicht einverstanden seid, waarum gelingt es Euch denn nicht, wenigstens ein einziges Argument vorzubringen, das den angeblich so hohen Einbauaufwand erklären könnte? Was also dauert bei Dir solange?

Alles ok, ich wollte nur erklären, warum Split-Klimas zwar effizienter sind, aber das mehr oder minder irrelevant auf das gesamte Jahr ist. Wenn sowieso gekühlt werden soll führt an der Idee mit den LLWP nichts vorbei. Alles Andere wäre 2 Geräte oder ähnliches, und wofür? Zudem hat man mit einzelnen Geräten eine gewisse Redundanz. Was ich pers. aus Erfahrung sagen kann: Multisplitgeräte sind ein Graus. Deren untere Modulationsgrenze ist höher als bei Einzelsplits und da du sowieso schon so wenig verbrauchst, mit 5 Innengeräten kannst du dann ggf. gar kein Gerät mehr ausschalten, weil wenn du das tust werden die anderen Innengeräte mehr Leistung abgeben und… wohin? Da rate ich nochmal evtl. @win zu fragen, was in Frage kommt, immerhin sprechen wir hier von ca. 3,5-4KW bei NAT, für das gesamte Haus. Das bedeutet du brauchst ggf. für das Obergeschoss an Übergangstagen nur 500W Heizleistung mit 3 Innengeräten…. ob das überhaupt geht.

Von Infrarotheizung halte ich gar nichts, häng dir nen Heizlüfter an die Wand die bei Bedarf anlaufen.

die Argumente/Beschreibungen/Tätigkeiten/Fallstricke, warum was wie lange dauern kann, werden doch oben aufgeführt. Manchmal habe ich den Eindruck, dass die Leute die Beiträge nicht lesen, bevor sie antworten.

Du beschreibst den Optimalfall bzw. nur einen Teil der Arbeiten: nach den 2h lief die WP schon, die Fernbedienung war im Wohnzimmer angebracht, alle FBH Kreise entlüftet?

Einigen wir uns auf: wenn von den Optimalbedingungen mit minimaler Installation abgewichen wird, wird der Einbau auch wesentlich länger dauern.

Ist zwecklos. Die Halterung draußen an der Wand, 4 mal bohren, Fischerdübel rein, Spax-Schraube. Kernbohrung durch Wärmedämmung oder Ziegel? In 5 Minuten 2 Stück gemacht mit nem 150mm Durchmesser. Dazu noch die Leitungen für Strom, Heizstab, Anzeige.

Die Wärmepumpe wird drinnen nur an zwei Rohre, Vorlauf und Rücklauf drangeklemmt. Keine Ausfallsicherung falls draußen Frost ist, kein Microblasenabscheider damit der Plattenwärmetauscher keine Luft innehat, kein Magnetitabscheider damit kein Mist in die Pumpe kommt. Auch überhaupt kein Problem mit dem Durchfluss, über 1000l/h schafft sicher jede Heizungshydraulik. SCHHHHHHHT.

Die Wärmepumpe programmiert sich auch selber. Hysterese, Vorlauf/Rücklauf, Heizkurve, hydraulischer, thermischer Abgleich, ist man in 15 Minuten fertig.

Und ich mein, kann man alles ansich auch selber machen, braucht man keinen für. Die Jeisha selbst, einfach mitm Hubwagen zum Zielort und mit nem Wagenheber hochstemmen. Seilzug könnte auch nicht schaden. Wiegt ja nichts. Befüllen ist einfach, ist ja noch genug drin in der Heizung. Das Wasser muss auch nicht getauscht werden oder mal nachgesehen ob man da was einfüllt. Einfach Gardena-Schlauch dran, 20l nachfüllen, passt schon.

Und Kabel nimmt man einfach das 3x2,5mm² welches man da liegen hat, und das zweite 3x2,5mm² welches man da liegen hat, die 2 LSS ist sowieso schon für 16A ausgelegt. Die Wanddurchführung ist Luft/ und Wasserdicht in Sekunden.

Wer so kalkuliert, der würde sein blaues Wunder erleben, und das ist genau der Grund, warum man anmerken muss, dass auch so eine Jeisha nicht in 2 Stunden fertig ist. Man kann auch in 0 Stunden fertig sein, wenn man alles selber macht. Es gehört aber jede Vorbereitung da rein, die man durchführt und das ist in 2 Stunden niemals schaffbar.

Bei der LLWP seh ich es auch schon. Von unserem weitest entfernten Raum in 10m Länge, alleine die Wanddurchführungen zu den Räumen, dazu Kabelkanal, die Kondensatleitungen, dichten der Wand, anbringen der Außengeräte in 6m Höhe… Locker in 2 Stunden. Das ist nur absurd.

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Sehe ich auch so, 2 Stunden halte ich für völlig absurd.

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Ja wenn man so Papendeckelmauerwerk hat, aber wenn du alte Mauern hast, sieht es anders aus! Hier bei einer 40ziger Steinmauer schaue ich mir an ob, das alles in 5 min erledigt ist. Haben einen halben Tag für die Installation gebraucht!

Außerdem schaut mal oben auf die Fragen was gestellt worden sind, da steht nichts wie schnell man eine Split Klima installiert. Bei jedem Thread das selbe und die selben Leute immer wird alles zerredet und die Kernfragen gehen unter die eigentlich gestellt worden sind. Ist das so schwer das man beim Grundthema bleibt?

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Das IST das Grundthema. Was kosten LLWP im Vergleich zu LWWP. Und dazu zählen die Handwerkerstunden der LWWP, die hängen maßgeblich von den Installationskosten ab, das Kleinmaterial abgesehen. Wenn dann behauptet wird, dass die Handwerker das in 2 Stunden einbauen ist das nicht so stehen zu lassen. Der Themenersteller hat im übrigen darauf geantwortet und lässt sich eine LWWP als Option. Vielleicht baut er sie ja dann wirklich selber ein und kann dann viele Arbeiten selber verrichten, das wissen wir nicht. Solange wir das nicht wissen müssen wir davon ausgehen, dass es gemacht wird. Und dann ist es signifikant, was da an Stunden anfallen können.

Du hättest dir aus dem Kontext heraus alles durchlesen müssen. Rosinenpickerei sorgt nur für noch breitere Antworten.

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Danke für deine Einschätzung .

Hier meine neue Auslegung, ich würde mich freuen wenn @win, aber auch alle anderen ein Auge drauf werfen.

Steuerungstechnisch, würde ich dann die Temperatur pro Etage regeln .

Macht der Daikin Home hub Sinn?

Macht es Sinn , die Innengeräte eine Nummer größer auszulegen, da es dass Aussengerät bei Multi Split nicht kleiner vorhanden ist oder bekomme ich bei der Modulationsgrenze noch mehr Probleme?

Das ergibt aus mehreren Gründen keinen Sinn: Dein Heizbedarf liegt bei 3,5 - 4KW im MAXIMUM beim gesamten Haus. Wenn du nun 4 oder 5 Geräte selbst mit nur 1,5KW nimmst wärst du schon mit 6 - 7,5KW vollkommen überdimensioniert. Die können zwar runtermodulieren, aber wie weit runter? Denn andernfalls hast du nur On/Off. Nehmen wir an, sie modullieren bis auf 150W herunter, bei COP5 sind das 750W Wärme. Selbst da könnte es sein, dass sie takten. Takten bedeutet Effizienzverlust. Viel oder wenig sei dahingestellt. Aber man kauft extra um hohe Effizienz zu haben, da möchte man sie auch haben.

Und nochmal, wenn sie jetzt bei tiefen Außentemperaturen laufen, lass es COP4 sein, dann bedeutet das bei minimaler Modulation von 150W elektrisch = 600W für EIN Innengerät. Du hast aber 4-5 Innengeräte, also hast du dann insgesamt MINIMAL 2400 - 3000W Wärme. Du brauchst 3,5 - 4.

Das bedeutet, dass du deine Heizleistung in JEDEM Fall erreichen wirst. Selbst ein Raum der kühler ist wir locker bedient, Räume die wärmer bleiben erst Recht.

Und DAS bedeutet, es kommt viel weniger auf die maximale Leistung an, also 2,5 oder dergleichen. Sondern vielmehr darauf, wie weit herunter es geht.

Nimmst du nun eine Multisplitanlage, und das Außengerät KANN nur minimal 400W elektrisch aufnehmen, erzeugt das MINIMAL mit COP6 (Übergangszeit) 2400W Wärme. Die du mit 2-3 Innengeräten aber gar nicht brauchst. Selbst wenn du nun ein Innengerät abschaltest, es bleibt bei MINIMAL 400W außen. Und das bedeutet, dann werden die 2400W eben nicht /3 sondern /2 gerechnet. Folge: Es wird nur noch schneller warm, die Klimasplit schauffelt viel zuviel Wärme rein, noch mehr takten. Und die 800W in einem Raum, das brauchst du ja, wenn überhaupt, gerade mal dann, wenn es draußen schon elendig kalt wird.

Das Augenmerkt sollte also ganz klar auf die niedrigste Modulationsgrenze gelegt werden. Denn wenn du das nicht machst musst du das Fenster öffnen um die Wärme weg zu bekommen. Du wirst daher, ich hab keine Ahnung ob es das gibt, mit 1,5KW Innengeräten auskommen. Wichtig ist die unterste Modulationsgrenze.

WIN!

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Das war keine allgemeine Feststellung, sondern die Mitteilung, dass das in einem besonders günstig gelegenen Fall so war. Kannst Du glauben, oder auch nicht.

Meine Aussage zu Beginn dieses Subthreads war, dass man mit Einbaukosten von 1.000 € bzw 8 Stunden Arbeit durch 2 Handwerker normalerweise hinkommen sollte. Und ja: das ist ein Mittelwert.

Die in meiner Hausreihe installierten 3 Viessmann-WPs wurden jeweils binnen eines einzigen Arbeitstags installiert. Allerdings wurden dabei die Betonfundamente bereits im Vorfeld von anderen Handwerkern gebaut.

Ja. Das liegt in der Natur des Menschen und der Natur der Dinge, die man diskutiert. Ausnahmslos jede Diskussion ufert mehr oder weniger schnell aus, weil ganz simpel alles mit allem zusammenhängt.

Es steht ja jedem frei, wieder einen Beitrag zum Ausgangsthema zu schreiben. Aber da sind wohl die meisten vorrangigen Fragen schon geklärt, und die nachrangigen Fragen führen zu anderen Ufern …

Soweit ich es verstanden habe, verbauen das nur Leute, die eine Förderung haben wollen, weil sie es dann müssen. Kenne niemanden, der sich freiwillig sowas eingebaut hat.

Die kleinen 3er Multisplit sollen recht gut laufen und weit runter modulieren. Bei den IGs würde ich schauen, ob die kleinen 1,5kW genauso groß von den Abmessungen sind, wie die 2 bzw. 2,5kW Geräte. Falls ja, dürfte es fast egal sein, was du nimmst. Wenn das 2kW Gerät von den Abmessungen größer ist, könnte sein, dass die effizienter arbeiten kann. Dann könnte man auch die wählen.

Die Abmessungen sind gleich. Der Luftstrom ist bei dem 15er und 20er auch gleich.

Dann sehe ich jetzt erstmal keine Vorteile, ein größeres IG zu nehmen.

So, hier ein Update . Habe mir mehrere Angebote und damit auch Meinungen eingeholt . Sehr spannend das Wissen und die Meinung der Klima Bauer. Habe aber einen gefunden der sehr gut mit gedacht hat und der Preis ok ist. (Es geht bestimmt günstiger )Es wird jetzt im ersten Schritt, nicht das ganze Haus umgesetzt .
Dachgeschoss mit 2,5 Wandgerät und eigenem Aussengerät und im ersten OG, anders als ursprünglich geplant, 2 x 2,5 Truhe anstatt Wandgerät , sonst hätte ich eine Kondensat Pumpe benötigt oder einen Kabelkanal quer über die Wand. Beides wollte ich dann doch nicht. Dadurch entfällt die Förderung und ich backe kleinere Brötchen.

Ich werde das jetzt 1-2 Winter testen und dann schauen wir weiter . Die Truhengeräte ersetzen die aktuellen Heizkörper im Raum.

Nach der Testphase wird entschieden , ob der Rest auch mit Klima umgesetzt wird oder wir doch eine kleine Wärmepumpe nehmen .

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