Split Klima Aussengerät im Dachboden?!? Verrückt oder genial🤔🙈🤪

Nach vielem Überlegen…

Das Split Klima Aussengerät KÜHLT ja im Grunde im HEIZBETRIEB die Aussenluft, um die Kälte die durch den Heizbetrieb entsteht los zu werden.

Die Effizienz und Heizleistung hängt dabei maßgeblich davon ab, wie Außentemperatur bzw. damit Ansaugtemperatur vom AG ist. (Logisch soweit).

Nun verliert ein Haus im Winter am meisten Energie über das Dach bzw. die Geschossdecke vom obersten - beheizten - Stockwerk.

Wäre es somit nicht folglich logisch, das Aussengerät exakt dort zu platzieren :thinking:

Ich meine klar, auch da kühlt es dann die Luft dort. Aber wenn zb. wie bei mir nur die Decke vom Raum darunter gedämmt ist - der Dachboden aber nicht - dann ist der ohnehin nicht „dicht“ und die aufsteigende Wärme verpufft da in hohem Maße in die Umwelt.

Es sollte sich dann ein Kreislauf ergeben: Das Haus heizt den Dachraum - das AG kühlt ihn und transportiert die Wärme in den bewohnten Teil vom Haus.

Quasi eine Art Wärmetauscher- nur, dass man die Wärmeenergie die sonst ungenutzt verpufft wieder zum Teil ins Haus zurück holt.

Was denkt ihr?

Sollte nicht auch bzgl. Abtauen usw. dieser Platz ungleich besser sein?!?

Kühlung ist nat. ggfs. eine andere Sache - es geht aktuell ums heizen.

1 „Gefällt mir“

Siehe:

1 „Gefällt mir“

Ok danke, aber gibt es auch ein extra Thema dazu?

So eindeutig ist das für mich nicht…

Klar, es gibt 2 Faktoren die hier einen negativen Einfluss im Bezug auf die Räume darunter haben KÖNNTEN:

  • Die kühlere ausgeblasene Luft aus dem AG, die den Dachraum direkt kühlen würde.

  • Das „absaugen“ der Luft, was nachströmen kälterer Aussenluft bewirkt.

Nun steigt aber Wärme auf und wir wissen auch, dass eine Kühlung eines OG (alleine) für das darunter liegende EG kaum einen Effekt hat.

Ist also ein negativer Einfluss überhaupt denkbar🤔

Im Grunde ist ja die oberste Geschossdecke unterm Dach eine einzige „Fussbodenheizung“ - nur nicht abschaltbar🙈

Wieso diese Energie also nicht tw. nutzen?

Das Volumen der Mulde entspricht ungefähr der Menge Luft, die sich ein 3,5kW Gerät pro Minute! einverleibt.

Allein der Glaube fehlt mir, dass deine Fußbodenheizung darauf einen positiven Einfluss haben wird.

Probier es gern aus :blush:

Habe ich auch schon drüber nachgedacht, für einen Raum der eh nur sehr geringen Heizbedarf hat. Dort dürfte es kein problem sein, daß die Luftmenge im Dachboden nur begrenzt ist, zumal auch bei mir genügend Luftaustausch durch die Spalten unter den Dachziegeln statt finden dürfte.

Aber: Im Sommer wird das Kühlen nicht funktionieren. Die Sonne heizt den Dachboden extrem auf, das wird das Außengerät dort nicht mitmachen.

Kann gut sein…:wink:

ABER:

Hier wird immer (hab hier schon öfter sowas gelesen) impliziert, die Luft wäre „verbraucht“ wenn die durch das AG geströmt ist. Aber das ist nat. Unsinn.

Es macht ja keinen Unterschied, ob zb. die Ansaugluft durch kontinuierliches Durchströmen vom AG kühler ist (wird) - oder aber ohnehin schon kühler ist (weil es eben kühler ist draußen).

Die Luft wird ja nicht „schlecht“ dabei🙈

Interessant ist somit nur der „Trend“ - also wo geht es hin?

Im Grund arbeitet hier die „Kühlfunktion“ vom AG gegen die aufsteigende Wärme vom Haus. Nun wird aber in das Haus insgesamt jedenfalls mehr Heizenergie eingebracht, als das einzelne zugehörige Innengerät an Heizenergie beiträgt. Die Frage ist also erstmal: Gibt denn das AG mehr Kühlenergie ab, als das IG Heizenergie?

Und dann ist die Frage, ob am Ende nicht ohnehin die stetig strömende Aussenluft die sich mit der Luft im Dachraum mischt ihren Teil beiträgt..

Du Ungläubiger :laughing:

Die Frage ist ja nur, kann es denn schlechter sein als wenn die draußen steht??? Das würde aber bedeuten, das Innengerät würde den Dachraum unter Außentemperatur abkühlen. Ist das überhaupt realistisch?

Wenn nicht, dann ist es doch im Bezug auf heizen ohnehin besser. Denn es würde sich wohl auf jeden Fall positiv auf Vereisung / Abtauen auswirken - was ja bekanntlich Effizienz bzw. Energie kostet.

Außerdem ist es geschützt vor Witterung.

Erinnert mich an:

Du möchtest dein Auto in die Garage stellen, weil es dann im Winter ev. weniger Treibstoff benötigt weil alles wärmer ist (Motor, Innenraum?

Selbst wenn das keinerlei messbaren Unterschied im Verbrauch machen würde, ist ein Auto in der Garage doch unbestritten angenehmer und hat auch dann viele Vorteile…

Die Luft kann ja grundsätzlich genau so im „Umluftbetrieb“ genutzt werden - wie im Innengerät ja auch. Interessant ist eben, wie sich die Temperatur entwickelt.

Bei mir zirkuliert die Luft auch durch die Gitter ringsum und die Belüftungen in den Dachziegeln.

Also Luftaustausch ist sicher gegeben. Und so lange die Aussenluft kälter ist, ist eh besser es kommt nicht zu viel rein…

Das Außengerät bringt so viel Kälte auf den Dachboden wie das Innengerät Wärme bringt
Das ist also kurzum gesagt eine Milchmädchen-Rechnung.
An Ende hast du auf dem Dachboden je nachdem wie Luftdurchlässig der ist keinen Effizienzvorteil sondern es sind dann da wahrscheinlich eher 5°C weniger Temperatur als draußen.
Das Außengerät läuft ineffizienter mit schlechterem Wirkungsgrad (mehr Heizkosten) und du hast zusätzlich auch mehr Heizlast weil deine Decke mehr Wärmeverluste hat als vorher.

Und man muss sich mit dem Abtauen Gedanken machen.
Bei einigen AG kann man z.b an die Kondensatwanne einen Ablaufschlauch anschließen.
Der muss dann aber beheizt sein damit er nicht zufriert und je nach AG müssen Ablauflöcher verschlossen werden und eine Wannenheizung nachgerüstet werden.
Das sind ja auch alles wieder Zusatzkosten die sich niemals rechnen.
Draußen würds halt einfach frei ablaufen.

Du kannst ein AG nur im Dachboden aufstellen wenn das Gerät von aussen Luft ansaugt und auch wieder ausbläst. Sonst wird das in dem Raum zu warm/kalt. Normales Volumen des Raumes vorausgesetzt. Das nutzen der Wärme die durch die Dämmng geht ist dabei aber quatsch. Das ist viel zu wenig Energie.

Kondensatabfluss und Heizung muss man sich drum kümmern. Wobei Wannenheizung und Rohrbegleitheizung fehlen bei mir immer noch.

Ich hab das gebaut. Spreche da aus Erfahrung.

Kühlenergie?

Dein Haus verliert in alle Richtungen Wärme. Die Wärme, die oben im Dach ankommt, ist nur ein Bruchteil von der Wärme, die du im OG brauchen wirst. Also muss der Rest der Wärme woanders herkommen. Das geht nur, in dem das Dach so kalt wird, dass wieder genug Wärme von außen nachströmen kann. Und das hängt dann wieder davon ab, wie gut dein Dach die Wärme durchlässt.

Real wird wohl in den meisten Fällen eins passieren: Das Dach wird sehr viel kälter, als die Luft draußen. Und das ist ungünstig für die Effizienz der Anlage.

Wenn man Heizlasten und Wärmedurchgangskoeffizienten kennt, kann man es sogar berechnen. Kann auch eine KI für einen berechnen, wenn man sie passend füttert.

Was du auch noch bedenken musst: Wärme, die in Richtung Dach steigt, fängst du so zwar wieder ein, aber jedes Mal mit einiges an Zusatzenergie für den Verdichter. Wenn es im Dach also deutlich kälter wird, steigt der Wärmedurchgang zum Dach. Je mehr Wärme du da wieder zurückpumpen musst, um so ineffizienter wird es.

1 „Gefällt mir“

Das ist aber eben nur geraten, dass es da dann um 5 Grad kälter sein soll als draußen. Ich kann mir das persönlich eher nicht vorstellen, rate aber ebenfalls nur :see_no_evil_monkey:

Spätestens wenn man das AG dann einfach an die Giebelwand stellt und dort direkt aus einem Loch rausblasen lässt - kann das Gerät die Temperatur nicht direkt senken im Dachboden. Indirekt ev. schon minimal, da ja immer frische Aussenluft nachströmen muss - wenn man die innen raussaugt.

Wenn Du das innen aufgestellte Außengerät nach außen pusten lässt, erzeugst Du im Innenraum einen Unterdruck. Ist der Fußboden des Aufstellortes nicht hermetisch nach unten abgeschlossen, wird nicht nur Außenluft in den Aufstellort gesaugt, sondern auch Luft aus den darunter liegenden Räumen, die wegen ihrer höheren Temperatur sowieso schon den Drang hat, nach oben zu entweichen.

Wegen des hohen Luftdurchsatzes am Außengerät wirst Du also mindestens Außentemperatur am Aufstellort erreichen. Wenn ich davon ausgehen, dass Dein Dachboden im Winter nicht sowieso schon -5°C hat, wird wegen der größeren Temperaturdifferenz der Wärmetransfer zwischen den darunter liegenden Räumen und dem Dachboden größer. Vermutlich wirst Du im ganzen Haus einen Luftstrom Richtung Dachboden produzieren. Immerhin verschafft Dir das die Möglichkeit, eventuelle Undichtigkeiten von Fenstern und Gebäudehülle recht schnell zu finden, denn von irgendwo muss die Luft, die über den Dachboden nach außen geblasen wird, ja nachströmen.

...oder der Unterdruck wird so hoch, dass der Lüfter fast nichts mehr rauspustet.

Wenn man nach außen pusten will, braucht es auch hinreichend große Zuluftöffnungen, wo die Luft in den Dachboden einströmen kann.

Ich habe ein Aussengerät an der Hauswand. Ca 1.3m gegenüber ist die Garage. Zwischen den Dachüberhängen ist ca 0.6m Abstand. An der Garagenwand und dann ca 3.3m entfernt habe ich ein Aussenthermometer. Insgesamt 3.4m Abstand zwischen Aussengerät und Thermometer.

Wenn das Aussengerät läuft, fällt die gemessene Temperatur um 0.5 Grad. Trots des grossen Luftvolumens und obwohl es ja viel mehr Plats ist, als in der Einbauanleitung beschrieben ist.

Wenn das Gerät abtaut, während der Lüfter aus ist, steigt die Temperatur sofort wieder an. Ich kann also die Abtauvorgänge am Thermometer zählen.

Man will ja einen kalten Dachboden trocken haben. Ich könnte mir vorstellen, dass ein Aussengerät auf dem Dachboden da nicht förderlich ist, wegen der nachströmenden Luft. Evtl verschiebt sich ja auch der Taupunkt in der Geschossoberdecke.

Ich würde das nicht machen.

1 „Gefällt mir“

Immer dann, wenn du dem Dachboden mehr Wärme entziehst, als nachströmen kann, muss die Temperatur soweit sinken, bis wieder genug Wärme von außen nachströmt. Es entsteht sozusagen ein Gleichgewicht.

Und dann ist es noch die Frage, wie viel Wärme der ganze materielle Kram im Umfeld hat. Eine Betondecke zum Beispiel kann sehr viel Energie speichern, da dauert es dann entsprechend länger, bis man diese Energie aus dem Bauteil herausgezogen hat und die Temperatur dann tatsächlich immer weiter sinkt.

Dieser Effekt ist interessant, wenn man nur zeitweise für z.B. 2 Stunden mal heizt. Dann nutzt man sozusagen die gespeicherte Wärme in den Bauteilen, die nach Abschaltung langsam wieder über die Umwelttemperatur einströmen kann.

Natürlich ist das geraten.
Das war aber auch plakativ gemeint.

Wo man aber halt nicht raten muss ist bei der Tatsache, dass das nicht funktionieren wird.

Angenommen du heizt die Räume unter dem Dachboden mit einer thermischen Energie von 2KW
Und wir gehen mal davon aus, dass die Geschossdecke wirklich unfassbar katastrophal gedämmt ist und 0,5KW davon als Wärme auf dem Dachboden landen.

Diese 0,5KW erwärmen den Dachboden auf eine höhere Temperatur als die Außentemperatur.
Da man ja quasi durch die Geschossdecke eine Heizung auf dem Dachboden hat die 0,5KW macht.

Wenn dein Innengerät aber mit 2KW heizt, dann kühlt dein Außengerät mit 2KW
So funktioniert halt ne Wärmepumpe.

Man muss kein Genie sein um zu merken, dass das nicht funktioniert.
Du heizt deinen Dachboden mit 0,5KW durch die Isolierung, kühlst aber gleichzeitig mit 2KW
Das geht nicht auf.

Wenn du jetzt im Süden wohnst, 10h Sonneneinstrahlung auf das Dach hast und dann das halbe Dach aus Glas ist. Also dein Dachboden ein Gewächshaus wäre.
Dann könnte man noch sagen…. vielleicht hat man so große solare Gewinne, dass man die Rechnung nochmal neu machen sollte.
Aber solange das nicht der Fall ist… wird das nicht funktionieren.

Das ist halt schlichtweg Physik.

Du nutzt einen Bruchteil der Wärme von den Untergeschossen während du aber die volle Wärmeleistung die du in die Wohnung einbringst als Kälte dann in den Dachboden pustest.
Da kann man rechnen wie man will. Das wird niemals sinnvoll sein…..

Genauso wird es niemals sinnvoll sein vom Dachboden anzusaugen und nach draußen zu pusten.
Einfach mal ins Datenblatt schauen wie unglaublich oft das Luftvolumen pro Stunde ausgetauscht wird. Einsaugtemperatur wird quasi fast exakt Außentemperatur sein.
Da gewinnt man eine potentielle Effizienz die garantiert nicht bei der ersten sondern 2ten Nachkommastelle zu suchen wird. Mit allen Nachteilen die schon genannt wurden (mehr relative Luftfeuchte im Dachraum z.b)

Mein Papa hatte vor 10 Jahren die gleiche bekloppte Schnapsidee mit einer Poolwärmepumpe.
Haben ne Doppelgarage mit unisoliertem Blechdach wo es im Sommer über 50°C drin werden kann.
Die Poolwärmepumpe saugt aus der Garage und pustet nach draußen. Setzt aber selbst bei wenig Heizleistung so viel Luft um….. das dauert höchstens 2min und zack, ist es in der Garage = Außentemperatur. Obwohl da vorher 25°C Temperaturunterschied waren.

Ja, ich habe auch nicht (unbedingt) vor das umzusetzen, aber ich finde das Thema interessant.

Was meinst du damit, es wird zu warm/kalt?

Grundsätzlich kann man das sicher auch auf “Umluft” im an vielen Stellen offenen DG machen. Aber dann wird es bzgl. möglicher Effizienz (noch) sinnfrei(er) sein als ev. ohnehin schon.

Genau hier wäre ich mir nicht so sicher, denn wer kenne nicht schneefreie Dächer im Winter? Zumindest bei schlecht / nicht isolierten Häusern sind das enorme Energiemengen - mag aber nat. stimmen, dass es in meinem Fall schon nicht mehr lohnen würde.

Danke für deine Erfahrung. Aber bei dir ging es ja hauptsächlich um´s kühlen? Sachen wie feuchte Luft sollten im Heizbetrieb ja kein Thema sein bzw. wenn man die Luft ohnehin direkt rausbläst. Deine Variante ist aber schon besonders aufwendig - war es dir nicht möglich an einer der Aussenwände im Dach zu installieren?

Ja?

Ebenfalls ein guter Punkt. Aber das Dach hat ringsum nur so Gitter um Völgel etc. abzuhalten und noch zusätzlich so Lüftungsöffnungen an den Dachziegeln. Also Fläche damit Luft nachströmen kann gibt es denke ich ausreichend.

Das halte ich für plausibel, die Frage ist nur in welchem Umfang.

Soweit würde ich jetzt nicht gehen, wir sprechen ja von keinem “Feuerwehr-Hochleistungs-Belüftungsgerät” :grin:

Ich finde das Thema dennoch interessant - es ähnelt ja ein wenig der Sache mit den Brauchwasser Monoblock im Innenraum: Auch da wird dem Raum, in dem die Steht, Wärme entzogen - um sie dem Wasser zuzuführen. Leider ist die aber i.d.R. inRäumen, die man eigentlich nicht kälter machen will bzw. wo es störender ist.

Die Wärme, die durch die oberste Geschossdecke verloren geht, ist ja schon “weg”. Sicher wird es ggfs. eine Beeinflussung geben, wenn man nuch zusätzlich Wärme da rauszieht. Aber ob die wirklich so groß ist?

Deine Feststellungen decken sich aber nicht mit der Realität - ev. deshalb:

Wenn dann bei mir zb. 2x3,5kW Anlagen laufen und was sonst noch so an Wärme eingebracht wird (die ganzen Elektrogeräte, auch Küchengeräte, aber auch die Menschen in den Häusern heizen) sind das insgesamt nat. schon deutlich mehr, als ein einzelnes AG von einer zb. 3. Anlage an Kälte erzeugen würde.

ABER:

Das ist natürlich genauso FAKT. Ich habe gerade ein wenig nachgelesen und hatte ehrlicherweise auch gedacht, dass ein Haus über´s Dach (noch) mehr verliert alses offenbar der Fall ist. Google “spricht” da von ca.20 bis max.30%. Ist aber verständlich, denn Flächenmäßig sind die Aussenwände zusammen ja sehr große Flächen…

Ich denke mal so Pi mal Daumen müsste jegliche Energie, die ins Haus fließen, auch mehr oder weniger wieder als Wärme da rauskommen. Also nicht nur die direkte Heizenergie, sondern auch die indirekte über Kühlschrank, Herd usw. Wenn davon dann zb. 20% in den Dachboden gelangen und man davon einen Teil “abgreifen” könnte - wäre es nat. nicht verkehrt.

Ich kann mit solchen pauschalen Sprüchen nicht viel anfangen. Die Wärmepumpentechnik ansich wurde - und wird tw. heute noch von vielen als “Schnapsidee” angesehen. Und das ist auch bei vielen anderen Bereichen der Fall. Viele Sachen werden zuerst als Hirngespinst angesehen - bis es dann doch irgendwann gemacht wird;)

Mir ist auch völlig klar, dass hier “handfeste” Gründe dagegen sprechen - zb.:

Genau DASS sind eigentlich die “Totschlagargumente” für mich. Denn das liegt ja auf der Hand und darüber hatte ich auch schon nachgedacht. Denn auch wenn man das AG direkt rauspusten lässt, so macht die ganze Sache ja nur Sinn, wenn das AG die Luft über den Dachraum ansaugt. Somit kann sich die von aussen einströmende Luft (in meiner Theorie) etwas erwärmen und wird dann vom AG angesaugt und wieder ins freie geblasen. Da die Aussenluft dann aber ggfs. sehr feucht sein kann und das auch nicht (sinnvoll) geändert werden kann - fällt die ganze Sache ohnehin flach. Und Luft aus dem Hausinneren ansaugen wäre nat. ohnehin sinnfrei.

Dennoch finde ich es gut, wenn man solche Dinge auf die Art diskutieren kann - der nächste der danach sucht findet die Info´s darüber dann direkt über die Suche gebündelt in einem Thema :+1:

@maltes

So wie ich sehe bzw. du beschrieben hast, saugst bei dir das AG die Luft aber auch über den Dachboden an?

Also nur die ausströmende Luft ist abgekapselt vom Innenraum?

Dann muss die Problematik bzgl. Feuchtigkeitseintrag in den Dachraum bei dir ja auch gegeben sein?

Ich glaube dieses Bild ist als kleine Ergänzung dazu noch ganz interessant.
Wir haben auch die Hälfte vom Dachgeschoss einen unisolierten Dachboden.
Also komplett unisoliert. Wenn man drin steht guckt man auf die Dachpfannen.

Anbei sind die Temperaturverläufe der letzten 7 Tage aber vor allem auch die Luftfeuchtigkeit dazu.

Wenn man mag kann man anhand der PV-Leistung unserer Solaranlage auch sehen wann ungefähr Sonne war und ob das hilft den Dachboden zu heizen (Antwort ist eher nein)

1 „Gefällt mir“

Danke, man sieht ja deutlich, dass die Luftfeuchtigkeit ausserhalb signifikant höher ist.

Das darf bei mir auch sehr gerne so bleiben :+1: