Speicher DMEGC M01 Erfahrungsaustausch

Würde ich das Prohekt nochmal beginnen, wäre Tasmota sicherlich die erste Wahl, wobei ich da sehr auf Hilfe angewiesen wäre.

Des Netzladegerät kann ich bei Gelegenheit gegen etwas besseres austauschen. So wie es jetzt vorgesehen ist, läuft es nur, wenn die PV einspeist. Ohne Einspeisung und im Fall des Ladens der Autobatterie wird es AC-seitig abgestellt. Trotzdem ist natürlich ein besserer Witkungsgrad wünschenswert.

Was die Einbahnstrasse der Funkstrecke .angeht, sollte das kein Problem sein. Es wird in einstellbaren Zeitabständen (im Moment 5 Sekunden, werde ich wohl verlängern) der jeweilige Statusimpuls (Ein oder Aus) gesendet. D.h. einmalige Storungen auf der Funkstrecke sollten durch irgendeinen der periodischen Pulse regelmäßig wieder „eingefangen“ werden.

Status aktuell:

Die AC-Verdrahtung steht soweit. Heute komnen nich zwei weitere Einbau-Schätzeisen, so dass an der Frontseite der Kiste insgesamt 4 Anzeigen zur Verfügung stehen, jeweils AC-Spannung, Frequenz und Strom.

Freqzenz und Spannung sind auf 4 Displays identisch. Nur der Strom wird auf verschiedenen Verbindungen abgegriffen:

A) Ladestrom des Autos, incl. der Versorgung der !2V-Logikschaltung.
B) Stromaufnahme des Wechselrichters, der vom Speicherakku gespeist wird
C) Stromaufnahme des Ladenetzteils
D) Gesamtstromaufhahme am Netzstecker.

Ab morgen geht es an die Steuerlogik. Man kann das wie der alte Zuse komplett mit Relais machen, oder vielleicht doch einfacher und weniger mit Handarbeit verbunden, mit einem Arduino. Mal sehen.

Mein bester Wert lag bei 755w und das bei drei Modulen mit insgesamt 1.050w max. Die sind zwar schon 3 Jahre alt müssten aber bei 95% immer noch fast 1.000w bringen.
Viel schlimmer ist das der WR ab ca. 450w nach ca. 15 Minuten kurz abschaltet und dann langsam wieder hoch fährt. Hat noch jemand das Problem?

Den WR hatte ich übrigens bis ca.13:30 auf 40% limitiert (ca. 320w). bis zu diesem Zeitpunkt wurde der Speicher zu 100% geladen. Danach habe ich den WR bis zum Sonnenuntergang wieder auf 100% gestellt. Leider alles manuell, bisher habe ich noch keine Möglichkeit gefunden den Leistungskoeffizient über IOBroker der HA zu steuern. Mit dem TSUN-Gen3-Proxy kann ich zwar die Daten über MQTT empfangen aber keine Änderungen vornehmen.

Die Leistung des WR und dessen etwas sonderbaren Abschaltintervalle sollten bei meiner Anwendung (Autoladen) nicht allzu nachteilig sein.

Die Ladezeiten des Fahrzeugs sind bei geringer Ladeleistung (nachts belanglos) länger als die Zeit, die der Balkonspeicher zur Entladung braucht. Insofern liefert der Speicher halt länger, wenn der WR weniger Leistung abruft.

Werde die Steuerlogik zunächst in Relaistechnik ausführen. Man braucht nur ein Zusatzrelais da der Funkschalter und der Autoladestromsensor schon je eines mitbringen. Das Zusatzrelais braucht nur Strom, wenn die Bedingung zum Laden des Speichers erfüllt ist, also PV-Energie zur Verfügung steht.

Das ist dann wahrscheinlich eine Spur effektiver, als rund um die Uhr einen Arduino zu beschäftigen.

Die Hardware ist soweit fertig. Trockentest der Steuerung ohne schon an PV und Akku angeschlossen zu sein, läuft.

Nächster Schritt: Installation und Anschluß der garagenseitigen Hardware an den dortigen Akku und den WR. Dann zuerst mal manuell die Bedingung zum Laden über die Steuerung auslösen und den Akku vollpumpen. Der steht momentan auf nur noch 27% SOC.

Danach manuell die Entladung testen und den Autoladestromsensor einstellen.

Wenn das alles geklappt hat, kommt die PV-seitige Kiste auf den Dachboden. Da will ich auch den APS-WR gegen einen mit 800W austauschen. Bedeutet, die Nacht abwarten, wenn man an den DC- Verbindungen manipuliert. Bin am Überlegen, ob man nicht den alten WR und den neuen parallel betreiben kann, wenn man dafür sorgt, dass jenseits des Zählers die 800W nicht überschritten werden. Z.B. während der Akku lädt und als interner Verbraucher die überschüssige Leistung absorbiert.

Beide Hardware-Erweiterungen sind in je einer Eurobox mit Scharnierdeckel untergebracht, Abmessung ca. 300x400, 230 hoch. Habe die Variante ohne Griffmulden gewählt, so dass auf keinen Fall irgendwelche spannungsführenden Teile zufällig berührt werden können.

Das trifft selbst dann noch zu, wenn man den Deckel öffnet. Alle eingebauten Steckdosen haben im Inneren der Kisten eine Verteilerdose als Umhüllung, die mit aufsteckbaren Deckeln die zugehörigen Anschlußverschraubungen hermetisch abdecken.

Update 31.3.2025
Mist!

Es ist schon wieder so weit. Nachdem das Ladegerät (angeblich 60V, 10A) den Akku von 25% auf 63% gebracht hat, stellte es seinen Dienst vor meinen Augen ein. Vermutlich hat die eingelötete Sicherung angesprochen, denn die Haussicherung blieb intakt.

Ich hatte den Strom auf 7,5 A begrenzt, in der Hoffnung, dass er das auf Dauer erträgt, was aber ganz offensichtlich nicht der Fall ist.

Ich werde das Gerät aber nicht wieder öffnen, sondern als defekt zurückgeben. Das Ding scheint auf Dauer nicht annähernd seine spezifizierten Werte liefern zu können.

Bin jetzt auf der Suche nach einem robusteren Teil das dann bitteschön auch noch in meine Eurokiste passt.

Diese ist übrigens nicht Ursache des Ausfalls, da a) der Deckel offen war und b) vier 80mm Zusatzlüfter temperaturgesteuert für ausreichend Kühlung sorgen sollten.

Update 2 h später:
Nachdem das Netzteil vom Netzt getrennt war, startete es wieder, als ob nichts wäre….
Für zuverlässige Langzeitbelastung aber definitiv nicht zu gebrauchen!

Desweiteren, auch wenn die Werte vielleicht nicht genau stimmen: Ladegerät 47V, 7A.
Netzanschluss: 235V, 5.3A.

Wenn das so stimmt, ist der Wirkungsgrad natürlich katastrophal.
Netz Leistungsaufnahme: 1200W, DC-Abgabe unter 300W. Dass da einiges überhitzt kann man sich vorstellen. Oder die angezeigten Werte stimmen vorne und hinten nicht!

Update 2.4.:

Im Prinzip hat es kurz funktioniert. Allerdings zog der Wechselrichter Strom aus dem Akku, obwohl die SSRs diese Strecke eigentlich abgeschaltet gegen sollten….

Eine der SSRs war dann gänzlich tot, das andere irgendwo auf dem Weg dahin…

Die Dinger sind für 200V und 100A spezifiziert, was 20 KW bedeuten würde. Der Akku selbst liefert ja nur ca. 1kW. Trotzdem werden sie vermutlich von der Einschaltstromspitze zum WR hin gekillt. Zumindest gab es einen ordentlichen Lichtbogen, als ich diese Verbindung mal freihändig an ein SSR angeklemmt habe.

Auf der Ladeseite funktionieren diese SSRs problemlos, sowohl in der AC-Zuleitung, wie auch dc-seitig hinter dem Netzteil.

Habe jetzt ein kräftiges mechanisches Relais, fast so ein Art Schütz in für das Schalten des Entladestestrangs vorbereitet. Test folg.

Der Speicher wurde mehrere Tage zwischen 10% und 95% "gefahren". Anscheinend hat sich nun das BMS dekalibriert. Bei 12% SoC kam es heute zu einem steilen Spannungsabfall. Bei 48.4V ist der SoC von 12% auf 0% umgesprungen und der Ausgang hat sich abgeschaltet.

Das könnte mit der BMS-Strategie zusammenhängen. Wenn ein top-level-balancing verfolgt wird, was bei LiFe-Akkus fast das einzig sinnvolle ist, findet die Balancierung nur im oberen Ladebereich statt. Bei 95% SOC ist dann vermutlich die Zeit zum Balancieren schlichtweg zu kurz. So dass ein vorab nicht gut ausbalanciertet Akku keinen guten Zellausgleich schaffen kann.

Wahrscheinlich ist auch noch ein schwaches BMS verbaut, das nur geringe Balancerströme aufbaut. Und schon verliert das Gesamtpaket deutlich an Kapazität, die es bei gut ausbalancierten Zellen hätte.

Mein Akkuspeicherkonzept funktioniert auch nur fast, hauptsächlich wegen der Merkwürdigkeiten des Verbunds Tsun/ dmegc M01.

Ich schalte ja die verschiedenen Stränge auf der Gleich- und Wechselstromseite frei, weitgehend ohne die Wlan-Möglichkeiten zu nutzen.

Leider quittiert der Ladeziegel nach einem Zyklus den Dienst mit einem Erdungsfehler. Der Fehler verschwindet, wenn man diesen Ziegel kurz vom Netz trennt.

Weiter: wenn die Batterie, was die Regel sein dürfte, beim Laden des E-Autos komplett geleert wird, nimmt sie keine Ladung mehr entgegen, solange nicht entweder der Wechselrichter kurz ans Netz durchgeschaltet wird, oder der Akku aus und wieder eingeschaltet wird.

Das alles könnte so einfach sein, ohne das verworrene Zusammenspiel dieser Komponenten.

Bin dann dazu übergegangen, das ganze in Smartlife (entspricht Tuya) allein mit Wlan Steckdosen und sogenannten „Szenen“ aufzubauen.

Die Idee war zunächst, die vollständige Entladung zu verhindern. In Smartlife wird die Batterie als Komponente erkannt und einige Parameter angezeigt. Auch Aktionen, basierend auf Lade- und Entladezustände (nicht SOC-Prozente, sondern In Wh) werden angeboten, um etwas weiteres auszulösen. Es bleibt aber beim Angebot, tatsächlich wirksam werden diese Aktionen in der Realität nämlich nie…

Für die nächsten Versuche habe ich die eigene Elektronik weitestgehend deaktiviert. Die Ladebedingung wird nun durch eine EinspeiseSteckdose auf dem Dachboden kontrolliert,die in Smartlife eingebunden ist.

Liegt ausreichend Fotostrom an, soll der Wechselrichter kurz in Betrieb gehen, um die möglicherweise leere Batterie zur Aufnahme der Ladung zu bewegen. Der WR soll natürlich möglichst ausgeschaltet sein, da er ansonsten die Batterie durch Einspeiseaktivitäten ins Netz wieder leert. Das soll ja nur geschehen, wenn der Ladeziegel zum Auto hin angeschlossen ist.

Update:
Wenn der Akku auf 0% SOC entleert wurde, hilft leider das kurzzeitige Zuschalten des WR nicht, ihn zur Aufnahme von Ladung zu bewegen. Allein das kurzzeitige Aus- und Wiedereinschalten erweckt ihn aus dem Tiefschlaf. Das ist natürlich Mist, Auch im normalen PV-Betrieb doch eigentlich unbrauchbar.

Bin jetzt am Überlegen, wie ich per Smarthome-Szene und/oder ein wenig Hardware dieses Problem vom Tisch kriegen kann. Ein Ansatz ist es, die Tiefentladung gar nicht erst eintreten zu lassen. Dann nämlich funktionierte meine Automation wie sie sollte.

Die Grenze der Tiefentladung könnte man per Spannungssensor ermitteln. Unterschreitet due Spannung einen Wert von z.B. 50V, wird die weitere Entladung unterbunden. Man muss allerdings eine Hysterese einplanen, da mit Wegfall der Last die Spannung sofort wieder über die Grenze ansteigt und dann treudoof die Entladung wieder fregegeben würde…

Kann ich so bestätigen. Wenn der SoC auf 0% sinkt, schaltet der WR in den Standby und bislang habe ich keine Möglichkeit gefunden, ihn ohne manuellen Eingriff aufzuwecken. Besonders blöd, wenn der SoC wie oben gezeigt, direkt von 12% auf 0% sinkt. Ich werde die nächsten Tage bei 50V abschalten, statt bei 10% und auf Besserung hoffen.

Das ist eigentlich ein sehr grundlegender Mangel dieses Systems. Die sollten intern die Entladung stoppen, bevor zum Wiederaufladen ein manueller Eingriff notwendig ist. Man möchte schließlich nicht dauernd nachsehen müssen, ob die Ladung noch funktioniert.

Ich habe bei ebay ein Gerätchen gefunden, das bei Unterschreiten einstellbarer Spannungsgrenzen ein Relais schaltet und lt. Beschreibung auch eine Hysterese zum Wiedereinschalten berücksichtigt. Der triggerbare Spannungsbereich reicht bis 99V, die Betriebsspannung ist 12V.

Das passt zu meiner ursprünglichen Konfiguration, wo ich alles per SSRs und Relais erledigen wollte. Die Hardware ist somit im Prinzip schon da, muss nur noch ein wenig anders verdrahtet werden. Die Entladestrecke lief am Ende über eine WLan-Dose, das Relais, um sie zu unterbrechen, bevor SOC auf Null geht, ist ja noch vorhanden und wird dann über erwähntes Gerätchen gesteuert.

Alles in allem ist diese Smart Home Automation noch sehr in den Kinderschuhen. Es scheint kein TUya-fähiges Element zu geben, das einfach eine Gleichspannung misst und dann in benutzerdefinierten Szenen bestimmte Aktionen auslöst. Da ist noch reichlich Luft nach oben!

Stattdessen gibt es zehntausend WLan Steckdosen, Türkontakte und sonstiges Mainstream-Zeugs.

@RoBernd

Du hattest den Akku ja schon geöffnet. Lad‘ ihn doch mal voll und lass ihn ca. 24 h an der Ladequelle im vollen Zustand stehen. Dann per Multimeter die 16 Einzelspannungen messen und notieren.

Bei einem gesunden und ausbalanzierten Akku sollten die Zellspannungen alle gleich sein, Unterschiede von max. 15mV sind noch Ok.

Wichtiger als die absolute Höhe der Zellspannungen sind die Differenzen. Wenn diese nach 24h an der Ladequelle noch zu gross sind, könnte ein weiterer Zeitraum, immer an der Ladequelle evtl. die Differenzen verringern. Wenn das BMS allerdings nur geringe Ausgleichsströme ermöglicht, kann das auch sehr lange dauern.

Aber, je schwächer das BMS in dieser Hinsicht ist, desto wichtiger ist der Gleichstand der Zellen im Volladebereich. Ist das nicht gegeben, kann ein schwaches BMS den Akku nie wieder einfangen.

Habe da an einem 4S LiFe-System schon ein wenig Erfahrung gesammelt. Wenn man den Akku einmal sauber balanciert hat, kommen die BMsse in der Regel damit klar.

Die Entladesteuerung über Spannung, statt über SoC ist leider auch keine exakte Wissenschaft. Ab ca. 20% SoC gab es kurze Spannungseinbrüche oder Messfehler mit Drops bis zu einem Volt, die dann zu vorzeitiger Abschaltung führten. Jetzt wird softwareseitig (Tasmota) eine Glättung der Eingangswerte durchgeführt. Damit hat es zumindest einmal im Testbetrieb gut funktioniert. Mit etwas Finetuning könnte daraus eine Dauerlösung werden.

Leider hat sich der Speicher gestern Abend aus unerklärlichen Gründen (SoC war diesmal 100%) wieder in den Standby verabschiedet. Erst nach mehrmaligem aus- und einschalten, wurde die Spannung am Ausgang durchgeschaltet (Relais klackt) und der WR lieferte Leistung.

Ich werde sicher keine externe Schaltung für den manuellen Schalter mehr einbauen, um den Speicher immer wieder aufzuwecken. Wenn sich das Thema nicht lösen lässt, bin ich voraussichtlich durch mit dem Ding.

Ich bin auch schon fast soweit. Ein 16s BMS von Ali-Express ist schon eingetroffen. So einen Akku aus Einzelzellen selbst zu bauen ist am Ende wahrscheinlich sinnvoller.

Der scheinbar günstige Preis von Powerness hat ja wahrscheinlich Gründe…

Bevor ich aufgebe, werde ich den Akku aber öffnen und sehen, ob da irgendwas brauchbares drinsteckt.

Update:
Habe jetzt doch ein Arduino-Interface entworfen, mit dem der SOC (oder dessen Nähe zu Null) detektiert werden soll, um das Endabschalten des Akkzs und den händischen Restart zu vermeiden.

Die Akkuspannung wird per Spannungsteiler auf Arduino-verträgliche 5V gebracht und dann per analog-Input ausgelesen.

Weiter kommt auch wieder der Stromsensor zum Einsatz, der ein digitales Signal ausgibt, sobald der Autoladeziegel Strom (AC) zieht.

Dann wird die Entladung des Akkus freigegeben, sofern dieser ausreichend Rest-SOC aufweist, ansonsten nicht. Gleichzeitig wird im Falle des angeschlossenen Autos die Akkuladung unterbrochen, da man im Falle eines Balkonkraftwerks den Akku ja nicht mit teurem Netzstrom nachladen möchte.

An der Software wird noch gearbeitet, die notwendige Hardware-Änderung ist schon fertig. Gegenüber dem ursprünglichen Konzept sind jetzt Teile der Automatisierung mittels Smartlife verwirklicht. Da man die PV-Leistung per intelligenter Einspeisesteckdosen verwenden kann, entfällt die dachbodenseitige Installation und die separate Funkstrecke zwischen Dachboden und Garage vollständig.

Update:

Die Arduino-Software ist fertig und im Simulationsbetrieb (ohne echte angeschlossene Akku- und Wechselrichterhardware) getestet.

Da zu erwarten ist, dass die Akkuspannung nach spannungsgesteuerter Unterbrechung der Entladung sofort wieder etwas ansteigt, habe ich eine frei definierbare Hysterese einprogrammiert, innerhalb derer die Entladung nicht wieder freigeschaltet wird, wenn der untere Grenzwert einmal erreicht wurde.

Das soll verhindern, dass es zu einem zyklischen Ein-Ausschalten der Entladung kommt, wenn die Grenzspannung erreicht wurde. Eine sinnvolle Größe dieser Hysterese ist noch zu ermitteln.

Morgen wird es ernst, mit allen Hardwareaggregaten dran.
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UPDATE:

Allmählich glaube ich auch, dass Powerness eine Art Müllentsorgung auf Kosten der Kunden betrieben hat.

Nachdem heute Morgen der WR zunächst regulär funktionierte, hat irgendwann die Aufschaltung des Batterie-Inputs (bei mir per Relais) zu einem sofortigen Störungssignal der Batterie geführt. Reproduzierbar.

Wie sich herausstellte, verursacht neuerdings einer der beiden WR-Eingänge eine Kurzschlußsituation. Schaltet man die Batterie nur auf den anderen Eingang durch, läuft alles wie es soll.

Auch die Automation mit Hilfe des Mikroprozessors und teilweise der Smartlife-Szenen scheint jetzt zu klappen. Zwei ältere Wifi-Dosen, die daran beteiligt sind, beklagen sich gelegentlich über schwaches WLan. Die werde ich bei Gelegenheit gegen die leistungsfähigeren und verbrauchszählenden Greensun-Dosen austauschen. Wieviel Leistung der WR mit nur einem PV-Eingang noch bringt, werden wir sehen.
An der Photvoltaik hängt grade noch der 600W APS-WR. Wenn die Batterie mit einem noch hier rumliegenden 800W Deye Sun M80G4 zusammenspielen sollte, kann der halbseitig tote TSun-WR auf dem Dachboden mithelfen….

Alles in allem waren die Erfahrungen mit dem Powerness Angebot aber ernüchternd. Ja, ich habs zum Laufen gekriegt, wobei mir einige der Erfahrungen von RoBernd sogar erspart geblieben sind.

Aber der Zusatzaufwand an Zeit und Geld für Zusatzhardware macht den scheinbaren Vorteil des günstigen Einkaufs mehr als zunichte.

UPDATE:

Der Wechselrichter ist zwar Ursache der Batteriesbschaltung, gleichwohl nicht defekt.

In gewöhnlichen PV-Anlagen setzt der Photostrom in der Regel allmählich und kontinuierlich ein. Das lädt dann die WR-Eingangskondensatoren langsam auf und die Einschaltsröme bleiben klein.

Haut man aber die Batteriespannung schlagartig auf den Eingang, ziehen diese Kondensatoren kurzzeitig so viel Strom, dass der Akku dies als Kurzschluß eertet und abschaltet. Belegt man nur einen Eingang, reicht der Einschaltsrom nicht aus, um die Kurzschlussreaktion des Akkus zu triggern.

Das war vermutlich auch der Grund, warum die SSRs, mit denen ich fiesen Strommanfsngs geschaltet habe, sofort durchgebrannt (eher durchlegiert) sind. Jedenfalls hsben sie jetzt einen permanenten durchgeschalteten Zustand.

Abhilfe: der zweite WR-Anschluss darf nicht gleichzeitig, sondern gering zeitversetzt zugeschaltet werden. Das bedeutet ein zweites Relais, der Zeitversatz ist mit der Arduino-Steuerung sehr simpel realisierbar.

Die Lernkurve mit diesen Teilen ist spektakulär und steinig!

Das man WR mit ihren Elkobänken nicht ohne Strafe einfach an einen Akku anschließt ist aber doch bekannt. Also den Einschaltstrom über einen Widerstand begrenzen und nach ein paar Sekunden überbrücken, sollte eigentlich vom Gerät erledigt werden da ein Anschluss des WR direkt vorgesehen ist, könnte man meinen.

Grüße Martin

Ich hatte nicht mit dem Problem gerechnet, da die Powerness-Konfiguration ja eine Verbindung Akku-WR vorsieht. Vermutlich halt bei ausgeschaltetem Akku, der beim Einschalten dann genau diese Prozedur intern abfährt.

Tatsächlich habe ich nach der eindrucksvollen und blitzartig erleuchtenden Erfahrung ein 2-Relais-Konzept mit Vorwiderstand und kurz drauf mir Überbrückung desselben schon entworfen und auf der Arduino-Seite bereits hardwaremäßig verwirklich. Mit dem Prozessor ist es ja ein leichtes, zwei kurz nacheinander schaltende Relais zu aktivieren.

Bin inzwischen aber davon abgerückt, und verbinde den WR-Eingang einfach permanent mit dem Akku, wie auch von Powerness vorgesehen. Die Einspeiseschaltung wird auf die AC-Seite des WR verlegt. Wird Ladestrom am Autoladeziegel detektiert, wird eine Wlan-Steckdose vom Netz in Richtung WR, aktiviert. Das erfolgt ohne große eigene Programmierung per Smartlife-Szene.

Zwischen dieser Wlan-Steckdose und dem WR gibt es noch ein zusätzliches AC-SSR, das vom Arduino gesteuert wird und die Entladung per Spannungssensor so rechtzeitig stoppt, dass der Akku nicht erst per manuellen Erweckungsversuchen wieder ansprechbar ist. Spannungsgrenze mit Berücksichtigung der Hysterese, wie oben beschrieben.

Ob der WR, wenn er nur AC-seitig abgeklemmt ist, DC-seitig aber nicht, merklich am Akku saugt, ist das Risiko. Man wird sehen.

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Leider ist mein Speicher heute Abend bei 100% in den Standby gefallen. Da ich aktuell 4 Flugstunden entfernt bin, blieb mir nichts anderes, als alles mögliche zu probieren. Nach 30 min herumprobieren startete die Entladung tatsächlich! :sweat_smile:

Was habe ich am Ende gemacht? Netzteil eingeschaltet, 56 Volt, 3 Ampere, Wechselrichter eingeschaltet, 12% (100 Watt), anschließend mehrmals Laden und Entladen chaotisch ein- und ausgeschaltet. Dann nur Entladen eingeschaltet und gewartet, bis der WR knapp 70 Watt geliefert hat. Dann die Strombegrenzung auf 1 Ampere (ca. 55 Watt) gestellt. Aus dem WR kamen immer noch 70 Watt raus, d.h. Speicher wird entladen, Dann Netzteil ausgeschaltet. WR steigert Leistung langsam auf 100 Watt.

Welcher Schritt in dem Chaos relevant war, weiß ich allerdings nicht. :innocent:

Dann hoffe ich mal, dass meine Batterie sich nicht so sporadisch in den Standby verabschiedet. Die Lösung als dedizierte Auto-Ladespeicher-Unterstützung muss natürlich einfach nur stumpf und reproduzierbar durch Einstecken des Ladeziegels in die e-Auto-Buchse funktionieren.

Sonst nacht das alles keinen Sinn. Selbst wenn man durch händische Eingriffe, welcher Art auch immer, den Akku wieder zum Leben erwecken kann, hätte ich keine Lust darauf, und auch meine Frau würde zu Recht gegen eine solche Erweiterung protestieren!

Das war ja der ursprüngliche Gedanke, dass von der im Hintergrund agienden Speicherung der Anwender gar nichts merkt, sondern die Automatik den Speicher zur Netzstützung während der Aufladung des E-Autos zugeschaltet, sofern Ladung bereitsteht. Ist der Akku leer, wird die Karre trotzdem geladen, halt zum vollen Versorgertarif...

Ach so, noch eine Info zum Wechselrichter. Der Akku arbeitet nicht nur mit dem mitgelieferten TSUn, sondern auch, und zwar ganz ohne WLan-Gedöns, mit einem Deye 800W Gerät zusammen.

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Hallo Albrecht,

du hast es ja vielleicht mitbekommen das ich ein Programm für einen ESP8266 schreibe der die Daten der seriellen RS485 Schnittstelle des Speichers ausliest und zur weiteren Verarbeitung zur Verfügung stellt.
Es wäre sicher auch möglich diese Funktionalität als Bibliothek für den Arduino (Uno?) zur Verfügung zu stellen. Dann könntest du Spannung, Ladezustand und Strom sowie die Schalterstellungen auslesen und auch die Schalter, Laden und Entladen, vom Arduino steuern.

Grüße Martin

PS: Ich will es ja nicht beschreien aber diese Standby Probleme wie bei RoBernd hat mein Speicher nicht.

Moin Martin,

das wäre natürlich sehr komfortabel, die ganze Logik auf der Arduino-Ebene abwickeln zu können.

Meine Fähigkeiten hinsichtllich WLan, Esp etc. (Obwohl im Fundus do ein Exempkar schon rumliegt), sind eher begrenzt.

Im Moment ist die ganze Steuerung ein Mix aus Smartlife-Szenen, welche Green-Sun-Energiezählersteckdosen steuern, und der Arduino-Welt, mit der statt des SOC die Akkupannung gemessen wird und zusärtliche DC und AC SSRs geschaltet werden.

Eher ein Meisterwerk der Improvisation als solides Engineering. Bin hinsichtlich eiektrischer Gerätschaften und der Mikroprozessorwelt Autodidakt und Newcomer.

Mein Hintergrund sind die numerischen Berechnungsverfahren im Bereich der strukturellen Analysen. Festigkeit, Materialermüdung, Lebensdauerberechnung.

Aber: dem Ingenieur ist nichts zu schwör, und deshalb erste Erfahrungen mit Arduinos und deren Einsatz als fliegende Meßbasen auf flugplangesteuerten Drohnen.

Wäre toll, wenn wir zusammen eine Verbindung von diesem Akku zum Arduino hinkriegen könnten.

Auch meine Hoffnung ist es, dass mein Akku nicht ebenso rumzickt wie Bernds. Wenn das Ding sich sporadisch in den Standby verabschiedet, ist das ganze Konzept in Frage gestellt.

Gruß
Albrecht

Ich habe das auch nicht gelernt, bin Elektriker und habe zuletzt in der Netzleitstelle als Datenpfleger für das Netzleitsystem gearbeitet. Also alles keine ausrede. :wink:

@Albrecht0803 Das Programm von @martindienert kann ich nur empfehlen. Es gibt dazu passend eine fertige Platine mit ESP und integrierter RS485 Schnittstelle für kleines Geld. Falls du mit Visual Studio Code noch keine Erfahrung hast, kann dir Martin (oder ich) sicherlich ein fertiges Binary schicken, das du direkt flashen kannst.

Martin, Bernd,

ganz vielen Dank für die Hilfe. Mit Visual Studio habe ich praktisch Null Erfahrung. Habe einmal, nachdem ein Kollege mir das quasi „mundgerecht“ auf dem Rechner eingerichtet hatte, ein selbstentwickeltes Fortranprogramm kompiliert.

Gern würde ich den Vorschlag von Bernd aufgreifen und die fertige ESP-Platine samt RS485 Schnittstelle erwerben. Wo kriegt man das her?

Und mit Visual Studio und der Software werde ich bestimmt auf die Hilfe von Martin angewiesen sein!

Ab morgen bin ich bis Dienstag abwesend, einen neuen Drohnenflugplan zur visuellen Inspektion von Rotorblättern in einem Windpark erstmals praktisch erproben. Sollte da was schiefgehen, kann es teuer werden. Nicht, dass die Drohne ein Rotorblatt beschädigen könnte, aber der Verlust einer Drohne (Absturz aus bis zu 200m Höhe) wäre auch schon nicht ohne…

Zum sonderbaren Verhalten unserer Akkus am „vollen“ und am „leeren“ Ende könnte es eine einfache, aber dennoch unerfreuliche Erklärung geben:

Sollten die Zellen nicht, oder schlecht balanziert sein, greift das BMS als Schutzmassnahme wie folgt ein:

Am vollen Ende: die Gesamtspannung ist noch nicht erreicht um den SOC von 100% zu detektieren, aber eine einzelne Zelle ist schon voll und löst die OVP (over volt protection) aus. Diese schaltet den Akku in einen Standby-Zustand, der nur durch manuelles Ein/Ausschalten aufgehoben werden kann.

Ähnlich am leeren Ende. Eine einzelne Zelle löst die UVP (under volt protection) aus, der Akku geht in den Standby und kann wieder nur manuell aktiv gemacht werden.

Letzteres könnte bei meinem Akku aufgetreten sein, den. Es ist sicher nicht im Sinne des Erfinders, dass der Akku nach völliger Entladung nur noch manuell wiedergestartet werden kann.

Und ich bin mir nicht mehr ganz sicher, ob nach der bisher nur einmaligen Volladung, der Akku ohne händischen Eingriff entladen werden konnte.

Ist nur eine Theorie. Sollte sie zutreffen, gibt es zwei Ursachen, von denen eine evtl. behebbar ist.

Ursache 1: die Zellen sind im Prinzip i.O., haben also alle in etwa denselben Innenwiderstand und dieselbe Kapazität. Sie sind aber mehr oder weniger unterschiedlich geladen. Dann ist der Akku rettbar, aber vermutlich nur durch Aufschrauben und Laden der zurückhängenden Zellen.

Ursache 2: eine der 16 hintereinandergeschalteten Zellen ist nicht OK, abweichender Innenwiderstand, und oder geringere Kapazität. Dann ist nichts zu machen. Garantiefall, oder eben nicht mehr, wenn man schon dran geschraubt hat….

Hallo Albrecht,

deinen Arduino (welcher?) programmierst du mit der Arduino-IDE? Habe ich bis vor kurzem auch gemacht und benutze nun VSCode mit dem PlattformIO-Plugin, das ist wesentlich komfortabler. Aber die Arduino-IDE geht auch.
Einen ESP brauchst du nur wenn du ins Wlan-Netz möchtest.
Ich räume gerade das Programm etwas auf und möchte alles was direkt mit dem Speicher zu tun hat in eine Bibliothek packen. Diese kann man dann auch in anderen Programmen verwenden.
Wie ich dich verstanden habe soll deine Steuerung unabhängig in der Garage arbeiten und da wäre es besser wenn die Daten des Speichers direkt in deinem Arduino landen. Also erst mal ein Konzept machen was du brauchst.

Das hört sich interessant an.

Grüße Martin